IP-Adresse verbergen: So geht es Schritt für Schritt auf PC und Handy

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Deine IP-Adresse verbergen kannst Du in fünf Minuten: VPN-App installieren, Server auswählen, verbinden. Ab diesem Moment sehen Websites, Apps und Dein Internet-Anbieter nur noch die Adresse des VPN-Servers, Deine echte Adresse bleibt im verschlüsselten Tunnel. Bewährt hat sich NordVPN* (zehn Geräte gleichzeitig, 30 Tage Geld-zurück-Garantie). Günstiger ist CyberGhost* (sieben Geräte, 45 Tage Geld zurück), und Surfshark* nimmt beliebig viele Geräte auf ein Konto.

  • VPN: die einfachste Methode und die einzige, die alle Apps und Geräte abdeckt, vom Handy bis zum Smart-TV. Zur Schritt-für-Schritt-Anleitung.
  • Tor Browser: kostenlos und sehr anonym, aber langsam und nur für den Browser. Zu Tor und Tails.
  • Proxy oder Browser-Erweiterung: versteckt die IP-Adresse nur im Browser und verschlüsselt nichts. Zum Proxy-Abschnitt.
  • Was nicht hilft: Der Inkognito-Modus, ein anderer Browser oder ein Router-Neustart verbergen Deine IP-Adresse nicht. Warum, steht weiter unten.

Links mit * sind Partner-Links: Kaufst Du darüber ein VPN, bekommen wir eine Provision, für Dich ändert sich am Preis nichts.

Das Ganze muss übrigens keinen dubiosen Hintergrund haben. Es gibt viele Gründe, warum Du Deine IP-Adresse verstecken möchtest. Ein Grund könnte sein, dass Du Deinen echten Standort verbergen willst, um Geoblocking zu umgehen. Ein weiterer Grund sind Sicherheitsaspekte. Ist Deine reale IP-Adresse nicht bekannt, bist Du weniger anfällig für gezielte Angriffe. Versteckst Du Deine IP-Adresse, kannst Du damit auch deutlich anonymer im Internet surfen.

Wie kann ich meine IP-Adresse verbergen?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Deine IP-Adresse zu verbergen. Hier ist eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie es am einfachsten funktioniert:

Time needed: 10 minutes

Du willst Deine echte IP-Adresse verstecken? Das ist ganz einfach.

  1. Abonniere ein vertrauenswürdiges VPN

    Die einfachste Möglichkeit, Deine IP-Adresse zu verbergen, ist mit einem VPN. NordVPN* bietet eine 30-tägige Geld-zurück-Garantie, mit der Du den Service risikofrei testen kannst.

    Stelle sicher, dass das VPN Deiner Wahl Clients für Deine Geräte anbietet. NordVPN läuft sogar auf dem Raspberry Pi.

    Außerdem ist wichtig, dass Du ein VPN mit IP-Leck-Schutz benutzt. Es nutzt Dir wenig, wenn zwar Deine IPv4-Adresse, aber nicht Deine IPv6-Adresse versteckt oder deaktiviert wird. Die besten VPNs schützen nicht nur vor IP-Lecks, sondern auch DNS-Lecks, WebRTC-Lecks und so weiter.

  2. Installiere das VPN auf Deinem Gerät

    Installiere den VPN-Client auf Deinem Gerät. Die besten VPNs bieten Clients für alle populären Betriebssysteme an, inklusive Android, Windows, iOS, macOS und Linux.

  3. Verbinde Dich mit einem Server Deiner Wahl

    Um Deine IP-Adresse zu verbergen, verbindest Du Dich mit einem Server. Viele Services bieten eine Schnellverbindung an, mit der Du zum nächsten Server verbunden wirst, was häufig auch die schnellste Verbindung ist.

    Hast Du keine speziellen Ansprüche wie Geoblocking entsperren und willst einfach nur Deine IP-Adresse verbergen, dann ist es egal, mit welchem Server aus dem VPN Du verbunden bist.

  4. Fertig! Gratulation! So einfach kannst Du Deine IP-Adresse verbergen.

    Sobald Du mit dem VPN verbunden bist, ist Dein Vorhaben erfolgreich. Kontrolliere es auf ipleak.net: Dort muss die Adresse des VPN-Servers stehen, nicht die Deines Providers, auch nicht bei IPv6 und WebRTC.

So prüfst Du, ob Deine IP-Adresse wirklich verborgen ist

Verbunden heißt nicht automatisch verborgen. Öffne nach dem Verbinden ipleak.net oder browserleaks.com und schau auf drei Punkte:

  • IPv4-Adresse: Es darf nur die Adresse des VPN-Servers auftauchen, samt dem Land, das Du gewählt hast.
  • IPv6-Adresse: Steht hier eine Adresse Deines Providers, hast Du ein IPv6-Leck. Gute VPN-Apps tunneln IPv6 mit oder blocken es. Zur Not deaktivierst Du IPv6 auf dem Gerät.
  • WebRTC: Über diese Browser-Schnittstelle kann Deine echte Adresse durchsickern, vor allem, wenn Du nur einen Proxy oder eine Browser-Erweiterung nutzt. Mit einer VPN-App für das ganze Gerät zeigt WebRTC normalerweise die VPN-Adresse. Wer sicher gehen will, schaltet WebRTC im Browser ab, in Firefox über about:config und den Schalter media.peerconnection.enabled.

Der DNS-Test auf derselben Seite zeigt, ob Deine Namensauflösung noch über den Provider läuft. Nach dem Verbinden sollten dort nur noch Server des VPN-Anbieters stehen. Was ein DNS-Server genau macht, erklären wir gesondert.

Was passiert genau, wenn Du Deine IP-Adresse versteckst

Du bekommst von Deinem ISP eine IP-Adresse zugewiesen. Mit dieser Adresse kann man Dich möglicherweise identifizieren oder die von Dir besuchte Website kann bestimmen, in welchem Land Du Dich befindest.

Weiterhin sehen Dein ISP oder Behörden, welche Websites Du besuchst und so weiter. Verbindest Du Dich mit einem Server des VPN-Anbieters, sieht es für Websites, Apps und andere Services im Internet so aus, als würdest Du die IP-Adresse des Servers haben. Deine echte IP-Adresse ist nur verborgen. Du kommunizierst mit dem VPN-Server über einen sicheren Tunnel und der Server spricht mit den Websites, Apps, Streaming-Anbietern und so weiter.

Verbindung über einen VPN visualisiert
Sobald der Tunnel steht, ändert sich Deine IP-Adresse und Dein ISP kann nicht mehr sehen, was Du tust.

Willst Du nur Deine IP-Adresse verbergen, ist es egal, mit welchem Server Du Dich verbindest. Es kann aber sein, dass Du Dich mit einem bestimmten Land verbinden möchtest. In diesem Fall ist Deine IP-Adresse ebenfalls verborgen, aber es sieht so aus, als würdest Du aus einem anderen Land kommen. Erklären wir das an einem Beispiel.

Deutsches Fernsehen aus dem Ausland schauen

Nehmen wir an, Du befindest Dich im Ausland in Österreich, ob Urlaub oder Geschäftsreise, ist egal. Nun möchtest Du in der Mediathek von ARD oder ZDF eine Sendung anschauen, die für Dich aber geografisch gesperrt ist, weil Du eine IP-Adresse aus dem entsprechenden Land hast. Um Deine Sendung schauen zu können, benötigst Du eine IP-Adresse aus Deutschland.

In diesem Fall verbindest Du Dich mit Deinem VPN-Client mit einem deutschen Server. Jetzt hast Du Deine echte IP-Adresse versteckt und für die Mediathek sieht es aus, als würdest Du Dich in Deutschland befinden. Das Geoblocking ist umgangen und Du kannst Deine Sendung schauen. Welche Sender und Mediatheken das betrifft, steht im Ratgeber Deutsches Fernsehen im Ausland schauen.

Mit NordVPN Deine IP-Adresse verbergen
Mit NordVPN Deine IP-Adresse verbergen

Pass an dieser Stelle aber auf, dass Du ein VPN nimmst, das Geoblocking gut umgehen kann. NordVPN*, CyberGhost* und Surfshark* können wir empfehlen, die haben wir getestet (unsere NordVPN-Erfahrungen und CyberGhost-Erfahrungen im Detail). Mit diesen VPNs ist es auch problemlos möglich, die Formel 1 kostenlos via SRF (Schweiz) zu schauen.

Bonus: Adblocker, Malware- und Phishing-Schutz

Viele VPNs sehen auf den ersten Blick ähnlich aus und die meisten helfen Dir, Deine IP-Adresse zu verbergen. Bist Du allerdings clever, holst Du Dir ein VPN mit nützlichen Zusatzfunktionen. Sowohl NordVPN als auch Surfshark bieten einen Adblocker an, der aber gleichzeitig vor Malware und Phishing schützt.

Bei Surfshark nennt sich die Funktion CleanWeb. Bei NordVPN hieß sie erst CyberSec, dann Threat Protection Pro und inzwischen Scam, phishing and malware protection (Betrugs-, Phishing- und Malware-Schutz). Die Vollversion mit Datei-Scanner steckt nur in den höheren NordVPN-Tarifen und in den Apps für Windows und macOS, dort arbeitet sie auch ohne aktive VPN-Verbindung. Die abgespeckte Variante in den übrigen Apps blockt gefährliche Domains, Werbung und Tracker. Beide Funktionen sind ab Werk aus, weil manche Websites mit Adblocker nicht funktionieren. Ich würde den Blocker an Deiner Stelle einschalten und nur bei Bedarf abschalten.

Surfshark: CleanWeb ist der integrierte Adblocker, den Du aber erst aktivieren musst
Surfshark: CleanWeb ist der integrierte Adblocker, den Du aber erst aktivieren musst

Der Vorteil einer solchen Lösung ist, dass damit Dein komplettes Gerät geschützt ist und Du keine Erweiterungen in Deinem Browser installieren musst. Viele Leute kennen diese nützlichen Funktionen nicht, die nicht nur lästige Werbung blockieren, sondern auch Bandbreite sparen und Websites beschleunigen.

Alle Geräte mit einem VPN-Router schützen: überall IP-Adresse verschleiert

Bei VPNs ist es häufig so, dass Du eine gewisse Anzahl an Geräten gleichzeitig verbinden darfst. Bei NordVPN sind es zehn Geräte simultan, bei CyberGhost sieben, bei Surfshark gibt es so ein Limit nicht.

Ein VPN-Router hat allerdings mehrere Vorteile, auch bei Surfshark und seinen unbegrenzt vielen Verbindungen. Ein VPN-Router zählt übrigens als eine Verbindung, egal, wie viele Geräte wiederum damit verbunden sind.

Zunächst einmal musst Du nicht auf jedem Gerät einen Client installieren. Das spart natürlich Zeit und Arbeit. Auf Deinen mobilen Geräten wie Deinem Smartphone oder Deinem Laptop solltest Du die Clients allerdings schon installieren, da Du diese Geräte nicht nur im Heim-Netzwerk betreibst. Als Daumenregel gilt: verlässt ein Gerät den VPN-Router, solltest Du darauf Deinen VPN-Client installieren.

Ein weiterer Vorteil eines VPN-Routers ist, dass Du alle WLAN-fähigen Geräte mit einem VPN ausstatten kannst, auch wenn es keinen dedizierten Client gibt, auch diverse Smart-TVs. Sobald Du ein Gerät mit dem VPN-Router verbunden hast, benutzt es die VPN-Verbindung und damit ist natürlich auch die IP-Adresse des jeweiligen Geräts verborgen.

Es lohnt sich also, einige Gedanken an einen VPN-Router zu verschwenden, zumal es nicht so kompliziert ist, selbst einen zu basteln.

Möglichkeiten, um die IP-Adresse zu verbergen

Du hast mehrere Möglichkeiten, Deine IP-Adresse zu verschleiern. Welche Option Du einsetzen willst, hängt von Deinem Einsatzzweck, dem technischen Know-How und Deiner Bequemlichkeit ab. Hier sind die gängigen Optionen, Deine IP-Adresse zu verstecken.

Benutze ein VPN

Die einfachste und bequemste Option, Deine IP-Adresse zu verbergen, ist ein VPN. Das kann man einfach so stehen lassen.

Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Du musst lediglich einen Client auf Deinem Gerät installieren und Dich mit einem Server Deiner Wahl verbinden.

Surfshark: IP-Adresse aus der Schweiz
Surfshark: IP-Adresse aus der Schweiz

Der Standort ist in diesem Fall egal. In meinem Beispiel wird meine eigene IP-Adresse durch eine aus der Schweiz ersetzt. Alle Websites, Apps und Services denken nun, dass ich mich in der Schweiz aufhalte. Physisch bin ich allerdings nicht in diesem Land, versprochen.

Tor Browser und Tails

Tor (The Onion Router) fällt oft im Zusammenhang mit Anonymisierung, IP-Adresse verbergen und so weiter. Das ist auch richtig so, allerdings kann Tor ziemlich langsam sein. Außerdem ist es damit nicht so einfach, Geoblocking zu umgehen oder The Onion Router ist zu langsam für Streaming und so weiter. Um Deine IP-Adresse damit zu verschleiern, ist das System allerdings gut.

Am einfachsten verbindest Du Dich mit dem Tor Browser zum Tor-Netzwerk. Die Software gibt es kostenlos für Windows, macOS, Linux und Android; für das iPhone empfiehlt das Tor-Projekt den Onion Browser. Mit check.torproject.org prüfst Du, ob Du auch wirklich mit dem Tor-Netzwerk verbunden und damit Deine IP-Adresse verschleiert ist.

Mit Tor Browser unter Android die IP-Adresse verbergen
Mit Tor Browser unter Android die IP-Adresse verbergen

Der Nachteil mit dieser Methode ist, dass nur die IP-Adresse im Tor Browser verborgen ist.

Benutzt Du allerdings die Linux-Distribution Tails (The Amnesic Incognito Live System), wird der gesamte Datenverkehr durch Tor geleitet. Tails gehört seit 2024 zum Tor-Projekt, die aktuelle Version 7 basiert auf Debian 13 und verlangt mindestens 3 GB Arbeitsspeicher. Das System startest Du vom USB-Stick aus und es ist nicht so bequem, wie einen VPN-Client auf Deinem Laptop zu nutzen.

Proxy und Browser-Erweiterung

Ein Proxy ist relativ ähnlich zu einem VPN und die Browser-Erweiterungen der VPN-Services für Chrome, Firefox und Edge sind technisch Proxys. Ein Proxy ist oft etwas schneller als ein reines VPN, allerdings wird die Verbindung nicht zusätzlich verschlüsselt und nur der Browser ist abgedeckt, nicht die übrigen Apps auf dem Gerät.

IP-Adresse in Chrome verbergen: mit einer VPN-Erweiterung ziemlich einfach
IP-Adresse in Chrome verbergen: mit einer VPN-Erweiterung ziemlich einfach

Natürlich ist es möglich, dass Du Dein Gerät mit einem VPN verbindest und Deinem Browser via Erweiterung abermals mit einem anderen Land verbindest. In diesem Fall wäre Deine IP-Adresse doppelt verborgen.

Einige VPN-Services bieten für solche zusätzlichen Sicherheitsmaßnahmen auch Multi-Hop-Verbindungen an, NordVPN nennt das Double VPN, Surfshark Dynamic MultiHop. Dabei läuft Dein Verkehr über zwei VPN-Server hintereinander.

Willst Du nur Deine IP-Adresse in Deinem Browser verbergen, reicht eine solche Erweiterung allerdings aus.

Ich würde Dir an dieser Stelle von kostenlosen Plug-ins abraten. Es gibt zu viele dubiose Angebote und einige Anbieter wurden erwischt, Malware, Adware und dergleichen zu verbreiten. In diesem Fall erreichst Du das Gegenteil von dem, was Du wolltest.

IP-Adresse auf dem Handy verbergen: Android und iPhone

Auf dem Smartphone läuft es genauso: VPN-App aus dem Play Store oder App Store laden, mit demselben Konto anmelden, verbinden. Die App schützt dann alle Apps auf dem Handy, im WLAN wie im Mobilfunk. Im Mobilfunk teilst Du Dir Deine öffentliche IPv4-Adresse zwar meist mit vielen anderen Kunden (Carrier-Grade NAT), trotzdem kann Dein Anbieter jede Verbindung Dir zuordnen. Verborgen ist die Adresse erst mit VPN.

iPhone-Besitzer mit iCloud+ haben zusätzlich iCloud Private Relay: Apple leitet den Safari-Verkehr über zwei Relays, Websites sehen nur eine temporäre Adresse aus Deiner Region. Das ist praktisch, aber kein VPN-Ersatz. Es gilt nur für Safari und unverschlüsselten App-Verkehr, ein Land lässt sich nicht wählen und Geoblocking umgehst Du damit nicht.

IP-Adresse ändern statt verbergen: Router-Neustart und DS-Lite

Viele fragen, ob ein Router-Neustart reicht. Bei manchen DSL-Anschlüssen bekommst Du danach tatsächlich eine neue IPv4-Adresse, bei Kabel- und Glasfaser-Anschlüssen bleibt sie oft wochenlang gleich. Bei Anschlüssen mit DS-Lite oder Carrier-Grade NAT teilst Du Dir die IPv4-Adresse sogar mit anderen Kunden; ob das bei Dir so ist, zeigt test-ipv6.com. In allen Fällen gilt: Die neue Adresse gehört weiter Deinem Provider, der sie Dir zuordnen kann, und Websites sehen weiter Dein Land und Deine Region. Geändert ist die Adresse dann, verborgen ist sie nicht. Genauso wenig hilft der Inkognito-Modus des Browsers, der löscht nur Verlauf und Cookies auf Deinem Gerät.

Öffentliches WLAN oder Public Hotspot

Verbindest Du Dein Gerät nicht mit Deinem Heim-Netzwerk, sondern verwendest ein öffentliches WLAN oder einen Hotspot, ist Deine IP-Adresse in gewisser Weise auch verborgen.

Das Problem bei ungesicherten oder gemeinsam genutzten Wi-Fi-Verbindungen ist allerdings, dass Dein Gerät anfällig für Cyber-Angriffe sein kann. Du weißt nicht, ob sich ein Hacker im gleichen Netzwerk befindet oder der Betreiber des Hotspots Deinen Traffic ausschnüffelt.

Deine IP-Adresse ist zwar in gewisser Weise verschleiert, aber an dieser Stelle gibt es Sicherheitsrisiken. Mit einem VPN minderst Du das Risiko in öffentlichen WLANs, da Dein Gerät über einen sicheren Tunnel mit dem Internet kommuniziert. Angreifer aus dem gleichen Netzwerk können Deine Daten nicht mitlesen.

Überprüfe allerdings Deinen VPN-Client, ob die entsprechende Funktion deaktiviert ist. Bei guten VPN-Clients kannst Du selbst entscheiden, ob Du im lokalen Netzwerk für andere Geräte sichtbar sein willst oder nicht.

Unsichtbar im LAN? Überprüfe Deinen VPN-Client und konfiguriere ihn richtig!
Unsichtbar im LAN? Überprüfe Deinen VPN-Client und konfiguriere ihn richtig!

Benutzt Du häufig öffentliche Hotspots, kostenlose WLANs oder Wi-Fi-Verbindungen in Cafés und so weiter, benutze auf jeden Fall ein VPN und konfiguriere Deinen Client richtig.

VPN ist die beste Option, die IP-Adresse zu verbergen

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein VPN die einfachste und effizienteste Option ist, die IP-Adresse zu verbergen. Es gibt Alternativen, die mehr oder weniger kompliziert sind.

Hast Du einen eigenen Server, kannst Du Dir auch einen permanenten Tunnel aufbauen und diesen nutzen. Dazu sind aber gewisse Voraussetzungen notwendig und solche Lösungen sind nicht immer trivial.

VPNs kosten nicht mehr viel und bei langfristigen Abonnements sparst Du am meisten. Anbieter wie NordVPN*, CyberGhost* und Surfshark* helfen Dir nicht nur, Deine IP-Adresse zu verbergen. Du bekommst auch Zusatzfunktionen wie einen Adblocker sowie Schutz vor Phishing und Schadsoftware. Eine Übersicht aller Anbieter, die wir empfehlen, findest Du auf der VPN-Übersichtsseite.

Alle drei kannst Du risikofrei testen: NordVPN und Surfshark geben 30 Tage Geld-zurück-Garantie, CyberGhost 45 Tage bei Laufzeiten ab sechs Monaten und 14 Tage im Monatsabo. Die Services sind während dieser Zeit nicht eingeschränkt. Gefällt Dir das Angebot nicht, bittest Du einfach um eine Rückerstattung. Binnen weniger Tage ist Dein Geld wieder auf Deinem Konto.

FAQ zum Thema IP-Adresse verbergen

Abschließend die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema: Wie kann ich meine IP-Adresse verbergen?

Wie kann ich meine IP-Adresse verbergen?

Es gibt mehrere Optionen, wie Du Deine IP-Adresse verstecken kannst. Am einfachsten funktioniert es mit einem guten VPN. Du verbindest Dich einfach mit einem Server des VPN-Anbieters und hast damit Deine IP-Adresse nach außen geändert.

IP-Adresse in Chrome verbergen: Wie geht das?

Benutzt Du ein VPN, ist Dein gesamter Datenverkehr geschützt, auch der im Browser. Das bedeutet, dass Deine IP-Adresse versteckt ist, egal, ob Du Chrome, Firefox, Safari, Microsoft Edge, Brave, Vivaldi und so weiter einsetzt.

Die meisten VPNs bieten aber auch Erweiterungen für Chrome, Firefox und andere Browser an. Hier kommen überwiegend Proxy-Server zum Einsatz. Damit kannst Du die IP-Adresse von Chrome verbergen, aber das gilt nur für den jeweiligen Browser. Insofern musst Du an dieser Stelle vorsichtig sein. Ein VPN ist auf jeden Fall die sicherere Option.

Außerdem bekommst Du bei den meisten guten VPNs beide Möglichkeiten. Kostenlose Proxys würde ich nicht nutzen, da hier oft schon Schindluder getrieben wurde.

Warum sollte ich meine IP-Adresse verstecken?

Das kann mehrere Gründe haben. Möglicherweise sollen Dein ISP oder neugierige Behörden nicht schnüffeln können.

Es kann aber auch sein, dass Du der von Dir besuchten Website, App und so weiter vorgaukeln willst, dass Du in einem anderen Land bist, etwa um Geoblocking zu umgehen. Deine IP-Adresse versteckst Du immer, wenn Du Dich mit einem guten VPN verbindest. Allerdings gibt es hier auch noch positive Nebeneffekte.

Ist es illegal, meine IP-Adresse zu verbergen?

In den meisten Ländern nicht, denn fast überall auf der Erde sind VPNs legal. Das bedeutet aber nicht, dass Du illegale Dinge treiben kannst, nur weil Du Deine IP-Adresse verbergen kannst. Deine Handlungen unterliegen immer noch der Gerichtsbarkeit des jeweiligen Landes.

Gehst Du auf Reisen, solltest Du Dich allerdings erkundigen, ob VPNs oder Methoden zur Verschleierung der IP-Adressen legal sind. In einigen Ländern wie China, dem Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten und so weiter sind VPNs illegal oder zumindest streng reguliert. Es liegt in Deiner Verantwortung, Dich über die jeweiligen Gesetze der einzelnen Länder zu informieren.

Kann ich meine IP-Adresse mit einem kostenlosen VPN verstecken?

Ja, das funktioniert, ist aber nicht ratsam. Alle kostenlosen VPNs haben Einschränkungen. Viele schränken das Datenvolumen ein, das ist aber nicht das größte Problem. Diverse kostenlose VPNs verkaufen die Daten der User, weil sie sich finanzieren müssen. Möglicherweise blenden sie auch Werbung ein und diese Werbung schnüffelt Dich aus. Es gibt auf jeden Fall genug dubiose kostenlose VPN-Anbieter, denen ich meine Daten nicht anvertrauen würde. Um die Sache zu testen, nutze lieber die Geld-Zurück-Garantie von einem vertrauenswürdigen VPN wie NordVPN* (30 Tage).

Wenn ich meine IP-Adresse verberge, bin ich dann anonym?

Möglicherweise. Eigentlich schon, es kommt aber darauf an, was Du machst. Meldest Du Dich mit Deinem VPN an einem Service oder Social Media Websites und so weiter an, gibst Du damit natürlich eine gewisse Anonymität auf.

Die Websites, Apps und Services kennen Deine echte IP-Adresse und somit Deinen realen Standort nicht. Du bist also möglicherweise nicht anonym, aber verrätst auch nicht mehr als notwendig. An dieser Stelle kommt es auf Dein eigenes Internet-Verhalten an.

Verlangsamt ein VPN meine Internetverbindung?

Alle VPNs verlangsamen Deine Internetverbindung. Die Daten werden über einen zusätzlichen Server geleitet und es kommt Verschlüsselung obendrauf. Bei den besten VPNs merkst Du allerdings wenig Unterschied bei Deinen täglichen Aufgaben. Top-VPNs sind sogar mehr als schnell genug, damit Du in 4K streamen kannst. Netflix nennt dafür 15 MBit/s, für Full HD reichen 5 MBit/s.

Verbirgt der Inkognito-Modus meine IP-Adresse?

Nein. Der private oder Inkognito-Modus löscht nur Verlauf, Cookies und Formulardaten auf Deinem Gerät. Websites, Dein Provider und der Betreiber des WLANs sehen Deine IP-Adresse wie immer. Für eine andere IP-Adresse brauchst Du ein VPN, den Tor Browser oder einen Proxy.

Aktualisiert am 08.09.2026 von Henry. Fakten geprüft.




 Alle Kommentare als Feed abonnieren

Kommentare sind geschlossen.