Linux Mint 13 „Maya“ ist veröffentlicht

23 Mai 2012 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Linux Mint LogoIch hatte die Neuerungen zu Linux Mint 13 „Maya“ schon ausführlicher im Beitrag über den Release-Kandidaten aufgelistet. Das alles zu wiederholen, wäre etwas redundant. Es hat sich eigentlich nichts mehr geändert. Allerdings haben die Entwickler ein paar Zusatz-Informationen zur Verfügung gestellt, die erwähnt werden sollten.

In erster Linie handelt es sich um bekannte Bugs und Fehler, die Anwender im Hinterkopf behalten sollten. Ein Upstream-Problem mit dem Kernel lässt Rechner mit drahtlosen Netzwerkkarten des Typs b43 nicht starten. Wer damit Schwierigkeiten hat, soll bei der Live-DVD den Kompatibilitäts-Modus starten und als Kernel-Argument in den Boot-Optionen b43.blacklist=yes eintragen. Nun sollte sich Linux Mint 13 installieren lassen. Sollte es in Grub noch nicht vorhanden sein, auch hier die obere Zeile in den Boot-Optionen eintragen. Danach kannst Du die b43-Firmware auf das System installieren. Mehr Informationen hierzu gibt es in diesem Bug-Bericht.

Linux Mint 13 Hintergründe

Linux Mint 13: Hintergründe

Wer Mint4win nutzen möchte, sollte eine 64-Bit-Version des Betriebssystems benutzen – sprich MATE 64-Bit oder Cinnamon 64-Bit. Die Software ist zwar in allen Abbildern enthalten, funktioniert aber nur mit den 64-Bit-Versionen.

Bei der Installation der MATE-Variante könnten sich beim Einbinden der Partitionen und beim Kopieren der Dateien ein oder zwei Fenster im Hintergrund öffnen. Hierbei handelt es sich allerdings nur um ein kosmetisches Problem.

Weil es Firefox zum Absturz gebracht hat, wurde Moonlight aus Linux Mint entfernt. Das Plugin kannst Du allerdings über die Projektseite installieren.

  • XBMCbuntu 11.0 Eden
Linux Mint 13

Basiert auf Ubuntu 12.04 LTS \"Precise Pangolin\" und bringt auch 5 Jahre Unterstützung mit sich ...

Was bereits bekannt ist: Linux Mint 13 basiert auf Ubuntu 12.04 LTS und bringt auch 5 Jahre Unterstützung mit sich, es ist Kernel 3.2 an Bord und als alternative Desktop-Umgebungen gibt es MATE 1.2 oder Cinnamon 1.4. Du kannst ISO-Abbilder aus dem Download-Bereich der Projektseite herunterladen: linuxmint-13-mate-dvd-32bit.iso (900 MByte, torrent), linuxmint-13-mate-dvd-64bit.iso (885 MByte, torrent), linuxmint-13-cinnamon-dvd-32bit.iso (817 MByte, torrent), linuxmint-13-cinnamon-dvd-64bit.iso (801 MByte, torrent). Es gibt außerdem noch Versionen, die keine Codecs enthalten.

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3 Kommentare zu “Linux Mint 13 „Maya“ ist veröffentlicht”

  1. Gebhard sagt:

    hallo Jürgen,
    lese ganz gerne deine beiträge bezüglich Linux.
    habe mittlerweile die Gnome3 umgebung zu schätzen gelernt und bin mässig begeistert von dem ewigen gejammere wegen der usability.
    Unity und Cinnamon sind so eine sache, KDE überhaupt...
    wenn ich nun aber das Gnome3 in seiner vollen blüte verwenden möchte, so habe ich nun eine einfache lösung: Luninux
    mittlerweile im status beta2, wenn man das etwas unglückliche doch einfach killt dann ist es richtig brauchbar, vor allem weil es auch auf Ubuntu basiert.
    wäre eventuell einen blick wert?
    lg
    gebhard

  2. Eddy sagt:

    Zum Thema B43xxx Treiber. Ich müsste nicht, das diese per default über Jockey angebotenen Treiber, jemals in den Buntus distris funktioniert haben.
    Es gibt seit jeher eine Flut von Bugreports diesbezüglich.
    Umso mehr wundert mich das die Buntu/ Mint Entwickler diesen nie funktionierenden B43 Mist nicht schon längst verbannt haben.

    Usability ??? und UniBunty in allen ehren.

    Schon merkwürdig,das unter Fuduntu (Fedora) B43 out of the box rennt. Und das ohne weiteres Gefrickel.

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