Linus Torvalds will immer noch Linux auf dem Desktop

21 August 2014 16 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Währen einer Podiums-Diskussion auf der LinuxCon hat Linus Torvalds erwähnt, dass er immer noch Linux auf dem Desktop sehen will. Torvalds hat von Wünschen und Herausforderungen für Linux im Jahre 2014 gesprochen. Kernel-Entwickler Greg Kroah-Hartman war Moderator der Diskussion und meinte, dass Linux bereits überall laufe.

Damit hat er natürlich auch Recht. Linux ist in Routern, in Smartphones (Android, Firefox OS), auf Servern in Data Centern und so weiter und so fort zu finden. Es gibt wohl wenige Bereiche, in denen nicht mit Linux hantiert wird. Meist ist das den Nutzern aber verborgen und viele wissen wahrscheinlich gar nicht, wie oft sie mit Linux in Verbindung kommen.

Torvalds will Linux auf dem Desktop

Deswegen fragte Greg K-H den Linux-Vater Torvalds, was er denke, wohin Linux noch solle. Der antwortete: „Ich will immer noch Linux auf dem Desktop“. Das Publikum klatschte darauf hin begeistert Beifall.

Die Herausforderung für den Desktop sei allerdings kein Kernel-Problem, meinte Torvalds. Es sei vielmehr ein Problem mit der Infrastruktur. Aber er denke, dass man eines Tages so weit sei.

Einige werden an dieser Stelle schmunzeln und darauf verweisen, wie oft schon das Jahr des Linux-Desktops ausgerufen wurde. Ich bin da selbst recht realistisch, aber optimistischer als jemals zuvor. Der Grund ist ganz einfach, dass sich die großen immer mehr in Tablets und hybride Geräte verzetteln. Man hat bei Windows 8 nicht gewusst, ob man auf einem Desktop oder einem Tablet unterwegs ist und die Bedienung – also ich konnte dem nichts abgewinnen.

Natürlich wird der mobile Markt mit Tablets und Smartphones weiter wachsen und die Geräte werden besser und stärker. Es gibt aber gewisse Dinge, für die ich einen reinen Desktop haben möchte oder brauche. Bildbearbeitung mit einem Touch-Screen kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen und auch für andere Sachen braucht man leistungsfähige Prozessoren und Grafikkarten – Video-Bearbeitung, zum Beispiel.

Die allwissenden Analysten reden den Desktop schon seit Jahren tot, aber das Biest will einfach nicht verrecken – das wird wohl seinen Grund haben. Der Markt wird und hat sich prozentual verschoben und wird das meiner Meinung auch noch weiter in Richtung Mobile tun – aber deswegen ist der Desktop noch lange nicht tot.

Ich kann mich an dieser Stelle nur wiederholen. Der erste Schritt ist die Anwender mit plattformunabhängiger Open-Source-Software vertraut zu machen. Wenn einer hauptsächlich mit Programmen wie LibreOffice, ownCloud, GIMP und so weiter unter Windows oder Mac OS X arbeitet, ist der Umstieg auf Linux kein so großes Drama, wie das viele immer behaupten. Die Argumentation „wenn irgendwas ist, kann sich ein Nutzer nicht helfen“ kann man so nicht gelten lassen. Das ist nämlich bei reinen Mac- und Windows-Anwendern auch nicht anders. Wenn der Rechner spinnt, brauchen die Nutzer jemanden, der ihnen unter die Arme greift.

Mit Linux als Desktop kann man alten Rechnern neues Leben einhauchen und mich hat bisher keine Nutzer gefragt, ich solle ihm wieder Windows nach einer Umstellung installieren. Ganz im Gegenteil, was aber auch eine erschreckende Erkenntnis durchkommen lässt. Wenn ich Aussagen wie „das ist ja viel einfacher als mir immer erzählt wurde“ oder „mein Rechner ist nun endlich wieder brauchbar“ höre, dann sagt mir das, dass da draußen sehr viel Bullshit erzählt wird. Das sind meist IT-Halbwissen-Heinis, die Linux irgendwann mal ausprobiert, die Flinte sofort ins Korn geworfen haben und sich seitdem furchtbar über Linux aufregen. Dabei gibt es sehr schöne Linux-Desktops, die einwandfrei funktionieren – nein, man muss auch nicht frickeln, sondern sich mit einem anderen System auseinandersetzen. Das ist nicht anders als der Umstieg von einem alten Nokia-Mobiltelefon auf ein Smartphone. Da weiß man auch nicht sofort, wo man hintippen muss.

Ist der Weg noch weit? Absolut! Was die Entwicklung hoffentlich massiv vorantreibt – im Hinblick auf Geräte-Treiber und so weiter – ist Valves Steam OS. Auch hier wird der Anwender eigentlich mit dem Steam-Client auf Linux aufgesetzt verpackt zu tun haben. Allerdings wollen die Hardware-Hersteller ein Stück vom Spiele-Markt-Kuchen und arbeiten deswegen bestimmt gerne mit den Kernel-Entwicklern zusammen. Es hängt viel an Steam, glaube ich. DRM-Spiele und Linux passt nicht zusammen, argumentieren viele. Wenn es dem großen Ganzen dient, passt es wohl und man sollte man eine weitere Ansichtsweise aus seinem Kopf bekommen. Für gute Software oder Spiele zahle ich gerne, wenn sie auf dem Betriebssystem meiner Wahl laufen.

Linux auf dem Desktop

Linux auf dem Desktop

Kubuntu 13.10: Mein Desktop (zwei Bildschirme)

Kubuntu: Desktop mit zwei Bildschirmen

Lobbyisten ein große Problem

Hat man sich vor einigen Monaten die Aussagen der beiden Bürgermeister in München zu LiMux durchgelesen, ist einem schlecht geworden. Microsoft zieht nebenbei bemerkt 2016 von Unterschleißheim nach Schwabing Parkstadt um. Man höre überall Beschwerden und wolle ein Experten-Team beauftragen, um einen Rückschritt auf Windows zu prüfen. Der Stadtrat hat das zum Glück gleich abgewiegelt.

Der eine meinte dann noch, dass er wochenlang bei Amtsantritt auf sein neues Smartphone warten musste, weil man einen externen E-Mail-Server für ihn aufsetzen musste, damit er seine E-Mails empfangen kann. Da würde mich mal interessieren, was für Voodoo die da einsetzen?! Allerdings meldete sich einer der Admins zu Wort und meinte, dass es hier um ein Problem ging, dass man mit Windows so auch nicht hätte lösen können.

Aus meiner Erfahrung im Support (lang lang ists her), sind Anwender immer unzufrieden. Das ist scheißegal, welches System die einsetzen. Das ist zu langsam, das geht nicht und so weiter.

Anstelle aber die gesparten Lizenz-Millionen für ein paar mehr Entwickler auszugeben, um die größten Missstände zu adressieren, glaubt man seitens der Politik, dass man mit Microsoft-Produkten oder Windows alle Probleme lösen könnte. Das ist meiner Meinung nach absoluter Schwachsinn.

Die Tante von den Grünen meinte dann noch, dass die Welt Standard-Software von Microsoft einsezte und man Probleme habe, mit anderen zu kommunizieren. Die Briten machen das einfacher. Sie erklären PDF und ODF zum Standard für die Korrespondenz mit den Behörden. Außerdem zeugt die Aussage von unglaublichem Halbwissen, da man mit LibreOffice oder OpenOffice Dokumente sehr wohl in einem Microsoft-Format speichern kann. Natürlich ist es nicht immer einfach, wenn man unterschiedlich Software verwendet, das gebe ich auch zu. Aber einer muss den Anfang machen und Firmen wie Microsoft dazu zwingen, offene Datei-Formate zu unterstützen. Die Stadt München hatte wenigstens die Eier, diesen Schritt zu gehen und man liest in den internationalen Nachrichten von immer mehr Behörden und Regierungen, die den Einsatz von Open-Source forcieren.

Kein Mensch hat jemals behauptet, dass das alles reibungslos ablaufen wird. Der riesige goldene Topf am Ende des Open-Source-Regenbogens ist allerdings ein paar Hürden wert. Diese Lobbyisten mit ihren geschmierten Aussagen kotzen mich allerdings an. Bevor ich wieder in diesem Zirkus mitmische, bleibe ich lieber als Nerd abgestempelt.

Testing mit echter Hardware ist nicht immer einfach

Torvalds sprach außerdem das Problem mit dem Kernel-Testing, beziehungsweise das Testen der Treiber mit realer Hardware an. Seiner Meinung nach müsse man die Linux-Community stärker einbeziehen, damit neue Kernel ausgiebiger getestet werden. Laut Torvalds ist das die einzige Möglichkeit, zickige Treiber oder Hardware im Linux-Kernel zu finden.

Die meisten Entwickler würde moderne Hardware haben und andere besitzen etwas ältere Komponenten. Torvalds sehe das Problem, dass der Kernel-Code immer größer wird und würde ihn auch gerne wieder etwas zusammenstauchen. Das ginge aber nicht, da die Hardware noch schneller wachse als der Kernel-Code.

Torvalds will Linux auch stärker in den Embedded-Markt sehen. Ein Problem dabei seien die Hersteller von Geräten mit einem kleinen Formfaktor. Diese hätten eigene Betriebssystem-Technologien und würden die Hardware den Linux-Entwicklern nicht einfach verfügbar machen.

Allerdings lobte er in diesem Zusammenhang das Raspberry Pi. Dies sei ein großer Erfolg und habe die Linux-Community nachhaltig gestärkt.

Weiterhin prangerte Torvalds an, dass gewisse Kernel-Komponenten nur einen Maintainer hätten. Der brauche aber auch mal Freizeit oder Urlaub und das ist das Ganze problematisch.

Weiterhin sagte der Linux-Erfinder, dass das Team um die x86-Architektur sehr gut eingespielt ist. Das gelte in der Zwischenzeit auch für die ARM-Seite. Es gab allerdings eine Zeit, da wollte er nach Erhalt von Code aus dem ARM-Lager sich selbst erschießen und gleich noch ein paar ARM-Entwickler dazu. Das sei nun nicht mehr so, da auch im ARM-Lager das Multi-Maintainer-Modell angenommen würde.

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16 Kommentare zu “Linus Torvalds will immer noch Linux auf dem Desktop”

  1. Martin Zabinski sagt:

    Zum ersten Teil:
    Ich finds interessant das bei Steam steht "SteamOS & Linux".

    Zum mittleren Teil:
    Ich arbeite in einer Behörde und wir sollen "eigentlich" ODF verwenden. ABER wir haben MS Office 2002 und nur einige PCs haben das (nicht wirklich funktionierende) PlugIn für ODF. Außerdem sind ALLE Dokumentvorlagen für MS Office gemacht mit einen Berg an VBScript (wodurch die mindest Dateigröße 400kB ist bei einer leeren Datei; ab den ersten Satz sind es 800kB). Und ein Austausch geschieht nur über .doc.

    Zum letzten Teil:
    etwas ältere Geschichte:
    1) Nen Bekannter erzählt mir das er nur Windows verwenden wolle und niemals mit Linux zu tun hatte oder hat.
    2) Ich erzähl ihn wo Linux über all eingesetzt wird; speziell wo er wenigstens entfernt Kontakt mit hat.
    3) Er schaut sprachlos abwechseld mich und sein "garantiert nicht Linux" Smartphone (mit Android) an.
    🙂 Einfach herrlich, ich hätte ein Foto machen sollen.

    MfG Martin

    • jdo sagt:

      Witzig, dass .doc scheinbar das kompatibelste Format von allen ist. Meine Umsteiger fragen auch immer, ob andere ihre Dokumente lesen können. Denen rate ich dann: Speicher es als .doc (Office XP, oder 2003 oder wie die Dinger heißen), das können die meisten öffnen und lesen oder exportiere die Datei als PDF.

      • Martin Zabinski sagt:

        hm, manchmal ist das mit den Formaten schon seltsam.

        Unsere .doc s können wir allerdings wegen dem VB Zeug nicht nach aussen geben. Erstens weil die Erstellerfirma das so verlangt (da frag ich mich: wer handelt eigentlich diese blöden Verträge aus bzw unterschreibt die?) und zweitens weil das Zeug noch irgendwie, irgendwo auf einen Server zugreift um dort irgendwas zu machen. (Ist auch nur ein "bisschen" längsam.)

        Naja hat aber wenigstens den Vorteil das die Leute außerhalb (also die Versichtern und die Geschäftspartner) weitgehend alle PDFs bekommen.

        • jdo sagt:

          Das Problem mit den ganzen proprietären Formaten ist, dass man sich in eine Abhängigkeit begibt und die großen natürlich schlau genug sind, dies gnadenlos auszunutzen - man nennt das Business.

          Ich kenne ein konkretes Beispiel (will aber keinen Namen nennen und es sind sicherlich mehrere Firmen davon betroffen), die ewig weiter auf IE6 setzen mussten (in der Zwischenzeit wurde es meines Wissens nach gefixt, habe keinen Kontakt mehr dorthin). Firefox und alternative Browser waren wegen der Firmen-Policy nicht erlaubt und das entsprechende Backend hat aber nur mit IE6 funktioniert.

          Support für IE6 ausgelaufen - viele Seiten haben nicht mehr richtig funktioniert, weil jeder im Endeffekt froh war, IE6 nicht mehr unterstützen oder eigentlich ein eigenes CSS dafür warten zu müssen - IE8 war bereits heraußen - da hat man irgendwann den Preis gezahlt, sich vorher einlullen zu lassen. Ob das Management aus solchen Sachen lernt oder ob Golf spielen mit dem CEO der anderen Firma wichtiger ist ... ich weiß es nicht ... im Endeffekt bekommen es die Sysadmins ab, die meist dummerweise nicht in den Entscheidungs-Prozess involviert waren - ich hoffe, das ist heutzutage besser.

          • Martin Zabinski sagt:

            Wir haben hier den IE7 auf Arbeit. Wobei viele haben auch noch den IE6 eben wegen solcher Verfahren die nich auf anderen laufen. Der soll auch nach der Umstellung von WinXP auf Win7 bleiben, mal sehn wie die das schaffen wollen.

            Inoffiziell gibt es natürlich auch noch andere, auch wenn es schwierig ist. Ich nutze grad Chrome 25 auch wenn ich lieber Firefox hätte, ist aber allemal besser als IE7 oder IE6.

          • jdo sagt:

            *ohne Worte*

      • tux. sagt:

        LibreOffice 4 hatte große Probleme mit ODF-Dateien aus OO 3. Dateiformate kann Microsoft ganz offensichtlich hervorragend.

  2. Gordon sagt:

    Hallo,

    ein schöner Artikel. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht wie du. Abneidung gegenüber etwas Fremden ist immer sehr groß, wenn man dann aber die "Argumente" entkräftet und demonstriert, wie einfach das Andere ist, so bemerkt man häufig ein Staunen auf der anderen Seite.

    Das größte Problem sind meiner Meinung nach auch die ganzen "IT-Professionals". Ich bin selbst Linux-Systembetreuer in eine rechenzentrum, dass vorwiegend MS-Technologien einsetzt. Von daher kenne ich beide Welten recht gut und ich würde mich nicht auf das Niveau herab lassen auf eines von beiden zu bashen. Auf beiden Systemen kann man nahezu alles erledigen und es läuft mal hier da da einfacher ab. Ich habe nur erkennt, dass die meisten selbst ernannten Admins ihr System in den Himmel loben, die anderen verteufeln, sich aber auf Nachfrage herausstellt, dass sie eigentlich auf allen Systemen nicht zwingend wissen, was sie tun. Die vermeintlich eine GUI auf Windows-Servern senkt die Hemmschwelle, Dienste einzurichten, die man nicht versteht. So funktionieren viele IT-Abteilungen.

    Das vererbt sich dann selbstverständlich auf den Desktop. Wenn man sich im Backend schon nicht von den "einfachen" Systemen trennen kann, dann wird man das auf User-Seite schon gleich gar nicht tun. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es dem Nutzer vollkommen egal ist, was für ein System man ihm vorsetzte. Wie du schon sagst ist eh alles schlecht. Und früher mit Papier und Bleistift war es sowieso besser..

    Bei den Meldungen aus München kommt mir auch die Galle hoch. Es ist eine typische Sache, Menschen reden über Dinge, von denen sie nichts verstehen. Das ist so wunderbar plakativ. Ich hoffe für die Münchner IT-Kollegen, dass die ihren Kurs beibehalten können. Das ist ein super Beispiel dafür, wie es funktionieren kann.

    Danke für diesen und vorherige Artikel, mache bitte weiter so 🙂

    • Martin Zabinski sagt:

      Ich hätte zugernde mal vom münchener OB ein paar handfeste Fakten für seine Behauptungen.

      Das lernt man auch in der Schule (zumindest ich): keine Aussage ohne Begründung.
      (OK mach ich auch zu selten aber ein Politiker sollte das doch häufiger machen)

      Ah ich hab nen schönen Filmzitat dazu: "Windeln und Politiker müssen regelmäßig gewechselt werden. Aus dem gleichen Grund."

    • jdo sagt:

      Wenn jemand weiter auf Windows setzen möchte, werde ich nicht auf Teufel komm raus ihn überreden, das nicht zu tun. Ich biete ihm allerdings an, sich die Alternative mal anzusehen (Live / USB). Gefällt ihm das nicht, gebe ich der jeweiligen Person aber eine Liste mit Open-Source-Software, die man sich auch mal unter Windows ansehen kann - prominentestes Beispiel ist LibreOffice. Damit hat die Person ein legales Office-Paket, das mehr Funktionen bietet als die meisten brauchen.

      Beim nächsten Mal sieht es dann vielleicht schon anders aus, da man einige Programme bereits kennt. Guerilla-Open-Sourcing ... 🙂

      • Gordon sagt:

        Du sprichst noch eine weitere Sache an, die mich innerlich kochen lässt. Es wird über OpenSource geschimpft oder zumindest abwertend gesprochen und häufig darauf hingewiesen, was die Software eben alles NICHT können würde. Direkt danach starten viele dann ihre illegal bezogene Version von MS Office, Photoshop o.ä.

        Selbstverständlich will ich nicht verallgemeinern, aber würde jeder das Geld für die korrekte Lizenzierung der Software in die Hand nehmen müssen, wäre bei einigen die Meinung sicher auch anders.

        • jdo sagt:

          Gebe Dir vollkommen recht. Kenne etliche Beispiele, die Photoshop auf Ihren Rechnern haben, weil sie dann und wann ein Bild verkleinern müssen / wollen und ein Bekannter geraten hat, sich "Photoshop zu besorgen".

          Je strenger Adobe, Microsoft und so weiter die Lizenz-Politik betreiben und je schwerer es wird, sich Software illegal zu besorgen, desto vorteilhafter ist das für Open-Source-Software.

  3. tux. sagt:

    Der Zug "Linux auf dem Desktop" ist nicht nur abgefahren, es werden auch ständig weitere Gleise rausgerissen, damit bloß kein neuer Zug kommt.

    Auf der LKML wird wegen systemd OpenBSD als Desktop empfohlen. Tja nun.

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