Fedora 14 „Laughlin“ ist veröffentlicht

2 November 2010 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Fedora Linux Logo„Es ist da! Es ist da! Es ist wirklich da!“, kündigt Fedoras Projektleiter Jared Smith Version 14 – Codename Laughlin – an. Fedora 14 bringt unter anderem Spice (Simple Protocol for Independent Computing Environments) für verbesserte Remote-Desktop-Möglichkeiten mit sich, Unterstützung für die Programmiersprache D, Python 2.7 undUnterstützung für den „Amazon Elastic Computing Cloud“-Dienst (EC2). Ebenso mit an Bord ist ein Test-Repository für Technologie-Previews.

Weiterhin sind die Pakete KDE 4.5, GNOME 2.32, Linux-Kernel 2.6.35, X.Org Server 1.9 und Mesa 7.9 enthalten. Weitere Auszüge aus der offiziellen Ankündigung in Fedoras Masiling-Liste.

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Für Desktop-Anwender:

  • libjpeg-turbo: Beschleunigt das Laden und Speichern von Bildern
  • Spice: Simple Protocol for Independent Computing Environments verbessert Remote Desktop Computing. Es unterstützt derzeit 2D-Beschleunigung, Verschlüsselung und Hardware Cursor.

Für Entwickler:

  • Fedora 14 bringt die Programmiersprache D mit sich, die die Kraft und Geschwindigkeit von C und C++ mit modernen Sprachen wie Ruby und Python vereint.
  • GNUStep: Ein GUI Framework basierend auf der Objective-C-Sprache, die Teil von gcc ist.
  • Debugging-Tools für den Speicher: Das neue Paket gdb-heap bringt den heap-Befehl für /usr/bin/gdb mit sich. Somit können sich Entwickler ein Bild machen, wie ein Prozess dynamischen Speicher nutzt.
  • Rakudo Star: Eine Implementierung von Perl 6 basierend auf Parrot VM
  • Unterstützung für Milkymist

Für System-Administratoren:

  • Fedora lässt sich nun in Amazons EC2 nutzen.
  • virt-v2v unterstützt bei der Migration von XEN- auf virtuelle KVM-Maschinen.
  • Das Technologie-Preview-Repository erlaubt es Anwendern, die neuesten Entwicklungen in Sachen Virtualisierung zu testen.
  • Varnish wurde ein Update spendiert. Es enthät verbesserte Skalierbarkeit und eine neue Log-Funktionalität.
  • Mit einem Update für Apache stehen neue Module und verbesserte Sicherheit zur Verfügung.

Fedora 14 steht in den Geschmacksrichtungen GNOME, KDE, LXDE und Xfce zum Downloaden bereit. Es gibt jeweils eine Variante für 32- und 64-Bit-Intel-Architekturen. Das von Red Hat gesponserte Fedora eignet sich weniger für Anfänger, ist aber auch nicht die komplizierteste Linux-Distribution. Wer sich in Sachen Linux lieber mehr an die Hand nehmen lässt, ist bei Ubuntu sicher besser aufgehoben.

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Ein Kommentar zu “Fedora 14 „Laughlin“ ist veröffentlicht”

  1. John sagt:

    *g* Es ist wirklich da. Ich werds die Tage mal austesten, Man darf ja gespannt sein.

    J.

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