Ubuntu-Basis mit GNOME Shell: LuninuX OS 12.00 Beta 2

27 Mai 2012 18 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

LuninuX Logo 150x150Im Beitrag zu Linux Mint 13 wurde ich in einem Kommentar auf LuninuX aufmerksam gemacht. Der Anwender kann sich weder mit Cinnamon, noch KDE oder Unity anfreunden und er mag ganz einfach die GNOME Shell. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten und da ich generell neugierig bin, habe ich mir selbst ein Bild von diesem Betriebssystem gemacht.

Wie bereits in der Überschrift geschrieben, basiert LuninuX 12.00 auf Ubuntu – und zwar 12.04 LTS „Precise Pangolin“. Es ist zwar nicht gesondert angekündigt, aber man darf wohl von 5 Jahren Unterstützung ausgehen. Allerdings setzt LuninuX nicht auf Unity als Desktop-Umgebung. Der Login-Prompt ist GDM und es sind die möglichen Sitzungen GNOME Shell, GNOME Classic und GNOME Fallback vorhanden.

LuninuX 12.00 Ausprobieren oder Installieren?

LuninuX 12.00: Ausprobieren oder Installieren?

Die Installation läuft wie bei Ubuntu ab und die Installations-Routinen unterscheiden sich lediglich in der Kosmetik. Du kannst also auch gleich Programme von Drittanbietern (MP3-Codecs und so weiter) sowie Online-Updates einspielen. Wie bei Ubuntu gewohnt, kannst Du das Betriebssystem in einem Live-Modus ausprobieren oder eben installieren.

Der Anmeldebildschirm ist sehr schlicht gehalten. LuninuX 12.00 bringt eine gute Auswahl an Applikationen mit sich. Der Nachteil ist, dass das ISO-Abbild nicht mehr auf eine CD passt. Zum Beispiel ist Firefox 12 an Bord und bringt gleich noch vorinstallierte und nützliche Erweiterungen wie AdBlock Plus mit sich. Des Weiteren befinden sich übliche Verdächtige aus der Open-Source-Szene wie Banshee, LibreOffice, Thunderbird, Gimp, Cairo Dock, Docky, Empathy, Shotwell und Wine an Bord.

LuninuX 12.00 Ubuntu One

LuninuX 12.00: Ubuntu One

Weiterhin ist eine vernünftige Auswahl der Entwickler vorhanden. Du findest zum Beispiel per Standard Blender, BleachBit, Liferea, PlayOnLinux, Stellarium und VirtualBox. Wem die vorhandenen Applikationen nicht ausreichen, kann auf den großen Schatz der Ubuntu-Repositories zugreifen. Dafür dient das Ubuntu Software Center.

Die Docky-Leiste ist als Schnellstarter sehr angenehm. Hier hast Du immer Zugriff auf Deine Favoriten. Ganz links davon befindet sich per Standard Contacts. Ebenso findest Du dort Symbole, die auf Thunderbird, Firefox, LibreOffice und den Papierkorb verweisen. Mit Docky kannst Du auch noch Leisten an der Seite kreieren und Dir die Schnellstarter wie gewünscht zusammenstellen.

  • ROSA Marathon 2012
LuninuX 12.00

Basiert auf Ubuntu - bringt GNOME Shell mit sich ...

Wer sich also mit Ubuntu eigentlich zufrieden ist, aber lieber die GNOME Shell als Desktop einsetzen möchte, sollte sich LuninuX mal genauer ansehen. Die Distribution befindet sich zwar offiziell noch in einem Beta-Stadium, läuft aber schon ziemlich stabil. Ich konnte jedenfalls keine Fehler bei meinen Tests feststellen. Du kannst ISO-Abbilder bei sourceforge.net herunterladen: LuninuXOS-12.00-Desktop-i386-Beta-2.iso (1,3 GByte, torrent), LuninuXOS-12.00-Desktop-amd64-Beta-2.iso (1,5 GByte, torrent).

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18 Kommentare zu “Ubuntu-Basis mit GNOME Shell: LuninuX OS 12.00 Beta 2”

  1. Henrikx sagt:

    Kleiner Vertippter
    Der Login-Prompt ist GDM und es sich die möglichen Sitzungen GNOME Shell, GNOME Classic und GNOME Fallback vorhanden.

    sich = sind

    Schreib doch mal bitte ein Howto, wie man ein Ubuntu 12.04 in ein Gnome 3.xx only verwandelt, ganz ohne Unity, Hud,Software-Center und weiteren Behinderungen 🙂

    Ansonsten finde ich nach wie vor, dein Block ist 1A.

    • jdo sagt:

      danke, ist ausgebessert ... würde ich echt gerne machen, hab aber immer noch gar keine Zeit. Im Herbst / Winter dieses Jahres schaut es hoffentlich wieder besser aus. Bin gerade in so ein privates Projekt verwickelt, das sehr viel meiner Zeit auffrisst.

  2. stenbuk sagt:

    Sicher nicht schlecht für Leute, die eine Ubuntu Gnome Shell mit vielen vorinstallierten Anwendungen bevorzugen (inkl. Banshee, Dock, Play on Linux etc.).
    Wer sich eher für eine recht "saubere" Gnome Shell auf Ubuntu Basis interessiert, sollte sich mal Gnome Shell Remix anschauen:
    http://ubuntu-gs-remix.sourceforge.net/p/home/

  3. Ribiku Sith sagt:

    Ich selbst nutze lieber Gnome 3, jedoch installiere ich mir den Gnome auf einem normalen Ubuntu einfach nach. Ich denke, dass dies das "sauberste" ist was man so machen kann. Bin da immer etwas skeptisch, wenn etwas von anderen Quellen kommt.

  4. Mintkatze sagt:

    hi Leute hier,

    habt ihr auch das Problem, dass sowohl Ubuntu 12.04, Ubuntu 12.10, LinuxMint 13, Fedora 17 und auch Luninux12 beim start der Installation einfrieren?? Bei mir auf meinem Läppi ist dass jedenfalls so. Ich kann zwar die Installation starten, komme aber nur bis zu dem Schritt, an dem die Passwort-Eingabe erfolgt. Hier freezt der Desktop up und ich kann keinerlei Eingaben mehr machen (also kein Passwort eintippen), keine Tasten reagieren mehr und auch die Maus hängt.

    Was kann dass sein?? Denn ich bin auch ein totaler Fan von Gnome-Shell und ich habe nun schon diverse Distros Distros versucht zu starten (siehe oben), aber eben immer dieser Desktop-Freeze.

    Außerdem komt beim Booten von Luninux immer gleich beim Start diese Meldung hier:
    stin: error 0
    und auch noch ein paar andere Sachen in Bezug auf diesen Android-key, den er irgendwie nicht richtig verifizieren kann und dass er ein file in Bezug auf /var/run nicht finden kann. Da kommt die Meldung am Ende der Fehlerzeile: no such file or directory.

    Kann da jemand was näheres dazu sagen???

    Gruß
    Mintkatze

    • jdo sagt:

      Ein paar Zusatz-Angaben wären hilfreich: Welches Laptop - Modell, Architektur, Grafikkarte ... Android-Key? Von CD oder USB gestartet? Wenn zweiteres, könnte der USB-Stick defekt sein?

  5. Mintkatze sagt:

    hi jdo,

    sorry für die späte Antwort. hier kommen die Daten:

    Gerät: Notebook CR-500-series
    Hersteller:MSI
    Architektur: amd64
    Android-key war eben das Problem, da dieser nicht klar verifiziert werden konnte und eine Bug-Meldung ausgegeben wurde

    Die Installation habe ich nach dem Brennen von DVD gestartet und die DVD habe ich mit CDBurnerXP auf Windows7 gebrannt und doppelten Sanity-Test gefahren. Beide ohne Beanstandung aber beim Booten eben dieses Problem.

    Und jedesmal friert mir dad Laptop spätestens bei dem Schritt ein, wenn man das Passwort für seinen User wählen soll bei der Installation. Aber es kam auch schon vor, dass es schon beim Installations-screen einfror, wenn ich bei der Installation mein drahtlos-Netzwerk angewählt habe.

    Und übrigens: das gleiche Passiert auch bei Ubuntu 12.10, der neuesten Version, bei LinuxMint, bei Fedora 17 und auch bei Manjaro-Linux 0.1.2 (development-Release!!)).

    Nein, usb-Stick kann nicht defekt sein, da andere isos eben bis zum Installations-screen von Stick booten und dann hängen und gleiches auch bei Installationsversuch von DVD (neu gekauft!!!).

  6. Mintkatze sagt:

    Wie gesagt:

    ich habe wie beschrieben nach dem Brennen und doppeltem Sanity-Check die gebrannte iso ins Laufwerk eingelegt, hab mein Laptop gebootet und kam auch bis zum Installationsscreen. Allerdings hat er eben schon beim Booten diesen Fehler mit stdin: error 0 gemeldet und noch einige Sachen in Bezug auf den Android-Key, der nicht sauber zu verifizieren ging. Und auch dieses eine file konnte er nicht finden in /var/run.

    Mein Windows7 ist jungfäulich installiert, mit allen Sicherheitssachen gesichert, die sein müssen und die Iso wurde auch von meiner Firewall gegengetestet und für sauber befunden. Von daher habe ich eigentlich schon damit gerechnet, dass sie funktionieren würde.

    Natürlich war ich dann enttäuscht, als die Installation schon beim Installations-screen hing. Auch die Maus reagierte in keinster Weise mehr (Mouse kann es nicht sein, da ich es auch mit einer anderen Maus probiert habe, die ebenfalls nicht reagierte).

    Und die Grafikkarte kann ich eigentlich ausschließen, da es ja keinen Screenfehler gibt. Der screen ist einwandfrei bis eben auf dieses Einfrieren des Desktops. Und dieser Freeze kann nur doch harten Reset gelöst werden. Denn auch auf Tastendruck reagiert die iso nicht mehr, wenn der Desktop eingefroren ist.

    Und gleiches passiert ebenfalls in Ubuntu entweder bei dem Schritt der Auswahl des Wifi-Netzwerks im Installer oder wenn man vor der Installation alternativ oben im Panel auf das nm-applet klickt und sein Netzwerk auswählt, oder aber spätestens eben bei dem Schritt der Installation mit der Passwort-Eingabe.

    Schade eigentlich. Ich hatte mich echt auf Luninux OS gefreut.

    Grüße
    Mintkatze

    • jdo sagt:

      Das Problem hast Du nicht alleine mit diesem Notebook. Ich habe mal Google bemüht und diese beiden Dinge gefunden: 1, 2

      Der eine konnte es installieren, bei dem friert aber auch der Bildschirm nach unbestimmter Zeit wieder ein. Ein anderer meinte, dass openSUSE 11.4 und Sabayon 5.5 bei ihm ohne Probleme laufen. Die neuesten Versionen von openSUSE und Sabayon bieten Dir auch die GNOME Shell. Vielleicht ist das noch einen Versuch wert?

      Eine spezielle Lösung bieten beide Seiten nicht - sorry ...

  7. Mintkatze sagt:

    Und die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce 8200M G

    Grüße

  8. Mintkatze sagt:

    hi Leute,

    ich habe die Lösung gefunden!! Das Problem ist das System an sich!! Denn das Problem ist ein Bug, der bekannt ist!! Das liegt am gleichzeitigen Start der video-Treiber wenn der Installer startet. Das ist ein race-bug!!

    Aber: den kann man umgehen. Man muss dazu die Bootoptionen benutzen!! Die richtige ist ide Bootoption nomodeset für das Booten für die Installation und für das erste Booten, damit man den Nvidia-Treiber installieren kann.

    Das bedeutet: diese Bootoption braucht man nur temporär und muss nicht dauerhaft gemacht werden!!! Dann installiert das System sauber!!!! Tja, gewusst wie...Und auf meinem Lappi habe ich inzwischen erfolgreich Ubuntu 12.10 am Laufen und Luninux auf einer stationären Kiste ebenfalls mit Nvidia-Graka!!!

    Derzeit gibt es nur ein Problem mit dem gnome-tweak-tool in Gnome 3.5 mit Gnome-Shell. Alle packages sind version 3.5, aber das gnome-tweak-tool ist noch version 3.4! Das bedeutet: das gnome-tweak-tool muss auf die version 3.5 angepasst werden.

    Aber ansonsten läuft Ubuntu 12.10 schon sehr stabil hier auf meinem Lappi...

    Grüße
    eure Mintkatze

  9. Mintkatze sagt:

    Übrigens: alle ubuntu-basierten systeme ab Version Ubuntu 12.04 sind davon betroffen!! Das bedeutet: betroffen sind LinuxMint 13, Ubuntu 12.04, Ubuntu 12.10, die aktuelle Version von LuninuX, LinuxMint-Debian und auch Debian selbst!!!

    Denn: Ubuntu basiert auf Debian, LinuxMint und LuninuX basieren auf Ubuntu und so kommt ein Rattenschwanz in Gang!!! Dieser Bug muss noch bis zur finalen gefixt werden!!

    Gruß
    Mintkatze

  10. Mintkatze sagt:

    hi Leute,

    sodele, heute habe ich mit Hilfe von launchpad die Lösung gefunde, wie man gnome-tweak-tool wieder dazu bekommt zu funktionieren und dass in Gnome 3.5.

    Das hängt mit einem Bug in gnome-tweak-tool zusammen und um diesen zu beheben, geht man wie folgt vor:

    zuerst mal Alt+F2 drücken, dann im erscheinenden Prompt gkaus nautilus eingeben, um nautilus mit root-rechten zu öffnen.

    Im nächsten Schritt hangelt man sich im Dateiverzeichnis zu diesem Punkt durch:

    /usr/lib/python2.7/dist-packages/gtweak/tweaks/tweak_nautilus.py

    Dort öffnet man die tweak_nautilus.py und sucht diese Zeilen hier:

    TWEAKS = (
    DesktopIconTweak(group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),
    GSettingsSwitchTweak("org.gnome.nautilus.desktop", "computer-icon-visible", schema_filename="org.gnome.nautilus.gschema.xml",group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),
    GSettingsSwitchTweak("org.gnome.nautilus.desktop", "home-icon-visible", schema_filename="org.gnome.nautilus.gschema.xml",group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),

    Dann setzt man vor die erste Zeile, die mit GSettings beginnt, eine Raute #.

    Dann sieht da Ergebnis wie folgt aus:

    TWEAKS = (
    DesktopIconTweak(group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),
    # GSettingsSwitchTweak("org.gnome.nautilus.desktop", "computer-icon-visible", schema_filename="org.gnome.nautilus.gschema.xml",group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),
    GSettingsSwitchTweak("org.gnome.nautilus.desktop", "home-icon-visible", schema_filename="org.gnome.nautilus.gschema.xml",group_name=TWEAK_GROUP_DESKTOP),

    Zum Schluss diese Änderungen speichern und nautilus schließen. Dann nur noch mit Alt+F2 und r die Gnome-Shell neu laden und schon funktioniert das gnome-tweak-tool wieder.

    Gruß
    Mintkatze

  11. Mintkatze sagt:

    Link zur Anleitung ist dann noch hier:

    http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=12042117&postcount=2

    oder hier:

    https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/gnome-tweak-tool/+bug/1014633

    zu finden. Im zweiten Link den Kommentar lesen, der mit #4 (steht ganz rechts) gekennzeichnet ist!!!

    Gruß
    Mintkatze

  12. Mintkatze sagt:

    so, seit heute funktioniert die Gnome-Shell endlich rudimentär wieder. Aber: dadurch dass das Paket gnome-shell-extensions noch nicht auf Gnome3.5 geupt ist, funktionieren derzeit keine extensions. Aber man kann die Gnome-Shell über den Activities-Button bedienen und kommt so an alle apps ran. Auch die Synaptic mag wieder, nachdem es gestern erhebliche Schwierigkeiten gab. Aber sehr spät abends kam dann nochmal ein dickeres dist-roll und seit dem geht auch Unity (das wegen dem Upgrade ebenfalls down war) wieder.

    Dann gab es heute einen Bug mit evince, den ich hier mal erwähnen will. Und zwar kommt beim Upgrade die Fehlermeldung, dass ein Sb-prozess einfügen einen Fehlercode 1 auswirft und dieser Vorgang wegen (Datentransfer unterbrochen - broken pipe) abgetätet wurde.

    Aber ich fand dann heraus, dass man in die Synaptic rein muss, evince komplett deinstallieren muss und wieder neu installieren muss. Bei diesem Vorgang wird das Paket libevince rausgeworfen und statt dessen das Paket libevview installiert. Und dass scheint so einiges zu lösen.

  13. Mintkatze sagt:

    so, nachdem jetzt also in Ubuntu 12.10 derzeit der proprietäre Nvidia-Treiber kaputt ist (muss laut meinen Kontakten auf Launchpad.net neu kompiliert werden) und meine Graka derzeit den nouveau-Treiber (trotz dem nomodeset auf permanent-Methode) überhaupt nicht mag und zu heiß wird, habe ich bei Ubuntu 12.10 heute die Reißleine gezogen und bin umgezogen auf LuninuX OS Beta 2, was sich heute mit nomodeset sauber installieren ließ und hier läuft auch der proprietäre Treiber wieder und dazu sagt meine Graka hier eindeutig DANKE.

    Beim Firefox habe ich in den Add-ons gesehen, dass hier sogar noch ein verbessertes Tracking-Schutz Add-on (DonottrackPlus; blockt wirklich zuverlässig Tracking-Unternehmen ab; bei mir derzeit schon 280 blockierte) per default mitgeliefert wird, darüber hinaus sind viele Codecs schon per default vorinstalliert und viele nützliche Anwendungen.

    Da kann sich LuninuX OS durchaus mit LinuxMint messen. Den Vergleich müssen die Entwickler überhaupt nicht scheuen. Auch die Stabilität dieser Beta 2 vom aktuellen LuninuX OS überzeugt durchaus.

    Und auch bei der Gnome-Shell hat man den Vorteil, dass die extensions gleich per default vorinstalliert sind und sogar noch einige zusätzliche extensions per default installiert sind, die man in Ubuntu erst über git nach installieren muss: zum Beispiel das network-states add-on für die Gnome-Shell oder das brightness-applet oder das applet für laufende Aufgaben...

    Dann ist darüber hinaus das Docky schon vorinstalliert, was einen sehr bequemen Zugriff auf die Lieblings-Anwendungen zulässt. OK, es ist noch etwas leicht instabil und es kommt dann und wann zu Abstürzen bei Docky, die aber das System nicht mit runterziehen oder einfrieren.

    Dann stehen nach Auskunft von Synaptic aber auch die bekannten Desktops wie etwa Unity oder auch Cinnamon zur Nachinstallation in der Synaptic zur Verfügung. Jedoch habe ich mich persönlich bislang dagegen entschieden, weil ich eben nun mal das echte Gnome3 mit Gnome-Shell viel lieber mag.

    Auch beim Styling kann sich LuninuX Os durchaus sehen lassen. LuninuX OS bringt per default sehr stylische spacy Wallpapers mit, dann sind per default die blauen faenza-icons unter einem anderen Namen installiert und auch die gtk-themes, die LuninuX OS per default mitbringt (hier wird ein heller Style gepflegt und dieses braun von Ubuntu ist hier definitiv nicht mehr in Mode), sind sehr hübsch anzusehen.

    Alles in Allem kann sich diese Beta 2 von der Aktuellen LuninuX Os-Version 12 durchaus mit LinuxMint oder mit Ubuntu messen und braucht sich hier nicht zu verstecken. Daher denke ich mal, dass LuninuX OS irgendwann in nicht allzu ferner Zeit mal ein offizielles Ubuntu-Derivat mit Gnome-Shell werden wird. Und dass hätte dann natürlich in sofern Auswirkungen, dass man Gubuntu nicht mehr brauchen würde, weil es ja LuninuX OS gibt!!

    Grüße
    eure Mintkatze

  14. Axel Riemann sagt:

    Noch kurz als Hinweis nachgeschoben: Es gibt mittlerweile auch einen Blogpost auf der Homepage von Luninux, der sich ausdrücklich damit beschäftigt, dass durch Precise Pangolin als Grundlage 5 Jahre Updates auch für Luninux garantiert sind: http://luninuxos.com/?page_id=684

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