Threema Open Source und bald als Desktop-App verfügbar

4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Ich benutze Threema selbst und einige wenige andere Leute auch. Es ist zäh, die Leute auf die Plattform zu bringen, auch wenn damit nur eine günstige Einmalzahlung verbunden ist. Zu Telegram lassen sich die Leute schneller überreden und einer der Hauptgründe ist wirklich: Es kostet nichts.

Threema wird Open Source

Dabei legen sich die Entwickler von Threema derzeit schon ins Zeug. Seit August sind Videoanrufe möglich und nun haben die Entwickler angekündigt, den Code offenlegen zu wollen. Anders gesagt: Threema wird Open Source – zumindest der App-Code. Der Quellcode für den Server wird allerdings nicht erwähnt.

In der Ankündigung gibt es aber noch einen weiteren wichtigen Punkt: Das Programm wird sich künftig parallel auf mehreren Geräten nutzen lassen – auch auf Desktops und unabhängig vom Smartphone. Welche Betriebssysteme das Unternehmen dabei unterstützen möchte, steht da nicht. Hier müssen wir uns überraschen lassen.

Laut eigenen Angaben werden dabei keinen personenbezogenen Daten auf einem Server gespeichert. Das ist schön.

Threema lässt sich via Web bereits via Browser nutzen. Allerdings muss dazu das Smartphone aktiv sein und Du musst die Web-Sitzung mit dem Smartphone koppeln.

Threema via Browser nutzen

Threema via Browser nutzen

Somit ist die angekündigte Desktop-App in der Tat eine Bereicherung. Von Telegram gibt es auch für Linux eine alleinstehende App, die wirklich gut funktioniert.

Parallele Nutzung ist gut

Eine Anwendung auf mehreren Geräten nimmt vielleicht auch ein bisschen den Druck, die App selbst sichern zu müssen. Das ist zwar nicht schwer und Du kannst das Backup auch auf eine Nextcloud machen, aber der Anwender muss selbst tätig werden. Threema ist nicht an eine Telefonnummer gekoppelt. Aus Sicht des Datenschutzes ist das gut, aber Du musst einen Kompromiss eingehen und eben selbst sichern.

Benutzt Du die App auf mehreren Geräten, dann sollte jedes dieser Geräte auch eine Sicherung der ID sein. Das stelle ich mir ähnlich wie zum Beispiel bei Nextcloud-E2EE vor. Solange Du auf ein Gerät mit der Mnemonic-Passphrase Zugriff hast, kannst Du das Konto auf anderen Geräten wiederherstellen.

Die Ankündigung lässt leider einige Fragen offen. Die Entwickler wollten wohl in erster Linie die neue Partnerschaft vorstellen und darauf hinweisen, dass die neuen Ressourcen die künftigen Entwicklungen möglich machen. Deswegen müssen wir einfach warten und uns überraschen lassen, was die Zukunft bringt.

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4 Kommentare zu “Threema Open Source und bald als Desktop-App verfügbar”

  1. Pekka sagt:

    Ich bin bei der Meldung zwar nicht in Euphorie verfallen, bin aber gespannt, was durch die Partnerschaft für neue Impulse folgen werden.

    • jdo sagt:

      Liegt vielleicht auch daran, dass keine Marketing-Abteilung eine blumige Ankündigung mit keiner Aussage und 14 Nebelkerzen geschrieben hat. 🙂

      Nutzung auf mehreren Geräten und Desktop-Apps wären schon nett.

  2. micha sagt:

    Ich frage mich, wie Telegramm denn Geld verdient

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