Geoblocking umgehen ❤️ Netflix, BBC iPlayer, Zattoo, Prime Video 2020

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Vielleicht bist Du schon einmal auf die Begriffe Geoblocking oder geografische Sperren gestoßen. Mit der Technologie verhindern Streaming-Anbieter, dass Du aus einer anderen Region auf bestimmte Inhalte zugreifen kannst, die nur für ein gewisses Land lizenziert oder freigegeben sind. Natürlich geht es hier um Geld.

Netflix darf in den USA andere Streaming-Inhalte anbieten als in Deutschland. Zattoo Schweiz darf alle Privatsender wie RTL und PRO7 im kostenlosen Paket streamen, in Deutschland aber nicht. Hinzu kommt noch, dass Zattoo in der Schweiz auch BBC und itv ausstrahlt, was unter anderem für Rugby-Fans ein Segen ist. BBC iPlayer kannst Du nur aus England schauen und sogar die ARD Mediathek benutzt für gewisse Inhalte Geoblocking. Die Tatort-Folgen aus Deutschland sind zum Beispiel frei zugänglich, die aus der Schweiz oder Österreich aber nicht, wenn Du in fernen Ländern bist. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Tipp: Geoblocking schnell umgehen

Um eine lange Rede schnell auf einen Punkt zu bringen.

  • Mit einem hochwertigen VPN wie zum Beispiel NordVPN (günstig und schnell!)* kannst Du Geoblocking umgehen. Du änderst damit Deinen virtuellen Standort und der Streaming-Anbieter denkt, Du befindest Dich in einem anderen Land. Somit entsperrst Du BBC iPlayer, Netflix USA, YouTube, Amazon Prime Video, Zattoo Schweiz und so weiter. NordVPN ist einer der besten Anbieter, wenn Du geografische Sperren schlagen möchtest.
  • Eine echt gute und super günstige Alternative ist Surfshark (unbegrenzt Verbindungen!)*. Der Anbieter erlaubt auch unbegrenzt gleichzeitige Verbindungen!
  • PIA (günstig!) * funktioniert ebenfalls sehr gut und wird immer besser. Der Anbieter hat einer der schickesten grafischen Clients für Linux.

Was ist Geoblocking – wie funktioniert es?

Die Streaming-Anbieter sehen sich im Normalfall Deine IP-Adresse an. Sind gewisse Inhalte zum Beispiel nur für die USA lizenziert, kannst Du sie in Deutschland nicht anschauen. Du bekommst meist eine Fehlermeldung, die Dich darauf hinweist, dass die Inhalte in Deinem Land nicht verfügbar sind.

Die Streaming-Anbieter sperren Inhalte also anhand der Region, deswegen nennt sich die Technologie auch geografische Sperre. Es ist wirklich so einfach, wie ich es hier erklärt habe.

Geografische Sperren mit einem VPN umgehen

An dieser Stelle kommt nun unser Virtual Private Network oder VPN ins Spiel. Gute VPN-Anbieter betreiben globale Netzwerke. Das heißt, sie haben Server in vielen Ländern.

Verbindest Du Dein Gerät mit einem Server zum Beispiel in den USA, sieht es für den Streaming-Anbieter so aus, als befindest Du Dich in dem Land. Du umgehst also die Blockade und hast Zugriff auf die gewünschten Medien.

In der Theorie ist das einleuchtend. Nun wird die Sache aber komplizierter, weil sich die Streaming-Anbieter gegen VPNs wehren. Sie setzen nicht nur Technologie für Geoblocking ein, sondern auch VPN-Blockaden. Sollten die Anbieter erkennen, dass Du ein VPN benutzt, sperren sie Dich ebenfalls. Du brauchst also ein VPN, dass nicht nur Geoblocking, sondern auch VPN-Blockaden umgehen kann.

Geoblocking mit NordVPN umgehen*

Bei Netflix gibt es sogar einen FAQ-Eintrag, der genau auf das Problem hinweist: Sie scheinen einen Unblocker oder Proxy zu verwenden.

Netflix setzt Geoblocking ein und sperrt auch VPNs oder Proxies

Netflix setzt Geoblocking ein und sperrt auch VPNs oder Proxies

Da steht klipp und klar drin, dass das Angebot von Region zu Region variiert. Hat Netflix ein VPN, einen Unblocker oder einen Proxy (entsperrt auch) erkannt, wird ein Streaming verweigert.

Nur sehr gute VPN-Anbieter sind leistungsstark genug, sowohl Geoblocking als auch VPN-Sperren zu umgehen.

Was ist das beste VPN für Streaming?

Gut eignen sich VPN-Anbieter, die sehr viele Server betreiben oder viele IP-Adressen haben. Optimal sind viele Server in dem Land, für dessen Inhalte Du Dich interessierst.

Weiterhin müssen die Server schnell genug sein. Die Anforderungen an gutes Streaming sind keine große Herausforderung mehr für moderne Leitungen. Sollten die Server der VPN-Anbieter allerdings überlastet sein, kommt es zu Ladezeiten und nerviges Buffering ist die Konsequenz.

Die besten VPNs für Streaming bieten zusammengefasst:

  • Viele und schnelle Server
  • Genug Ressourcen, um das Geoblocking und die VPN-Sperren von Streaming-Anbietern dauerhaft umgehen zu können

Die Kombination verschiedener Eigenschaften ist entscheidend und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Es gibt relativ wenige VPN-Anbieter, die sich für so eine schwierige Aufgabe eignen.

NordVPN gegen Geoblocking*

Tor (The Onion Router) eignet sich für diese Aufgabe nicht und das hat gleich mehrere Gründe.

  • Du kannst das Land relativ schlecht bestimmen, aus dem Du eine IP-Adresse bekommst.
  • Die Bandbreite der Tor-Knoten schwankt sehr stark und möglicherweise ist die Geschwindigkeit einer Tor-Verbindung nicht hoch genug für vernünftiges Streaming.
  • ISPs und Streaming-Anbieter können relativ leicht herausfinden, ob Du aus dem Tor-Netzwerk kommst, The Onion Router also verwendest. Von daher lassen sich solche Verbindungen mit den bereits erwähnten Anti-VPN-Technologien sperren.

NordVPN – optimal, um Geoblocking zu umgehen

Eines der besten universellen VPNs ist NordVPN. Es bietet Dir im Prinzip umfassenden Schutz. Weiterhin ist es einer der besten Services, um Geoblocking zu umgehen. Hier ein paar der besten Eigenschaften von NordVPN:

  • Betreibt weltweit mehr als 500 Server
  • Bietet CyberSec – Adblocker, Malware-Schutz und schützt vor Trackern
  • Stellt neben OpenVPN auch WireGuard in allen Apps zur Verfügung.
  • Es gibt dedizierte P2P-Server, Torrents und File Sharing ist erlaubt
  • Du darfst bis zu 6 Geräte gleichzeitig verbinden. Weiterhin ist der Einsatz als VPN-Router gestattet.
  • Schlägt das Geoblocking von Netflix, HBO Go, Amazon Prime Video, Disney+, hulu, YouTube, BBC iPlayer, pandora, Zattoo Schweiz und ARD Mediathek.
  • Unterstützt alle großen Betriebssysteme: Android, Windows, macOS, iOS und auch Linux (unter anderem Raspberry Pi). Weiterhin gibt es Erweiterungen für Chrome und Firefox.

Durch die große Anzahl an Servern weltweit eignet sich NordVPN sehr gut, wenn Du Geoblocking umgehen willst. Das Problem ist, dass es immer einen Server geben kann, der von den Anti-VPN-Technologien der Streaming-Anbieter erkannt wird. In diesem Fall nimmst Du einfach einen anderen Server. Im schlimmsten Fall wendest Du Dich an den Kundenservice (24/7 Live Chat) und die sollen Dir einen Server nennen.

NordVPN – voller Streaming-Genuss*

Auf jeden Fall betreibt NordVPN Server in den Ländern, die Du am wahrscheinlichsten für das Umgehen des Geoblockings brauchst. Es gibt viele Server in den USA und auch Server in UK, willst Du BBC iPlayer schauen. Aus dem Ausland kannst Du damit wunderbar deutsches Fernsehen entsperren, habe ich selbst schon getestet.

Für Streaming ist natürlich unlimitierte Bandbreite ein Muss und auch das bietet NordVPN.

WireGuard und SmartPlay für besseres Streaming

NordLynx nennt sich die WireGuard-Implementierung von NordVPN. Das VPN-Protokoll ist schneller als OpenVPN, wie Speedtests zeigen. Gerade beim Streaming ist Geschwindigkeit gefragt und dafür eignet sich das neue Protokoll sehr gut. Die OpenVPN-Geschwindigkeiten sind übrigens auch locker ausreichend, um in hoher Qualität zu streamen.

Es gibt eine weitere Funktion, die sich an Streaming richtet. SmartPlay ist in allen Apps integriert. Sie hilft automatisch, Zugriff auf Deine Lieblings-Streaming-Plattformen zu bekommen. Du musst hier nichts machen, freue Dich einfach, dass es die Funktion gibt.

Werbung mit CyberSec blockieren, Zensur umgehen

Eine sehr tolle Funktion von NordVPN ist CyberSec. Das ist ein eingebauter Adblocker, der aber auch Tracker blockiert und vor Malware sowie Phishing Websites schützt.

CyberSec ist per Standard nicht aktiviert, das solltest Du wissen. Es kann sein, dass einige Websites nicht funktioniert, wenn CyberSec aktiv ist. Deswegen musst Du es proaktiv anschalten. Ich würde es auf jeden Fall anschalten und nur dann deaktivieren, wenn es notwendig ist. Für das Umgehen von Geoblocking sollte es keinen Unterschied machen, ob CyberSec aktiv oder nicht aktiv ist.

CyberSec schützt vor schädlichen Websites, nerviger Werbung, Trackern, Malware und Phishing

CyberSec schützt vor schädlichen Websites, nerviger Werbung, Trackern, Malware und Phishing

NordVPN funktioniert auch in Ländern mit starker Zensur und VPN-Sperren. Das VPN funktioniert unter anderem in China und im Mittleren Osten. Hierfür gibt es spezielle obfuscated Server (verschleierte Server), die sich nicht leicht entdecken lassen.

Ein sogenannter Kill Switch sorgt dafür, dass Deine Verbindung zum Internet sofort getrennt wird, sobald Du nicht mit dem Virtual Private Network verbunden bist. Das verhindert Datenlecks. Schutz vor DNS-Lecks hat der Anbieter auch im Portfolio.

Für zusätzlichen Datenschutz oder Schutz der Privatsphäre sorgt Double Encryption. Weiterhin bietet der VPN-Provider eine Funktion, die sich Onion over VPN nennt. Im Prinzip ist das, als würdest Du das VPN normal mit dem Tor Browser benutzen.

Der Anbieter hat seinen Hauptsitz im Datenschutz-freundlichen Panama. Außerdem gibt es eine strikte Keine-Logs-Richtlinie. Wer nichts protokolliert, kann auch nichts herausgeben …

6 Geräte gleichzeitig, Torrents erlaubt

Bei NordVPN darfst Du bis zu 6 Geräte gleichzeitig verbinden. Damit kannst Du sogar Deinen ganzen Haushalt ausstatten und jede/r kann auf der Plattform das Geoblocking umgehen, auf der sie / er möchte.

Du darfst das VPN auch auf einem Router installieren und der gilt nur als 1 Gerät. Ein VPN-Router ist auch dann sinnvoll, wenn Du Geräte mit einem Virtual Private Network schützen willst, für die es keinen Client gibt.

P2P (Peer-to-Peer), auch als File Sharing bekannt, ist kein Problem bei NordVPN. Es gibt dedizierte Server, auf denen das Teilen von Dateien gestattet ist.

Hier sind auch Torrents gemeint. Das Herunterladen von Torrents ist übrigens nicht per se illegal. Es kann illegal sein, wenn Du kopiergeschützte Inhalte herunterlädst. Einige ISPs mögen aber Torrents nicht und drosseln schon Mal Deine Verbindung. Mit dem Einsatz eines VPNs ist das nicht so einfach, da der Internet-Anbieter nicht sieht, was Du tust.

Unterstützt sogar Raspberry Pi

Alle großen Betriebssysteme werden übrigens unterstützt. Die Clients von NordVPN sind sehr benutzerfreundlich. Bei den Clients für Android, iOS, Windows und macOS tippst Du einfach auf das Land, mit dem Du Dich verbinden möchtest.

Einfach auf das Land tippen und Geoblocking umgehen

Einfach auf das Land tippen und Geoblocking umgehen

Die Software für  Linux ist ein sogenannter CLI-Client (Kommandozeile). Das ist aber auch kein Problem und hat unter Umständen sogar Vorteile. NordVPN bietet einen sehr schlanken Client für den Raspberry Pi an. Nur weil es sich um einen Kommandozeilen-Client handelt, bietet der Linux-Client nicht weniger Funktionen.

Du kannst ebenfalls das schnellere NordLynx (WireGuard) nutzen und damit Geoblocking umgehen. Auch CyberSec, Kill Switch und so weiter sind vorhanden. Der Linux-Client von NordVPN ist umfangreicher als die der meisten VPNs.

Der VPN-Provider bietet auch Erweiterungen für Chrome und Firefox an. An dieser Stelle musst Du beachten, dass es sich um einen Proxy handelt. Nur der Traffic des Browsers wird hier durch das VPN geleitet. Der restliche Datenverkehr läuft ganz normal über die Internet-Verbindung Deines ISPs. Im Zweifelsfall würde ich immer das komplette VPN benutzen.

Die Erweiterungen für Firefox und Chrome haben aber auch Vorteile, weil Du das Land sehr schnell wechseln kannst. Die Addons sind übrigens auch mit CyberSec ausgestattet.

Testversion von NordVPN

Eine spezielle Testversion für NordVPN gibt es nicht. Allerdings hast Du eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie und das ist sogar besser. Reine Testversionen sind oft limitiert bei Bandbreite, Datenvolumen und so weiter. NordVPN setzt hier keine Grenzen. Dir stehen alle Funktionen und Optionen zur Verfügung.

Gefällt Dir der Service nicht, kannst Du Dein Abonnement binnen 30 Tagen nach Kauf kündigen und bekommst Dein komplettes Geld zurück. Im Endeffekt ist das ein kostenloser Test.

NordVPN 30 Tage testen*

Tipp: Du fährst weniger als 30 Tage in den Urlaub? Du willst nicht auf Deine Lieblingsserien verzichten, musst aber Geoblocking umgehen? … 30 Tage Geld-Zurück-Garantie … 😉

NordVPN ist nicht teuer, wenn Du ein längerfristiges Abonnement abschließt. Derzeit gibt es sogar 70 % Rabatt* auf ein 3-Jahres-Abo. Damit kostet der Service circa 3 Euro pro Monat. Das ist ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Surfshark – Geoblocking günstig umgehen

Der VPN-Provider bietet eine ziemliche Besonderheit – unlimitierte gleichzeitige Verbindungen. Das VPN eignet sich deswegen speziell für größere Familien oder wenn Du ein absoluter Gadget-Freak bist. Hier einige weitere tolle Eigenschaften von Surfshark:

  • Inklusive Adblocker, der sich CleanWeb nennt. Schützt auch vor Malware und Trackern.
  • Sogenanntes Split-Tunneling möglich – Surfshark nennt das Whitelister.
  • Keine-Logs-Garantie – mit Warrant Canary.
  • Umgehe Zensur mit dem NorBorders-Modus.
  • Schützt vor DNS- und Datenlecks und bietet einen Tarnmodus.
  • Erlaubt Torrents sowie P2P auf allen Servern
  • 30-tägige Geld-Zurück-Garantie
  • Unterstützt alle großen Betriebssysteme: Android, Linux (64-Bit, Debian / Ubuntu), Windows, iOS, macOS

Surfshark ist relativ neu auf dem Markt und deswegen betreibt der Anbieter etwas weniger Server als große und etablierte Anbieter. Das wirkt sich aber nicht auf die Qualität aus und die Anzahl der Server steigt stetig.

Auf jeden Fall gibt es in den für Streaming relevanten Ländern genug Server, um damit das Geoblocking der prominenten Anbieter zu schlagen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass auf jeden Fall Netflix USA und BBC iPlayer sowie Zattoo Schweiz funktionieren. Die Mediatheken in Deutschland lassen sich auch entsperren.

Solltest Du wirklich Probleme haben, an die gewünschte Serie oder den Film Deiner Wahl zu kommen, fragen einfach beim Support nach. Es gibt einen 24/7 Live Chat, der Dir im Falle von Geoblocking sicher weiterhilft.

Setzt per Standard auf IKEv2/IPsec

Alle Apps von Surfshark setzen standardmäßig das VPN-Protokoll IKEv2/IPsec ein. Du kannst aber auch OpenVPN umstellen, wenn Du das möchtest. Die Verbindungen von Surfshark sind garantiert schnell genug, um damit in ordentlicher Qualität zu streamen. Klar, es kann immer Mal vorkommen, dass ein Server überlastet ist. In diesem Fall trennst Du einfach Deine Verbindung und probierst einen anderen Server aus.

Adblocker und Tarnmodus

Mit CleanWeb bietet Surfshark einen Adblocker an, der auch vor Trackern und anderweitiger Malware schützt. Das ist eine sehr feine Funktion, wenn Du Dich für dieses VPN entschließt.

CleanWeb hält digitales Ungeziefer fern

CleanWeb hält digitales Ungeziefer fern

CleanWeb ist nicht per Standard aktiviert. Es kann sein, dass damit diverse Websites nicht ordnungsgemäß funktionieren. Nun kann man die Websites an sich hinterfragen, aber das ist nicht der Punkt. Möchtest Du CleanWeb nutzen, musst Du es anschalten. Ich würde das machen und einfach im Hinterkopf behalten, dass es bei Problemen am Adblocker liegen kann.

An dieser Stelle kann übrigens die Funktion Whitelister helfen. Damit bestimmst Du, dass bestimmte Apps durch das VPN laufen und andere wiederum nicht. Manche Apps von Banken mögen es nicht, wenn Du ein VPn benutzt. Mit etwas Kreativität lässt sich die Funktion auf einsetzen, um Geoblocking zu umgehen. Dein lokales Fernsehen kannst Du zum Beispiel vom VPN ausnehmen und dann könntest Du sogar aus zwei Ländern streamen, ohne einen Server wechseln zu müssen.

Zensur und VPN-Sperren umgehen

Der VPN-Anbieter kann mit seinem NoBorders-Modus Zensur der Internet-Verbindung umgehen. Sollten gewisse Websites in dem Land nicht funktionieren, in dem Du Dich befindest, versuche es mit dem NoBorders-Modus. Das funktioniert ganz gut, weil ich es schon testen konnte.

Der Tarnmodus des VPN-Providers sorgt übrigens dafür, dass der ISP nicht erkennt, dass Du ein Virtual Private Network einsetzt. Es gibt Länder, in denen ist ein VPN nicht illegal, allerdings sperren sie die Technologie. Erkennt der ISP nicht, dass Du ein VPN einsetzt, kann er es auch schlecht sperren – das muss man nicht weiter erklären.

Eine Keine-Logs-Richtlinie sorgt dafür, dass Deine Online-Aktivitäten nicht exponiert werden. Der Anbieter hat seinen Hauptsitz übrigens auf den Britischen Jungferninseln – außerhalb der 5/9/14 Eyes. Ein Kill Switch sorgt dafür, dass keine Datenlecks entstehen. Fällt Deine Verbindung zum VPN aus, wird die Internet-Verbindung getrennt.

Für zusätzlichen Schutz sorgt übrigens eine MultiHop-Funktion. Deine Verbindung wird in diesem Fall über mehrere Länder geleitet. Damit bist Du schlechter zu identifizieren und auch Dein digitaler Fußabdruck wird besser verschleiert.

So viele Geräte, wie Du willst

Wie bereits erwähnt, erlaubt Surfshark derzeit eine unbegrenzte Anzahl an Geräten, die Du gleichzeitig verbinden darfst. Wie lange das Angebot gilt, verrät das Unternehmen nicht. Klar ist, dass sich der Service besonders für große Familien oder Haushalte eignet. Selbst wenn Du viele Gadgets hast, musst Du auf keinen VPN-Router setzen, um sie alle zu schützen. Du darfst natürlich einen VPN-Router einsetzen, weil das Unternehmen Dir hier keinen Riegel vorschiebt.

Unbegrenzt Geräte mit Surfshark*

Schön ist auch, dass der Anbieter auf allen Servern P2P oder File Sharing gestattet. Das gilt auch für Torrents. Ich habe bereits erwähnt, dass Torrent-Downloads nicht illegal sein müssen. Viele Linux-Distributionen werden via BitTorrent verteilt. Es schadet aber auf keinen Fall, beim Download von Torrents ein VPN zu benutzen, um gar nicht erst verdächtig zu werden. Die Generalverdacht-Mentalität wird immer stärker und dagegen sollten wir uns alle wehren.

Selbstverständlich bietet Surfshark unbegrenzt Bandbreite an. Sobald Du das Geoblocking geschlagen hast, kannst Du so viel streamen, wie Du möchtest. Alles andere wäre auch Quatsch.

Teste Surfshark 30 Tage risikofrei

Danke einer Geld-Zurück-Garantie von 30 Tagen kannst Du Surfshark einfach testen. Dir stehen alle Funktionen zur Verfügung und während der Testphase gibt es keine Limits. Das bedeutet, Du kannst damit Geoblocking umgehen, so gut es der Service erlaubt. Auch sonst schützt Dich das VPN während der Testphase und Du musst mit keinen Kompromissen leben. Das ist sehr angenehm. Für unter 2 Euro pro Monat ist Surfshark ein Turbo-Schnäppchen.

Surfshark 30 Tage testen*

Surfshark unterstützt alle großen Betriebssysteme. Es gibt benutzerfreundliche und intuitive Clients für Android, Windows, macOS, iOS und auch Linux. Allerdings unterstützt das Unternehmen hier derzeit nur 64-Bit-Systeme Ubuntu und Debian. Deren Derivate wie Linux Mint sind natürlich auch eingeschlossen. Der Linux-Client ist ein CLI.

Da Surfshark ovpn-Dateien zur Verfügung stellt, kannst Du natürlich auch viele weitere Linux-Distributionen mit dem Virtual Private Network verbinden und damit Geoblocking umgehen. Du musst die Verbindungen aber manuell einrichten. Ein Client ist in der Regel angenehmer und benutzerfreundlicher.

Der Anbieter stellt auch Erweiterungen für Chrome und Firefox zur Verfügung. Damit kannst Du das Land ebenfalls schnell wechseln, aber nur der Browser Traffic läuft durch das VPN. Das musst Du an dieser Stelle beachten.

Surfshark – unglaublich günstig*

PIA – Private Internet Access – WireGuard in allen Clients

Private Internet Access legt sich derzeit mächtig ins Zeug. Dir Firma ist eine der wenigen VPN-Anbieter, die das VPN-Protokoll WireGuard derzeit in allen Clients anbieten. Weiterhin stellt das Unternehmen einen der besten grafischen Clients für Linux zur Verfügung. Einige Highlights von PIA:

  • Bietet WireGuard, OpenVPN und auch einen SOCKS5 Proxy
  • PIA MACE ist ein eingebauter Adblocker, der auch Malware und Tracker abhält
  • P2P, File Sharing und Torrents sind erlaubt
  • Du darfst bis zu 10 Geräte gleichzeitig verbinden.
  • Sehr toller Client für Linux. Es gibt auch Clients für Android, Windows, macOS und iOS sowie Addons für Firefox und Chrome
  • 30 Tage Geld-Zurück-Garantie

damit sich das Umgehen von Geoblocking mit PIA richtig lohnt, bietet das Unternehmen natürlich unbegrenzt Bandbreite. Du darfst so viel streamen, wie Du willst.

Relativ neu bei PIA ist übrigens Support via 24/7 Live Chat. Solltest Du irgendwelche Probleme haben, hilft Dir ein Mitarbeiter des Unternehmens gerne weiter. Bisher konntest Du nur via E-Mail / Ticket kommunizieren und eine Antwort hat teilweise 24 Stunden gedauert. Durch den Live Chat geht das nun auch schneller.

WireGuard und OpenVPN

PIA ist derzeit einer der wenigen VPN Provider, der das schnelle VPN-Protokoll WireGuard in allen Clients anbietet. Das gilt nicht nur für Linux, sondern auch für Windows, Android und so weiter. Du kannst es beim Android-Client bereits auswählen und nutzen.

WireGuard gegen Geoblocking unter Android

WireGuard gegen Geoblocking unter Android

Unter Linux gibt es in Bezug auf WireGuard sogar eine Besonderheit. Ist das Kernel-Modul nicht installiert, benutzt der Client von PIA ein integriertes. Allerdings weist der Client darauf hin, dass der Einsatz des Kernel-Moduls besser ist. WireGuard hat es offiziell in den Linux-Kernel geschafft und benutzt Du PIA, solltest Du das Modul auch installieren. Dadurch wird die Sache einfach effizienter.

PIA Client: Ist das Linux-Kernel-Modul von WireGuard nicht installiert, rät die Software dazu

PIA Client: Ist das Linux-Kernel-Modul von WireGuard nicht installiert, rät die Software dazu

Klickst Du auf installieren, startest Du den Installationsvorgang oder Du kommst auf eine Seite mit weiterführenden Informationen dazu. Seit Ubuntu 19.10 reicht ein

sudo apt install wireguard

und die Sache ist erledigt.

PIA bietet übrigens auch Split Tunneling im Client an. Das ist praktisch, wenn Du gewisse Apps durch das VPN leiten willst und andere wiederum nicht. Für Geoblocking ist das nur bedingt interessant, aber gewisse Banking Apps machst Du damit vielleicht glücklich. Merke Dir einfach, dass es die Option gibt.

Dir steht übrigens auch ein SOCKS5 Proxy zur Verfügung, solltest Du die Option nutzen wollen. Den meisten Anwendern wird aber die herkömmliche VPN-Methode reichen.

Werbung mit PIA MACE blocken

Der in PIA integrierte Adblocker, der sich auch um Malware und Tracker kümmert, nennt sich PIA MACE. Wie bei anderen Anbieter ist die Funktion per Standard nicht aktiviert. Den Grund dafür habe ich bereits mehrfach erwähnt: manche Websites funktioniert damit nicht richtig.

Eine weitere Sicherheitsfunktion ist der Kill Switch, den Du im gleichen Reiter findest.

Privatsphäre: Killswitch und MACE

Privatsphäre: Kill Switch und MACE

Der Notausschalter verhindert Datenlecks. Fällt die Verbindung zum Virtual Private Network aus, kappt der Client sämtliche Verbindungen. Ist der Kill Switch aktiviert, gibt das ein bisschen Seelenfrieden. Das gilt vor allen Dingen, wenn Du öffentliche WLANs oder Hotspots benutzt.

Wie bei jedem guten VPN umgehst Du mit PIA natürlich auch die Internet-Zensur einiger Länder. Deine Online-Aktivitäten werden mitunter durch eine Keine-Logs-Richtlinie geschützt. Der Anbieter sitzt zwar in den USA, wehrt sich aber bisher erfolgreich gegen irgendwelche Aufforderungen seitens der Behörden. Wer nichts speichert, kann auch nichts hergeben.

Selbstverständlich schützt Dich PIA auch vor DNS-Lecks. Es wäre Unsinn, wenn Dein Traffic zwar verschlüsselt wird, Deine DNS-Anfragen aber trotzdem beim ISP landen. Hier schiebt PIA einen Riegel vor.

10 Geräte und P2P gestattet

Bei Private Internet Access darfst Du bis zu 10 Geräte gleichzeitig verbinden. Das ist mehr als bei den meisten anderen Anbietern und sehr großzügig. Für eine durchschnittliche Familie sollte das auf jeden Fall reichen. Du darfst PIA auch auf einem VPN-Router installieren, wenn Du weißt, was Du tust. Damit verbrauchst Du lediglich eine Verbindung und kannst so viele Geräte dranhängen, wie Du möchtest.

Der Anbieter hat auch nichts dagegen, wenn Du die VPN-Verbindung für Torrent-Downloads oder P2P (File Sharing) nutzt. Solche Aktivitäten sind erlaubt.

Unterstützt prominente Betriebssysteme

Logischerweise bietet PIA VPN-Clients für Android, Windows, macOS und iOS. Diese 4 Betriebssysteme machen den Großteil der global genutzten Betriebssysteme aus. Aber auch Linux hat in den beiden letzten Monaten einen ziemlichen Zugewinn zu verzeichnen. Deswegen muss man den grafischen und sehr schicken Linux-Client von Private Internet Access besonders erwähnen.

Er steht den Clients von Windows und macOS in nichts nach und ist unglaublich intuitiv. Liegt Dein Fokus bei einem Linux-VPN auf Benutzerfreundlichkeit, dann ist PIA mit Sicherheit einen genaueren Blick wert.

PIA-Client (Private Internet Access) unter Manjaro

PIA-Client (Private Internet Access) unter Manjaro

Der Linux-Client ist für 64-Bit verfügbar. Offiziell werden die Linux-Distributionen Ubuntu, Debian, Linux Mint und Arch unterstützt. PIA stellt aber auch die .ovpn-Dateien zur Verfügung. Damit kannst Du alle anderen Linux-Distributionen manuell anbinden, auch einen Raspberry Pi. Dafür ist aber etwas technisches Wissen notwendig. Suchst Du speziell für den Raspberry Pi ein VPN mit Client, bist Du bei NordVPN oder sogar AirVPN (ab 2 Euro)* besser aufgehoben.

PIA – tolles GUI für Linux*

Gibt es für Deine Linux-Distribution keinen speziellen Client, kannst Du immer noch die Erweiterungen für Firefox oder Chrome nutzen. Hierbei handelt es sich aber um einen sogenannten Proxy und nur der Traffic des jeweiligen Browsers läuft über das virtuelle private Netzwerk. Das musst Du beachten.

Risikofrei testen und Geoblocking umgehen

Private Internet Access liegt preislich zwischen NordVPN und Surfshark. Allerdings sind alle drei wirklich sehr günstig, wenn Du längerfristige Abos abschließt. Im Endeffekt kommt es wohl auf Deine Ansprüche an und welche Funktionen am besten zu Dir passen. Ob PIA das richtige VPN für Dich ist, kannst Du ausprobieren. Es gibt eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie. Erfüllt Private Internet Access Deine Anforderungen nicht, bekommst Du Dein Geld zurück.

PIA 30 Tage testen*

Eine Geld-Zurück-Garantie ist meist besser als eine Testversion. Viele VPN-Anbieter limitieren ihre Testversionen. Das heißt, es stehen Dir nicht alle Standorte und Funktionen zur Verfügung. Auch die Bandbreite ist häufig eingeschränkt. Das gilt für die 30 Tage Geld-Zurück-Garantie von PIA nicht. Es ist die uneingeschränkte Version. Gefällt Dir der Service nicht oder er entspricht nicht Deinen Ansprüchen, dann hole Dir einfach Dein Geld wieder.

Geoblocking mit VPN umgehen – ist das legal?

Das ist natürlich eine gute und berechtigte Frage. Gesetzlich ist es in den meisten Ländern eine Grauzone.

Anders sieht es da mit den AGB der Streaming-Anbieter aus. Die meisten untersagen, dass Du mit einem VPN das Geoblocking umgehen darfst. Die Anbieter behalten sich meist in den Geschäftsbedingungen vor, dass Sie Dein Konto sogar sperren können. Sie müssen das natürlich sagen, weil sie sich damit gesetzlich absichern. Schließlich sind die Streaming-Anbieter anfällig für Lizenz-Klagen und so weiter.

Mir ist aber kein Fall bekannt, dass ein Streaming-Anbieter einen Nutzer nur wegen der Nutzung eines VPNs gesperrt hat. Die Provider wollen natürlich so viele zahlende Kunden wie möglich behalten und blenden deswegen Fehlermeldungen ein, dass der gewünschte Inhalte gesperrt ist.

Es ist wie gesagt möglich, Geräte mit einem VPN zu verbinden, auch wenn es dafür keinen Client gibt. Einen eigenen VPN-Router zu basteln ist gar nicht so schwer. Danach kannst Du auch Smarthome-Geräte oder einen Chromecast damit verbinden und via Smartphone casten. Habe ich schon gemacht, das funktioniert wunderbar.

Sind VPNs überhaupt legal?

In den meisten Ländern sind Virtual Private Networks legal. Länder mit starker Zensur oder die das Internet stark überwachen, haben natürlich etwas gegen VPNs. Im Endeffekt entgehst Du damit den neugierigen Augen von Regierungen und dem Internet Service Provider. Da Dein Traffic durch einen sicheren Tunnel und über einen Server des VPN-Anbieters geleitet wird, kann die entsprechende Regierung oder der ISP weder schnüffeln noch zensieren.

Verbindung über einen VPN visualisiert

Sobald der Tunnel steht, ändert sich Deine IP-Adresse und Dein ISP kann nicht mehr sehen, was Du tust.

In diversen Ländern auf der Erde ist der Einsatz von VPNs deswegen eingeschränkt oder ganz verboten. Dabei ist es egal, ob Du Zensur oder Geoblocking umgehen möchtest.

In Nordkorea, Weißrussland, Turkmenistan und dem Irak sind VPNs zum Beispiel komplett verboten.

Andere Länder erlauben den Einsatz der Technologie, aber der Anbieter muss von der Regierung gebilligt sein. An dieser Stelle kann man zum Beispiel China und Russland nennen. Das ist natürlich Quatsch, weil die Behörden nun wieder schnüffeln können. In der Türkei sind VPNs gesperrt.

Gute VPNs können die Sperren wie die Great Firewall of China (Projekt Goldener Schild) natürlich umgehen. In solche restriktiven Ländern sind auch viele Messaging-Services und auch Websites gesperrt. Häufig ist es dann schwierig, mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Ein VPN schafft an dieser Stelle natürlich Abhilfe.

In den Vereinigten Arabischen Emirate ist die Technologie übrigens nur für Privatpersonen verboten. Ein Grund ist wohl, damit die Leute keine kostenlosen VoIP-Services wie Telegram, Skype, Threema, WhatsApp, Viber und so weiter nutzen können.

Vor Antritt der Reise informieren und vorbereiten

Reist Du in ein Land, dann informiere Dich am besten, ob der Einsatz von VPN-Technologie gestattet ist oder nicht. Gesetze ändern sich und es schadet nichts, auf dem Laufenden zu ein.

Sperren Länder die Technologie, dann ist es ratsam, den Service vor einer Reise abzuschließen. Häufig ist der Zugriff auf die Website des entsprechenden Anbieters ebenfalls blockiert. Ein Virtual Private Network gehört auf jeden Fall in den digitalen Koffer, wenn Du unterwegs bist.

Mir ist übrigens kein Fall bekannt, bei dem ein reiner Tourist wegen Nutzung eines VPNs Schwierigkeiten bekommen hat. Trotzdem musst Du es in restriktiven Ländern nicht an die große Glocke hängen, wenn Du ein Virtual Private Network benutzt. Freu Dich einfach still und heimlich, dass Deine Services und Websites funktionieren.

Mit NordVPN Zensur umgehen*

Ägypten ist derzeit zum Beispiel eine Grauzone. VPNs sind generell nicht verboten, allerdings werden sie blockiert. Ein guter Anbieter mit Verschleierungs-Technologien kann diese Blockaden natürlich umgehen.

Nur weil ein VPN in einem Land legal ist, heißt das übrigens nicht, dass Du damit illegale Dinge tun darfst. Was erlaubt ist und was nicht, musst Du für das jeweilige Land selbst herausfinden.

Bist Du neu beim Thema VPN, dann lies Dir den umfassenden Leitfaden durch, was ein VPN ist und wie es funktioniert.

Brauche ich überhaupt ein VPN?

Willst Du Geoblocking umgehen, auf jeden Fall. Ich habe Dir in diesem Beitrag ausführlich erklärt, warum das so ist.

Ebenso haben wir bereits herausgefunden, dass die Technologie hilft, Zensur zu umgehen. Natürlich schützt Du Dich auch vor neugierigen Augen. Damit sind aber nicht nur Regierungen gemeint.

Im Urlaub benutze ich auch gerne kostenlose WLANs und Hotspots in den Unterkünften, im Airbnb oder Hotel. Sogar beim Flug gibt es teilweise schon Internet-Zugang.

Das Problem mit den kostenlosen WLANs ist, dass Du nicht weißt, wer das Netzwerk aufgesetzt hat und wer sich noch darin befindet. Deswegen solltest Du auf jeden Fall eine verschlüsselte Verbindung benutzen, damit keiner an Deine persönlichen Daten kommt. Für so einen Fall würde auch ein eigener VPN-Server taugen. Am besten läuft der mit dem neuen und schnellen VPN-Protokoll WireGuard. Es ist nicht sonderlich schwer, einen solchen Server selbst aufzusetzen. Auf der anderen Seite könnte man sich fragen, ob es den Aufwand wert ist, wenn VPN-Services wie Surfshark für unter 2 Euro pro Monat zu haben sind.

Surfshark ist echt günstig*

In so einem Fall willst Du ja nicht das Geoblocking umgehen (außer Du willst aus dem Ausland deutsches Fernsehen schauen), sondern Dich vor neugierigen Augen schützen. Auf unseren Smartphones und anderen Geräten befinden sich so viele persönliche Daten und die solltest Du unbedingt schützen. Du verhinderst damit auch potenziellen Identitätsdiebstahl.

In manchen Ländern sind übrigens auch Börsen für Kryptowährungen gesperrt. Bist Du Trader solltest Du nicht nur ein VPN wegen Schutz Deiner Daten benutzen, sondern auch, damit Du uneingeschränkten Zugriff hast.

Was sehen ISP / Behörden, wenn Du kein VPN benutzt?

Schützt Du Deine Internet-Verbindung nicht ausreichend, sieht Dein Mobilfunkanbieter oder Dein Internet Service Provider jede Website, die Du besuchst. Natürlich sind die meisten Websites heutzutage verschlüsselt, aber Dein Internet-Anbieter weiß, wo Du Dich rumtreibst. Verschwörungstheoretiker kommt wohl sofort der begriff Rasterfahndung in den Sinn, ich bin eher der Meinung, dass den ISP das nichts angeht.

Der Internet Service Provider kann Deine Spuren mitunter anhand der DNS-Anfragen verfolgen. Die meisten Internet-Anbieter betreiben eigene DNS-Server und kontrollieren damit auch, was Du sehen darfst und was nicht. Zensur via DNS ist eine beliebte Methode, aber hier scheint schon Abhilfe am Horizont mit DoT (DNS over TLS) und DoH (DNS over HTTPS). Einige Staaten wehren sich gegen die Technologie, weil sie damit etwas Kontrolle über das Internet verlieren.

Setzt Du ein VPN ein, kann Dein ISP die DNS-Anfragen auch nicht monitoren und protokollieren. Somit ist die Technologie ein effektives Mittel gegen neugierige Augen.

Wie viel die Behörden sehen, hängt vom Land ab. Auf jeden Fall können sie sich in vielen Ländern Daten vom ISP anfordern. Wie lange das möglich ist, hängt vom Land ab. Einige Länder müssen Daten länger speichern als andere. Da sich die Gesetze ändern können, ist eine lange Vorratsdatenspeicherung unbehaglich.

In diversen Ländern, unter anderem den USA, wollen die Internet Service Provider die Daten an Dritte zu Werbezwecken verkaufen. Du willst auf keinen Fall, dass irgendwer Deine Daten ohne Deine Zustimmung verkauft.

VPNs mit Werbeblocker sind zu bevorzugen

Grundsätzlich würde ich sagen, dass ein VPN mit integriertem Adblocker, Schutz vor Malware, Tracking-Schutz besser ist. Im eigenen Netzwerk kannst Du noch auf einen Adblocker wie zum Beispiel Pi-hole setzen, der Dich und Deine Geräte schützt. Sobald Du aber das Haus verlässt, bist Du den Gefahren des Internets ausgeliefert. Weiterhin mag sich nicht jeder um die Pflege eines Pi-holes kümmern.

Adblocker für jeden Browser und so weiter zu installieren, kann auch nerven. Hat Dein VPN einen eingebauten Adblocker, schlägst Du mehrere Fliegen mit einer Klappe. Du benutzt eine verschlüsselte Verbindung, umgehst Zensur und Geoblocking und Werbung kann nicht nerven.

Sowohl NordVPN* als auch PIA* und Surfshark* stellen eingebaute Adblocker zur Verfügung. Sie nennen sich mit CyberSec, MACE und CleanWeb nur unterschiedlich. Die drei Komponenten haben im Prinzip aber die gleiche Funktion. Sie blockieren Werbung sowie Tracker und schützen vor Malware.

Verhindere Preisdiskriminierung

Wusstest Du übrigens, dass Du mit einem VPN unterschiedlcihe Preise bekommen kannst? Das ist kein Witz. Preise für Flüge, Hotels und auch andere Internet-Services werden manchmal an Dein (digitales) Herkunftsland angepasst. Kommst Du aus einem vermeintlich reicheren Land, sind die Preise manchmal höher. Das glaubst Du nicht? Ist sogar in Europa so – brauchst Dir nur Eurosport ansehen:

Eurosport – Deutschland und Rumänien

Eurosport – Deutschland und Rumänien

Auf jeden Fall ist es einen Versuch wert, wenn Du Deinen nächsten Urlaub buchst. Möglicherweise packst Du sowieso ein VPN ein, um Deine Daten zu schützen und Geoblocking zu umgehen. Dann schau einfach, ob Du Deine Unterkunft aus einem anderen Land günstiger bekommst.

Teilweise ist es auch so, dass die Preise in US-Dollar und Euro die gleichen Zahlen zeigen und nur das Währungszeichen getauscht wird. Auch hier kannst Du sparen, weil der Euro stärker gegenüber dem US-Dollar ist.

Sei aber vorsichtig, da auch Browser Cookies und andere Faktoren eine Rolle spielen. Am besten benutzt Du den privaten Modus Deines Browsers und löscht vielleicht auch die Cookies. Du kannst sogar unterschiedliche Browser einsetzen, um noch weniger verdächtig zu sein.

Fazit

Geoblocking ist wirklich nervig und es geht mir tierisch auf den Keks. Du willst ein YouTube-Video anschauen und es ist in Deinem Land nicht verfügbar. Was soll der Unsinn in der heutigen Zeit? Überall predigen sie Globalisierung und mit Geoblocking piesacken Dich die Streaming-Anbieter.

Ich schaue auch wirklich gerne UK TV und da ist Zattoo Schweiz super. Darüber kann ich aber auch die Privatsender aus Deutschland schauen, die eigentlich kostenlos sind. Nur eben via Zattoo Deutschland nicht. Das ist echt bescheuert.

Zum Glück muss ich mir keine Gedanken mehr über das dämliche Geoblocking machen, seitdem ich ein hochwertiges VPN benutze. Weil ein Virtual Private Network noch viele andere Vorteile hat, gebe ich die circa 3 Euro pro Monat gerne aus. Du musst Dir selbst überlegen, welchen Service Du am liebsten nutzen willst und welcher am besten zu Dir passt. Dank der Geld-Zurück-Garantien kannst Du die Anbieter testen, bevor Du Dich längerfristig bindest. Probier einfach aus, ob das VPN Deiner Wahl Geoblocking umgehen kann oder nicht:

Weiterhin hilft ein VPN, um uneingeschränkten Zugriff auf das Internet zu haben. Das ist kein Freibrief, aber wir sind alles mündige Menschen, die keine Bevormundung seitens der ISPs brauchen.

Benutzt Du ein VPN, um illegale Dinge zu machen, werden sie deswegen nicht legal. Allerdings möchte ich mich nicht dauern beobachtet fühlen, wenn ich im Internet unterwegs sind.

Wissenswertes!

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