VirtualBox 5.0.14: Wartungs-Version der Virtualisierungs-Software

20 Januar 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Oracle hat mit VirtualBox 5.0.14 eine Punkt-Version der 5.x-Reihe zur Verfügung gestellt. Wie immer gibt es die Software für Linux, Mac OS X und Windows. Die neueste Variante ist der Nachfolger zu VirtualBox 5.0.12.

Für Linux-Anwender ist VirtualBox 5.0.14 interessant, da die Software anfängliche Unterstützung für den kommenden Kernel 4.5 mit sich bringt. Dem Changelog ist außerdem zu entnehmen, das der symbolische Link /sbin/rcvboxdrv nun angemessen erstellt wird.

Bei Mac OS X wird im GUI die Anzahl der VCPUs nun auf die Anzahl der physischen Kerne limitiert. Das BIOS meldet außerdem, wenn zwei Disketten-Laufwerke vorhanden sind. Die Entwickler haben einen Bug unter Windows ausgebessert, der zu einem Fehlschlag bei robocopy führte. Allgemein gesagt wurden Bugfixes durchgeführt.

Download VirtualBox 5.0.14

Du kannst die aktuelle Version von VirtualBox im Download-Bereich der Projektseite herunterladen. Im Linux-Bereich gibt es Varianten für die Architekturen x86 und x86_64. Spezielle Installer werden unter anderem für Debian, Ubuntu, openSUSE, Fedora, Red Hat Enterprise Linux (RHEL), CentOS und Oracle Linux zur Verfügung gestellt.

Bei mir war VirtualBox 5.0.12 bereits unter Kubuntu 14.04 installiert und ich habe ein Upgrade über den Software-Manager erhalten. Sobald man VirtualBox unter Ubuntu über die DEB-Datei installiert hat, trägt der Installer das entsprechende Repository ein und man erhält Wartungs-Versionen künftig automatisch.

Beim ersten Aufruf muss man dann lediglich den Anweisungen folgen und das Zusatzpaket herunterladen und installieren. Das geht mehr oder weniger automatisch und man muss dafür nur wenige Klicks ausführen.

Genau genommen braucht man das Zusatzpaket eigentlich nicht. Es macht das Leben mit der Virtualisierungs-Software aber schon angenehmer, da die Installation des Oracle VM VirtualBox Extension Pack Unterstützung für USB 2.0, USB 3.0, VirtualBox RDP und PXE Boot für Netzwerkkarten von Intel mit sich bringt. Auf RDP und PXE Boot könnte ich persönlich sogar verzichten, aber die Verwendung von schnellem USB brauche ich schon relativ häufig in virtuellen Maschinen (VM).

VirtualBox 5.0.14: Zusatzpaket herunterladen

VirtualBox 5.0.14: Zusatzpaket herunterladen

Ja, das Windows 7 brauche ich ein oder zwei Mal im Jahr … und dafür wurde mir sogar eine offizielle Lizenz zur Verfügung gestellt … 🙂

VirtualBox 5.0.14: Zusatzpaket installieren

VirtualBox 5.0.14: Zusatzpaket installieren

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