Linux Mint 17.3 Xfce und KDE „Rosa“ sind verfügbar

11 Januar 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Nachdem die Upgrade-Pfade schon seit einigen Tagen offen sind, gibt es nun Linux Mint 17.3 Xfce und KDE Rosa auch offiziell als ISO-Abbilder.

Sowohl bei Linux Mint 17.3 Xfce als auch KDE gibt es die gleichen Verbesserungen in Sachen Software- und Update-Manager, die auch schon in die Varianten Cinnamon und MATE eingeflossen sind. Das gilt auch für den Treiber-Manager.

Linux Mint 17.3 bringt Linux-Kernel 3.19 per Standard mit sich. Kernel 4.2 befindet sich in den Repositories, damit sollte man allerdings aufpassen. Derzeit funktionieren der proprietäre fglrx-Treiber und ndiswrapper nicht.

Weiterhin basieren alle Versionen auf Ubuntu 14.04 LTS und werden daher bis 2019 mit Updates unterstützt. Linux Mint 17.3 ist allerdings die letzte Ausgabe der 17.x-Reihe und künftig wird man sich an die Entwicklung von Linux Mint 18 Sarah machen. Diese Version basiert auf Ubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus.

Neuerungen in Linux Mint 17.3 Xfce

Das Tool für die Desktop-Einstellungen unterstützt nun mehr Fenster- und Compositing-Manager. Neben Marco, Metacity und Xfwm4 findest Du auch diese Optionen:

  • Openbox: schneller und leichtgewichtiger Fenster-Manager
  • Compiz: Ein Fenster-Manager fürs Auge
  • Compton: Ein Compositing-Manager, der sich zusammen mit Marco, Metacity, Xfwm4 oder Openbox einsetzen lässt.

Eine neue Hilfe-Sektion erklärt die Konzepte um die Fenster-Manager und das Compositing.

Wenn man den Fenster-Manager umstellt, dann tritt das sofort in Kraft und man muss sich nicht mehr länger abmelden und wieder anmelden.

Linux Mint 17.3 Xfce (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17.3 Xfce (Quelle: linuxmint.com)

Per Standard ist Compton installiert und so konfiguriert, dass das sogenannte Screen-Tearing nicht mehr auftrifft. Sollte man beim Spielen oder einem Video einen horizontalen Strich sehen, löst ein Umstellen auf Compton wahrscheinlich das Problem.

Bei Compiz sind die wabernden Fenster per Standard aktiviert und die Profile wurde nach dconf umgezogen. Weiterhin läuft VirtualBox zusammen mit Compiz.

In diesem Zusammenhang gibt es außerdem zwei neue Befehle. wm-detect zeigt Informationen, welcher Fenster- und Compositing-Manager gerade in Betrieb ist. Mit wm-recovery kann man den Standard-Fenster-Manager wiederherstellen.

Linux Mint 17.3 Xfce hat folgende Mindestsystemanforderungen:

  • 512 MByte Arbeitsspeicher, wobei ein GByte empfohlen ist
  • Neun GByte Festplattenplatz – hier sind 20 GByte empfohlen

Linux Mint 17.3 Xfce gibt es als 32- oder 64-Bit-Version. Du findest Links zu den ISO-Abbildern im Download-Bereich der Projektseite. Alternativ lässt sich die Linux-Distribution via BitTorrent herunterladen:

Linux Mint 17.3 KDE

Linux Mint 17.3 bringt KDE 4.14 mit sich. Wie bei allen anderen Varianten ist auch hier LibreOffice 5 an Bord.

Linux Mint 17.3 KDE (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 17.3 KDE (Quelle: linuxmint.com)

Die minimalen Anforderungen an das System sehen hier so aus:

  • Zwei GByte RAM
  • Neun GByte Festplattenplatz, 20 empfohlen

Auch diese ISO-Abbilder gibt es für 32- und 64-Bit im Download-Bereich der Projektseite. Die Torrent-Links sind hier:

Du kannst gerne Deinen Senf zu diesem Beitrag geben: Hier geht es zu den Kommentaren




Schreiben macht durstig! Eine kleine Erfrischung kann daher nie schaden. Wem dieser freie Artikel gefallen hat, der darf mir gerne einen frisch gezapften Hopfen-Tee ausgeben (Paypal - der Spenden-Knopf
oder bitcoin - Adresse: 1NacVNwcLLePUVv8uSafu5Ykdwh8QyDfgK). Ich freue mich über jede noch so kleine Spende. Vielen Dank und Prost!
 Alle Kommentare als Feed abonnieren

Antworten