Krakau: Eine sehr schöne Stadt – absolut einen Besuch wert

23 Juli 2019 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Eine Woche in Krakau war wirklich sehr schön und man könnte dort noch viel mehr Zeit verbringen. Es gibt viel zu viele Attraktionen, um sie alle in diesem Beitrag unterzubringen. Aber ein paar Highlights möchte ich schon erwähnen. In der Stadt selbst kommt man übrigens mit Englisch sehr gut durch. Wie gesagt hat Krakau sehr viel zu bieten und eine Woche reicht eigentlich nicht. Kulinarisch ist die Stadt gut, aber ihre Stärke spielt sie bei den veganen Restaurants aus.

Sehr positiv aufgefallen ist uns, dass die Stadt nicht überfrachtet wirkt. Trotz vieler Touristen ist der Kern nicht überfüllt, wenn man das direkte Zentrum verlässt. Regensburg ist da momentan wesentlich schlimmer. Wenn Du aus dem ganz inneren Kern gehst, sinken die Preise wie üblich schnell. Die öffentlichen Verkehrsmittel sind günstig, aber wir haben fast alles zu Fuß zurückgelegt. Das machen wir eigentlich meistens so (wenn wie diese Woche das Wetter mitspielt), da Du viel mehr von einer Stadt mitbekommst. In einer Woche haben wir fast 80 km zu Fuß zurückgelegt.

Was wir auch gelernt haben: Das durchgestrichene L ( Ł / ł) spricht man so ähnlich wie ein W aus. Somit sprichst Du zum Beispiel die Währung nicht Sloty, sondern Swoty aus.

Google Maps ist echt praktisch in Krakau

Auch wenn man bedenken wegen Datenschutz hat, ist Google Maps einfach genial und eigentlich unverzichtbar, wenn Du zu Fuß in einer fremden Stadt unterwegs bist. Das muss man einfach neidlos anerkennen. Du findest sofort Restaurants in der Nähe und die App leitet Dich zielstrebig zum gewünschten Ziel.

Es gibt aber eine komische Sache an Google Maps. Planst Du einen Trip mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, wird Dir nur immer der Bus angezeigt. Die Straßenbahn ist außen vor und auch der Zug. Das ist seltsam. Zu einigen Plätzen kommst Du mit der Straßenbahn schneller, aber es wird trotzdem der Bus vorgeschlagen.

Solltest Du Krakau selbst besuchen, wirf ruhig einen Blick auf das Straßenbahnnetz.

Öffentliche Verkehrsmittel in Krakau

Fährst Du mit dem Bus in der Zone I oder II (bis zu 50 Minuten ist angegeben), kostet das 4,60 Złoty, was ungefähr 1,10 Euro entspricht. Das ist wirklich erschwinglich und zu diesem Preis kommst Du von Flughafen mitten in die Innenstadt.

Bei solchen Preise musst Du nicht lange überlegen, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nehmen. Eine äquivalente Einzelfahrkarte in München würde zirka 6 Euro kosten, wenn nicht sogar fast 9.

Nicht weit vom Zentrum findest Du auch erschwingliche Airbnb-Appartements. Die sind zwar klein, aber völlig ausreichend. Das war früher sicher eine Fabrik, weil die Decken sehr hoch sind. Aber wie Du siehst, wurde das Zimmer geteilt und oben ist das Bett. Zu Fuß ins Zentrum waren es nur 1,5 km.

Airbnb in Krakau

Airbnb in Krakau

Mehr braucht man eigentlich nicht für eine Woche.

Übrigens: Wir haben sehr viele Radwege in Krakau gesehen. Du könntest Dir an diversen Stellen auch Räder ausleihen und auf diese Weise die Stadt erkunden, wenn Du genug Zeit hast.

Navigation mit der Garmin vívoactive 3

Ich habe mir ja vor kurzer Zeit aus meiner Nichtraucherkasse eine Garmin vívoactive 3 Music* gekauft (die auch mit Linux funktioniert) und konnte damit in einer fremden Stadt die Navigationsmöglichkeiten ausführlich testen.

Die Materie ist umfangreicher als ich gedacht habe und derzeit musst Du gewisse Kompromisse eingehen. Ich habe dafür einen separaten Beitrag geschrieben, weil es mir hier den Rahmen ein bisschen sprengt.

Auf jeden Fall war das Reisen mit der Music-Variante sehr angenehm. Die Musik in der Uhr zu haben ist schon echt praktisch. Die geräuschdämpfenden Bluetooth-Kopfhöhrer von Aukey* blenden dazu fast die gesamte umgebende Geräuschkulisse aus und der übliche Reiselärm (Gröhler / Kinder / Extrem-Plärr-Telefonierer) stört Dich nicht mehr.

Viele vegane Optionen, die echt lecker sind

Du findest viele vegane Optionen in Krakau und das Essen ist wirklich lecker. Mitten in der Stadt findest Du zum Beispiel Krowarzywa Vegan Burgers.

Krowarzywa Vegan Burgers mitten in der Stadt

Krowarzywa Vegan Burgers mitten in der Stadt

Dort kannst Du Dir einen Burger oder ein Wrap selbst zusammenstellen. Ein Burger (von dem ich satt werde) inklusive Getränk kostet dort umgerechnet etwa 6 – 7 Euro. Das ist für Zentrum völlig in Ordnung finde ich. Die üblichen Fast-Food-Ketten sind auch nicht günstiger und wirklich weniger lecker. Mein Burger hat so ausgesehen.

Veganer Burger: Echt lecker

Veganer Burger: Echt lecker

Der Burger war mit geräuchertem Tofu und veganem Käse – hat wirklich richtig lecker geschmeckt. Das Restaurant war so gut, dass wir in der Woche nochmal dort waren. Ich habe mir beim zweiten Mal ein Wrap bestellt, aber vergessen, es zu fotografieren.

Tipp: Wir haben uns sagen lassen, dass in Polen die Mittagszeit so um 14 Uhr ist. Machst Du eine Stunde früher Mittag, dann musst Du wesentlich kürzer anstehen oder auf Dein Essen warten!

Der grüne Ring um die Innenstadt ist ein Park, in dem sehr viele Bänke stehen. Wir haben immer einen Platz bekommen und konnten uns immer wieder im Schatten eine Pause gönnen.

Gut bürgerlich essen und das relativ günstig

Du kannst aber auch gut bürgerlich essen und das ist ebenfalls richtig lecker. Empfehlen kann man das Chata Restaurant, in dem Du Gulasch oder das Nationalgericht Bigos (Krauttopf) bekommst. Es ist ein bisschen wie eine Berghütte eingerichtet und die Preise sind völlig in Ordnung.

Chata Restaurant in Krakau

Chata Restaurant in Krakau

Am Plac Nowy Flohmarkt steht in der Mitte ein Essensstand, an dem Du überbackene, übergroße Baguettes bekommst. Die sind auch nicht schlecht und Du darfst Dir selbst aussuchen, was Du drauf haben willst. Der Platz befindet sich im jüdischen Viertel von Krakau, das sich direkt südlich am Zentrum anschließt. Du kommst dort ohne Probleme zu Fuß hin. Es sind wirklich nur ein paar hundert Meter.

Der Platz fällt übrigens vom Zentrum ab. Wir haben uns erklären lassen, dass dort früher geschlachtet wurde und das Blut ist nach unten abgelaufen (Verbot des Blutgenusses). Des Weiteren hat der Platz als zentraler Marktplatz für die jüdische Gemeinde gedient.

Plac Nowy Flohmarkt

Plac Nowy Flohmarkt

An kulinarischer Auswahl fehlt es auf jeden Fall nicht. Wir haben die ganze Woche wirklich sehr gut gegessen.

Wenn Eis in Krakau, dann von Good Lood

Es gibt viele Eisdielen in Krakau, aber wir haben uns von den Einheimischen sagen lassen, dass Good Lood das beste Eis hat. Das stimmt und an schönen Tagen ist die Schlange dort echt lang. Selbst wenn 20 Meter daneben eine leere Eisdiele ist, gehen die Einheimischen zu Good Lood. Wir nun auch. 4 Sorten gibt es immer (Erdbeer, Schokolade, Karamel und Milcheis) und dazu noch die Sorten des Tages. das kann Birne oder Blaubeere und so weiter sein. Schokolade ist einfach der Hammer.

Wer in Krakau ist und Lust auf ein Eis hat, unbedingt den nächsten Good-Lood-Stand aufsuchen. Das Schoko-Eis ist sooooo schokoladig … 🙂

Am Abend ein Bierchen am Forum Przestrzenie

der Abend hat gepasst und wir sind zum Forum Przestrzenie gestiefelt. Du sitzt dort in einem Strandstuhl (wenn Du einen erwischt) an der Weichsel und kannst ein kühles Bierchen zischen. Das ist echt gemütlich und Du hast direkten Blick auf das Zentrum und das Wawel Royal Castle.

Am Forum Przestrzenie verkaufen sie auch Pilsner

Am Forum Przestrzenie verkaufen sie auch Pilsner

Pilsner ist zwar nicht polnisch, aber das mag ich ab und zu echt gerne. Es hat einfach in die Stimmung zum Forum Przestrzenie gepasst.

Goldene Stunde und Blaue Stunde

Auf dem Weg zum Forum sind wir in die den Fotografen bekannte goldene Stunde geraten. Dabei ist das Bild vom Wawel Royal Castle entstanden. Im Schloss selbst waren wir in der Woche nicht, weil das als einziger Punkt ziemlich überlaufen war.

Während der goldenen Stunde ein Blick auf das Wawel Royal Castle in Krakau

Während der goldenen Stunde ein Blick auf das Wawel Royal Castle in Krakau

Auf dem Rückweg sind wir in die sogenannte blaue Stunde geraten und auch da lassen sich atmosphärische Fotos schießen.

Blaue Stunde an der Weichsel

Blaue Stunde an der Weichsel

Das beleuchtete Schild rechts ist übrigens das Forum Przestrzenie. Ich erwähne das, weil ich an dieser Stelle nochmals auf meine Garmin vívoactive 3 hinweisen möchte. Das Widget SunCalc ist für Fotografen sehr interessant. Damit kannst Du Dir auf der Uhr unter anderem Sonnenaufgang, Sonnenuntergang sowie goldene und blaue Stunde anzeigen lassen.

Goldene Stunde

Goldene Stunde

In der Beschreibung der App habe ich gelesen, dass die Zeiten nicht immer 100 Prozent stimmen, aber in meinem Fall hat es gut gepasst. Zumindest hast Du einen Anhaltspunkt, wann die richtige Zeit für das entsprechende Bild ist.

Im Gegensatz zu meinem Meisenfoto habe ich in Krakau meine 7D nicht mitgeschleppt. Dort hat mir die Sony RX100 III* völlig ausgereicht, mit der ich in der Zwischenzeit auch echt gute Fotos unter Wasser schieße.

Wenn es sehr weitwinklig werden soll, dann kannst Du die Fotos notfalls mit Hugin stitchen. Also ich mache das so und das funktioniert in den meisten Fällen sehr gut. Statt Panorama-Modus nehme ich wirklich lieber Stitchen, auch wenn das mehr Aufwand ist, weil ich damit wesentlich flexibler bin und die Belichtung meist besser ist.

Nachts ist die SLR besser

Eigentlich würde mich ja die Sony RX100 VI* sehr reizen, weil sie ein 24-200 mm Objektiv hat. Aber sie ist mir erstens zu teuer und zweitens passt sie nicht in mein Unterwassergehäuse. Damit verdoppelt sich die Anschaffung und das ist es mir nicht wert.

Wo ich die Spiegelreflex-Kamera und vor allen Dingen ein Stativ vermisst habe, war bei Nachtaufnahmen. Da kommt die Sony nicht ganz mit.

Ein Fiaker in Krakau

Ein Fiaker in Krakau

Mit einer SLR hätte ich wohl ein HDR versucht, das nicht die Kamera berechnet, sondern das manuell bearbeitet wird. Allerdings rechtfertigt ein Bild nicht, eine Woche lang mehrere Kilogramm im Rucksack durch die Gegend zu schleppen. Die kleine Sony ist echt ein super Kompromiss.

Ogród Doświadczeń im. Stanisława Lema (interaktiver Park zum Phyisk lernen / Stanisław Lem Science Garden)

Der Park ist eigentlich mehr etwas für ältere Kinder, aber es hat schon Spaß gemacht, die verschiedenen Geräte zu testen. Der Eintritt kostet (ohne Führung, die man nicht braucht) 12 Złoty (etwa 3 Euro). Bei gutem Wetter ist es ein netter Spaziergang im Freien, bei dem man auch als großes Kind noch etwas lernen kann. Der eine oder andere Aha-Effekt war auf jeden Fall da. Es gibt unter anderem mechanische, hydrostatische, optische und und akustische Gerätschaften. Die Erklärungen im Park sind Polnisch und Englisch.

Hydrostatische Gerätschaften im Science Garden / Krakau

Hydrostatische Gerätschaften im Science Garden / Krakau

Zum Beispiel wird Dir das Bermuda-Dreieck erklärt. Es ist ein Behälter mit Wasser, in dem drei Bälle schwimmen. Drehst Du an einer Kugel, steigen Luftblasen auf. Die Bälle verlieren dadurch Auftrieb und sinken. Genau der Effekt wird unter anderem im Bermuda-Dreieck vermutet. Dort gibt es große Methangas-Vorkommen und wenn winzige Methangas-Blasen in Massen nach oben steigen und dort schwimmt zufällig ein Schiff … ganz bewiesen ist das nicht, aber eine plausible Erklärung. Ich glaube ja eher an das Offensichtliche – Außerirdische! 😉

Stanisław Lem sollte Science Fiction Fans ein Begriff sein, denn der Autor hat sehr viele und gute Bücher geschrieben. Der Park ist ihm gewidmet. Es gibt auch ein Lem-Byrinth (ein kleines hecken-Labyrinth), das mit Zitaten des Autors dekoriert ist. Hier eines, das mir besonders gefallen hat:

Ein Zitat, das angeblich von Stanisław Lem stammt

Ein Zitat, das angeblich von Stanisław Lem stamm

Tja, was soll man da groß dagegen sagen?

Untergrund-Museum – Krakau im Mittelalter

Wer sich das historische Krakau erklären lassen will, der sollte das Untergrund-Museum besuchen. Tickets dafür kannst Du online reservieren. Kurz vor Deinem Besuch holst Du die Eintrittskarten ab. Eingang und Ticket-Schalter sind nur wenigen Meter auseinander, aber an gegenüberliegenden Seiten der Markthalle (Cloth Hall).

Historisches Museum in Krakau ist mitten im Zentrum

Historisches Museum in Krakau ist mitten im Zentrum

Das Museum ist irre gut gemacht. Die Ausgrabungen stammen aus dem mittelalterlichen Krakau. Du siehst die alten Wege und auch einige Gebäude wurden wieder aufgebaut. Du erfährst, wo die Friedhöfe waren, wie sich vermutlich das Leben damals abgespielt hat und so weiter. Es ist ziemlich aufwendig und mit viel Technik gemacht, um Dir einen echt guten Eindruck vom mittelalterlichen Krakau zu vermitteln.

Eine Schmiede im mittelalterlichen Krakau

Eine Schmiede im mittelalterlichen Krakau

Dir wird erklärt, wie die Wasserversorgung funktioniert hat und so weiter. Dafür sind Modelle von Pumpen im Betrieb und es gibt sogar eine alte Waage. Sehr genau ist die aber nicht, bei mir hat sie sich gleich im 15 kg in die negative Richtung verrechnet. Das wäre für den Verkäufer damals gut gewesen. 🙂

Im Untergrund ist das Museum deswegen, da Krakau im Mittelalter viel tiefer als heute lag. Uns wurde auch erklärt, dass bei einigen Kirchen die Eingänge so tief liegen, weil sie eben schon so alt sind und damals die Stadt ein paar Meter weiter unten war.

Am Ende des Rundgangs gibt es diverse Räume mit Filmen über die einzelnen Epochen der Stadt. Das Museum kann ich jedem nur ans Herz legen. Vielleicht gibt es ja einen regnerischen Tag und dafür ist der Besuch perfekt. An einem sonnigen Tag ist aber vielleicht weniger los … Bei uns hielt es sich in Grenzen, aber die Stadt lässt auch nur eine bestimmte Anzahl an Leuten rein. Das ist gut so.

Salzmine / Salzbergwerk

Ebenfalls toll ist das Salzbergwerk 13 km südlich von Krakau in Wieliczka. Der Bus 304 bringt Dich aus der Innenstadt direkt dort hin. Karten musst Du Dir aber vorher kaufen. Es gibt eine Bergmann-Route und eine Touristen-Tour. Bei der Bergmann-Route werden Dir gewisse Arbeiten zugeteilt und Du kannst in den Alltag der damaligen Bergleute schnuppern.

Allerdings siehst Du bei dieser Tour die unterirdische Kirche und so weiter nicht. Deswegen haben wir uns für die Touristen-Tour entschieden. Auf jeden Fall ist es ein Grund für einen weiteren Besuch.

Die Salzmine ist echt beeindruckend. Über 300 km Gänge und Kammern wurden dort ausgegraben und die Leiterin im Salzbergwerk meinte, dass wir gerade 1 Prozent sehen werden. Weiterhin gehst Du nur knapp 120 Meter in die Tiefe, obwohl das Salzbergwerk sehr viel tiefer ist.

Die Kapelle unter Tage ist schon sehr beeindruckend. Wenn man das überhaupt noch als Kapelle bezeichnen kann. Hier einfach ein paar Bilder, der erklären mehr als 1000 Worte.

Die Kapelle im Salzbergwerk

Die Kapelle im Salzbergwerk

Das ist alles aus Steinsalz gemacht!

Sehr beeindruckend ist die Kapelle

Sehr beeindruckend ist die Kapelle

Natürlich darf Johannes Paul II. auch nicht fehlen. Der Papst hatte die Kapelle auch besucht.

Johannes Paul II. im Salzbergwerk

Johannes Paul II. im Salzbergwerk

Das ist übrigens die zweitgrößte Kammer im Salzbergwerk bei Wieliczka. Das Foto wurde aus mehreren Fotos wie oben erwähnt gestitcht. Der Kronleuchter ist aus mehreren hundert Salzkristallen gemacht und wiegt ein paar hundert Kilogramm.

Die zweitgrößte Kammer im Salzbergwerk bei Wieliczka

Die zweitgrößte Kammer im Salzbergwerk bei Wieliczka

Alle Statuen und Ornamente sind aus Steinsalz gemacht. Als die Reiseleiterin zum ersten Mal erwähnt hatte, man könne an den Wänden lecken, aber nicht an den Statuen, hielt ich es für einen Scherz zum Auflockern der Tour. Da sie es aber mehrmals wiederholte … hmmm …

Abfackler – ein irrer Job

Sehr beeindruckt war ich vom Job der Abfackler. Das sind Leute mit nassen Klamotten und einer Fackel durch das Salzbergwerk gekrochen. In der Mine wurde immer wieder Methan frei. Das Gas ist leichter als Luft und sammelt sich deswegen an der Decke.

Der Job des Abfacklers war es nun, das Gas zu entzünden, damit es keinen anderweitigen Schaden anrichten kann.

Salzbergwerk wird auch heute noch genutzt

Die Salzmine wird immer noch aktiv genutzt, allerdings kein Salz mehr gefördert. Neben den Besichtigungen finden in der Kapelle auch Hochzeiten oder Konzerte statt.

Weiterhin gibt es einen Tunnel zur Behandlung von Atemwegserkrankungen.

Airbnb und VPN im Gepäck

Wie man das heutzutage erwartet gibt es natürlich WLAN um Airbnb. Mit 30 Mbit/s war die Leitung schon recht ordentlich, also uns hat sie gereicht. Positiv war, dass das WLAN im Aribnb verschlüsselt war.

Das Airbnb-WLAN in Krakau ist verschlüsselt

Das Airbnb-WLAN in Krakau ist verschlüsselt

Allerdings hätte man das Passwort mit etwas Kreativität auch wirklich erraten können. Wie immer auf Reisen habe ich ein VPN (Virtual Private Network) im Gepäck. Allerdings weniger, um geografische Sperren zu umgehen, sondern einfach, um mich in einem fremden WLAN zu schützen. Wie gesagt war das Passwort nicht allzu sicher und ich weiß ja nicht, wer sich noch alles im gleichen Netzwerk aufhält.

Weiterhin schützt mich mein Pi-hole nicht, wenn ich unterwegs bin und blockiert nervige Werbung. Das macht aber nichts, wenn Du zum Beispiel NordVPN (momentan 75 % Rabatt!)* nutzt. Der Service bietet eine Funktion, die sich CyberSec nennt. Damit wird Werbung und Malware blockiert.

Darüber hinaus kannst Du bis zu 6 Geräte gleichzeitig verbinden. Das hat auf jeden Fall für alle unsere Geräte in Krakau gereicht.

Testen kannst Du NordVPN völlig risikofrei, weil es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie gibt, bei der keine lästigen Fragen gestellt werden. Ein Kumpel von mir hat das ausprobiert. Er hat sein Geld ohne Probleme zurückbekommen.

NordVPN für Deine nächste Reise holen!*

Vom Preis-Leistungs-Verhältnis ist NordVPN einer der besten Services und es gibt auch einen Client für Linux, allerdings einen Kommandozeilen-Client. Dafür funktioniert der auch auf einem Raspberry Pi. Die Clients für Android, Windows und macOS sind sehr benutzerfreundlich. Du tippst einfach auf einer Karte auf das Land, mit dem Du Dich verbinden willst.

Mit den verschleierten Servern (obfuscated) von NordVPN kannst Du problemlos ein VPN in Ländern mit Zensur nutzen

Mit den verschleierten Servern (obfuscated) von NordVPN kannst Du problemlos ein VPN in Ländern mit Zensur nutzen

Wie Du im Screenshot oben siehst, stellt NordVPN auch verschleierte Server (obfuscated) zur Verfügung. Damit kannst Du das VPN auch in Ländern nutzen, die stark zensieren und VPNs blockieren. Ägypten ist so ein Fall, aber laut eigenen Angaben funktioniert NordVPN auch in China.

Eine tolle Woche und es wird wohl ein Wiedersehen mit Krakau geben

Mir hat die Woche in Krakau sehr viel Spaß gemacht und ich hätte gerne noch viel mehr gesehen. In so einem Beitrag lässt sich nur ein Bruchteil der Eindrücke vermitteln, die man im Laufe einer Woche gesammelt hat. Selbst erleben ist immer etwas anderes. Aber vielleicht hast Du ja nun auch Lust, Krakau zu besuchen.

Es wird wohl einen weiteren Besuch geben. Das nächste Mal möchte ich die Reise allerdings kombinieren. Vielleicht eine Woche in der nahegelegenen Tatra-Gebirge wandern (für die Skispringen-Fans als Anhaltspunkt: Zakopane) und dann eine Woche Krakau oder andersherum.

Ich benutze derzeit folgende VPNs - ja, mehr als eines 🙂

Im Moment benutze ich entweder NordVPN *, AirVPN * oder ich gehe über meinen eigenen Server. NordVPN ist derzeit mein Favorit, weil es sehr viele Funktionen bietet und der Anbieter hat mir einen Testzugang zur WireGuard-Implementierung gegeben haben und das ist der Hammer.

Für WireGuard ist aber auch Mullvad ziemlich gut!, auch wenn der Anbieter eher etwas für technisch versiertere Anwender ist.

Suchst Du ein VPN für Linux mit einem grafischen Client, dann empfehle ich Dir einen Blick auf PIA (Private Internet Access) *. Der Client ist top und es gibt ihn sogar auf Deutsch.

Von kostenlosen VPNs nehme ich komplett Abstand. Habe ich früher benutzt, mach ich aber nicht mehr. Kostet es nichts, bist Du meistens das Produkt!

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2 Kommentare zu “Krakau: Eine sehr schöne Stadt – absolut einen Besuch wert”

  1. Al CiD sagt:

    Sehr schön,
    in Krakau war ich selbst noch nicht, nach der schönen Darstellung hier ist es eine Überlegung wert.
    Danke

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