NordVPN Test 2026: Erfahrungen, Preise, Vorteile und Nachteile
NordVPN lohnt sich 2026 für die meisten Leute, die ein VPN für Streaming, Reisen und öffentliche WLANs suchen, und es ist eines der wenigen großen VPNs mit einem vollwertigen Linux-Client samt grafischer Oberfläche. Nicht die beste Wahl ist es, wenn Du Port Forwarding brauchst, nur einen Monat zahlen willst oder schlicht den günstigsten 2-Jahres-Preis suchst. Alle Preise, Tarife und Prüfberichte unten habe ich direkt bei NordVPN abgeglichen; die Alternativen zeigt der VPN-Vergleich hier auf bitblokes.
| Kurzfazit | Empfehlung für Einsteiger, Streaming-Nutzer und Linux-Anwender |
| Für wen ja | Du willst ein VPN, das auf Windows, macOS, Android, iOS, Linux und dem Raspberry Pi ohne Gefrickel läuft, Geoblocking beim Streaming umgeht und mit verschleierten Servern auch in restriktiven Ländern funktioniert. |
| Für wen nein | Du brauchst Port Forwarding, willst nur einen Monat zahlen (14,99 Euro netto) oder suchst den günstigsten 2-Jahres-Preis. |
| Preis | Basis ab 3,49 Euro pro Monat im 2-Jahres-Abo (94,23 Euro für 27 Monate), Nettopreis laut NordVPN, die Mehrwertsteuer kommt dazu. Stand 07.09.2026. |
| Risiko | 30 Tage Geld-zurück-Garantie in allen Tarifen, auf Android zusätzlich 3 Tage kostenlos testen. |
| Angebot | Zum aktuellen NordVPN-Angebot* |
Vorteile und Nachteile von NordVPN auf einen Blick
Vorteile
- 10 Geräte gleichzeitig, Installation auf dem Router erlaubt
- Mehr als 8.000 Server an über 224 Standorten (Angabe NordVPN)
- Sechs unabhängige No-Logs-Prüfungen, zuletzt Deloitte mit Bericht vom 12.12.2025
- NordLynx (WireGuard-Basis) als schnelles Standardprotokoll, NordWhisper als Tarnprotokoll gegen VPN-Sperren
- Linux-Client mit Kommandozeile und grafischer Oberfläche, Quellcode offen, läuft auch auf dem Raspberry Pi
- Meshnet, Dark Web Monitor, Kill Switch, Double VPN und verschleierte Server in allen Tarifen
Nachteile
- Nettopreise, die Mehrwertsteuer kommt an der Kasse dazu
- Verlängerung deutlich teurer als der Einstiegspreis (Basis 139,08 Euro pro Jahr), Monatsabo mit 14,99 Euro teuer
- Bedrohungsschutz Pro mit Malware-Scanner und Werbeblocker nur in Komplett und Ultra
- Port Forwarding taucht auch 2026 in keiner Tarifübersicht auf
- Länderzahl je nach NordVPN-Seite unterschiedlich, Dauerrabatt-Marketing
- Häufige Captchas auf Websites, weil sich viele Nutzer dieselben Server-Adressen teilen (laut heise-Test vom 19.01.2026)
NordVPN Preise 2026: Basis, Komplett und Ultra
Bei einem 2-Jahres-Abo kostet Dich das VPN im Basis-Tarif 3,49 Euro pro Monat, das sind 94,23 Euro für 27 Monate, weil NordVPN aktuell drei Monate obendrauf legt. Damit ist NordVPN* nicht mehr der günstigste Anbieter auf dem Markt, bietet aber mitunter die meisten Funktionen! Du kannst risikofrei testen, da der Provider eine Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen anbietet.
Die Tabelle zeigt die Angaben der deutschen NordVPN-Preisseite vom 07.09.2026. NordVPN schreibt zu jedem Preis „Ggf. fällt MwSt. an.”, es sind also Nettopreise, in Deutschland kommen 19 Prozent dazu. Rechnerisch landet Basis im 2-Jahres-Abo damit bei rund 4,15 Euro pro Monat, gut 112 Euro für 27 Monate.
| Tarif | 2 Jahre (27 Monate) | 1 Jahr (12 Monate) | 1 Monat | Verlängerung nach der Erstlaufzeit |
|---|---|---|---|---|
| Basis | 3,49 Euro pro Monat, 94,23 Euro gesamt | 5,49 Euro pro Monat, 65,88 Euro gesamt | 14,99 Euro, monatlich abgerechnet | 139,08 Euro pro Jahr |
| Komplett | 4,49 Euro pro Monat, 121,23 Euro gesamt | 6,49 Euro pro Monat, 77,88 Euro gesamt | 19,99 Euro, monatlich abgerechnet | 219,48 Euro pro Jahr |
| Ultra | 6,59 Euro pro Monat, 177,93 Euro gesamt | 8,59 Euro pro Monat, 103,08 Euro gesamt | 22,89 Euro, monatlich abgerechnet | 269,88 Euro pro Jahr |
Die Preise schwanken ständig: Im Juni 2026 lag Basis im 2-Jahres-Abo noch bei 2,99 Euro netto, im Januar bei 3,39 Euro. Steht auf der NordVPN-Seite ein anderer Wert, gilt der. Der Einstiegspreis gilt zudem nur für die erste Laufzeit, danach verlängert sich Basis für 139,08 Euro pro Jahr, Komplett für 219,48 Euro und Ultra für 269,88 Euro; wer das nicht will, muss vorher kündigen. Eine Gratis-Testversion gibt es nur auf Android für drei Tage, sonst greift die 30-Tage-Geld-zurück-Garantie; wie Du die als Testphase nutzt, steht im Artikel zur NordVPN-Testversion.
Basis, Komplett oder Ultra: Welcher Tarif passt?
Alle drei Stufen enthalten dasselbe VPN mit denselben Servern und Protokollen. Der Aufpreis für Komplett und Ultra kauft Dir Zusatzdienste aus dem Nord-Security-Kosmos, kein besseres VPN.
| Merkmal | Basis | Komplett | Ultra |
|---|---|---|---|
| Geräte gleichzeitig | 10 | 10 | 10 |
| Server und Standorte | mehr als 8.000 Server, über 224 Standorte | wie Basis | wie Basis |
| Protokolle | NordLynx, OpenVPN, NordWhisper | wie Basis | wie Basis |
| Meshnet, Kill Switch, Double VPN, Onion over VPN, verschleierte Server | ja | ja | ja |
| Schutz vor Betrug und Phishing | ja | ja | ja |
| Bedrohungsschutz Pro (Malware-Scanner, Werbe- und Tracker-Blocker) | nein | ja | ja |
| Dark Web Monitor | 5 E-Mail-Adressen | Pro: 8 E-Mail-Adressen plus Telefonnummer, Kreditkarte und Ausweisnummer | wie Komplett |
| Dedizierte IP | Add-on gegen Aufpreis | Add-on gegen Aufpreis | Add-on gegen Aufpreis |
| Passwortmanager NordPass | nein | ja | ja |
| 1 TB verschlüsselter Cloud-Speicher (NordLocker) | nein | ja | ja |
| Incogni (Datenlöschdienst) | nein | nein | ja |
Meine Empfehlung: Für ein reines VPN reicht Basis. Komplett lohnt sich, wenn Du sowieso einen Passwortmanager und Cloud-Speicher suchst oder den Bedrohungsschutz Pro willst, der Downloads auf Malware scannt und Werbung sowie Tracker blockt; den Unterschied zur abgespeckten Variante im Basis-Tarif erklärt der Artikel zum Bedrohungsschutz von NordVPN. Ultra kauft zusätzlich Incogni, einen Dienst, der Deine Daten bei Datenhändlern löschen lässt.
Bei NordVPN kannst Du eine dedizierte IP-Adresse bekommen. Sie ist in allen drei Tarifen ein kostenpflichtiges Add-on, Land und Stadt wählst Du im Nord Account aus; einen konkreten Preis nennt die deutsche Feature-Seite nicht.
Sicherheit und Vertrauen: Panama, Audits und der angebliche Hack
NordVPN ist ein VPN-Anbieter, der ein umfangreiches Komplettpaket zur Verfügung stellt. Der Provider hat seinen Hauptsitz in Panama. Das bedeutet natürlich, dass der Anbieter außerhalb der Gesetzgebung der USA und der EU ist und sich auch nicht an irgendwelche Vorratsdatenspeicherung halten muss. Das Unternehmen befindet sich außerhalb der 5, 9 und 14 Eyes.
Ganz so einfach ist die Geschichte allerdings nicht. Vertragspartner ist laut den Nutzungsbedingungen vom 10.08.2026 die nordvpn S.A. in Panama City, es gilt panamaisches Recht. Entwickelt und betrieben wird der Dienst von Nord Security mit Sitz in Litauen, zu der seit 2022 auch Surfshark gehört. In der Praxis zählt eher, was unabhängige Prüfer sagen, und die haben inzwischen sechsmal hingeschaut.
Die aktuelle No-Logs-Prüfung hat Deloitte nach dem Standard ISAE 3000 (Revised) durchgeführt: Prüfzeitraum 10. November bis 12. Dezember 2025, Bericht vom 12.12.2025, veröffentlicht am 03.02.2026. Geprüft wurden Standard-Server, Double VPN, verschleierte Server und Onion over VPN, dazu Interviews mit Mitarbeitern. Ergebnis laut NordVPN: Die Systeme sind so gebaut und betrieben, wie es die No-Logs-Erklärung verspricht. Davor gab es fünf weitere Prüfungen durch PwC und Deloitte, die erste 2018.
Parallel dazu hat Cure53 aus Berlin 2025 Apps und Infrastruktur per Pentest und Quellcode-Review untersucht. Der am 10.12.2025 veröffentlichte Bericht nennt mehrere Funde mit hoher Schwere, die NordVPN behoben hat und die Cure53 nachgeprüft hat. Über einen früheren Cure53-Audit gibt es hier einen eigenen Artikel.
Zwei Vorfälle solltest Du kennen. 2018 wurde ein einzelner gemieteter Server in Finnland kompromittiert, die Geschichte steht im Artikel zum Server-Vorfall. Am 04.01.2026 behauptete ein Akteur in einem Hacker-Forum, einen Salesforce-Entwicklungsserver von NordVPN geknackt zu haben. NordVPN wies das laut Forbes und SecurityWeek einen Tag später zurück: eine isolierte Test-Sandbox eines nicht genutzten Drittanbieters mit Dummy-Daten, keine Kunden- oder Produktionsdaten. Ein bestätigter Datenabfluss ist daraus nicht geworden.
Zusätzliche Security-Funktionen
CyberSec hieß die Funktion früher, heute nennt NordVPN sie Bedrohungsschutz. Sie schützt Dich vor bösartigen Websites und Malware und dient in der Pro-Variante (nur Komplett und Ultra) auch als Ad-Blocker, der Basis-Tarif bekommt den Schutz vor Betrug und Phishing. Im eigenen Netzwerk setze ich zwar lieber auf Pi-Hole, aber unterwegs ist so ein Filter direkt im VPN-Client praktisch.
Darüber hinaus bietet NordVPN verschleierte Server an, hat also einen Stealth-Modus. Das ist mir wichtig, da in einigen Ländern VPNs gesperrt sind z.B. in Ägypten. Du umgehst damit Zensur und neugierige Regierungen und ISPs können nicht schnüffeln. Du wirst staunen, aber auch Deutschland hört ab.
Dazu kommen Double VPN (Deine Verbindung läuft durch zwei Server, was etwas Latenz kostet), ein automatischer Kill Switch, der bei einem Verbindungsabbruch das Netzwerk kappt und Dich so vor Datenlecks schützt, sowie der Schutz vor DNS– und IPv6-Lecks in allen Apps.
Protokolle und Geschwindigkeit: NordLynx, OpenVPN und NordWhisper
Neben dem Protokoll OpenVPN setzt NordVPN heute auf NordLynx und NordWhisper. PPTP und L2TP, die früher an dieser Stelle standen, bietet NordVPN nicht mehr an. Mit OpenVPN und manueller Konfiguration bekommst Du weiterhin fast jeden Computer und Router mit dem VPN-Anbieter verbunden.
Aus dem WireGuard-Experiment wurde NordLynx
2019 hatte NordVPN gerade angefangen, mit WireGuard zu experimentieren, und ich hatte einen Testzugang erhalten. Daraus ist längst der Standard geworden: NordLynx, die WireGuard-Umsetzung von NordVPN, ist seit 2020 auf allen Plattformen voreingestellt und wird laut NordVPN inzwischen mit Post-Quantum-Kryptografie abgesichert. Kritische Stimmen zur Anonymität bei WireGuard gibt es weiterhin, dafür ist das Protokoll Roaming-fähig, sehr schnell und in einem Wimpernschlag verbunden. Wie viel schneller NordLynx gegenüber OpenVPN ist, zeigt der Speedtest NordLynx gegen OpenVPN hier auf bitblokes.
NordWhisper ist das jüngste Protokoll, gestartet Anfang 2025. Es tarnt den VPN-Verkehr als normalen HTTPS-Verkehr und hilft damit in Firmennetzen, Hotels und Ländern mit VPN-Sperren; verfügbar ist es für Windows, macOS, Linux, Android und iOS. Zwei Einschränkungen nennt NordVPN selbst: NordWhisper ist langsamer als NordLynx und lässt sich nicht mit Dedizierter IP, Meshnet oder Onion over VPN kombinieren.
Zur Geschwindigkeit zwei unabhängige Messungen: heise kam im Test vom 19.01.2026 auf deutschen Servern auf 400 bis 440 Mbit/s, CHIP maß im Juni 2026 819 von 908 möglichen Mbit/s im Download. Für 4K-Streaming und große Downloads ist das mehr als genug.
Streaming und Geoblocking mit NordVPN
Willst Du wie ich nirgends auf Netflix, Amazon Prime und andere Streaming-Anbieter verzichten, sowie diverse Sportereignisse (wie die UEFA Champions League - kostenlos!) im Urlaub gucken? Hier bist Du richtig!
NordVPN nennt auf seiner Streaming-Seite Netflix, Disney+, Hulu, BBC iPlayer, Max, Amazon Prime und YouTube und schaltet dafür die Funktion SmartPlay automatisch zu. Das sind Anbieterangaben, keine Testergebnisse von mir. NordVPN schreibt selbst, dass Disney+, Hulu oder Netflix VPN-Verbindungen einschränken können, und für DAZN sagt der NordVPN-Support, dass der Dienst in den meisten Fällen keinen Regionswechsel zulässt. Unabhängige Tests von netzwelt (Juni 2026) und heise (Januar 2026) meldeten funktionierendes Netflix, bei netzwelt auch Prime Video und Disney+.
Der eine Hinweis zum Rahmen: Ein VPN zu nutzen ist in Deutschland legal. Die Nutzungsbedingungen von Netflix, DAZN und Co. können den Einsatz von VPNs oder Proxys aber ausschließen, die Dienste erkennen einzelne Server, und ein dauerhafter Zugriff ist nicht garantiert. Klappt ein Stream nicht, hilft meist ein anderer Server oder das Löschen von Cookies und App-Cache. Welches VPN sich für Streaming am besten eignet, beantwortet der Artikel Das beste VPN für Streaming.
Für was benutze ich persönlich NordVPN?
Ich benutze NordVPN viel, um das nervige Geoblocking zu umgehen. Ich kann damit sehr einfach auf Zattoo Schweiz zugreifen und bekomme somit SRF. Der Sender zeigt in der Saison 2026/27 pro Spieltag ein Topspiel der UEFA Champions League mit deutschem Kommentar und überträgt auch andere Sportarten. Von der Formel 1 laufen dort in der Regel Qualifying und Rennen live, nur die Trainings nicht.
Bist Du im Ausland und willst Tatort gucken, dann funktioniert das eigentlich sehr gut. Auch in der Mediathek sind die aktuellen Tatorte eine Weile erreichbar. Stammt der Tatort aus Deutschland, ist das kein Problem. Handelt es sich aber um einen Tatort aus der Schweiz oder Österreich, ist das Geoblocking aktiv. Mit meinem VPN ist mir das egal.
Was die ARD im Ausland sperrt und was frei bleibt, steht im Artikel ARD-Mediathek im Ausland.
Welche Betriebssysteme unterstützt NordVPN?
Sehr toll an NordVPN ist, dass es eigentlich alle großen Betriebssysteme unterstützt. Es gibt Desktop-Anwendungen für Windows und macOS. Für Android und iOS stehen Dir benutzerfreundliche Apps zur Verfügung. Damit bist Du in Windeseile mit dem Land Deiner Wahl verbunden. Es ist meiner Meinung nach eines der besten VPNs für Anfänger.
Aber auch fortgeschrittene Anwender werden von NordVPN nicht enttäuscht. Als Linux User finde ich es toll, dass es einen Kommandozeilen-Client von NordVPN gibt, der mir ebenfalls Zugriff auf die verschleierten Server bietet.
Inzwischen ist Linux sogar eine echte Stärke von NordVPN. Seit 2025 hat der Linux-Client eine grafische Oberfläche, der Quellcode ist unter der GPLv3 offen, und seit Version 5.3.0 vom August 2026 wird die Oberfläche automatisch mit dem Daemon installiert, die Kommandozeile bleibt erhalten. Die Installation, auch auf dem Raspberry Pi, zeigt der Artikel NordVPN unter Linux und auf dem Raspberry Pi, das Anmelden auf der Linux-Kommandozeile hat einen eigenen Artikel.
Der Linux-Client läuft übrigens auch auf dem Raspberry Pi. Das ist sehr angenehm, da ich meinen Raspberry Pi auf Reisen oft im Gepäck habe. Das ist vielleicht etwas ungewöhnlich, aber mein Sense HAT macht zu viel Spaß. Ich will den Pi aber nicht ungeschützt in öffentliche WLANs einbinden.
Eine Installation auf einen Router ist ebenfalls gestattet. Du brauchst dafür einen Router, der ein VPN-Protokoll unterstützt, etwa ein Gerät mit DD-WRT, sofern Dein Router kompatibel ist, oder einen Router von der Stange mit VPN-Unterstützung.
Erweiterungen für Chrome, Firefox und Edge
NordVPN bietet außerdem Erweiterungen oder Plugins für Chrome, Firefox und Edge an. Das ist allerdings ein Proxy und kein reines VPN. Es wird in dem Fall nur der Browser durch das VPN geleitet und nicht der gesamte Netzwerkverkehr. Dafür kannst Du im Browser schnell und bequem auswählen, mit welchem Land Du verbunden sein möchtest.
Ein Proxy ist normalerweise schneller als ein VPN, da die Methode schonender mit den Ressourcen Deines Gerät umgeht. Einen bestimmten Server im Wunschland kannst Du damit aber nicht auswählen, die Erweiterung sucht ihn selbst aus. In den Einstellungen kannst Du WebRTC blockieren, damit der Browser Deine echte IP-Adresse nicht verrät, und den Schutz vor bösartigen Websites aktivieren, im Screenshot noch unter dem alten Namen CyberSec.
Weitere Highlights von NordVPN
Mit der Zero-Logs-Richtlinie bin ich wahnsinnig vorsichtig. Das behaupten eigentlich auch alle, aber an dieser Stelle musst Du dem Anbieter vertrauen. Er muss aber teilweise protokollieren, sonst kann er ja nicht prüfen, ob mehr als 10 Geräte gleichzeitig verbunden sind, oder? Immerhin hat NordVPN das Versprechen inzwischen sechsmal von externen Prüfern kontrollieren lassen. Wichtig ist, dass keine Online-Aktivitäten protokolliert werden oder sich solche mit Dir in Verbindung bringen lassen. Willst Du nur Geoblocking umgehen, kann Dir der Punkt eigentlich ziemlich egal sein.
Bei NordVPN ist die Nutzung von P2P (Peer-to-Peer) File Sharing auf dafür ausgeschriebenen Servern erlaubt. Du darfst also Torrents herunterladen und die müssen ja auch nicht zwangsweise illegal sein.
Was hat es mit Onion Over VPN auf sich?
Bei NordVPN ist außerdem Onion Over VPN verfügbar. Ganz banal gesagt wird dabei das Tor-Netzwerk genutzt, um für zusätzlichen Datenschutz zu sorgen. Die Funktion leitet die Daten durch das VPN-Netzwerk zu Tor (The Onion Router) weiter.
Allerdings gibt es auch kritische Stimmen diesem Ansatz gegenüber, weil Du damit einen permanenten Entry Guard erzeugst. Wenn absolute Anonymität Deine oberste Priorität ist, dann würde ich mich aber auch mit Systemen wie Tails beschäftigen.
Meshnet, Dedizierte IP und Dark Web Monitor
Meshnet verbindet laut NordVPN bis zu 60 eigene und fremde Geräte über verschlüsselte Direktverbindungen, ohne VPN-Server dazwischen, etwa den Rechner zu Hause mit dem Laptop im Hotel. NordVPN wollte die Funktion zum 01.12.2025 abschalten, hat das am 29.09.2025 zurückgenommen und will Meshnet als Open Source weiterführen. Die Funktion steckt in allen Tarifen, die Technik dahinter erklärt der Artikel zu Meshnet.
Der Dark Web Monitor überwacht in allen Tarifen bis zu fünf E-Mail-Adressen und meldet, wenn sie in geleakten Datensätzen auftauchen; die Pro-Variante in Komplett und Ultra nimmt acht Adressen plus Telefonnummer, Kreditkarte und Ausweisnummer dazu. Die dedizierte IP von oben lohnt sich als Add-on, wenn Du eine feste Adresse brauchst, etwa für den Zugriff auf einen eigenen Server oder eine Freigabeliste in der Firma.
NordVPN oder CyberGhost oder Surfshark?
Die Tabelle zeigt ausschließlich Anbieterangaben von den jeweiligen Preisseiten, abgerufen am 07.09.2026. Eigene Messungen stecken nicht dahinter, und ob bei CyberGhost und Surfshark die Mehrwertsteuer schon enthalten ist, geht aus deren Preisseiten nicht hervor.
| Merkmal | NordVPN | CyberGhost | Surfshark |
|---|---|---|---|
| Günstigster 2-Jahres-Preis | Basis 3,49 Euro pro Monat, 94,23 Euro für 27 Monate (netto) | 2,19 Euro pro Monat, 56,94 Euro für die ersten 26 Monate | Starter 2,49 Euro pro Monat, 67,23 Euro für 27 Monate |
| Verlängerung | 139,08 Euro pro Jahr | 56,94 Euro pro Jahr (laut Kaufseite) | auf der Preisseite nicht ausgewiesen |
| Monatsabo | 14,99 Euro | 11,99 Euro | auf der Preisseite nicht ausgewiesen |
| Geräte gleichzeitig | 10 | 7 | unbegrenzt |
| Geld-zurück-Garantie | 30 Tage | 45 Tage (Langzeit), 14 Tage (Monatsabo) | 30 Tage |
| Server | mehr als 8.000 Server, über 224 Standorte | über 9.600 Server, mehr als 100 Länder | über 4.500 Server, 100 Länder |
| Firmensitz | Panama City, Panama | Bukarest, Rumänien | Amsterdam, Niederlande |
| No-Logs-Prüfung | Deloitte, 6. Prüfung, Bericht vom 12.12.2025 | Deloitte, 3. Prüfung 2025 | Deloitte, 2. Prüfung Juni 2025 |
Beim reinen Preis für zwei Jahre liegen CyberGhost und Surfshark vorn, CyberGhost gibt Dir mit 45 Tagen zudem die längere Geld-zurück-Frist. NordVPN punktet mit dem größeren Servernetz, dem sechsten Deloitte-Bericht in Folge, NordWhisper, Meshnet und dem Linux-Client mit Oberfläche. Surfshark gehört seit 2022 ebenfalls zu Nord Security, erlaubt aber unbegrenzt viele Geräte. Die bitblokes-Erfahrungen mit CyberGhost stehen im CyberGhost-Test, den aktuellen Preis findest Du auf der Angebotsseite von CyberGhost*.
Gibt es auch Nachteile bei NordVPN?
Ein Nachteil ist, dass NordVPN kein sogenanntes Port Forwarding anbietet, jedenfalls taucht die Funktion auch 2026 in keiner Tarifübersicht auf. Willst Du nur Geoblocking umgehen und Zattoo Schweiz oder Netflix streamen, kann Dir das egal sein. Die meisten Anwender brauchen kein Port Forwarding. Ist Dir die Funktion wichtig, dann bist Du mit einem Anbieter wie Mullvad oder AirVPN (ab 2 Euro)* besser bedient. Das sind auch zwei erstklassige Anbieter, aber nicht so benutzerfreundlich wie NordVPN, vor allen Dingen im Bereich Mobile.
Der zweite Nachteil ist das Preismodell mit Nettopreisen, Dauerrabatten und der teuren Verlängerung (Basis 139,08 Euro pro Jahr statt der beworbenen 3,49 Euro pro Monat). Das steht auf der Preisseite, Du musst es nur auf dem Schirm haben. Dazu kommen der Bedrohungsschutz Pro erst ab Komplett und die Captchas, von denen heise im Test vom 19.01.2026 berichtet.
Häufige Fragen zu NordVPN
Was kostet NordVPN?
Im 2-Jahres-Abo kostet Basis 3,49 Euro pro Monat (94,23 Euro für 27 Monate), im Jahresabo 5,49 Euro pro Monat und im Monatsabo 14,99 Euro. Komplett startet bei 4,49 Euro, Ultra bei 6,59 Euro pro Monat im 2-Jahres-Abo. Alle Werte sind Nettopreise der NordVPN-Seite vom 07.09.2026, die Mehrwertsteuer kommt dazu, und nach der ersten Laufzeit verlängert sich Basis für 139,08 Euro pro Jahr.
Ist NordVPN sicher?
Nach allem, was sich von außen prüfen lässt, ja. Deloitte hat die No-Logs-Zusage zum sechsten Mal geprüft (Bericht vom 12.12.2025), Cure53 hat 2025 Apps und Infrastruktur getestet, Standardprotokoll ist NordLynx mit Post-Quantum-Kryptografie. Die Behauptung eines Hacks im Januar 2026 hat NordVPN zurückgewiesen, betroffen war laut Anbieter nur eine Test-Sandbox mit Dummy-Daten.
Lohnt sich NordVPN?
Ja, wenn Du ein VPN für Streaming, Reisen, öffentliche WLANs oder Linux suchst und bereit bist, zwei Jahre im Voraus zu zahlen. Nein, wenn Du Port Forwarding brauchst, nur einen Monat zahlen willst oder der Preis das einzige Kriterium ist; dann sind CyberGhost oder Surfshark auf dem Papier günstiger.
NordVPN oder CyberGhost?
CyberGhost ist im 2-Jahres-Abo günstiger (2,19 Euro pro Monat laut Anbieter) und gibt Dir 45 Tage Geld-zurück, erlaubt aber nur 7 Geräte gleichzeitig. NordVPN kostet mehr, bietet dafür 10 Geräte, ein größeres Servernetz, NordWhisper, Meshnet und den besseren Linux-Client. Für Linux, Raspberry Pi und Reisen in restriktive Länder NordVPN, für den kleinsten Preis CyberGhost.
Fazit: Für wen ist NordVPN die richtige Wahl?
NordVPN ist 2026 ein ausgereiftes Komplettpaket: einfache Apps für Einsteiger, Kommandozeile und Oberfläche für Linux-Nutzer, verschleierte Server und NordWhisper für Reisen in restriktive Länder, dazu eine sechsmal geprüfte No-Logs-Zusage. Die Schwächen: Nettopreise, teure Verlängerung, kein Port Forwarding und der Bedrohungsschutz Pro erst ab Komplett.
Wenn Du Dich für NordVPN entscheidest, nimm den Basis-Tarif im 2-Jahres-Abo und nutze die ersten 30 Tage konsequent zum Ausprobieren; passt etwas nicht, gibt es das Geld zurück. Zum aktuellen NordVPN-Angebot*. Willst Du erst vergleichen, findest Du im VPN-Vergleich die Alternativen mit ihren Stärken und Schwächen.
Aktualisiert am 07.09.2026 von Henry. Fakten geprüft: Preise, Tarifumfang, Gerätelimit, Servernetz, Protokolle und Prüfberichte am 07.09.2026 auf nordvpn.com und in den Deloitte- und Cure53-Beiträgen von NordVPN abgeglichen, Vergleichswerte von CyberGhost und Surfshark am selben Tag von deren Preisseiten übernommen.





























Moin! Danke für die Berichte über NordVPN. Ich habe mich überzeugen lassen und bin ein 3-Jahresabo eingegangen. Auf meinem Smartphone läuft LineageOS 16 (entspricht Android 9 Pie).
Leider stürzt die App von NordVPN reproduzierbar ab und ist auf meinem Gerät somit nicht nutzbar.
Ich fürchte, ich muss das 30-Tage-Rückgaberecht in Anspruch nehmen 🙁
Vielleicht ist diese Information ja für andere User, welche ähnlich exotisch unterwegs sind, von Nutzen.
Grüße,
Pit
Schreib Mal deren Support an, die sind normal sehr gut ... Oder richte Dir via offizieller OpenVPN App eine Verbindung manuell ein. Da ist nicht ganz so komfortabel, aber mehr als 3 Server benutze ich eigentlich auch nicht. Günstig ist es dennoch und Du kannst die Zeit überbrücken, bis sie nachbessern. Wenn es gar nicht geht, dann hol Dir das Geld wieder.
Nachtrag: Die Verbindung wird aufgebaut, obwohl die App abschmiert.
Danke. Ich würde den Bug an den Support melden. Habe ich mit dem Linux Client auch schon gemacht und die haben es relativ schnell ausgebessert. Support ist echt nett, habe ich gefunden.
Ein paar Tage später kann ich berichten, dass es mit Android halbwegs läuft. Zwar stürzt die App nach wie vor ab, aber das VPN baut sich auf und bleibt auch aktiv. Klappt aber mit den öffentlichen Hotspots der Telekom (Telekom_FON) nicht. Ich konnte auch das Linux Notebook (im Netz via IPhone => "Persönlichen Hotspot") mittels des von NordVPN angebotenen Linux Clients ins VPN bringen.
Allerdings beobachte ich mit dem Linux Client ein heftiges Problem:
Zurück zu Hause habe ich den Linux Laptop (Debian SID basierte Distribution => Siduction) wieder mit dem Router WLAN verbunden, natürlich ohne das VPN. Die Verbindung steht, aber ich konnte weder via Konsole etwas anpingen, noch via Browser Webseiten aufrufen.
Scheint an der /etc/resolv.conf zu liegen, in der nordvpn diesen Eintrag gesetzt hat: nameserver 172.20.10.1
Das wird (und das ist echt übel) auch durch eine Deinstallation von nordvpn (sudo apt purge nordvpn) nicht behoben, da ...
lsattr resolv.conf
----i---------e----- resolv.conf
Die Datei lässt sich so auch als root weder ändern, noch löschen.
Erst nach einem
chattr -i resolv.conf
konnte ich die Datei löschen.
Nachdem ich einen symbolischen Link gesetzt habe ...
ln -s /run/NetworkManager/resolv.conf /etc/resolv.conf
... funktionierte alles wieder.
Alleine wäre ich da nicht draufgekommen, glücklicherweise hatte jemand im Siduction-IRC den passenden Tipp.
Die Wahrscheinlichkeit, dass ich innerhalb des 30-Tage-Tests wieder aussteige, ist deutlich gestiegen. Ich werde aber den Support mal anschreiben. So kann das ja nicht bleiben, das dürfte anderen Linux-Usern durchaus auch Probleme bereiten.
Also das Problem hatte ich noch gar nicht. Das war dann wohl ein Problem mit der DNS-Einstellung. Du könntest manuell einen DNS-Server setzen, dann sollte NordVPN Deine DNS-Einstellungen gar nicht mehr überschreiben:
nordvpn set dns
Allerdings setzt der VPN Client einen eigenen DNS-Server, um damit eben DNS-Lecks zu verhindern. Wenn Du einen eigenen DNS-Server setzt, dann stelle sicher, dass es ein "guter" ist. FreeDNS oder so.
Hast Du explizit noch einmal
nordvpn d
aufgerufen, dass der Client die Einstellungen zurücksetzt? Sollte man nicht machen müssen. Vielleicht war Auto-Connect aktiv und der Server hatte Schluckauf? Ich verwende es bei einer Debian-Distribution nur unter Raspbian und damit hatte ich noch nie Probleme mit den DNS-Einstellungen. Unter Linux Mint funktioniert das auch reibungslos.
War bei Dir der Killswitch aktiv? Das hatte bei mir anfangs Probleme gemacht, funktioniert aber in der Zwischenzeit.
Und ja, schreib den Support an und melde, wenn es ein Bug ist. Bei mir haben die reagiert und nicht nur eine temporäre Lösung präsentiert, sondern das Problem langfristig auch behoben. Die sind sicherlich dankbar, aber man kann ihnen ehrlich gesagt auch nicht böse sein, nur stabile und offizielle Versionen der entsprechenden Betriebssysteme zu unterstützen.
Ich kann nur sagen, dass es bei mir auf allen eingesetzten Geräte funktioniert. Bei meiner Android-Version gibt es auch gar keine Probleme. Also bei mehreren Android-Geräten nicht, da meine Freundin das Ding auf einem Samsung Tablet benutzt, ich auf einem Nexus 5X und einem alten Sony. Sogar auf einer alten ZBOX mit 32-Bit und Ubuntu MATE habe ich NordVPN getestet und auch das läuft wunderbar. Vielleicht sind Deine Geräte einfach verflucht ... 😉
Du könntest Dir die OpenVPN-Verbindungen auch manuell einrichten. Dann profitierst Du aber nicht von CyberSec. Das ist aber egal, wenn Du Dich selbst um Adblocker und Malware-Schutz kümmerst.
Oder frag sie, ob Du ins Testprogramm von WireGuard mit aufgenommen wirst, weil das andere Zeug ein bisschen launisch bei Dir ist und Du in diese Richtung testen möchtest.
Ich möchte NordVPN gar nicht schlechtreden. Ich würde VPN in erster Linie auf dem Smartphone nutzen. Und da läuft halt die App nicht zuverlässig. Das ist vielleicht der Preis dafür, dass ich sozusagen bleeding-edge-mäßig unterwegs bin und mit LineageOS 16 auf meinem OnePlus5 kein Stock Android habe. Dass das die Jungs (und Mädels?) von NordVPN mittesten, ist eher unwahrscheinlich - kann man aber auch niemandem vorwerfen.
Den Test habe ich mittlerweile beendet, das Geld-zurück-Prozedere verlief problemfrei und fix.
Das zeichnet eben auch einen guten Provider aus, dass er bei der Geld-Zurück-Garantie kein Drama veranstaltet.
Hmmmm - in einem Geschäft, in dem es um Vertrauen geht, hört sich das hier aber nicht gut an:
https://www.golem.de/news/leak-nordvpn-wurde-gehackt-1910-144528.html
Vielleicht ist der bekannt gewordene Schaden in diesem konkreten Fall überschaubar, aber ob der Angriff schwerwiegender war, ist auf Basis dieser Meldung noch nicht erkennbar.
Also ich würde als Firma auch nichts sagen, bevor der Fall umfassend geprüft ist. Würdest Du? Es ist ja noch nicht einmal klar, ob der Schlüssel eines abgelaufenen Zertifikats geklaut wurde. Von daher sind das ziemlich viele Mutmaßungen im Moment.
Hacks gibt es dauernd und überall – die Frage ist in der Tat, wie schwerwiegend das Problem ist. Ich nehme den Anbieter weiterhin, weil er hervorragend mit Linux funktioniert und mich noch nie im Stich gelassen hat (egal ob beim Umgehen von Geoblocking, Zensur oder VPN-Sperren). Auf meinem selbstgebauten VPN-Router (mit Raspberry Pi) läuft das auch ohne jegliche Probleme.
Der Hack betrifft mich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht, schätze ich.