Release-Kandidat: Linux Mint 16 „Petra“ KDE mit Samba Mounter, um Netzlaufwerke für alle bereitzustellen

9 Dezember 2013 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Linux Mint Maya KDE Teaser 150x150Linux Mint 16 „Petra“ KDE bringt die derzeit aktuelle KDE-Version mit sich: 4.11 (4.12 gibt es derzeit als RC). Die vorgestellten Änderungen zu KDE in der offiziellen Ankündigung kommen natürlich aus KDE 4.11.

Das Akku-Widget unterstützt nun Tastatur-Beleuchtung und kann außerdem Ladestände in externen Geräten anzeigen. Dazu gehöre zum Beispiel drahtlose Maus und Tastatur.

Das Kickoff-Menü zeigt kürzlich installierte Applikationen für einige Tage an. Desktop-Benachrichtigungen lassen sich speziell anpassen. KMix hat Unterstützung für Media-Player-Kontrolle nach dem MPRIS2-Standard erhalten.

Besser Unterstützung für mehr als einen Monitor und die Konfiguration in den Systemeinstellungen wurden durch das neue KScreen-Tool ersetzt. KDE kann sich nun merken, wie man das Multi-Monitor-Setup manuell eingestellt hat.

Der Dateimanager Dolphin bringt viele kleine Verbesserungen mit sich, lädt große Dateien schneller und braucht bis 30 Prozent weniger Arbeitsspeicher. Auch Nepomuk ist wesentlich schneller als Vorgänger-Versionen. Durch Optimierungen wurde das Lesen von Daten bis zu sechs Mal schneller.

Linux Mint 16: KDE (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 16: KDE (Quelle: linuxmint.com)

Samba Mounter

Das Tool tut genau das, was man sich auch erwartet. Es bindet Netzwerk-Shares mithilfe eines GUI ein. Jede Applikation kann mit den Laufwerken umgehen, weil die Netzlaufwerke lokal eingebunden werden. Das ist sehr nett, da zum Beispiel LibreOffice nicht mit KIO umgehen kann.

Die Freigaben verbinden sich dabei automatisch beim nächsten Start wieder. Sie werden in einem speziellen Unterordner im Home-Verzeichnis eingebunden. Man bedankt sich bei den Freunden von Netrunner für dieses Feature.

Linux Mint 16: Samba Mounter (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 16: Samba Mounter (Quelle: linuxmint.com)

Login Screen

Auch Linux Mint 16 „Petra“ KDE verwendet MDM 1.4. Der Login-Screen ist schneller und die Code-Basis wurde vereinfacht. Die Entwickler haben in etwa 24.500 Zeilen Code entfernt.

Die Alternative LightDM wurde ebenfalls verbessert.

Unterstützung für USB-Sticks

Wie bei Linux Mint 16 Cinnamon auch, bringt die KDE-Version ein Tool zum einfachen Formatieren von USB-Sticks mit sich. Mit nur wenigen Klicks kannst Du einen USB-Stick mit den Dateisystemen NTFS, FAT32 oder ext4 formatieren.

Sowohl das „USB Image Writer“-Tool als auch das Werkzeug für die Formatierungen wurden in Dolphin integriert. Ein Rechtsklick auf eine ISO-Datei lässt sich also einen USB-Stick präparieren.

Linux Mint 16: USB formatieren (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 16: USB formatieren (Quelle: linuxmint.com)

Performance und Software-Manager

Linux Mint 16 bringt Verbesserungen hinsichtlich Geschwindigkeit mit sich. Zum Beispiel führen Boot- und Login-Sequenz keinen Scan mehr nach Btrfs-Partitionen durch. Der Update-Manager startet sich verzögert. Dadurch wird die Session schneller geladen.

Die ISO-Abbilder sind größer als vorher, da sie weniger komprimiert sind. Das braucht zwar etwas mehr Platz, dafür sind sie bei Live-Sessions schneller.

Auch der Software.Manager hat viele Verbesserungen erhalten. Somit ist eine Suche schneller und die Software braucht weniger Arbeitsspeicher. Ebens kann das GUI mehrere Screenshots eines Tools zeigen.

Linux Mint 16: Software-Manager (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 16: Software-Manager (Quelle: linuxmint.com)

Unter der Haube

Hier hat sich ebenfalls einiges getan. Linux Mint 16 basiert auf Ubuntu 13.10 „Saucy Salamander“. Es gibt besser Unterstützung für EFI, allerdings kein UEFI Secure Boot. APT „schlägt vor“ ist per Standard deaktiviert. Die Unterstützung für Steam wurde auch verbessert.

Artwork

Linux Mint 16 bringt eine nette Kollektion an Hintergründen und Artwork mit sich. Die Werke sind von Rapciu, Arturo DonateBob JagendorfKenny Louie und Omer Kavak. Wer andere Hintergründe sucht, kann sich auch in meiner privaten Sammlung an Hintergrundbildern umsehen.

Linux Mint 16: Wallpaper (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 16: Wallpaper (Quelle: linuxmint.com)

Download

Du findest Download-Links in der offiziellen Ankündigung. Linux Mint 16 „Petra“ KDE ist für die Architekturen x86 und x86_64 verfügbar. Für die 32-Bit-Version muss die CPU PAE-Unterstützung mit sich bringen. Die Mindestanforderungen sind wie folgt:

  • x86-Prozessor (für Linux Mint 64-Bit eine 64-Bit-CPU. Linux Mint 32-Bit funktioniert mit 32- und 64-Bit-Prozessoren).
  • 1 GByte RAM
  • 8 GByte freier Festplattenplatz

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