Was ist das beste VPN für Streaming? Die Antwort ist einfach!

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Grundsätzlich lässt sich die Frage „Was ist das beste VPN für Streaming?“ relativ einfach beantworten. Das ist natürlich jedes VPN, das schnell genug ist, die Mindestanforderungen der Streaming-Anbieter zu erfüllen. Natürlich kommt es stark auf die Bildqualität an, die Du streamen willst. Ein Stream in SD braucht wesentlich weniger Bandbreite als einer in HD oder sogar 4K.

Die meisten VPNs können geringere Qualitäten bedienen. Top-VPNs kommen aber auch mit hohen Auflösungen zurecht und sie sind meist auch nicht teurer als die Konkurrenz. Hast Du einen sehr guten Anbieter, dann kommt es auch zu geringen Ladezeiten und mit Buffering musst Du Dich gar nicht plagen.

Im Idealfall kann Dein VPN das sogenannte Geoblocking umgehen. Damit entsperrst Du zum Beispiel Netflix USA oder auch den BBC iPlayer sowie itv, Amazon Prime und so weiter. Befindest Du Dich im Ausland, kannst Du damit auch die Mediatheken deutscher Sender entsperren. Die meisten Sendungen sind dort zwar ohne Beschränkungen, es gibt aber auch welche, die geografisch gesperrt sind.

Ebenso ist wünschenswert, dass sich mehrere Geräte gleichzeitig mit dem VPN verbinden lassen. Gute Anbieter stellen außerdem Clients oder Apps für alle großen Betriebssysteme zur Verfügung. Für mich persönlich kommen nur Anbieter infrage, die auch einen Linux-Client anbieten. Sehr zu begrüßen sind außerdem Services, die eingebauten Schutz vor Malware, Trackern und Phishing haben.

NordVPN – ideal für Streaming*

Solche Services gibt es und sie kosten kein Vermögen. NordVPN bekommst Du zum Beispiel für circa 3 € pro Monat und es gibt sogar einen Linux-Client, der auf dem Raspberry Pi funktioniert. Das ist praktisch, denn damit kannst Du relativ einfach Deinen eigenen VPN-Router basteln.

Ausreichende Geschwindigkeit für Streaming

Natürlich muss Deine Internet-Geschwindigkeit grundsätzlich schnell genug sein, um die Streaming-Anbieter nutzen zu können. Aber auch die Server des VPN-Anbieters müssen liefern. Grundsätzlich gilt, je weiter Dein Standort vom VPN-Server entfernt ist, desto kritischer wird die Sache.

Ebenso kommt es auf das VPN-Protokoll an. Manche sind schneller als andere. NordVPN bietet in der Zwischenzeit in allen Apps das sehr schnelle VPN-Protokoll WireGuard an. Es nennt sich NordLynx.

NordLynx / WireGuard ist auch in der Windows App verfügbar

NordLynx / WireGuard ist auch in der Windows App verfügbar

Bei dem Anbieter reichen auch die OpenVPN-Geschwindigkeiten, aber Speedtests haben gezeigt, dass WireGuard noch schneller ist. Hier ein Test von Deutschland nach Los Angeles – Ausgangsgeschwindigkeit ist eine Leitung mit 50 MBit.

NordLynx nach Los Angeles – perfekt für Streaming

NordLynx nach Los Angeles – perfekt für Streaming

Das reicht locker für Streaming in hoher Qualität aus. Damit könntest Du zum Beispiel Netflix USA von Deutschland aus entsperren.

PIA ist ebenfalls ein Anbieter, der in der Zwischenzeit WireGuard in allen Apps anbietet.

Halten wir fest: Bei NordVPN und PIA bekommst Du Zugriff auf das WireGuard-Protokoll bei Linux, Android, macOS, Windows und iOS.

Übrigens: Es ist gar nicht so schwer, sich selbst einen WireGuard-Server zu basteln. Allerdings bist Du damit weniger flexibel, da Du das Land nicht einfach wechseln kannst. Das bedeutet, Umgehen von Geoblocking ist nicht möglich. Das gilt natürlich nicht, wenn Du im Ausland bist und Dich mit Deinem Wohnort verbinden möchtest.

Noch mehr Streaming – Geoblocking umgehen

Das Streaming-Angebot in Deutschland ist sehr gut. Dennoch gibt es in jedem Land sogenanntes Geoblocking und damit stehen Dir bestimmte Inhalte nicht zur Verfügung. Das Archiv von Netflix USA ist zum Beispiel das größte. Willst Du von Deutschland darauf zugreifen, brauchst Du eine IP-Adresse aus den USA. Du wählst Dich also bei einem Server in den USA ein.

Warum gibt es Geoblocking überhaupt? Hier geht es natürlich ums Geld. Es hat etwas mit Lizenzen zu tun. Ich finde es auch bizarr. Bei Zattoo ist es zum Beispiel so, dass Zattoo Deutschland keine privaten Sender anbietet und auch diverse Sender aus Großbritannien gibt es hier nicht. Bei Zattoo Schweiz bekommst Du sowohl den Zugriff auf die privaten Sender und Du kannst BBC sowie itv schauen – toll für Rugby-Fans.

BBC iPlayer ist mit Geoblocking versehen

BBC iPlayer ist mit Geoblocking versehen

Nun können nicht alle VPNs Geoblocking umgehen. Es ist ein ständiger Kampf zwischen Streaming-Anbieter und VPN Provider. IP-Adressen werden auf Blacklists gesetzt und so weiter. VPN-Anbieter mit wenigen Ressourcen oder kleineren Netzwerken haben Probleme, dieses Katz-und-Mausspiel zu bestehen. Viele geben auf und sagen einfach, dass sie kein Geoblocking umgehen können. Sehr gute VPNs wie zum Beispiel NordVPN können fast alle Streaming-Anbieter entsperren.

Mit NordVPN Geoblocking umgehen*

Aber auch Surfshark* und Private Internet Access (PIA)* eignen sich sehr gut.

Streaming auf Reisen

Es gibt übrigens noch einen Grund, warum Du vielleicht das nervige Geoblocking umgehen willst. Reist Du in ein anderes Land, hast Du vielleicht keinen Zugriff auf Dein Netflix-Konto, für das Du aber bezahlst.

Auch in diesem Fall hilft Dir ein VPN, das Geoblocking zu umgehen. Das ist aber nicht der einzige Grund, warum Du auf Reisen ein VPN mitnehmen solltest. Ich erkläre weiter unten, wie Dir ein VPN auf Reisen unter die Arme greift (pssstes schützt Dich!).

Mit mehreren Geräten gleichzeitig streamen

Nun kann es sein, dass sich mehrere Leute in Deinem Haushalt befinden und jeder will etwas anderes streamen. Bei einem guten VPN darfst Du mehrere gleichzeitige Verbindungen etablieren. NordVPN erlaubt zum Beispiel 6 gleichzeitige Verbindungen und auch der Einsatz eines Routers ist erlaubt. Ein Router zählt als ein Gerät.

Bei PIA kannst Du sogar 10 Geräte simultan verbinden. Am besten an dieser Stelle ist Surfshark, weil es hier keine Begrenzung bei den gleichzeitigen Verbindungen gibt. Auch bei diesen beiden Anbietern ist der Einsatz auf einem Router erlaubt.

Surfshark unbegrenzt Verbindungen*

Nun musst Du selbst wissen, wie viele Geräte gleichzeitig Du mit dem VPN verbinden möchtest.

Apps und Clients für alle Geräte

Eigentlich stellen alle guten VPNs Clients für Android, Windows, macOS und iOS zur Verfügung. Die Spreu vom Weizen trennt sich bei einem guten Client für Linux.

Mir persönlich ist wichtig, wie viele Geräte und Betriebssysteme ein VPN unterstützt. Ich möchte auf jeden Fall einen Client für Linux haben. Die meisten VPNs auf dem Markt bieten ovpn-Dateien an, womit Du manuelle Verbindungen zu jeweils einem Server herstellen kannst. Das ist in Ordnung, aber unpraktisch, wenn Du das Land schnell wechseln möchtest.

Ein weiterer Unterschied ist Kommandozeilen-Client oder GUI. Einer der schönsten Clients für Linux ist von PIA (günstig!) *. Der bietet alle Funktionen, ist übersichtlich und schick.

Server-Auswahl bei PIA – die wichtigen Länder für Streaming sind dabei

Server-Auswahl bei PIA – die wichtigen Länder für Streaming sind dabei

Allerdings ist Linux nicht gleich Linux. NordVPN bietet einen Kommandozeilen-Client, der aber auch für den Raspberry Pi (Raspbian) verfügbar ist. Deswegen ist das mein Favorit, weil ich meinen Pi als VPN-Router nutzen und trotzdem schnell das Land wechseln kann. Damit kann ich den Chromecast auch schnell virtuell in ein anderes Land umziehen.

PIA und Surfshark funktionieren auch auf dem Raspberry Pi, aber hier musst Du die Verbindung manuell über die ovpn-Datei etablieren. Bevor Du ein VPN für Linux wählst, solltest Du prüfen, ob der Client mit Deiner Distribution kompatibel ist. Ubuntu, Linux Mint und Debian werden von allen dreien unterstützt.

Die drei VPN Provider stellen außerdem Erweiterungen oder Add-ons für Firefox, Chrome (und kompatiblen wie Brave*) zur Verfügung. Diese Add-ons fungieren aber als Proxy und schützen nur den Traffic Deines Browsers. Willst Du via Browser streamen, ist das völlig in Ordnung. Beachte aber, dass anderer Internet-Traffic nicht durch die VPN-Verbindung läuft.

Schutz vor Malware

Was mir ebenfalls bei einem guten VPN wichtig ist? Schutz vor Malware, Trackern, Phishing und ein Ad-Blocker. Zu Hause leite ich meinen Internet-Traffic mitunter durch mein Pi-hole. Bin ich unterwegs, nehme ich aber dankend den Ad-Blocker des VPN Providers, der mich auch vor Malware, Trackern und Phishing schützt. Sowohl PIA als auch NordVPN bieten einen solchen Schutz.

Bei NordVPN nennt sich die Funktion CyberSec und bei PIA heißt sie MACE. Der Blocker ist bei beiden Anbietern per Standard deaktiviert. Der Grund dafür ist, dass manche Websites nicht mit CyberSec oder MACE funktionieren. Ich würde den Ad-Blocker einfach aktivieren, aber im Hinterkopf behalten, dass es damit zu Problemen kommen kann.

Privatsphäre: Killswitch und MACE

Privatsphäre: Killswitch und MACE

CyberSec schützt vor schädlichen Websites, nerviger Werbung, Trackern, Malware und Phishing

CyberSec schützt vor schädlichen Websites, nerviger Werbung, Trackern, Malware und Phishing

Auf der anderen Seite bin ich auch der Meinung: Funktioniert eine Website mit aktiviertem Schutz vor Werbung, Malware und Tracker nicht, will ich sie vielleicht auch gar nicht besuchen.

Die Ad-Blocker von PIA und NordVPN funktionieren gut. Sobald ich das Haus verlasse, möchte ich darauf nicht verzichten.

Schutz bei der Nutzung von Hotspots / kostenlosem WLAN

Bist Du wie ich gerne unterwegs, nutzt Du bestimmt auch kostenlose WLANs, Hotspots und so weiter. In den meisten Ländern kommst Du relativ einfach und günstig an mobile Internet-Verbindungen, allerdings sind die Daten-Volumen oft stark limitiert. Anders gesagt eignen sie sich zwar für E-Mails, Messenger-Dienste und so weiter, aber es sind zu wenige Daten für Streaming.

Nutzt Du kostenloses WLAN (Airbnb, Hotel und so weiter), weißt Du aber nie, wer sich im gleichen Netzwerk befindet oder wer es betreibt. Lass Dich nicht ausschnüffeln und benutze einfach ein VPN. Das ist der beste Schutz in fremden Netzwerken.

Zensur umgehen

Aber nicht nur die Betreiber der kostenlosen WLANs sind möglicherweise neugierig. Die Regierungen überwachen Internet-Verbindungen ebenfalls oder zensieren mehr oder weniger stark. In manchen Ländern wie zum Beispiel Ägypten sind VPNs legal, werden aber gesperrt. NordVPN funktioniert aber trotzdem, weil der Anbieter auf verschleierte Server (obfuscated) setzt.

NordVPN gegen Zensur*

Auch in China sind VPNs nicht illegal, aber nur staatlich genehmigte sind erlaubt. Damit ist der Sinn eines VPNs ausgehebelt. NordVPN kann auch die Great Firewall of China umgehen. Viele VPN-Provider können solche Sperren nicht umgehen – nur die besten können das.

In manchen Ländern sind VPNs illegal. Nordkorea gehört dazu. Erkundige Dich einfach vor dem Antritt einer Reise, ob ein VPN legal ist oder nicht.

Die Sache ist aber so: In restriktiven Ländern ist häufig der Zugriff auf VPN-Anbieter gesperrt. Willst Du ein VPN mitnehmen, dann hole Dir eines vor dem Antritt Deiner Reise. Bist Du weniger als 30 Tage unterwegs, kannst Du sogar mit einem kostenlosen VPN reisen – also nur so als Hinweis (30 Tage Geld-Zurück-Garantie) … 😉

Was ist das beste VPN für Streaming?

Wie gesagt, gibt es viele VPNs, die sich gut eignen. Ich kann natürlich nicht alle Services testen, die auf dem Markt sind. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir aber sagen, dass NordVPN (günstig und schnell!)*, Surfshark (unbegrenzt Verbindungen!)* und PIA (günstig!) * hervorragend für Streaming funktionieren. Dank WireGuard sind PIA und NordVPN besonders schnell.

Beide VPN Provider bieten eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Du kannst sowohl PIA als auch NordVPN vor einem Kauf testen.

NordVPN mit Geld-Zurück-Garantie – teste Streaming 30 Tage lang

NordVPN mit Geld-Zurück-Garantie – teste Streaming 30 Tage lang

Beide Anbieter erlauben übrigens auch P2P, Torrents oder File Sharing. Beide Anbieter haben eine strikte Keine-Logs-Richtlinie, um Deine Aktivitäten im Internet anonym zu halten.

Wie bereits erwähnt kostet ein hochwertiges VPN nur circa 3 € pro Monat. So viel sollte Dir Datenschutz, Anonymität und Privatsphäre wert sein. Virtual Private Networks sind wirklich nicht mehr teuer.

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NordVPN - günstig und ideal für Anfänger
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