ownCloud 8.1 mit vielen Verbesserungen und Änderungen steht bereit

7 Juli 2015 14 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Die Entwickler der ownCloud haben wie geplant ownCloud 8.1 zur Verfügung gestellt. Bereits seit ownCloud 8.1 RC waren diverse Neuerungen und Änderungen bekannt. Vor kurzer Zeit wurden dann auch angekündigt, dass mit ownCloud 8.1 sogenannte Release Channels eingeführt werden.

Ab ownCloud 8.1 gibt es Release Channels

Ab ownCloud 8.1 gibt es Release Channels

ownCloud 8.1 Server wird offiziell nicht mehr auf Windows-Servern unterstützt. Die Entwickler mussten zu viele Kompromisse eingehen und die frei gewordenen Ressourcen möchte man anderweitig einsetzen. Das betrifft natürlich nur den Server und nicht den Synchronisaions-Client.

Wichtig: Wegen eines Bugs mussten die Entwickler eine Umstellung am Server für die Apps vornehmen, die den Server leider inkompatibel zu alten Versionen macht. Mehr Informationen dazu in der Sektion zum Upgrade. Bevor Du den Schalter auf ownCoud 8.1 umlegst, lese Dir unbedingt die Informationen zum Upgrade durch!

 ownCloud 8.1 – Was ist neu?

Laut eigenen Angaben hat man ownCloud 8.1 gründlicher getestet als alle anderen Versionen zuvor. Der Grund dafür ist unter anderem Smashbox. Ein Tool für das automatische Testen, das zusammen mit CERN entwickelt wurde. Weitere Informationen dazu gibt es hier. Die Smashbox in Aktion kann Du in diesem Beitrag sehen. Die offizielle Ankündigung zu ownCloud 8.1 findest Du übrigens hier. Nachfolgend ein paar sichtbare Neuerungen der ownCloud 8.1.

Encryption 2.0 dürfte für viele Anwender von besonderem Interesse sein. Neu ist an dieser Stelle, dass man die Verschlüsselung nicht mehr deaktivieren kann, sobald sie einmal aktiviert wurde. Mit Encryption 2.0 können Unternehmen die eigenen Schlüssel verwalten. mehr zu Encryption 2.0 gibt es in einem Whitepaper.

ownCloud 8.1 und Server-seitige Verschlüsselung - lässt sich nicht rückgängig machen

ownCloud 8.1 und Server-seitige Verschlüsselung – lässt sich nicht rückgängig machen

Eine sehr gute Übersicht zum Thema ownCloud 8.1 und Security findest Du hier. Dort erfährt man zum Beispiel auch, dass das Setzen einer Trusted Domain nun eine Notwendigkeit ist.

Anwender finden die Federated Cloud ID in ihrem persönlichen Bereich. Damit ist das gemeinsame Nutzen oder Teilen von Daten mit anderen ownCloud-Servern einfacher. Federated Cloud IDs werden zum Adressbuch hinzugefügt und im Share-Dialog gibt es automatische Vervollständigung.

ownCloud 8.1: Federated Cloud ID

ownCloud 8.1: Federated Cloud ID

Der Administrator kann bei den Apps nun experimentelle anzeigen lassen. Somit ist klarer geregelt, welche Apps von den Entwickler offiziell unterstützt werden, welche geprüft sind und welche mit Vorsicht zu genießen sind.

ownCloud 81.: Experimentelle Apps

ownCloud 81.: Experimentelle Apps

Die Dokumenten-App wurde sichtlich verbessert. Eine Übersicht dazu gibt es in diesem Video.

Der SabreDAV-Browser, der über /remote.php/webdav erreichbar war, ist nicht mehr vorhanden. Nur noch reines WebDAV ist gestattet.

Anwender können über SSH-Schlüssel externes Storage via SFTP einbinden. Externes Storage über SMB funktioniert nun mittels libsmbclient. Beim Einbinden von externem Storage sind Mount-Optionen verfügbar. Darüber lässt sich bestimmen, wie oft auf Änderungen geprüft werden soll und ob ownCloud 8.1 Vorschaubilder erstellen darf.

Damit das Entwickeln eigener Themes einfacher ist, liefern die Macher ein Beispiel bei ownCloud 8.1 mit aus. Du findest weitere Informationen dazu in der Dokumentation.

Verbesserungen gibt es außerdem beim LDAP-Assistenten, die mich persönlich weniger betreffen – eigentlich gar nicht.

Außerdem bin ich auch in diesen Fehler gelaufen, der bei der App Dokumente auftritt. Man sieht einfach nur ein drehendes Rad und das Dokument öffnet sich nicht.

Upgrade auf ownCloud 8.1

Wie so häufig gilt bei jeder neuen Version Never Change A Running System. Wer eine produktive Umgebung im Einsatz hat, die gut läuft, sollte ownCloud 8.1 vielleicht in einer Testumgebung ausführlich unter die Lupe nehmen und nichts überstürzen.

Auf der anderen Seite ist es aber auch so, dass die ownCloud 8.1 schon einige nette Verbesserungen mit sich bringt. Unter anderem ist das die bereits erwähnte verbesserte Verschlüsselung. Auch die App Dokumente wurde deutlich überarbeitet.

Vor einem Upgrade auf ownCloud 8.1 sind einige Dinge zu beachten:

  • Wichtig: Es gibt einen Bug in den Versionen 8.0.x, 7.0.x und 6.0.x. Ein Fix ist unterwegs und das nächste Update für die jeweiligen Versionen wird sich darum kümmern. Allerdings ist dafür gleichzeitig ein Server-seitiger Fix auf dem App Store notwendig. Dieses Update macht den Server inkompatibel mit älteren Versionen. Sobald der Fix für apps.owncloud.com eingespielt ist, funktionieren alle anderen App Stores nicht mehr. Sobald die Anwender allerdings die aktuellen Updates eingespielt haben, ist laut den Entwicklern wieder alles in Ordnung. Der App Store wird also zeitnah zur Ausgabe von ownCloud 8.1 aktualisiert. Wer Probleme mit Apps nach der Herausgabe von ownCloud 8.1 hat, der kann die jeweiligen Apps immerhin manuell installieren. Das ist keine schöne Situation, aber auch kein Drama, weil sich binnen weniger Tage hoffentlich eine Normalsituation einstellt.
  • Wer einen ownCloud Client älter als 1.7 hat, kann sich nicht mit einem ownCloud 8.1 Server verbinden.
  • Caching muss man ab sofort manuell konfigurieren. Verschlüsselung 2.0 (Encryption 2.0) bringt einige wesentliche Änderungen mit sich. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man die Verschlüsselung nicht mehr deaktivieren kann, sobald sie einmal aktiviert wurde.
  • Die Dateien .htaccess und index.html im Verzeichnis data werden nun bei jedem Update überschrieben. Wer in diesen Dateien manuelle Änderungen vornimmt, verliert diese bei jedem Upgrade / Update.
  • Wer von ownCloud 8.0 auf 8.1 aktualisiert und hat Verschlüsselung aktiviert, muss das neue Encryption Backend aktivieren und die relevanten Schlüssel migrieren. Weil die Verschlüsselung dann aktiviert ist, kann sie nicht mehr deaktiviert werden.
Migration beim Aktivieren der Serverseitigen Verschlüsselung

Migration beim Aktivieren der Serverseitigen Verschlüsselung

Update: Der Schalter beim App Store ist bereits umgelegt und somit wieder kompatibel zu ownCloud 8.1. Kalender und Kontakte haben sich bei mir gerade eben aktivieren lassen. Das bedeutet aber, wie oben bereits erwähnt, dass der App Store nun für kurze Zeit inkompatibel zu ownCloud 6.0 bis 8.0 ist. Das Update soll bald kommen.

Update 2: Das Update ownCloud 8.0.5-1 ist ebenfalls schon da. Nach einem Einspielen sollte der App Store ganz normal funktionieren.

ownCloud 8.0.5-1: Behebt einen Fehler in Bezug auf den App Store

ownCloud 8.0.5-1: Behebt einen Fehler in Bezug auf den App Store

Update 3: Ich habe gerade erfahren, dass es manchmal Probleme beim Wiederaktivieren von Apps gibt. Ich bin selbst in den Fehler gelaufen, dachte aber, dass vielleicht meine Internet-Verbindung Schluckauf hat – wäre nicht das erste Mal. Manchmal muss man die Apps einfach zweimal aktivieren, damit das klappt. Bei Kalender und Kontakte hat mich das System sogar noch einmal zu einer Aktualisierung aufgefordert. Dieser Missstand soll mit ownCloud 8.1.1 ausgemerzt sein. Durch die Änderungen bei der App-Entwicklung und dem App Store sollten solche Probleme in der Zukunft weniger auftreten.

Update 4: Bei den SSL-Zertifikaten ist man nun strikter. Das ist hinsichtlich der Security natürlich gut, beißt sich aber dann und wann mit diversen Systemen. Gerade openSUSE Tumbleweed soll davon betroffen sein. Es gibt da einen Bug in PHP, der diesen Fehler fast immer auslöst. Man findet dazu auch mehr in den Veröffentlichungs-Hinweisen. Der Fehler endet bei bestimmten PHP-Versionen in cURL error 60: SSL certificate problem: unable to get local issuer certificate.

Minimale Voraussetzung für den Einsatz von ownCloud 8.1

  • Einen Server mit Linux oder BSD. Laut Angabgen der Entwickler funktioniert auch Mac OS X, aber das ist weniger getestet.
  • MySQL 5.5 oder höher, oder MariaDB 10.x oder höher
  • PHP 5.4 oder höher
  • Apache 2.4 oder höher

Die Entwickler weisen darauf hin, dass neuere ownCloud-Versionen auch verbesserte Performance bedeutet. Das gilt vor allen Dingen hinsichtlich PHP. In manchen Bereichen bei WebDAV und Synchronisation konnte man gegenüber ownCloud 8.0 bis zu vier Mal so viel Geschwindigkeit verzeichnen. Bei 7.0 auf 8.0 gab es schon einen ordentlichen Sprung und der Grund dafür ist, dass parallele Kommunikation mit dem Server möglich ist.

Wer ownCloud mit einem anderen Webserver wie zum Beispiel Nginx oder auf einer Plattform wie einem NAS einsetzen möchte, sollte einen genauen Blick in die Dokumentation werden. Weiterhin soll man sicherstellen, dass die eingesetzten Apps mit der neuenste Version kompatibel sind.

Das Upgrade selbst kann der Administrator über das bereitgstellte Tool durchführen oder ein Repository verwenden, das es für viele populäre Linux-Distributionen gibt.

Dass die ownCloud in Zeiten der Spionage-Skandale mehr und mehr an Bedeutung gewinnt, unterstreicht auch, dass das BSI vur kurzer Zeit ein Dokument zur sicheren Verwendung der Private Cloud ausgegeben hat.

Kurze Einführung zu ownCloud 8.1

ownCloud Contributor-Konferenz in Berlin

In weniger als zwei Monaten wird die ownCloud Contributor-Konferenz in Berlin stattfinden. Hier wird man sich über künftige Funktionen und Ziele der ownCloud beraten. Wer sich dafür interessiert, findet weitere Informationen unter: https://owncloud.org/conf/.

Noch ein paar Anmerkungen

Ich möchte noch einmal kurz darauf eingehen, dass die ownCloud-Entwickler ein neues Schema verfolgen. Künftig ist ein Monat da, um neue Vorschläge einzureichen. Dann wird man sich zwei Monate um Stabilität und das Testen kümmern. Das Prinzip gleicht in etwas der Kernel-Entwicklung, die sich als sehr erfolgreich bewiesen hat.

Das zweite neue und sehr gute Prinzip ist das mit den Release Channels. Auch LibreOffice verwendet so etwas in der Art mit Stable und Fresh und auch das funktioniert sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass sich das Projekt ownCloud mit diesen beiden Konzepten einen großen Gefallen getan hat. Ich habe aber auch keine Kristallkugel und man muss auf die kommenden Versionen warten.

Auch wenn Seafile bei einigen Benchmarks schneller ist, werde ich nun doch nicht umsteigen (Seafile aber weiterhin parallel betreiben – mir gefällt diese Cloud einfach auch sehr gut). Das hat mehrere Gründe. Bei der ownCloud muss ich nur eine Komponente administrieren, um Dateisynchronisation, Kalender und Kontakte zu haben. Das funktioniert bei mir einwandfrei. Dann hat die ownCloud wirklich von Version zu Version in Sachen Performance einen Sprung gemacht. Das kann nun eigentlich nur besser werden, nachdem man Windows nicht mehr als Server unterstützt.

Weiterhin scheint man die Strategie allgemein geändert zu haben. Der Bug mit dem App Store wurde mir mehr oder weniger proaktiv mitgeteilt und gesagt, dass es zwar nicht besonders schmeichelhaft ist, aber es sei besser, die Leute wissen, wenn etwas kaputt ist und können sich darauf einstellen. Ich habe die umfangreichen Information vom ownCloud Community-Manager Jos Poortvliet bekommen, als ich nachfragt habe, ob sich da ein Bug im RC befindet.

Außerdem sieht es nun so aus, als stünde die ownCloud durch die neuen Strategien auf festeren Füßen und mit einem Fundament da. Früher hatte man lediglich ein Argument: „ownCloud ist eine Private Cloud im Gegensatz zu Dropbox / Google Drive / IrgendeineCloud, die alle Public Clouds sind und die Daten befinden sich nicht unter der eigenen Kontrolle.“. Das ist auch richtig, aber das Argument wurde so oft wiederholt und darauf rumgeritten, dass es mich schon genervt hat, weil das Produkt nicht mit Dropbox in Sachen Synchronisation von Dateien mithalten konnte.

Es wurde zwar Open Source entwickelt, aber Versionen wurden als stabil ausgegeben und wer ein Repository verwendete, bekam die neueste Version als stabil verkauft, obwohl es immer wieder Probleme gab. Irgendwie hat mir die Linie gefehlt und man hat halt so vor sich hingewurstelt und gehofft, dass die Prügel beim Update gering bleiben – den Eindruck hatte ich zumindest teilweise.

Ich finde aber, dass man die Kurve bekommen hat und vor allen Dingen in der jüngeren Vergangenheit sowohl sehr gute neue Funktionen eingepflegt, als auch die Strategie massiv verbessert. Mit den Funktionen meine ich zum Beispiel File Drop oder das öffentliche Hochladen, das sich meiner Meinung nach Dropbox von ownCloud abgeschaut hat. So ändern sich die Zeiten.

In Sachen Strategie hat man sich nun ein Fundament geschaffen. Die Sache ist strukturiert und es fühlt sich mehr nach einem sehr ernsten Projekt an und nicht mehr nach Jugend forscht – überspitzt gesagt. Die neue Strategie lässt sich hervorragend verkaufen, weil die Kommunikation besser ist und der Entwicklungszyklus sehr viel klarer:

  • Ein Monat Merge-Fenster
  • Zwei Monate Bugfixing und Stabilität
  • Release, ABER
  • Release Channels!

Die Entwickler sagen damit ganz klar: Hör mal, das neueste Ding ist getestet, ist aber eine x.0.0-Version  genieße mal mit Vorsicht! Nun liegt es beim Anwender, ob er konservativ sein möchte oder immer die neuesten Versionen haben will. Das gilt vor allen Dingen, wenn man via Repository installiert hat.

Vor allen Dingen dieser Strategiewechsel hat mich überzeugt, weiterhin bei der ownCloud zu bleiben. Ich gehe stark davon aus, dass das Produkt weiter wächst und neue Anwender anzieht, was sich wiederum positiv auf die Entwicklung auswirken sollte. Ich glaube auch fest daran, wenn man diesen Weg nun konsequent verfolgt, wird man bald einen Platz im Open-Source-Olymp neben Projekten wie Linux, LibreOffice, MariaDB, PHP, Python und Apache Web Server sicher haben (wobei LAMP sowieso die Voraussetzung für ownCloud ist).

ownCloud 8.1 Enterprise

Dieser Beitrag behandelt ownCloud 8.1 Server (früher Community Edition). ownCloud 8.1 Enterprise wird laut Plan Anfang August veröffentlicht.

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14 Kommentare zu “ownCloud 8.1 mit vielen Verbesserungen und Änderungen steht bereit”

  1. Didi sagt:

    "Wer von ownCloud 8.0 auf 8.1 aktualisiert und hat Verschlüsselung aktiviert, muss das neue Encryption Backend aktivieren und die relevanten Schlüssel migrieren."
    Was ist mit Migration gemeint? Wie muss vorgegangen werden?

  2. Didi sagt:

    Das betrifft scheinbar nur den Fall "older versions of ownCloud to ownCloud 8.0", was bei mir nicht der Fall ist, denn ich nutze bereits ownCloud 8.0.4 (stable). Aber dennoch weiß ich immer noch nicht, worum es bei der Migration geht.

    Ich bin gespannt, ob das Upgrade überhaupt klappen wird. Noch wird keine Aktualisierungsmöglichkeit gemeldet. Im Notfall wird, wie so häufig, eine Neuinstallation helfen.

    • jdo sagt:

      Ich habe über die Repositories bereits ein Upgrade bekommen - allerdings war bei mir bisher die Verschlüsselung nicht aktiviert. Ab dieser Version ist das schon der Fall.

      Du solltest eigentlich eine Meldung bekommen, falls Du irgendwas machen musst. In frühen Versionen gab es da wohl einen Bug: https://github.com/owncloud/core/issues/15923

    • jdo sagt:

      Man bekommt eine Warnung / Aufforderung, wenn man die Serverseitige Verschlüsslung aktiviert. Ich habe im Artikel noch einen Screenshot aufgenommen.

  3. Snoopy sagt:

    Also bei mir läuft die 8.0.4 und es wird noch keine 8.1 angezeigt.

    • jdo sagt:

      Ich habe Ubuntu 14.04 LTS als Server am Laufen und habe ownCloud 8.1 ganz normal über die Repositories bekommen (apt-get update && apt-get dist-upgrade).

  4. Snoopy sagt:

    Die kommt doch dann nur wenn man auch über apt-get installiert hat oder? Ich habe manuell installiert.

    • jdo sagt:

      Ja, das ist richtig. Also wenn Du die Repositories von ownCloud implementiert hast - ansosnten würdest Du die ownCloud bekommen, die per Standard bei der Distribution dabei sind und die sind oftmals älter.

      Wenn Du manuell installiert hast, weiß ich leider nicht, warum es nicht funktioniert. Du könntest aber ein Backup machen, die neueste Version herunterladen und dann zum Beispiel mittels rsync die neue über die alte Installation bügeln. rsync hat den Vorteil, dass man damit nur ältere Daten überschreiben lassen kann und eigentlich sollten so bei einem Upgrade keine Daten verloren gehen. Eigentlich! -> Backup!

  5. intux sagt:

    Hallo Jürgen,
    ich weiß nicht was bei meinem Upgrade von 8.0 auf 8.1.1 immer wieder schief geht. Du schreibt man sollte sich die Informationen hierzu vorher durchlesen. Wo findet man die?
    Wenn ich das Upgrade über das Backend anstoße bleibt die OC irgendwo im Wartungsmodus hängen. Mache ich das ganze durch verschieben der neuen Version via Terminal, so lassen sich hinterher Kalender und Adressbuch nicht installieren. Die Apps werden auch nicht angeboten.
    Beim Upgrade von 7 => 8 musste man diese deaktivieren. Von 8.02 => 8.04 ging das alles problemlos. Einige User im Netz haben genau die selben Probleme, ohne eine wirkliche Lösung zu haben.
    Hast du evtl. eine Idee? Danke im Voraus!

  6. intux sagt:

    Ich habe es gefunden https://owncloud.org/blog/upgrading-to-owncloud-server-8-1/
    Wahrscheinlich hängt es mit der SSL-Verschlüsselung zusammen!?

  7. intux sagt:

    Dann komm erst mal wieder an Land. Viel Spaß dir noch! 😉

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