Linux Mint 17.3 KDE und Xfce Beta stehen zum Testen bereit

27 Dezember 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Ab sofort gibt es Beta-Versionen von Linux Mint 17.3 KDE und Linux Mint 17.3 Xfce. Die beiden Mint-Derivate basieren wie auch die Cinnamon- und MATE-Varianten von Linux Mint 17.3 Rosa auf Ubuntu 14.04 LTS und werden bis 2019 mit Updates unterstützt.

Neuerungen in Linux Mint 17.3 KDE und Xfce

Die Änderungen und Neuerungen überschneiden sich teilweise mit den Vesionen Cinnamon und MATE. Das gilt auch für die Software-Quelle. Das entsprechende Tool versucht den schnellsten Spiegel-Server zu finden. Aus diesem Grund werden Server aus dem eigenen Land zuerst getestet. Danach kommen benachbarte Länder und so weiter.

Sollte ein Spiegel-Server nicht auf dem aktuellen Stand sein, wechselt das Tool automatisch. PPAs werden nun auf Kompatibilität getestet.

Der Update-Manager führt mehr Prüfungen als früher durch. Du bekommst eine Warnung, wenn der verwendete Spiegel-Server nicht auf dem aktuellen Stand ist. Auch vor beschädigten Spiegeln wird gewarnt.

Beschädigter Spiegel entdeckt (Quelle: linuxmint.com)

Beschädigter Spiegel entdeckt (Quelle: linuxmint.com)

Der lokale Cache wurde bisher alle 30 Minuten aufgefrischt. Das Verhalten hat sich nun geändert. Zehn Minuten nach dem Anmelden wird der Cache nun aufgefrischt und danach alle zwei Stunden. Beide Einstellungen lassen sich konfigurieren.

Treiber-Manager

Der Treiber-Manager erneuert vor der Suche nach Treibern den Cache. Außerdem sind die Treiber nach Status geordnet und die Software weist darauf hin, wenn die Treiber nicht Open Source sind.

Treiber-Manager in Linux Mint 17.3 zeigt, ob Treiber Open Source sind (Quelle: linuxmint.com)

Treiber-Manager in Linux Mint 17.3 zeigt, ob Treiber Open Source sind (Quelle: linuxmint.com)

Weitere Änderungen

Die Entwickler haben viele Probleme im Zusammenhang mit HiDPI ausgebessert.

In den Repositories ist Kernel 4.2.0 vorhanden. Allerdings warnt man Anwender, vorsichtig zu sein. Das gilt vor allen Dingen, wenn man proprietäre Treiber im Einsatz hat. Derzeit funktionieren die beiden nachfolgenden mit Linux-Kernel 4.2.0 nicht:

  • fglrx (ATI / AMD)
  • ndiswrapper (für drahtlose Windows-Treiber)

LibreOffice wurde auf Version 5 aktualisiert.

Verwenden Anwender verschlüsselte Home-Verzeichnisse, dann ist Memory Swap nicht mehr per Standard verschlüsselt und somit funktioniert Hibernation (Ruhezustand) laut eigenen Angaben ohne Probleme.

Linux Mint 17.3 KDE Beta

Die KDE-Variante von Linux Mint 17.3 bringt KDE 4.14, MDM 2.0 und Linux-Kernel 3.19 mit sich. Wie bereits erwähnt basiert die Distribution auf Ubuntu 14.04. Große Änderungen wird es geben, wenn man die Basis auf Ubuntu 16.04 LTS umstellt. Die offizielle Ankündigung findest Du hier.

Die Distribution ist für x86 und x86_64 verfügbar:

Linux Mint 17.3 KDE (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17.3 KDE (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17.3 Xfce Beta

Genau wie bei der MATE-Version unterstützt das Tool für die Desktop-Einstellungen mehr Fenster- und Compositing-Manager. Neben den üblichen Verdächtigen Marco, Metacity und Xfwm4 sind auch folgende Optionen gegeben:

  • Openbox: schnell und leichtgewichtig
  • Compiz: Einer der leistungsstärksten Compositing-Manager
  • Compton: Das ist ein Compositing-Manager, der sich zusätzlich zu Marco, Metacity, Xfwm4 oder Openbox einsetzen lässt.

Eine neue Hilfe-Sektion erklärt das die Geschichte um das Compositing.

Linux Mint 17.3 Xfce Beta liefert Xfce 4.12, MDM 2.0 und Linux-Kernel 3.19. Die offizielle Ankündigung gibt es hier.

Linux Mint 17.3 Xfce (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17.3 Xfce (Quelle: linuxmint.com)

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