TUXEDO InfinityBook Pro 13, OpenShot 2.3 und Thimbleweed Park macht großen Spaß

2 April 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)
  • TUXEDO stellt InfinityBook Pro 13 vor – kann ab sofort vorbestellt werden
  • Video-Editor OpenShot 2.3 bringt sinnvolle neue Funktionen
  • Manjaro Mate Community Edition 17 ist da
  • Mit dem Resetter lassen sich Linux Mint und Ubuntu auf Installationszustand zurücksetzen (theoretisch)
  • snapd funktioniert nun auch mit Ubuntu 14.04 Trusty Tahr
  • Entwickler von Linux Mint erwägen Umstieg auf LightDM und unity-greeter
  • MagPi 56 ist da – das offizielle Raspberry-Pi-Magazin
  • Overlord gibt es derzeit kostenlos und bei Thimbleweed Park hat sich das Warten echt gelohnt
  • Bie GOG.com gibt es viele Spiel stark reduziert
  • David Hunt demonstriert, wie Du mithilfe eines Raspberry Pi einen EInbrecher-Alarm umsetzen kannst

TUXEDO InfinityBook Pro 13

Mit dem InfinityBok Pro 13 gibt es einen neuen Business-13-Zoller aus dem Hause TUXEDO. Das schicke Notebook ist ab sofort vorbestellbar, wird aber erst ab dem 14. April 2017 EU-weit und versandkostenfrei ausgeliefert.

Die Eckdaten zum TUXEDO InfinityBook Pro 13

  • Bildschirm: 13,3 Zoll matt/entspiegelt, Full-HD IPS-Panel
  • Aluminiumgehäuse: es ist maximal 1,8cm dick
  • Gewicht: 1,3 kg
  • Akkulaufzeit: Bis zu 12 Stunden
  • Intel Core i-CPU: 7. Generation Kaby Lake, Intel Core Core i7-7500U Dual-Core 4 Threads
  • Grafikkarte: Intel HD 630 Grafik
  • Arbeitsspeicher: bis zu 32 GByte DDR4
  • Storage: M.2 NVMe SSD + 2,5″ SATA3 HDD/SSD
  • USB: USB3.1 Typ-C Gen2, Thunderbolt 3
  • Andere Ports: Mini-DisplayPort + HDMI + Gigabit-LAN + USB3.0, Webcam

Bei der Akkulaufzeit musst Du wie immer vorsichtig sein. Es kommt natürlich darauf an, was Du mit dem Gerät anstellst. Sicherlich lässt sich die Laufzeit des Akkus mit diversen Stromspartipps verlängern. Der Bildschirm ist oft der größte Fresser und eine reduzierte Helligkeit hilft schon viel. Aber auch andere Faktoren wie aktiviertes WLAN und so weiter spielen da eine große Rolle.

Als Betriebssystem wird Ubuntu 16.04 LTS Xenial Xerus empfohlen. Du bekommst auf Wunsch aber auch elementaryOS oder einen offiziellen Ubuntu-Abkömmling 16.04 vorinstalliert. Ich betreibe auf meinem InfinityBook Linux Mint 18.1 und habe damit auch keine Probleme. Du kannst Dir auch Ubuntu 16.10 oder ein Derivat davon installieren lassen.

Du kannst das Gerät auf der Website individuell an Deine Bedürfnisse anpassen. Ich hab mir Ende letzten Jahres ein InfinityBook gekauft und bin damit wirklich rundum zufrieden. Für mich gibt es also derzeit keinen Grund, das Gerät auszutauschen. Wenn Du aber auf der Suche bist, könnte Dich das schnuckelige 13-Zoll-Notebook durchaus ansprechen.

TUXEDO InfinityBook Pro 13

TUXEDO InfinityBook Pro 13

OpenShot 2.3 mit neuen Funktionen

Es gibt eine neue Version des Open Source Video Editors OpenShot. Version 2.3 bringt viele Bugfixes und neue Funktionen mit sich.

Bei OpenShot 2.3 gibt es ein neues Transform-Tool. Damit kannst Du Transformationen in Echtzeit im Vorschaufenster durchführen. Du musst dafür nur mit der rechten Maustaste auf den entsprechenden Clip klicken und dann Transform wählen. Mit der Maus kannst Du dann den Clip entsprechend skalieren oder bearbeiten.

OpenShot 2.3: Transformieren (Quelle: openshot.org)

OpenShot 2.3: Transformieren (Quelle: openshot.org)

Weiterhin hat das Zoomen in und aus der Zeitachse heraus Verbesserungen erhalten. Zoomst Du in die Zeitachse, zentriert sich die Funktion auf die Position der Maus. Das Zoom-Niveau wird außerdem in jeder Projektdatei gespeichert. Du kannst in die Zeitachse mithilfe von STRG+Mausrad zoommen, wenn sich der Mauszeiger darüber befindet.

Razor ist zurück

Viele haben sich das Razor-Tool aus OpenShot 1.4.3 zurückgewünscht und es ist wieder da. Damit lässt sich ein Clip sehr schnell schneiden.

Dem Editor für die Titel wurde viel Aufmerksamkeit spendiert. Beide Editoren zeigen nun Thumbnail-Kacheln an, damit Du den richtigen Titel einfacher findest. Die Speicherdialoge sind nicht mehr notwendig. Die Titeldateien werden stattdessen direkt im Projektordner abgelegt. Weiterhin gibt es die Menüeinträge Edit Title und Duplicate Title, damit Du Änderungen schneller umsetzen kannst.

Für die Vorschau von Dateien gibt es einen dedizierten Video-Player. Somit sind auch mehrere Video-Vorschauen gleichzeitig möglich. Die Performance für die jeweilige Vorschau wurde ebenfalls stark verbessert.

Es gibt eine neue Dokumentation, die Du hier findest. Weitere Neuerungen und Änderungen kannst Du in der offiziellen Ankündigung nachlesen.

Die aktuelle Version darfst Du kostenlos aus dem Download-Bereich der Projektseite herunterladen. Für Linux gibt es ein AppImage (knapp über 200 MByte groß / Torrent). Für Ubuntu oder kompatible Distributionen wie zum Beispiel Linux Mint ist auch eine Installation über ein PPA möglich. OpenShot ist auch für Windows und macOS erhältlich.

Manjaro Mate Community Edition 17

Fans von Arch Linux und MATE können sich Manjaro Mate Community Edition 17.0 ansehen. Du findest Mate 1.18, der nun komplett auf Gtk3 basiert. Ebenso ist das kürzlich entwickelte Brisk-Menü enthalten.

In der Ankündigung ist außerdem zu lesen, dass der Installer Calamares eine neue Funktion mit sich bringt. Dadurch kannst Du während der Installation zusätzliche Pakete auswählen.

Manjaro Mate Community Edition 17.0 (Quelle: manjaro.org)

Manjaro Mate Community Edition 17.0 (Quelle: manjaro.org)

Du kannst Manjaro Mate Community Edition 17.0 von sourceforge.net oder via BitTorrent herunterladen.

Mit dem Resetter Ubuntu und Linux Mint zurücksetzen

Der Resetter ist eine Anwendung, mit dem sich Ubuntu oder Linux Mint komplett zurücksetzen lässt – theoretisch. Es ist noch nicht alles Gold, was glänzt, funktioniert aber schon recht gut. Das Ziel ist es, dass Du nicht komplett neu installieren musst, sondern der Resetter reinigt das System für Dich.

Resetter setzt Ubuntu oder Linux Mint zurück (Quelle: github.com)

Resetter setzt Ubuntu oder Linux Mint zurück (Quelle: github.com)

Auf GitHub gibt es derzeit deb-Dateien für eine Installation. Ein PPA soll später folgen. Resetter unterstützt derzeit Ubuntu 14.04, 16.04, 16.10 und das bald erscheinende 17.04 sowie Linux Mint 17.3, 18 und 18.1

snapd für Ubuntu 14.04 LTS Trusty Tahr

Canonical hat eine snapd-Version zur Verfügung gestellt, die Ubuntu 14.04 LTS Trusty Tahr unterstützt. Du kannst snapd wie gehabt installieren.

sudo apt install snapd

Weitere Informationen und diverse Beispiele findest Du in der Ankündigung.

Linux Mint 18.2 möglicherweise mit LightDM und unity-greeter

Dem Monatsbericht von Linux Mint kannst Du entnehmen, dass die Entwickler mit einer Alternative zu MDM spekulieren. Im Test befinden sich derzeit LightDM und unity-greeter. Dafür wird auch ein Konfigurations-Tool entwickelt, das sich lightdm-settings nennt.

lightdm-settings (Quelle: linuxmint.com)

lightdm-settings (Quelle: linuxmint.com)

Das Resultat der Tests zeigt, dass es nicht so viele Funktionen wie mit MDM gibt. Dennoch ist das Ergebnis zufriedenstellend. Der Code und das moderne Design von LightDM seien die Stärke. Außerdem sind Daemon und Greeter sehr viel einfacher als bei MDM. Weiterhin würden sich in Ubuntu sehr viele fest eincodierte Referenzen auf LightDM finden. Ein Umstieg simplifiziert somit die Wartung von Linux Mint. Bereits mit Linux Mint 18.2 könnte LightDM kommen.

Außerdem arbeiten die Entwickler an Verbesserungen beim Xreader. Einige Änderungen von Atril und Evince werden portiert. Auch der Update Manager wird weitere Verbesserungen erhalten. Der Anwender soll besser zwischen wichtigen und optionalen Updates sowie Security Patches und Bug Fixes unterschieden können.

MagPi 56 ist voll mit interessanten Projekten

Die MagPi-Ausgabe 56 kann ab sofort kostenlos heruntergeladen werden (in der Seitenleiste unter Download Free).

Das MagPi 56 widmet sich der Bastel-Leidenschaft der Pi-Nutzer. Er werden verschieden Kit für Anfänger und Fortgeschrittene vorgestellt. Zum Beispiel gibt es Anfänger-Kits mit LEGO, die jeder umsetzen kann.

Selbst wenn Du viele der Projekte nicht nachbasteln möchtest, lohnt sich trotzdem ein Blick in das MagPi 56. Es geht ja nicht immer nur ums Kopieren. Ich lassen mich gerne von solchen Projekten inspirieren oder finde immer etwas, das ich früher oder später für eigene Sachen brauchen kann. Das MagPi 56 ist auf Englisch.

MagPi 56 ist da (Quelle: raspberrypi.org)

MagPi 56 ist da (Quelle: raspberrypi.org)

Spiele und Linux

Grimoire ist nun auf Steam Greenlight. Wer für das Old School RPG stimmen möchte – nur zu, damit verpflichtest Du Dich noch zu gar nichts. Ich werde auch dafür stimmen, das Spiel aber erst kaufen, sollte es eine Linux-Version geben.

Overlord kostenlos

Wer eine kostenlose Version von Overlord haben möchte, der kann sich eine schnappen. Der Haken an der Sache ist, dass Du ein Konto bei Codemasters anlegen musst. Allerdings ist Overlord dann wirklich für lau zu haben. Es dauert ein bisschen, bis Dir der Steam-Code via E-Mail zugeschickt wird. Bei mir hat es ein paar Stunden gedauert.

Bei Codemasters steht, dass Du das Spiel für Windows bekommst. Wer aber bei Steam nachsieht, der findet bei den Anforderungen auch Linux. Die Anfoderungen an die Hardware sind sehr moderat – also zuschlagen.

Overlord gibt es derzeit kostenlos

Overlord gibt es derzeit kostenlos

Thimbleweed Park

Auf Thimbleweed Park habe ich ehrlich sehnsüchtig gewartet und wurde bisher auch nicht enttäuscht. Ron Gilbert, Entwickler von Maniac Mansion und Monkey Island hat das getan, was er am besten kann. Ein Point&Click Adventure im Retro-Stil mit viel Witz und knackigen Rätseln. Es fängt relativ einfach an, wird dann aber schwer. Es kommt darauf an. Du kannst Dich beim Start eines neuen Spiels zwischen einem normalen und einem schweren Modus entscheiden.

Auch das kennst Du bereits von Monkey Island. Im schweren Modus gibt es mehr Rätsel, die aber ganz schön knackig sein können.

Thimbleweed Park: Normal oder schwer?

Thimbleweed Park: Normal oder schwer?

Wichtig bei Spielen wie Thimbleweed Park ist, wirklich jeden möglichen Stein umzudrehen. Türen öffnen und schließen – es könnte sich ein Zettel dahinter verbergen. Auch mal um die Ecke denken ist angesagt und so weiter. Der Retro-Look passt sehr gut zu dieser Art Spiel. Ich fühle mich gerade wirklich in alten Zeiten zurückversetzt. Thimbleweed Park ruft Erinnerungen hervor und mir macht das gerade richtig Spaß. Der Download von knapp 900 MByte ist alles andere als übertrieben und ich bin echt froh, dass solche Spiele wieder gemacht werden. Es muss nicht immer nur Grafikschlacht mit immer noch verrückteren Effekten sein. Die grauen Zellen anstrengen macht mindestens genauso viel Spaß – zumindest mir.

Thimbleweed Park

Thimbleweed Park

P.S: Relativ am Anfang im Gebüsch liegt eine Kettensäge, für die Du aber kein Benzin hast. Das kommt Dir bekannt vor? Dann weiß ich genau, welche LucasArts-Adventures Du gespielt hast. 🙂 – Anspielungen auf alte Adventures finden sich eigentlich überall.

Ich habe das Spiel via Kickstarter unterstützt. Du bekommst es aber auch bei Steam.

Bis zu 90 Prozent Rabatt bei GOG.com

Derzeit läuft eine Rabatt-Aktion bei GOG.com, bei der auch viele Spiele für Linux reduziert erhältlich sind. Unter anderem sind Metro: Last Light Redux, Metro 2033 Redux sowie die Deponia-Serie günstiger zu haben. Es sind ein paar echte Schnäppchen dabei.

Kurz notiert

Der Release-Plan von GNOME 3.26 ist verfügbar. GNOME 3.26.0soll nach Plan am 13. September 2017 erscheinen.

Ausgabe 119 des Full Circle Magazine ist da. Das kostenlose Magazin ist wie immer auf Englisch, aber ein Stöbern lohnt sich.

Wer mit dem Tor Messenger experimentiert, der kann ab sofort Version 0.4.0b2 herunterladen. Die Software gibt es für Linux, macOS und Windows.

Krita 3.1.3 darf ab sofort getestet werden. Für Linux gibt es ein AppImage. Das kannst Du einfach herunterladen und auf den meisten Distributionen starten.

Kodi hat eine neue Website und auch die Sektion für die Addons wurde überarbeitet. In diesem Zuge wurden kodi.tv und addons.kodi.tv komplett überarbeitet. Der Online-Browser für die Erweiterungen ist sehr schön übersichtlich.

Einbrecher-Alarm basierend auf Raspberry Pi

David Hunt zeigt, wie er einen Einbrecher-Alarm mithilfe eines Raspberry Pi gebastelt hat. Das ist der kreative Kopf, der mit dem Raspberry Pi auch schon eine Zeitraffer-Schiene erstellt und damit unglaubliche Ergebnisse zum Vorschein gebracht hat.

Einbrecher-Alarm (Quelle: davidhunt.ie)

Einbrecher-Alarm (Quelle: davidhunt.ie)

Nette Pi-Konstellation

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