Lufthansa schätzt den Wert eines VPN und erwähnt es in FLYNET

12 Februar 2019 Kein Kommentar Autor: JDO

Der Traum vom Internet beim Fliegen ist wahr geworden und immer mehr Fluglinien statten ihre Flugzeuge mit Internet-Verbindungen aus. Es klappt auch schon relativ gut, aber natürlich kommst Du an die Geschwindigkeiten auf der Erde nicht heran. Für ein paar E-Mails oder Threema und dergleichen reicht es aber locker. Auch die Lufthansa hat bei meinem letzten Flug FLYNET, also das Internet der Lüfte, angeboten.

Dabei gibt es 3 verschiedene Pakete, die aber für Kurzstrecken zugegeben alle keine Schnäppchen sind. Auf der anderen Seite musst Du Dir aber auch vor Augen halten, wo Du Dich gerade befindest. Du bist ein paar Kilometer über der Erdoberfläche und kannst mit Blick auf die Wolken im Internet surfen. Da die Abdeckung in Europa so gut ist, könntest Du eine Internet-Verbindung im Flug von bis zu 15 MBit/s bekommen und damit lassen sich Filme streamen. Das Paket nennt sich FLYNET STREAM und kostet 12 Euro pro Flug.

FLYNET MESSAGE kostet 3 Euro pro Flug und Du bekommst 150 kBit/s. Das ist nicht schnell, reicht aber für Nachrichten. Ein VPN sollte damit ebenfalls funktionieren, aber die Sache wird wegen dem Overhead eines Virtual Private Networks zäh.

FLYNET SURF bietet 600 kBit/s und ab diesem Paket erwähnt die Lufthansa das VPN ausdrücklich: Geeignet für Surfen im World Wide Web, inklusive VPN

Bei der mittleren Variante funktioniert lauf Lufthansa ein VPN ordentlich

Lufthansa weist bei FLYNET auf VPN hin

Warum erwähnt die Lufthansa das VPN ausdrücklich?

Das ist eine sehr berechtigte Frage und sie ist relativ einfach erklärt. Der WLAN-Zugang im Flugzeug ist unverschlüsselt. Es ist zwar ein sogenannter Gast-Modus aktiviert und damit können sich die Geräte im gleichen Netzwerk nicht sehen. Allerdings ist der Traffic, der durch den Äther fließt, nicht verschlüsselt und an dieser Stelle könnten böswillige Hacker ansetzen.

In diesem Fall willst Du also nicht Deinen Standort verschleiern (oder doch?), sondern in erster Linie Deinen Datenverkehr schützen. Beantworte E-Mails, schicke Nachrichten, recherchiere im Internet und so weiter – sogar Online Banking über den Wolken ist möglich. Ein VPN hält Dich im FLYNET der Lufthansa auf jeden Fall sicher.

Wir wollen der Lufthansa auf keinen Fall etwas unterstellen, aber theoretisch könnte die Fluglinie schnüffeln. Schließlich ist es ihr Netzwerk, das Du verwendest und Vertrauen ist gut, Kontrolle ist aber bekanntlich besser. Das ist nicht viel anders als in einer Ferienwohnung oder im Bus. Geh kein Risiko ein und hole Dir ein VPN wie zum Beispiel NordVPN (momentan 75 % Rabatt!) * oder AirVPN (ab 2 Euro)*. Welches ist in diesem Fall ehrlich gesagt relativ egal, funktionieren muss es. Die Internet-Geschwindigkeiten während des Fluges sind relativ gering und es geht wirklich nur um den verschlüsselten Traffic.

Eine Sache ist aber schon wichtig!

Was besonders wichtig ist! Auf eine Sache solltest Du aber unbedingt achten. Stelle sicher, dass das von Dir verwendete VPN einen sogenannten Kill-Switch zur Verfügung stellt. Du befindest Dich über den Wolken und die Internet-Verbindung kann durchaus wackeln oder kurzfristig ausfallen. Ein Kill-Switch bricht sofort alle Netzwerkverbindungen ab, wenn keine Verbindung zum VPN-Server hergestellt ist. Der Kill-Switch verhindert also, dass aus Versehen Datenlecks entstehen.

Vielleicht reicht Dir für den Flug auch ein kostenloses Virtual Private Network. Die Services sind zwar meist eingeschränkt, aber es gibt gute Anbieter, die ein kostenloses VPN zur Verfügung stellen. Persönlich halte ich davon dennoch Abstand. Ich missbrauche dann im Zweifelsfall noch meinen eigenen Server mit Ki4a oder baue via sshuttle SSH-Tunnel dazu auf.

Habe ich auf die Geschwindigkeit Einfluss?

Jein! Grundsätzlich ist es so, dass ein VPN die Geschwindigkeit Deiner Internet-Verbindung etwas verlangsamt. Hier spielen mehrere Gründe eine Rolle. Es kommt zum Beispiel darauf an, wie weit der Server entfernt ist, in den Du eingewählt bist und von dem Du Deine IP-Adresse beziehst.

Aber auch das eingesetzte VPN-Protokoll ist entscheidend. Verbindungen via TCP sind langsamer als solche über UDP, weil sie auf eine Bestätigung des Pakets warten. Da die Internet-Verbindung im Flug sowieso nicht die schnellste ist, solltest Du lieber schnelle Protokolle einsetzen. In diesem Zusammenhang dürfte WireGuard noch sehr interessant werden. Es ist sehr schlank, schnell und kann Roaming. Es gibt zwar auch Nachteile, aber beim Fliegen sind die in meinen Augen nicht relevant. Immer mehr VPN-Anbieter schielen auf WireGuard oder testen es bereits. Ich darf die WireGuard-Experimente von NordVPN testen und das sieht echt vielversprechend aus. Sehr flotte Einwahlzeiten und trotz Beta-Produkt überaus stabil.

Tolle Sache, Lufthansa!

Ich kann nur begrüßen, dass die Lufthansa ausdrücklich auf das VPN hinweist und mit welchem Paket es sich angenehm benutzen lässt. Ob Du nun während des Fluges Filme streamen musst oder vielleicht sogar mal ein paar Stunden auf das Internet verzichten willst, bleibt Dir selbst überlassen. Persönlich finde ich es ganz angenehme, ein paar Stunden nicht online zu sein. Solltest Du aber auf einer Geschäftsreise sein, kannst Du vielleicht schlecht auf das Internet verzichten (obwohl es früher ja auch ging 😉 ) und nimmst das Angebot von FLYNET dankbar an. Hantierst Du mit sensiblen Daten, dann willst Du unbedingt ein VPN benutzen und solltest Dich mindestens für FLYNET SURF entscheiden. Die paar Euro sind es nicht wert, Deine Daten zu exponieren.

Ich gehe stark davon aus, dass in den kommenden Jahren die Internet-Verbindungen in Flugzeugen nicht nur üblicher und erschwinglicher, sondern auch schneller werden. Ein VPN gehört einfach zu einer Reise dazu, weil es Deine Identität, Deine Daten und Deine Geräte schützt.

Was ich derzeit für VPNs benutze?

Mein kleiner Favorit ist derzeit NordVPN *, aber auch AirVPN * finde ich Klasse. Manchmal nutze ich einfach meinen eigenen Server. NordVPN hat mir freundlicherweise einen Testzugang zur WireGuard-Implementierung des Unternehmens und das funktioniert schon sehr gut. Da freue ich mich schon, wenn es im großen Stil implementiert wird. Interessiert Dich, was NordVPN alles kann? Ich habe es für Dich übersichtlich zusammengefasst.

Für WireGuard habe ich allerdings an Mullvad einen kleinen Narren gefressen!

PIA (Private Internet Access) * hat übrigens ein sehr schönes GUI für Linux. Der Client ist wirklich Klasse und vor allen Dingen ist die Oberfläche auf Deutsch verfügbar.

Kostenlose VPNs benutze ich eigentlich nicht mehr. Das habe ich früher gemacht, aber ich zahle lieber für einen Service, weil das einfach erschwinglich ist. Es gibt ein Sprichwort und das heißt: Wenn es nichts kostet, bist Du das Produkt!

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