Ubuntu 12.10 Alpha 3 mit Linux-Kernel 3.5 ist testbereit

27 Juli 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ubuntu Logo 150x150Kate Stewart hat eine dritte Alpha-Version von Ubuntu 12.10 „Quantal Quetzal“ zur Verfügung gestellt. Sie weist in der Ankündigung ausdrücklich darauf hin, dass sich Testversionen nicht für den produktiven Einsatz eignen. Entwickler, Tester und Technologie-Interessierte seien Herzlich Willkommen.

Diese Alpha-Versionen sind laut eigenen Angaben recht frei von „Showstoppern“ oder Installations-Bugs. Ubuntu 12.10 Alpha 3 bringt Linux-Kernel 3.5 mit sich. Ebenso liefern die Entwickler für Quantal Quetzal nur noch Python 3 per Standard aus. Python 2 ist allerdings immer noch vorhanden – als das python-Paket. Für die Zukunft raten die Ubuntu-Entwickler allerdings, die Python-Applikationen auf Version 3 zu portieren.

  • Bridge Linux 2012.5 Xfce
Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal Alpha 2

Änderungen unter der Haube ...

Wie auch schon bei Ubuntu 12.04 ist die Administratoren-Gruppe mit root-Rechten nicht mehr admin, sondern sudo. Das ist kompatibel zu Debian und sudo selbst. Aus Gründen der Rückwärts-Kompatibilität sind Mitglieder admin-Gruppe immer noch als Administratoren anerkannt.

 Ubuntu

Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal Kernel 3.5

Ubuntu 12.10 Quantal Quetzal mit Kernel 3.5

Der Update-Manager wurde in Software Updater umbenannt. Die Software prüft nun auch beim Start nach Updates. Mit von der Partie ist ein neuer X.Org-Stack, der xserver 1.12, mesa 8.0.3 und aktualisierte X-Bibliotheken und Treiber mit sich bringt. Der proprietäre NVIDIA-Treiber unterstützt nun RANDR für das Konfigurieren von Bildschirmen. Im Entwicklungs-Zyklus von Quantal ist allerdings noch ein Update des X.Org-Stacks geplant.

In Unity 6 wurden einige Fehler ausgemerzt und andere Feinarbeiten durchgeführt. Weiterhin erwähnenswert ist LibreOffice 3.6.0 RC2 und GNOME 3.5.4 (für die meisten Komponenten). Jockey wurde durch die Drivers-Komponenten in den Software-Eigenschaften abgelöst.

Ubuntu Server

Ein CD-Abbild für die Architektur i386 gibt es nicht. Die empfohlene Installations-Methode ist x86_64 (64-Bit). Andere unterstützte Installations-Mechanismen für i386, wie zum Beispiel mini.iso oder Netboot sind jedoch immer noch vorhanden. Anders als die Desktop-Version soll das Server-Abbild von Ubuntu 12.10 auf eine CD passen.

Erwähnenswert hier ist, das Tomcat 7 Version 6 ersetzt, es Unterstützung für MAAS IPMI gibt und die OpenStack Folsom Testing-Pakete vorhanden sind. Darüber hinaus sind Cloud-Abbilder für armhf vorhanden.

Kubuntu

Kubuntu wird auf 1-GByte-Abbildern für USB-Geräte oder DVD ausgeliefert. Die ownCloud wurde auf die neueste Version aktualisiert. Digikam ist als Ausgabe 2.7 vorhanden. Rekonq 1.0 verleiht Kubuntu laut eigener Aussage einen stabilen Browser. Durch eine Facebook-Anbindung in Kontact kannst Du Deine Kontakt- und Kalender-Informationen aus Deinem Facebook-Konto übernehmen. Das Gleiche gilt auch für den Google-Kalender. Du findest weitere Informationen dazu im Kubuntu-Wiki.

Xubuntu

Die finale Version soll laut eigener Aussage auf eine CD passen. Die Entwickler-Ausgabe hat noch Übergröße.

Edubuntu

Es gibt eine neuest Paket, das sich edubuntu-netboot nennt. Diese Software stellt die Funktionalität zur Verfügung, die früher von ltsp-live bereitgestellt und von casper-netboot benutzt wurde.

Lubuntu

Lubuntu bringt eine neue Version des Session-Manage mit sich, inklusive mehr Integrations- und Konfigurations-Möglichkeiten. Dieser ist nicht per Standard aktiviert, aber zum Testen verfügbar.

Ebenso mit von der Partie ist eine neue Ausgabe von PCmanFM. Ein neues Wallpaper und Artwork wurden ebenfalls eingepflegt. Der notification-daemon wurde durch xfce4-notifyd ersetzt. In der Standard-Installation ist außerdem das Suchwerkzeug catfish enthalten.

Ubuntu Studio

Ubuntu Studio hat eine neue Webseite erhalten. Das Menü wurde aufgeräumt und die Tools für Audio-Produktion wurde aus Media Playback genommen. Ein MIDI Router und MIDI Tool wurden hinzugefügt. Ein Menü-Werkzeug wurde zu den Einstellungen hinzugefügt, dass der Anwender sein Menü ändern kann.

Du kannst Dir die entsprechende Version unter den nachfolgenden Links herunterladen. Vorher solltest Du aber einen Blick auf die bekannten Fehler werfen, die Du in de Veröffentlichungs-Hinweisen findest:

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