Linux-Client von NordVPN auf 2.0.0 aktualisiert – interessante Neuerungen

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ein Update hat eine neue Version des Linux-Clients von NordVPN gebracht, die als 2.0.0 angegeben ist. NordVPN entwickelt den derzeit Kommandozeilen-basierten Linux-Client relativ schnell und bei einem früheren Update gab es bereits die Möglichkeit, sich mit den verschleierten Servern (obfuscated) verbinden oder Ports auf eine Whitelist setzen zu können. Port 22 bietet sich da natürlich an, vor allen Dingen bei Headless-Systemen.

Mir sind auch beim NordVPN Linux-Client 2.0.0 sofort Neuerungen aufgefallen. Ob ich allerdings alle erwischt habe, weiß ich nicht, da es weder eine Ankündigung noch ein Changelog gibt. Deswegen verrate ich Dir einfach, was mir bei der aktuellen Version des Linux-Clients neu vorkommt.

Neuerungen im NordVPN Linux-Client 2.0.0

Zunächst einmal sehe ich, dass man sich mit dem VPN ab sofort auch direkt zu Städten verbinden kann. Bisher konnte ich mir lediglich eine Liste mit den Ländern anzeigen lassen. Allerdings muss ich Englisch mit dem Client sprechen. Ein Ergebnis bekomme ich zum Beispiel mit

nordvpn cities Germany

Der Befehl spuckt Berlin und Frankfurt aus und wenn die verschleierten Server aktiviert sind nur das letztere. Ich kann mir also mit

nordvpn c Berlin

eine IP-Adresse aus dem Raum Berlin zuweisen lassen. Tippst Du nur nordvpn cities und betätigst danach Tab, bekommst Du eine Liste mit den Ländern, die für die Funktion verfügbar sind.

Städte-Liste von NordVPN Linux-Client 2.0.0

Linux-Client 2.0.0 von NordVPN listet nun auch Städte auf

Automatische Verbindung nach Neustart

Bisher konnte ich eine automatische Verbindung auch schon einstellen, aber bei einem Neustart hat das nicht funktioniert. Es klappte nur, wenn meine Verbindung getrennt wurde und dann hat sich die Software wieder mit dem VPN-Netzwerk von NordVPN (derzeit zum Schnäppchenpreis) verbunden.

Nun ist es aber so, dass sich der Client auch nach einen Neustart verbindet, sofern autoconnect aktiviert ist. Beziehungsweise merkt er sich den Status beim Herunterfahren. Das bedeutet:

  • Warst Du beim Herunterfahren mit dem Virtual Privat Network verbunden, dann verbindet Dich die Software automatisch wieder.
  • War Dein Rechner nicht mit dem VPN verbunden, dann macht der Client auch keinen digitalen Finger krumm.

Das Verhalten würde ich genauso erwarten und es funktioniert nun. Hattest Du das VPN aktiviert, kannst Du nicht aus Versehen ohne den Service starten.

Das ist zum Beispiel sinnvoll, wenn Du unterwegs und in einem Fremdnetzwerk bist. Der Client verbindet Dich auch mit dem Virtual Private Network, ohne dass Du vorher die Konsole öffnen musst. Auf den ersten Blick erscheint die Funktion gar nicht so wichtig, aber ich bin ganz ehrlich froh, dass sie nun funktioniert. Ich bin ein Spezialist im Rechner starten und vergesse dann vor lauter Tatendrang, was ich eigentlich hätte tun sollen – oder es kommt der Schussel am Morgen durch.

Obwohl ich derzeit hauptsächlich die WireGuard-Implementierung von NordVPN nutze, ist der automatische Start des Linux-Clients sicherer. Klar könnte ich die automatische WireGuard-Verbindung zum VPN mit einem Script hinbiegen, aber mit dem Client geht es einfacher. Es ist derzeit auf jeden Fall die sicherere Lösung (da auch nicht Beta, wenn man ehrlich ist).

Eigene DNS-Server benutzen

Eine weitere Neuerung ist, dass Du nun eigene DNS-Server hinterlegen kannst. Das ist aber mit Vorsicht zu genießen. Du kreierst damit schnell ein DNS-Leck, wenn Du keine sicheren DNS-Server oder die des VPN-Anbieter benutzt.

DNS-Server selber wählen

Eigene DNS-Server einstellen

Bei mir habe ich zum Beispiel mein Pi-hole als DNS-Server eingestellt. Würde ich die Funktion CyberSec des Providers nutzen, sollte das einen ähnlichen Effekt haben. Allerdings habe ich über mein Pi-hole die komplette Kontrolle.

Ich darf nur nicht vergessen, die DNS-Einstellungen zu ändern, sobald ich das Haus verlasse.

Linux-Client 2.0.0 auch für Raspberry Pi verfügbar

Das Update auf den aktuellen Client gibt es auch für den Raspberry Pi.

Auch für Raspberry Pi gibt es Linux-Client 2.0.0 von NordVPN

NordVPN Client 2.0.0 auch für Raspberry Pi verfügbar

Dass die oben bereits erwähnte automatische Einwahl funktioniert, ist gerade bei Geräten wie dem Raspberry Pi toll. Das gilt vor allen Dingen, wenn Du das Gerät headless benutzt oder als IoT einsetzt. Wobei Du hier wiederum aufpassen musst, wenn Du Remote-Zugriff brauchst. Der VPN-Server wird Dich nicht einfach durchleiten und bei einer DDNS-Konfiguration bekommst Du den VPN-Server als externe IP-Adresse, wenn Du damit verbunden bist.

Hast Du so etwas vor, musst Du Dir gut überlegen, was Du eigentlich genau willst oder brauchst. Denkbar ist auch, dass Du WireGuard auf dem Pi scharf machst und Dich darüber damit verbindest. Ginge auch klassisch mit einem OpenVPN-Server oder einfach via SSH. Alle Wege führen nach Rom! 😉

Was ich derzeit für VPNs benutze?

Im Moment benutze ich entweder NordVPN, AirVPN oder ich gehe über meinen eigenen Server. NordVPN ist derzeit mein Favorit, weil sie mir einen Testzugang zur WireGuard-Implementierung gegeben haben und das ist der Hammer.

Suchst Du ein VPN für Linux mit einem grafischen Client, dann empfehle ich Dir PIA (Private Internet Access). Der Client ist top und es gibt ihn sogar auf Deutsch.

Von kostenlosen VPNs nehme ich komplett Abstand. Habe ich früher benutzt, mach ich aber nicht mehr. Kostet es nichts, bist Du meistens das Produkt!

Nette Pi-Konstellation

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