Linux Mint 10 „Julia“ ist verfügbar

13 November 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Linux Mint 10 Logo 150x150Clement Lefebvre hat die sofortige Verfügbarkeit von Linux Mint 10, Codename „Julia“, angekündigt. Es handelt sich hier um eine Version des Linux-Betriebssystems, die den Desktop-Manager GNOME mit sich bringt. Wie üblich stellen die Entwickler des Ubuntu-Abkömmlings eine GNOME-Variante vor Alternativen zur Verfügung. Linux Mint 10 basiert auf Ubuntu 10.10 „Maverick Meerkat“, ist aber wie immer noch mehr auf Benutzerfreundlichkeit getrimmt. Sofort auffällig ist, dass die Entwickler der neuesten Mint-Ausgabe einen dunkkleren Teint verpasst haben.

  • Clonezilla Live 1.2.6-40
Linux Mint 10 GNOME

Linux Mint 10 GNOME in Bildern

Die Neuerungen im Überblick:

  • Willkommens-Bildschirm
    • Das Installieren von Codecs und Upgrades auf die DVD-Edition ist bereits im Willkommens-Bildschirm möglich
  • Menu
    • Neu installierte Applikationen werden hervorgehoben
    • Findet und installiert Software aus den Repositories
    • Suchmaschinen-Integration
    • Unterstützung für GTK-Bookmarks
    • Unterstützung für GTK-Themes
  • Software-Manager
    • Icons für Applikationen
    • Die Kategorien wurden besser organisiert
  • Update-Manager
    • Updates lassen sich ignorieren
    • Die Download-Größe wird angezeigt
  • Upload-Manager
    • UI, Geschwindigkeit, voraussichtliche Ankunftszeit (ETA)
    • Verbindungs-Test
    • Abbrechen / im Hintergrund laufen lassen
  • Look and feel wurde überarbeitet
  • Diverse Verbesserungen am System
    • Linux Mint bringt Adobe Flash „Square“ mit sich. Je nach Ausgabe läuft es nativ in 32- oder 64-Bit. Das Plugin ist schneller als die Vorgänger – vor allen Dingen im Vollbildmodus.
    • Das Meta-Paket virtualbox-nonfree installier die Nicht-Open-Source-Version von Oracles Virtualbox. Diese Ausgabe hat Unterstützung für USB-Geräte.
    • Signierte Repositories werfen nicht länger eine Warnmeldung aus. Unsignierte Software-Warenlager geben auch keine Warnmeldung mehr, sondern fragen nach einer Erlaubnis.
    • Der „Highlight“-Befehl von apt ist schneller und verlässlicher
    • Das Anpassungs-System für mintsystem ist LSB-konform

Bekannte Probleme:

  • Auflösung des Splash-Screens
  • Moonlight
  • Probleme mit Upstream

Systemanforderungen:

  • x86-Prozessor (Linux Mint 64-bit braucht natürlich eine 64-Bit-CPU. Linux Mint 32-Bit funktionier sowohl mit 32- als auch 64-Bit-Prozessoren).
  • 512 MByte Arbeitsspeicher (RAM)
  • Vier GByte freien Festplattenplatz
  • Grafikkarte mit einer Mindestauflösung von 800×600
  • CD-ROM oder USB

Ein ISO-Abbild des Betriebssystems können Sie aus dem Download-Bereich der Projekseite herunterladen: Linux Mint 10 32-Bit (CD, 699 MByte), Linux Mint 10 32-Bit (DVD, 832 MByte), Linux Mint 64-Bit (CD, 697 MByte), Linux Mint 10 64-Bit (DVD, 825 MByte). Die offizielle Ankündigung finden Sie hier.

Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren




Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

Antworten