NordLynx (NordVPN + WireGuard) funktioniert nun mit CyberSec

7 August 2019 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ich habe an NordVPN einen Bug gemeldet, weil NordLynx anscheinend CyberSec ignoriert hat. Auf Deutsch übersetzt sich das so:

  • NordLynx ist die Implementierung des WireGuard VPN-Protokolls von NordVPN. Ab sofort können Anwender des Linux-Clients entscheiden, ob sie OpenVPN oder WireGuard nutzen wollen. Für andere Betriebssysteme soll die Option bald kommen.
  • CyberSec ist der Adblocker, Malware-Schutz und Tracker-Blocker von NordVPN. Die Funktion lässt sich für alle Betriebssysteme aktivieren und auch für die Browser-Erweiterungen.
  • Wegen eines Bugs hat NordLynx anscheinend ein aktives CyberSec ignoriert.
  • Durch das Update auf Linux-Client Version 3.3.0-4 ist der Fehler behoben. Das Update ist ganz normal über den Update-Manager gekommen.

CyberSec funktioniert nun mit NordLynx

Auf jeden Fall kann ich bestätigen, dass auch bei WireGuard als Protokoll der Adblocker und Malware-Schutz CyberSec funktioniert.

Was ich nicht genau weiß, woran der Bug eigentlich lag. Da mich NordVPN gebeten hat, Informationen zu DNS-Servern zu liefern, denke ich, dass bei aktivem CyberSec ganz einfach die falschen DNS-Server benutzt wurden.

Nun interessierst Du Dich vielleicht gerade, wie Du die aktiven DNS-Server unter Linux herausfindest. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten. Unter Linux Mint 19.2 habe ich die nachfolgende benutzt.

Wie kann ich unter Linux den aktuell benutzten DNS-Server abfragen?

Traditionell waren die DNS-Server in der Datei /etc/resolv.conf hinterlegt. Das System muss aber nicht unbedingt diese DNS-Server benutzen. Das gilt unter anderen dann, wenn VPNs zum Einsatz kommen. Auf modernen Linux-Systemen mit systemd bekommst Du die eingesetzen DNS-Server zum Beispiel so heraus.

systemd-resolve --status

Der Befehl wirft dann ordentlich Informationen aus.

Benutzte DNS-Server abfragen – die unter Link 94 gehören zu NordLynx

Benutzte DNS-Server abfragen – die unter Link 94 gehören zu NordLynx

Im Endeffekt können wir mit den Informationen relativ wenig anfangen, weil wir damit nicht wissen, ob es ein DNS-Leck gibt oder nicht. Ich würde einfach zu einem externen test wie zum Beispiel ipleak.net raten. Damit bekommst Du schnell heraus, ob es ein DNS-Leck gibt oder nicht. Der Service wir übrigens von AirVPN (ab 2 Euro)* zur Verfügung gestellt und deswegen halte ich ihn für vertrauenswürdig.

VPN Provider hat bei NordLynx wieder schnell reagiert

Ich bin jedes Mal wieder erfreut, wie schnell NordVPN reagiert. Den Bug habe ich am Wochenende (3. August 2019) gemeldet. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass er über das Wochenende gefixt wird.

Am gestrigen Montag habe ich die Nachricht bekommen, dass der Fehler wohl nicht ganz so trivial zu finden ist. Daraufhin wurde ich gebeten einige Informationen einzuschicken. Nun ist der Fehler ausgebessert. Auf jeden Fall zeigt es, dass sich NordVPN aktiv um die Linux-Version kümmert und nicht einfach nebenbei betreibt. Oftmals fühlst Du Dich als Linux User als Anwender zweiter Klasse (gell inXile / Bard’s Tale) und immer wird Windows, Android, iOS und macOS der Vorzug gegeben. Bei der Kommunikation mit NordVPN habe ich das Gefühl nicht.

Ein Drama war der Bug nicht. Hast Du CyberSec unbedingt einsetzen wollen, konntest Du auf OpenVPN umschalten. Lästig war es schon, da ich aus Performance-Gründen lieber WireGuard einsetze. Ich bin gerade dabei, Speedtests zu machen und WireGuard / NordLynx mit OpenVPN zu vergleichen.

NordVPN ist günstig und benutzerfreundlich

Suchst Du nach einem günstigen, aber guten VPN, dann sieh Dir NordVPN* ruhig genauer an. Der Anbieter hat eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie, bei der keine lästigen Fragen gestellt werden.

Außerdem darfst Du bis zu 6 Geräte gleichzeitig mit dem VPN verbinden. P2P und Torrents sind erlaubt. Ebenso ist die Installation auf einem Router gestattet. Der Service kostet unter 3 Euro im Monat, wenn Du ein Langzeit-Abonnement abschließt.

Weiterhin bietet der Anbieter verschleierte Server, mit denen Du Zensur umgehen kannst. Die Server funktionieren auch in Ländern mit VPN-Sperren. Damit sind unter anderem China, Ägypten und Russland gemeint.

Der Provider ist darüber hinaus bekannt dafür, Geoblocking umgehen zu können. Auf jeden Fall funktioniert damit Zattoo Schweiz, über das Du an SRF kommst. Dort werden einige Champions-League-Spiele im Free TV übertragen und auch die Formel-1-Rennen kommen so gut wie werbefrei. Netflix USA und BBC iPlayer klappen damit auch.

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