Ausblick auf die Neuerungen in Fedora 25 Workstation – Wayland ersetzt X11

21 November 2016 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Bei fedoramagazine.org gibt es einen recht überschaubaren, aber informativen Beitrag über die Neuerungen in Fedora 25 Workstation. Das ist die Desktop-Variante, werden die meisten wissen.

Fedora 25 Workstation kannst Du ab morgen von der offiziellen Website herunterladen.

GNOME 3.22

Per Standard wird Fedora 25 Workstation auf GNOME 3.22 setzen. Wem das nicht taugt, der muss sich eben bei den Spins umsehen.

Unter anderem kannst Du in der Files App mehrere Dateien auf einmal umbenennen und das Tool für die Tastatur-Einstellungen wurde überarbeitet. Außerdem haben die Entwickler die Software App optimiert. Die Startseite wurde verbessert und das Stöbern in den Kategorien ist laut eigenen Angaben einfacher.

Wayland ersetzt X11 und Unterstützung für MP3 Decoding

Wayland zieht als Standard ein und ersetzt X11. Wem Wayland noch zu unsicher ist, der kann weiterhin X11 verwenden.

Neu ist auch, dass per Standard ein Decoder für MP3 angeboten wird. Sobald Du erstmalig ein MP3 aus Deiner Musiksammlung aufrufst, springt die GNOME Software zu Hilfe, damit Du den entsprechenden Codec installieren kannst. Früher musstest Du auf eine Repository eines Drittanbieters setzen, um MP3-Dateien unter Fedora abspielen zu können.

Fedora Media Writer

Mithilfe von Fedora Media Writer kannst Du Fedora 25 Workstation sehr einfach herunterladen und installieren. Darüber lassen sich auch andere Fedora-Varianten, Spins und Labs installieren. Das Tools hilft beim Finden der aktuellen Fedora-Version und schreibt das Abbild auf einen tragbaren Datenträger wie zum Beispiel einen USB-Stick. Danach darfst Du das Betriebssystem live testen. Linux-Anwernder kennen das Prinzip eines Live-Systems gut. Du musst nicht erst installieren, um das System testen zu können. Fedora Media Writer löst in gewisser Weise Live USB ab.

Verbesserte Unterstützung für Flatpak

Entwickler dürfte interessieren, dass Fedora 25 Workstation verbesserte Unterstützung für Flatpak mitbringt. Flatpak verfolgt das gleiche Prinzip wie Ubuntu Snaps. Anwendungen bringen alle Abhängigkeiten mit und lassen sich einfach starten. Weiterhin laufen diese Anwendungen in einer Sandbox und sind somit von Betriebssystem isoliert.

Neben Flatpak und Snap gibt es in diesem Bereich mit AppImage noch eine weitere Option. Welche sich davon im Endeffekt durchsetzen wird und ob sich die Distributoren irgendwann überhaupt für eine entscheiden, steht in den Sternen. Dieser Bereich ist wohl noch zu neu, um eine klare Aussage treffen zu können.

Es gibt schon einige Anwendungen, die im Flatpak-Format verfügbar sind. Dazu gehören LibreOffice, Telegram, PiTiVi, GIMP, diverse GNOME-Anwendungen und so weiter.

Fedora 25 Workstation bringt verbesserte Unterstützung für Flatpak

Fedora 25 Workstation bringt verbesserte Unterstützung für Flatpak

Erweiterungen veralten nicht dauernd

Bisher wurden die GNOME Shell Extensions mit der Version der GNOME Shell verglichen. Das war in den Anfangstagen von GNOME 3 notwendig, da sich der Unterbau sehr schnell änderte. Die Interfaces sind laut Angaben der Entwickler aber nun stabil und somit haben ein verlängertes Haltbarkeitsdatum.

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