Krypto-Scam ist momentan massiv – nicht darauf hereinfallen!

6 August 2019 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Betrügereien mit Kryptowährungen, vor allen Dingen Bitcoin und Ethereum nehmen im Moment massiv zu. Die Masche ist immer gleich. Angeblich verschenkt ein großes Unternehmen oder ein bekannter Name Bitcoin, Ethereum und dergleichen. Als Beweis werden dann Fotos gepostet, in denen nicht nur mit prominenten Namen, sondern auch gleich mit dem angeblichen Link geworben wird. Das ist natürlich Scam.

Im nachfolgenden Beispiel hat angeblich Coinbase viele Bitcoin verschenkt. Das gibt es aber auch mit Tesla, Binance und so weiter. Ich habe mir erlaubt, bei allen Screenshots Bitcoin-Adressen, URLs sowie QR-Code unkenntlich zu machen.

Krypto-Scam mit Bitcoin

Krypto-Scam mit Bitcoin

Bei solchen Geschenken sollten bereits alle Alarmglocken schrillen. Aber selbst, wenn Du auf einen Link hereinfällst, gibt es noch viele weitere Indizien, dass das Angebot betrügerisch ist!

Wo verbreiten sich solche Nachrichten?

Ich sehe viele dieser Scam-Versuche auf Twitter. Dort werden sie wohl mehr oder weniger erfolgreich bekämpft. Es war schon schlimmer, ist aber immer noch massiv.

Weiterhin sind mir solche Betrügereien in diversen Telegram-Gruppen aufgefallen. Vor allen Dingen natürlich in solchen, die zu einem bestimmten Krypto-Projekt gehören. Auch dort werden sie gelöscht, aber eben erst nach einiger Zeit.

Klar ist, dass die Betrüger auch andere soziale Medien und Messenger wie Facebook, WhatsApp und so weiter nutzen. Selbst per E-Mail ist mir so ein Ding schon reingeflattert.

Unterm Strich kannst Du davon ausgehen, dass die Scammer die komplette Bandbreite an Kommunikationsmöglichkeiten ausschöpfen. Da die Betrugsversuche so dermaßen massiv und weit verbreitet sind, kann da kein einzelner Betrüger dahinterstecken. Das kann ich mir nicht vorstellen. Die Sache ist sicherlich organisiert.

Wie sehen solche Scam-Websites aus?

Die Masche ist immer gleich. Du sollst einem Link folgen. Dort wird Dir eine Bitcoin-Adresse gegeben, an die Du einen bestimmten Betrag überweisen sollst und dann bekommst Du die x-fache Menge zurück.

Hier verschenkt angeblich TESLA Bitcoin. Du sollst zwischen 0,05 und 10 $BTC an die angegebene Adresse schicken und bekommst im Anschluss das 10-fache zurück.

Bitcoin als Geschenk? Das stinkt natürlich ...

Bitcoin als Geschenk? Das stinkt natürlich …

Weiter unten drückt die Website noch ein bisschen auf FOMO (Fear Of Missing Out). Die Menge schmilzt schnell und angeblich kommen Transaktionen rein und raus.

Die Menge der noch übrigen Bitcoin wird immer weniger

Die Menge der noch übrigen Bitcoin wird immer weniger

Den Scam gibt es dann 1:1 auch mit Coinbase, Binance und so weiter.

Scam mit Coinbase

Scam mit Coinbase

Übrigens sind mir auch schon besser gemacht Websites untergekommen, die authentischer wirken. Die Masche ist aber immer gleich.

Wie erkenne ich, dass es ein Scam ist?

Bei so schäbig gemachten Websites solltest Du schon skeptisch sein. Aber wie gesagt, habe ich auch schon wesentlich bessere gesehen. Zum Beispiel ist mir gestern eine Imitation von Binance Launchpad unter die Augen gekommen, die allerdings schon gelöscht wurde. Deswegen kann ich keinen Screenshot zeigen. Ich will Dir nur damit sagen: pass gut auf, die Wölfe legen sich authentischere Schafspelze zu!

Ein Indiz für eine Scam Website ist die URL. Die klingen zwar gut, haben bei genauem Hinsehen aber oft einen Buchstabendreher und so weiter.

Klingt die URL dennoch legitim, dann ist oftmals kein Zertifikat dafür vorhanden. Steht bei so einer Aktion Nicht sicher im Browser, dann sollte das zu denken geben. Hier eine Ethereum-Betrügerei mit einem nicht vorhandenem Zertifikat.

Ethereum Scam - nicht sicher

Ethereum Scam – nicht sicher

Das gibt es aber auch anders. Die Betrüger machen sich den Aufwand, ein Zertifikat zu erstellen und mit Let’s Encrypt ist es auch nicht schwer.

Betrug mit gültigem Zertifikat

Betrug mit gültigem Zertifikat

Interessant ist übrigens, wenn Du eine whois-Abfrage zu der Website mit dem gültigen Zertifikat machst. Die wird bei hostinger.com gehostet. Das ist mitnichten ein unbekannter Provider.

An den falschen Transaktionen kannst Du auch erkennen, dass es sich um eine betrügerische Website handelt. Fährst Du mit der Maus über eine solche Transaktion, dann wird nicht auf einen Blockchain Explorer, sondern auf die Website selbst verwiesen.

Zeigt nicht auf Blockchain Explorer

Zeigt nicht auf Blockchain Explorer

Sei einfach vorsichtig!

Kryptowährungen sind immer noch eine sehr junge Technologie und Leute sind unvorsichtig oder wissen nicht, wie sie ihre Coins und Token sicher aufbewahren sollen. Papier-Wallets oder auch abgeschottete virtuelle Maschinen eignen sich gut, um die Kryptos zu sichern.

Pass auf jeden Fall auf, dass Du nicht so einem plumpen Scam auf den Leim gehst und sensibilisiere vielleicht auch andere. Bist Du Dir der Gefahr bewusst, kannst Du sie viel leichter erkennen. Bei solchen Themen ist es am besten, immer zuerst skeptisch zu sein, sonst kann es teuer werden.

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