ownCloud 4.5.0 ist ausgegeben – dann fühlen wir der eigenen Datenwolke mal auf den Zahn – fieser Bug bei der Synchronisation?

11 Oktober 2012 18 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

ownCloud Logo 150x150Ab sofort steht die finale Version von ownCloud 4.5 zur Verfügung. Von der Beta-Version war ich nicht so überzeugt, aber die aktuelle Version sieht deutlich besser aus. Dann sehen wir uns einfach mal die neueste Version an. In einer Pressemitteilung geben die Entwickler an, was es so an Neuerungen gibt. Ich werde die Punkte also Schritt für Schritt durchgehen und meine eigenen Erfahrungen und Meinungen dazu schreiben.

Schnellere Synchronisierung

Ab sofort erhält jede Version eines Ordners oder einer Datei eine eindeutige Kennung (“unique ID”) an Stelle eines einfachen “Zeitstempels”. Bei der Synchronisierung vergleich die Software die IDs miteinander. Nun übreträgt die Software nur noch Daten, bei denen sich die Kennung geändert hat, was wiederum zu einer schnelleren Synchronisation führt. Ein weiterer Vorteil davon ist natürlich, dass sich die Rechnerlast am ownCloud-Server reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Uhrzeiten von Server und Client nicht mehr aufeinander abgestimmt sein müssen.

Mein Senf: Stimmt, die Synchronisation läuft schneller.

Cloud-Storage

ownCloud 4.5 Beta External Storage Dropbox

ownCloud 4.5 Beta External Storage Dropbox

Das ist mein Lieblings-Thema. Bei der Beta-Version hat das hinten und vorne noch nicht funktioniert, nun klappt es besser – ABER! Am meisten hat mich beim Aufsetzen des Tests geärgert, dass die als interner angebotene Applikation, wenn auch per Standard deaktiviert, External storage support ein Paket braucht, das bei der Installations-Anleitung von ownCloud als optional aufgelistet ist -> php5-curl.

Das Problem war ganz einfach, dass ich Google Drive oder Dropbox als Mountpunkt angegeben hatte und beim Drücken auf Zugriff erlauben einfach nichts passiert ist. Keine Fehlermeldung, kein Hinweis, nichts. Über die Web-Konsole von Firefox konnte ich dann sehen, dass die Dateien …/ajax/google.php beziehungsweise …/ajax/dropbox.php einen Internal Server Error produzierten. Ok, dann sehen wir mal nach: tail -f /var/log/apache2/error.log. Also irgendwas mit curl fehlt. Liebe ownCloud-Entwickler, kann man da keine Abfrage einbauen und mir dann erzählen: Hör mal Admin, dafür brauchst Du aber php5-curl! So muss ich mich auf Ostereiersuche begeben.

Wer mit ownCloud unter Ubuntu-Server spielen möchte, installiert am besten gleich alle Pakete (optionale auch), dann muss man sich nicht ärgern: apt-get install apache2 php5 php5-json php5-gd php5-sqlite curl libcurl3 libcurl3-dev php5-curl php5-common php-xml-parser sqlite

Das Einbinden von Google Drive funktioniert, allerdings kann ich nicht auf Unterordner in Drive zugreifen. Klicke ich auf einen Unterordner, lande ich wieder im Hauptordner der ownCloud-Instanz. FTP funktioniert hingegen einwandfrei. Also das Einbinden von externen Speichern hat sich gegenüber der beta deutlich verbessert, glänzen tut diese Funktion aber noch nicht. Deswegen verstehe ich auch nicht, warum man diese Funktion als total tolle Neuigkeit anpreist und nicht als „klappt schon ganz gut, kann aber zicken“. So schafft das ungeheureres Frustpotential – meine Meinung.

Vielelicht ist auch nicht jeder so fixiert auf diese Neuerung, wie ich. Aber wenn man schon die Möglichkeit hat, möchte man das auch nutzen. FTP und Samba funktionierten bei mir übrigens einwandfrei. Vielleicht sollte man das External Storage in verschiedene Module aufteilen. Dann könnte man dem Anwender gezielt sagen: das funktioniert, das zickt noch ein bisschen.

Intergrierter Video-Player

ownClouds Video Player: Walking Dead Webisode funktioniert

ownClouds Video Player: Walking Dead Webisode funktioniert

Mit dem neuen integrierten Video-Player kannst Du Filme und Videos direkt ansehen, ohne diese vorher herunterladen zu müssen. Stimmt, ABER: es kommt wohl auf das Format an. Manche funktionieren, manche nicht. Das Ding muss man ebenfalls erst aktivieren und basiert auf http://mediaelementjs.com. Bei dem Plugin selbst wäre ein paar Sätze schön, was für Voraussetzungen man braucht, damit sich Videos abspielen lassen.

Präsentationen

ownCloud 4.5 bietet ein Plug-In, das auf dem JavaScript-Framework impress.js basiert, mit dem sich HTML5-Präsentation abspielen lassen. Das muss ich mal so stehen lassen, weil ich es nicht getestet habe,

Turbo-Uploads

ownCloud 4.5 bietet eine deutlich verbesserte Performance bei Up- und Download – auch von großen Dateien. Das kann ich bestätigen. ownCloud 4.5 ist auf jeden Fall reaktionsfreudiger als der Vorgänger.

Versionierung

Solltest Du eine Datei hochladen, deren Name schon auf dem Cloud-Speicher vorhanden ist, wird automatisch eine neue Version angelegt. Diese gilt dann als aktuelle Version der Datei. Das funktioniert auch ganz gut, wenn man die Weboberfläche verwendet.

Allerdings ist mir hier ein übler Bug bei Sync-Client aufgefallen. Ich habe eine Datei hochgeladen. Dann eine andere Datei genommen, diese genauso wie die erste benannt und dann auf meinen ownCloud-Ordner auf dem Rechner kopiert. Nun passierte folgendes: Die Synchronisation hat mir die Datei vom Server wieder auf den Rechner gespielt und diese natürlich dabei überschrieben. Das Problem lässt sich reproduzieren. Manchmal ist es auch so, dass der Client eine Synchronisation anzeigt, und sowohl die Datei auf der ownCloud-Instanz als auch auf dem Rechner nicht mehr anrührt. Somit hatte ich auf dem Rechner eine andere Datei als auf dem Server. Das ist nicht sehr vertrauenserweckend und da sollte dringen mal ein Entwickler nachsehen. Das Problem hängt wohl mit dem Zeitstempel der Datei zusammen. Dies Datei hat auf dem Server einen neueren Zeitstempel und die Datei, mit der ich das überschrieben hatte ist laut Timestamp 3 Tage älter. Ich kann aber nicht jedesmal Zeitstempel vergleichen, wenn ich Daten in den ownCloud-Ordner auf meinem PC spiele. Das Ganze kann ich auch beweisen und hab es zu YouTube hochgeladen. Sync Client ist 1.0.5, Linux Mint 13, ownCloud 4.5:

UPDATE: Einer der Entwickler hat sich gemeldet und ich bedanke mich sehr herzlich für den Input. Der Fehler tritt auf, weil ich Sync-Client 1.0.5 verwende. Mit ownCloud 4.5.0 wurde aber Client 1.1.0 veröffentlicht. Das steht aber weder in der offiziellen Ankündigung, noch in der Pressemitteilung. In den entsprechenden Repositories ist der Client auch noch nicht vorhanden. Als Anwender oder Adminisrtator kann ich so ein nicht unwichtiges Detail wirklich nicht riechen. Dennoch bin ich nun schlauer … 🙂

UPDATE 2: Die Sync-Seite bietet nun auch Version 1.1.0 an. Damit tritt der Fehler nicht mehr auf, habe ich gerade getestet.

Kalender freigeben, Kontakte verbessert, Unter-Admins

Kollegen und Familienangehörige dürfen sich über die Untersützung von freigegebenen Kalendern und Adressbüchern freuen. Kontakte lassen sich mittels „Drag & Drop“ in andere Adressbücher verschieben. Mit ownCloud 4.5 lassen sich außerdem Sub-Adminsitratoren anlegen. Diese können dann Mitglieder und Zugriffsrechte einzelner Gruppen selbst verwalten. Das funktioniert alles.

Kontrolle auf Datei-Level

Anwender können auf Datei-Level bestimmen, wer freigegebene Dateien lesen, bearbeiten oder löschen darf. Auch eine
zeitliche Begrenzung dieser Rechte ist möglich. URLs, die Zugang zu freigegebenen Dateien bieten, können jetzt zusätzlich mit einem Passwort
geschützt werden. Ja, das funktioniert.

Single-Sign-on

Die Anwender können sich über ownCloud 4.5 auch automatisch bei anderen WebDAV-, IMAP-, Samba- und FTP-Servern anmelden, die sie einmal in
ihren ownCloud-Einstellungen hinzugefügt haben. Das habe ich nicht überprüft.

Das LDAP-Modul wurde überarbeitet und überzeugt nun auch bei größeren Installationen durch gute Performance. Es ermöglicht die zeitsparende
Verwaltung von Benutzern und Rechten für ownCloud in einem zentralen LDAP- bezeihungsweise Active Directory-Verzeichnis. Auch das habe ich nicht überprüft.

Kostenpflichtig Version

Neben der Community-Ausgabe, die Du hier herunterladen kannst, gibt es auch eine kostenpflichtige ownCloud Business, Enterprise und Education Edition. Ich liste einfach mal auf, was die für Vorteile bringt. Überprüft habe ich das nicht.

  • Support für Oracle-Datenbanken: Neben Postgress und MySQL können auch Oracle-Datenbanken als Backend für ownCloud eingesetzt werden.
  • Ein Logging-Modul zeichnet auf, wer wann auf welche Dateien zugegriffen und diese verändert hat. Dies ist eine Grundvoraussetzung für die Auditierbarkeit einer Unternehmenssoftware.
  • Dynamische Storagezuteilung: Mit dieser Funktion lassen sich den verschiedenen Anwendern unterschiedlich große Speicher zuteilen, entsprechend ihren unterschiedlichen Aufgaben und Anforderungen.
  • Käufer der kommerziellen ownCloud-Version erhalten von ownCloud Maintenance und technischen Support.

Fazit

Gegenüber der wirklich furchtbar verbuggten Beta-Version ist ownCloud 4.5 richtig schön zu bedienen. Das Synchronisieren ist schnell und es macht echt Spaß mit ownCloud 4.5. Einzig der von mir gezeigte Bug – also für mich ist das ein handfester Bug oder wie sich nun aufgeklärt hat, ein Bug in der Kommunikation – wirft einen bösen schwarzen Fleck auf das neue Produkt. Das sollte man sehr sehr schnell ausbessern, beziehungsweise die Sync-Clients auf den neuenste Stand bringen. Ansonsten kann ich nur immer betonen, dass ich das Projekt unglaublich gerne mag und auf meinem privaten Server einsetze.

Was ich mir allerdings wirklich wünschen würde ist, dass neue Versionen anders kommuniziert. Ich kann nicht sagen: Wir haben diese neuen tollen Funktionen, die dann entweder nur mit kruden Hacks (oder schlecht dokumentiert) klappen – oder einfach nur manchmal. Wo ist das Problem, gewisse Funktionen explizit als experimentell auszuweisen? Damit weiß jeder Admin sofort: ok, ich spiel mal damit, aber es könnte krachen. Damit könnte ich leben. Mich aber auf eine Funktion freuen, die dann einfach nicht hält, was sie verspricht, macht mich eher ärgerlich.

An einigen Stellen in diesem Beitrag klingt es sicherlich böser, als es gemeint ist. Ein dickes Dankeschön geht natürlich an die Entwickler, die ownCloud kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn es aber gar keine Kritik gibt, kann sich ein Produkt auch nicht verbessern, oder? 😉

Wie man den Sync-Client installiert und dass das schon mal dauern kann, habe ich übrigens hier beschrieben.

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18 Kommentare zu “ownCloud 4.5.0 ist ausgegeben – dann fühlen wir der eigenen Datenwolke mal auf den Zahn – fieser Bug bei der Synchronisation?”

  1. Daniel Molkentin sagt:

    Hallo,

    ich bin einer der Entwickler des ownCloud Clients. Erstmal vielen Dank fuer das Review. Nun zu deinem Problem. Was du siehst, ist darauf zurueckzufuehren, dass du den 1.0.5-Client verwendest, statt des mit ownCloud 4.5.0 releasten 1.1.0-Clients. Dieser arbeitet (weil rueckwaertskompatibel) zwar mit dem 4.5.0-Server, jedoch noch mit Zeitstempeln (die IDs sind etwas, von dem ja sowohl Server als auch Client wissen muessen). Der "Bug" ist mit ziemlicher Sicherheit auf eine (wenn auch geringe) Differenz der Zeiten zw. Server und Client zurueckzufuehren. Demzufolge sollte das Problem mit 1.1.0 nicht mehr auftreten.

    Gruss,
    Daniel

    • jdo sagt:

      Vielen Dank für den Hinweis!

      Aha, der Client wird mir aber auf der Download-Seite nicht angeboten, sondern nur Version 1.0.5. Das meinte ich eben mit der Kommunikation - das ist ja nichts Unwichtiges - aber kommuniziert wurde es weder in der offiziellen Ankündigung, noch in der Pressemitteilung. Woher soll ich als Admin oder Anwender wissen, dass ich Sync-Client 1.1.0 brauche?

      Jedenfalls noch mal danke und ich nehme das gleich mit oben auf.

    • dakira sagt:

      Ich kann beim besten Willen nicht finden, wo ich die passende Version vom Client herbekomme.

      • jdo sagt:

        Ich such auch schon 15 Minuten und gebe nun auf ...

        • dakira sagt:

          owncloud.com ist jetzt wieder online. Zum grössten Teil wird noch fälschlicherweise angezeigt, dass 1.05 aktuell ist. Geht man auf "Download" (bei owncloud.com), wird einem dort der Client 2012.4.5 angeboten. Folgt man dem Link, landet man beim Repository, welches du schon beschrieben hattest. Dies bietet seit einer knappen Stunde Version 1.1.0 an.

          • jdo sagt:

            Gefunden! Danke Dir! ... das mit owncloud.com hatte ich auch versucht und bei mir war die Webseite auch down 🙂

  2. Partygast sagt:

    Ich finde auch das ownCloud ein wunderbares Projekt ist!

    Und dir gebe ich völlig Recht, manche Funktionen sollten lieber als "experimentell" bezeichnet werden. Der Bug muss natürlich weg, da habe ich aber keine Bedenken. Wissen die Entwickler schon bescheid?

  3. kero sagt:

    Glaub ich hatte bisher fast bei jedem zweiten Update von owncloud irgendwelche Probleme. Diesmal lief die LDAP Anbindung nicht mehr nach dem Update un owncloud hat sein Log im Sekundentakt mit LDAP Meldungen vollgemuellt. Das hat schliesslich den ganzen Webserver nahezu zum erliegen gebracht. Ich finde owncloud ist eine dufte Sache, aber man sollte von der 4.5 mal 3.8 abziehen, dann haette man eine realistischere Versionsnummer. Die LDAP Anbindung bei grösseren Strukturen ist auch so eine Sache.

  4. Hyde sagt:

    Heho!
    Ich nutze OwnCloud nun seit ein paar Tagen und bin ebenfalls sehr zufrieden - endlich weg von Dropbox usw.. Jedoch möchte ich gern meine Bilder und Musikdateien in der Cloud haben, aber nur auf dem Server. Das kann man durch lokales Mounten mit dem External Storage ebenfalls tun, jedoch komme ich nicht zum Ziel. Wie muss der Pfad aussehen und welche Schreib/Lese-Rechte muss der Ordner besitzen? Wer ist Besitzer des Ordners? Ich komme da nicht weiter. Achja, der Ordner soll auch im lokalen Netzwerk einfach verfügbar sein - daher scheidet umkopieren in Owncloud aus! Jemand eine Idee, wie das genau funktioniert? Vielen Dank!!!

    • jdo sagt:

      Ehrlich gesagt verstehe ich das Szenario nicht ganz ... Wo steht welcher Server und die Daten sind wie und wo? ... Lokal einbinden von externen Serverlaufwerken hängt halt davon ab, welcher Serverdienste überhaupt laufen ... Samba? NFS? SSH? FTP? ...

  5. Bodo Franz sagt:

    Hallo,

    ich habe auf einem aktuellen Debian 6.06 Owncloud 4.5.5 installiert und schaffe es einfach nicht, ein Video (mpg ) direkt abzuspielen. Wo könnte das Problem liegen ?

    Grüsse
    Bodo

    • jdo sagt:

      Geh mal mit einem rechten Mausklick auf das Video und versuche herauszufinden, mit welchem Codec das Ganze zusammengebastelt wurde. Ansonsten probier mal aus, das Video mit ffmpeg (oder einem anderen Tool) in mp4 oder ogg umzuwandeln: ffmpeg -i video.mpg video.ogg ... ich gehe davon aus, dass Du das Video-Plugin installiert hast. ownCloud Video-App unterstützt nicht alle Video-Container ...

  6. Bodo Franz sagt:

    Hallo,

    ich habe nur das Own-Cloud App Video-Player installiert ! Was meinst Du mit " Video-Plugin " ?

  7. Bodo Franz sagt:

    Hallo alle,

    habe jetzt ein Video nach mp4 konvertiert, das funktioniert nun !
    Schade, dass es ( noch ) keinen Player gibt, welcher die gängigsten Formate kann ( mpg, avi etc.. )

  8. Victor Rummelt sagt:

    Hi,

    ich hatte vor 2-3 Monaten auch mal OwnCloud und nun auch in der neuen Version ausprobiert, hat aber nicht wirklich Spaß gemacht. Irgendwie wirkt das Projekt vom Client und vom Server her noch ziemlich unausgereift, auch wenn man viel im Web darüber lesen kann. Die Sync Probleme hatte ich auch!
    Bin bei der Suche nach anderen Lösungen auf PowerFolder gestoßen, das wirkt ganz anders, allein schon von der Web Oberfläche her, auch wenn man dort noch keine Dateien umbenennen kann, so wie bei OwnCloud. PowerFolder hat aber den Vorteil, dass der Client auch P2P zu anderen Clients synct und die ganze Architektur sehr durchdacht zu sein scheint. Ausserdem klappte die Synchronisation bei PowerFolder einwandfrei und der PowerFolder Server war sehr gut dokumentiert. Leider gilt das nicht für den PowerFolder Client, der aber recht einfach in der Bedienung ist. Hab jetzt hier bei mir Zuhause eine kleine Wolke am laufen. Der Mini Server hat mich zwar 10 EUR gekostet (kleinstes Angebot), aber für meine 4 User reichts. An meiner Uni (Heidelberg) wird jetzt auch PowerFolder angeboten, aber erstmal nur als Test. Macht aber einen sehr guten Eindruck.

    Grüße
    Victor

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