NordVPN 3.7.0 Linux Client – Upgrade bringt zwei neue Funktionen

6 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Wer wie ich NordVPN unter Linux oder sogar einem selbst gebasteltem VPN-Router (Raspberry Pi) einsetzt, der bekommt regelmäßig Upgrades und Updates. Zum Beispiel ist mir gerade aufgefallen, dass NordVPN 3.7.0 für Linux erschienen ist. Das ist nett. Willst Du wissen, was sich geändert hat, musst Du aber selbst im Changelog nachsehen. Das ist auch kein Problem, wenn man weiß, wo es zu finden ist.

Neuerungen in NordVPN 3.7.0 für Linux

Das Changelog ist relativ übersichtlich. NordVPN (günstig und schnell!)** 3.7.0 für Linux bringt aber zwei ganz nützliche Neuerungen mit sich.

Ab sofort kannst Du den Client auf die Standard-Einstellungen zurücksetzen. Das ist sinnvoll, wenn die Konfiguration mit Dir durchgegangen ist oder Du den Überblick verloren hast. Soll vorkommen und mit dem Befehl setzt Du den Client zurück:

nordvpn set defaults

Die zweite Neuerung kann sogar noch nützlicher sein. Damit darfst Du ein gesamtes Subnet auf die Whitelist setzen. Du garantierst also, alle Geräte im gleichen Subnetz erreichen zu können. Das können andere Computer, aber auch Drucker, Fernseher und so weiter sein. Zuständig für diese Funktion ist der Befehl:

nordvpn whitelist add subnet

Das sind zwar wenige, aber doch ordentliche Änderungen. Hier ist das Changelog als Screenshot.

NordVPN 3.7.0 für Linux mit zwei Neuerungen

NordVPN 3.7.0 für Linux mit zwei Neuerungen

Rufst Du auf der Kommandozeile einfach nordvpn auf, bekommst Du alle möglichen Befehle angezeigt. Es funktioniert auch Autovervollständigung mit der Taste Tab.

Weiterhin kein GUI bei NordVPN 3.7.0 für Linux

Eine grafische Oberfläche für den Client gibt es weiterhin nicht. Das ist aber nicht so schlimm. Via Autoconnect kannst Du die Verbindung zum VPN beim Systemstart etablieren. Willst Du Dich zum Beispiel beim Hochfahren Deines Rechners immer mit der Schweiz verbinden, weil Du Zattoo Schweiz, BBC oder itv schauen willst:

nordvpn set autoconnect on Switzerland

NordVPN ist einer der wenigen Anbieter, der auch einen Client für den Raspberry Pi zur Verfügung stellt. Das finde ich angenehm, da ich keine manuellen Konfigurationen oder einzelne ovpn-Dateien benutzen muss. Allerdings könntest Du die ovpn-Dateien herunterladen und dann im Netzwerk-Manager von Linux importieren. Dann hast Du auch ein GUI, musst aber die Verbindungen für jeden Server einzeln konfigurieren.

Der Linux-Client bietet auch das VPN-Protokoll WireGuard an, das sich NordLynx nennt. Es funktioniert sehr gut und Speedtests haben gezeigt, dass NordLynx schneller als OpenVPN ist. Dafür gibt es momentan weniger Länder zur Auswahl. Die Mindestanforderungen für Streaming erreichst Du aber sowohl mit OpenVPN als auch mit NordLynx, sofern Deine Internet-Verbindung ausreichend schnell ist.

Zwischen NordLynx und OpenVPN schaltest Du wie folgt um:

nordvpn set technology NordLynx

oder entsprechend

nordvpn set technology OpenVPN

Es ist wirklich so einfach.

Preis-Leistung

NordVPN hat ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei einem 3-Jahres-Abonnement kostet der Monat nur knapp über 3 Euro. Willst Du die Katze nicht im Sack kaufen, teste den Anbieter. Es gibt eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie, die auch funktioniert.

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Du darfst bis zu 6 Geräte gleichzeitig verbinden. Bastelst Du Dir ebenfalls einen VPN-Router, gilt der als eine Verbindung. Der Einsatz auf einem Router ist erlaubt. Das gilt auch für File Sharing / Torrents / P2P. Ein VPN-Router hat den Vorteil, dass Du Geräte damit verbinden kannst, für die es keinen nativen Client gibt. Ein Beispiel an dieser Stelle ist ein Chromecast. Mit meinem Pi-Router kann ich außerdem selbst bestimmen, wie viel Bandbreite sich die Verbindung krallen darf – ich drossle also gezielt mit wondershaper.

CyberSec – eingebauter Adblocker

Auch bei der Linux-Version ist der Adblocker CyberSec enthalten. Sie fungiert als Adblocker, blockt aber auch Tracker und Malware. Bis zu einem gewissen Grad schützt sie auch vor Phishing, weil sie entsprechende Websites blockiert.

Per Standard ist die Funktion aber deaktiviert.

NordVPN: CyberSec ist deaktiviert

NordVPN: CyberSec ist deaktiviert

Willst Du sie nutzen, aktivierst Du die Funktion:

nordvpn set cybersec on

Es kann sein, dass bestimmte Services nun nicht mehr funktionieren. Willst Du sie dennoch nutzen, müsstest Du CyberSec als temporär deaktivieren. So deaktivierst Du die Funktion wieder:

nordvpn set cybersec off

Die Funktion ist bei mir immer aktiviert. Dabei ist es egal, ob ich NordVPN unter Android auf dem Smartphone oder Linux benutze.

NordVPN blockiert Werbung und Tracker*

CyberSec ist außerdem in den Add-ons für Firefox und Chrome enthalten.

Killswitch

Es steht Dir auch ein sogenannter Killswitch zur Verfügung. Der trennt Deine Verbindung zum Internet, sobald Du nicht mehr mit dem VPN verbunden bist. Auch den musst Du erst deaktivieren, wenn Du ihn einsetzen möchtest:

nordvpn set killswitch on

und mit off am Ende schaltest Du ihn wieder ab.

Selbst VPN-Server basteln

Willst Du Dir lieber selbst einen VPN-Server basteln und das neue schnelle WireGuard-Protokoll benutzen, habe ich hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Das schützt zwar in fremden WLANs, aber Geoblocking kannst Du damit nur bedingt umgehen. NordVPN ist einer der besten Anbieter, wenn Du Geoblocking aushebeln willst.

Alternativen haben, ist nie verkehrt. Gute VPN-Services sind wirklich nicht mehr teuer. Sie sind eine weitere Schutzschicht bei der Cyber-Security.

Wissenswertes!

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NordVPN - günstig und ideal für Anfänger
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6 Kommentare zu “NordVPN 3.7.0 Linux Client – Upgrade bringt zwei neue Funktionen”

  1. ASDF sagt:

    Leider enthält die Version 3.7.0 einen Bug, der dafür sorgt, dass bei einem noch gültigen Account in manchen Fällen "Your account has expired. [...]" ausgegeben wird.

  2. cithrix sagt:

    Ich habe das Problem, dass der Tor-Browser nicht funktioniert, wenn ich NordLynx verwende. Ist das bei dir auch so?

    • jdo sagt:

      Das ist mir neu. Mit welchem Land bist Du verbunden und ist CyberSec aktiviert? Ich würde das gerne nachvollziehen.

  3. cithrix sagt:

    Ich habe es mit mehreren Ländern getestet, z. B. de oder pl.

    CyberSec habe ich aktiviert.
    Teilweise kann der TorBrowser auch einen Kanal aufbauen, aber es lässt sich dann keine Seite aufrufen. Das ist wirklich merkwürdig.

    Benutze übrigens ein aktuelles Manjaro Linux.

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