Trommelwirbel: Ubuntu 11.04 Natty Narwhal ist veröffentlicht – es ist mit Abstrichen doch noch brauchbar geworden

28 April 2011 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu 11.04 Natty Narwhal Teaser 150x150Darauf haben alle gewartet – die finale Version von Ubunt Linux 11.04 Natty Narwahl ist da. bekanntlich bringt das Betriebssystem eine neue Oberfläche mit Namen Unity mit sich. Diese ist auf allen Desktop-Plattformen identisch. Nur für die ARM-Variante wurde eine spezielle 2-D-Ausgabe entwickelt.

In Sachen Software ist ebenfalls einiges passiert. OpenOffice.org flog raus und das Ubunt-Team setzt auf das komplett freie LibreOffice. Statt Rhythmbox setzen die Entwickler auf Banshee und Standard-Internet-Browser ist Firefox 4. Linux-Kernel 2.6.38 sorgt für weitere Hardware-Unterstützung und gibt dem Betriebssystem außerdem einen Geschwindigkeits-Schub. Allerdings ist ein Fehler aufgetaucht, der mit hoch eingestuft ist. Dieser Bug lässt den Stromverbrauch auf alle Linux-System mit Kernel 2.6.38 unter Umständen drastisch ansteigen. Auf der anderen Seite hat man sich bemüht auf Server-Seite den Energieverbrauch zu senken. Sie finden weitere Informationen in den Release-Notizen und der offiziellen Ankündigung.

Wie immer sind zeitgleich neue Versionen der offiziellen Abkömmlinge Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu, Mythbuntu und Ubuntu Studio erschienen. KDE ist als Version 4.6 und Xfce in Variante 4.8 an Bord.

Sämtliche Download-Links für Ubuntu und seine Derivate:

Unity Bugs

Solche Fehler sind quasi verschwunden.

Die Entwickler haben seit der Beta 2 noch einige Fehler ausgebessert. Ich weiß nicht welches Update es war, aber eine Aktualisierung hat das Problem mit dem Einfrieren des kompletten Bildschirms bereinigt. Vielleicht hat der Bonus-Bug-Tag am 15.04.2011 doch Früchte getragen. Auch der Fehler mit mehreren Symbolen der gleichen Anwendung im Launcher ist verschwunden. Es gab ja ein regelrechtes Tauziehen um Unity. Die einen Entwickler wollten Unity als Standard-Oberfläche, die anderen wären lieber etwas konservativer mit GNOME 2.32 gefahren. Schließlich hat sich doch der Drang zum Neuen und der Wille der Unity-Revolution durchgesetzt.

Ich hab es schon öfter erwähnt, dass Natty ganz gut Spaß macht, wenn man mit den Tastatur-Kürzeln umgehen kann. Ein weiteres großes Plus ist, dass sich Anwendungen vor einer Installation Probefahren lassen. Dazu verwenden die Entwickler ein Terminalserver-Technologie.

Allerdings ist bei weitem nicht alles Gold was glänzt. Anfänger, die nichts von den Tastatur-Shortcuts wissen, dürften sich zum Teil wirklich schwer tun, Programme zu finden. Wer gerne mit dem Gimp arbeitet, dürfte mit der neuen Fenster-Steuerung von Natty nicht gerade glücklich sein. Es besteht durchaus Raum für Verbesserung der neuen Oberfläche.

  • Linux Mint 10 LXDE
Ubuntu 11.04 Natty Narwhal

Noch nicht alles Gold was glänzt, aber auf einem guten Weg ...

Etwas anschaulicher mit Videos

Sind ein oder mehrere Fenster der gleichen Anwendung offen, macht sich das durch mehrere Punkte an der linken Seite des entsprechenden Symbols bemerkbar. Klicken Sie nun abermals auf das Symbol, wird das Ganze doch sehr viel übersichtlicher. Hier ein kurzes Video als Beispiel.

Die Symbole auf der Unity-Leiste lassen sich natürlich neu arrangieren. Man muss nur wissen wie. Einen Klick auf das Symbol und den Klick eine kurze zeit halten, macht das Symbol beweglich. Dann können Sie es an die gewünschte Stelle schieben. Schon ist edie Unity-Leiste neu angeordnet. Auch hier ein kurzes Video als Beispiel.

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