NordVPN Linux Client 3.0.0 – neue Funktionen & bessere Performance

23 April 2019 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ich sehe es weiterhin mit Freude, wie aktiv der Linux Client von NordVPN (top Preis-Leistung!)* weiterentwickelt wird. Über die Feiertage habe ich bemerkt, dass ein Update auf Version 3.0.0 ausgeliefert wurde. Ich habe die neueste Version von NordVPN unter Linux Mint 19.1 ganz normal über die Aktualisierungsverwaltung bekommen.

Es handelt sich bei der VPN Software um einen Client für die Kommandozeile. Das dürfte nicht allen liegen, aber dafür funktioniert der Client auch auf einem Raspberry Pi. Er lässt sich sowohl unter Raspbian als auch Ubuntu MATE für Raspberry Pi installieren. Ich mag den Kommandozeilen-Client von NordVPN schon gerne, muss ich zugeben. Die Nutzung ist wirklich nicht schwer und er frisst nicht viele Ressourcen. Gerade auf dem Raspberry Pi mit seinen limitierten Ressourcen ist das ein Segen.

Wichtig bei NordVPN 3.0.0 für Linux ist, dass SysV nicht mehr länger unterstützt wird. Für die meisten modernen Betriebssysteme sollte das kein Problem sein. Ansonsten gibt es ein paar neue Funktionen.

Neu bei NordVPN 3.0.0 für Linux

Ab sofort kannst Du Dich auch zu Server-Gruppen verbinden. Führst Du zum Beispiel den Befehl

nordvpn groups

aus, bekommst Du eine Liste mit den speziellen Gruppen. Das sind derzeit Africa,_The_Middle_East_And_India, Europe, Asia_Pacific, The_Americas (im Screenshot abgeschnitten) und Obfuscated_Servers. Letzteres sind die Stealth Server von NordVPN, die Du in Ländern mit Zensur oder VPN-Sperren brauchst.

NordVPN für Linux bietet nun Server-Gruppe an

NordVPN für Linux bietet nun Server-Gruppe an

Wie Du im Screenshot siehst, funktioniert der Befehl:

nordvpn c Obfuscated_Servers

Weiterhin kannst Du in er neuesten Version Ports und Subnetzwerke auf eine Whitelíst setzen, sollte das notwendig sein:

nordvpn whitelist add
NordVPN: Whitelisting von Ports und Subnetzen möglich

NordVPN: Whitelisting von Ports und Subnetzen möglich

Die Entwickler geben auch an, dass sich Performance verbessert hat und sich der Client schneller verbindet. Es fühlt sich auf jeden Fall so an, auch wenn Tests immer ein bisschen problematisch sind.

Verbessert hat sich laut eigenen Angaben auch der Schutz vor DNS-Lecks. Die OpenVPN-Binärdateien wurde auf 2.4.7 aktualisiert.

Es gibt auch neue Benachrichtigungen, die lediglich wichtige Sachen ankündigen. Du kannst das aber aktivieren oder deaktivieren.

nordvpn settings

wurde entsprechend erweitert, dass Du den Status der neuen Einstellungen überprüfen kannst.

Neu ist außerdem, dass Du Dich am Service mittels Kommandozeilen-Argumenten anmelden kannst. Du darfst also Benutzername und Passwort gleich mit übermitteln:

nordvpn login -u <username> -p <passwort>
NordVPN Login mit Argumenten

NordVPN Login mit Argumenten

Die Sicherheit wurde auch weiter verbessert. Verlierst Du die Verbindung zu einem Server, wirst Du automatisch zu einem neuen, optimalen verbunden.

NordVPN risikofrei testen!*

Weitere Vorteile von NordVPN

NordVPN bietet für mich derzeit das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Bei einem 3-Jahres-Abonnement kostet Dich der Monat unterm Strich 2,99 US-Dollar. Damit ist NordVPN einer der günstigsten Anbieter auf dem Markt und dennoch gibt es zahlreiche Funktionen.

Du darfst bis zu 6 Geräte gleichzeitig nutzen. Der Einsatz von NordVPN auf einem Router ist ebenfalls erlaubt und damit kannst Du Dein komplettes Heim-Netzwerk hinter ein VPN setzen, um Dich vor möglicher Schnüffelei seitens der Behörden oder des ISPs zu schützen. Die Abfragen des BKA haben sich vervielfacht. Über die IP-Adressen will man verdächtige Internet-Nutzer identifizieren, heißt es offiziell. Mit einem VPN kannst Du es den Schnüfflern zumindest schwerer machen.

CyberSec ist eine Funktion, die Malware und Werbung blockiert. Die Funktion ist bei allen Clients von NordVPN enthalten, auch beim Kommandozeilen-Client von Linux. Du aktivierst es mit:

nordvpn set cybersec on

Im Heim-Netzwerk brauchst Du die Funktion vielleicht nicht, wenn Du auf zum Beispiel auf den Netzwerk-weiten Ad-Blocker Pi-Hole setzt. Sobald Du das Haus verlässt, ist die Funktion aber sehr nützlich. CyberSec gibt es für alle Clients von NordVPN, auch Android und Windows. Das ist eine echt nützliche Funktion und bei mir per Standard aktiv, sobald ich das Haus verlasse.

CyberSec kannst Du übrigens auch in den Browser-Erweiterungen von NordVPN aktivieren. Die Add-ons sind genauer gesagt ein Proxy und kein echtes VPN, aber CyberSec funktioniert trotzdem. Hinzu kommt noch, dass Du WebRTC deaktivieren kannst, um Dich vor weiteren Lecks zu schützen.

CyberSec im Browser aktivieren und WebRTC deaktivieren

CyberSec im Browser aktivieren und WebRTC deaktivieren

Wann kommt WireGuard für NordVPN?

Hier gibt es leider keine Neuigkeiten. Ich bin weiterhin im Testprogramm aufgenommen und die Server funktionieren ohne Probleme. Wann WireGuard aber für die breite Masse ausgerollt wird, darüber gibt es keine genauen Informationen.

WireGuard ist weiterhin als Beta deklariert und es ist auch noch nicht sicher, wann die Technologie im Linux-Kernel landen wird. So lange dauert es hoffentlich nicht mehr.

Doch lieber ein grafischer Client für Linux?

Suchst Du einen grafischen Client für Linux, dann hat wohl PIA (günstig!) * derzeit den mit den meisten Funktionen. Genau wie NordVPNs CyberSec bietet auch PIA eine ähnliche Funktion, die sich PIA MACE nennt. Bei PIA darfst Du übrigens bis zu 10 Geräte gleichzeitig benutzen. Auch Router werden unterstützt.

Das beste VPN für Linux, wenn man den Desktop-Client betrachtet

Das beste VPN für Linux, wenn man den Desktop-Client betrachtet

Auch PIA ist relativ günstig und eine tolle Option für Linux-Anwender, die lieber ein GUI benutzen.

Mullvad für fortgeschrittene Anwender

Wer ein VPN für Linux sucht, der kann sich auch Mullvad genauer ansehen, auch wenn ich das nur erfahrenen Anwendern raten würde. Es ist derzeit wohl das beste VPN für WireGuard. Weiterhin gibt es einen schnörkellosen Linux Client, der ganz gut funktioniert.

Allerdings musst Du Dich selbst um Ad-Blocker und so weiter kümmern. Solche Funktionen gibt es bei Mullvad derzeit nicht. Ein Client für Android ist ebenfalls nicht verfügbar. Der WireGuard Client für Android funktioniert aber ganz gut. Die Preisgestaltung von Mullvad ist sehr einfach. Es kostet 5 Euro pro Monat, nicht mehr und nicht weniger. Es ist egal, wie lange Du den Service buchst, der Preis ist immer gleich.

Was verwende ich derzeit für VPNs?

Die meiste Zeit setze ich ehrlich gesagt auf NordVPN *. Das hat mitunter den Grund, dass es sich um eines der günstigsten VPNs handelt, das sehr viele Funktionen bietet. Sowohl Anfänger als auch Profis kommen hier auf ihre Kosten.

Suchst Du einen VPN-Anbieter, mit dem Du WireGuard testen kannst, dann sieh Dir Mullvad an. Der VPN Service richtet sich zwar eher an Profis, vor allen Dingen für Mobile, bietet aber viel.

Einen der schönsten grafischen Clients für Linux hat übrigens PIA (Private Internet Access) *. Es gibt ihn auch auf Deutsch.

AirVPN * ist übrigens auch eine gute Alternative. Vor allen Dingen für kurzfristige Nutzung ist der Anbieter top, weil es ein 3-tages-Paket gibt, das nur 2 Euro kostet.

Benutze ich kostenlose VPNs? Nicht mehr. Die anderen Angebote sind so günstig und bei einem kostenlosen Service habe ich immer im Hinterkopf, das Produkt zu sein. Deswegen lasse ich die Finger davon.

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NordVPN - günstig und ideal für Anfänger
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2 Kommentare zu “NordVPN Linux Client 3.0.0 – neue Funktionen & bessere Performance”

  1. Al CiD sagt:

    Moin,
    gerade gelesen und für ausreichend interessant zum Teilen
    https://goneuland.de/qomui-open-source-linux-vpn-client-fuer-airvpn-mullvad-protonvpn-uvm/

    Viel Spaß

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