Kryptowährungen: Dust will Wechselgeld zu Bitcoin machen

6 Oktober 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Auch wenn Bitcoins und sogenannte Altcoins immer bekannter werden, ist ein Kauf weiterhin eine nicht ganz triviale Geschichte. Das ganze Thema ist immer noch sehr komplex. Enthusiasten sehen den Wert hinter der Technologie, die anderen versuchen einfach, einen schnellen Euro zu machen. Ich persönlich finde die Materie sehr spannend und beschäftige mich immer mehr damit. Allerdings nicht als Trader, davon habe ich zu wenig Ahnung. Ein bisschen habe ich investiert und werde einfach sehen, was daraus in ein paar Jahren geworden ist. Immer mehr Firmen beschäftigen sich mit Bitcoin oder Kryptowährungen und eine interessante Geschichte ist Dust.

Bitte investiere nur das Geld, dessen Verlust Du auch verschmerzen kannst. Kryptowährungen sind sehr wankelmütig und es kann durchaus sein, dass plötzlich alles weg ist. Ich hoffe es nicht, aber die Möglichkeit besteht!

Dust will Dein Kleingeld investieren

Geld, das man verschmerzen kann, ist normalerweise kleines Wechselgeld. Die App Dust funktioniert derzeit in Europa sehr bedingt und die Idee zur Investition von Kleingeld ist auch nicht neu, spannend ist die Software trotzdem. Sollte das funktionieren, wird das in Europa auch bald irgendwie möglich sein, kann ich mir vorstellen.

Dust verbindet sich mit Deinem Bankkonto und überprüft Deine Transaktionen. Jede Transaktion wird dann zum nächsten US-Dollar hochgerechnet. Somit sammelt die App, erhältlich für Android und iOS, im Prinzip Wechselgeld ein. Sobald 10 US-Dollar zusammengekommen sind, werden mit diesem Geld Bitcoin, Litecoin oder Ethereum gekauft. Als Anwender kannst Du den Prozentsatz für die jeweilige Kryptowährung wählen. Die Kryptowährung wird via Coinbase gekauft. Das ist eine der größeren Unternehmen in diesem Bereich.

Dust funktioniert derzeit mit 9000 Finanzinstituten in den USA, inklusive Wells Fargo, Chase und Citi, weil die App einen Service einsetzt, der sich Plaid nennt. Dieses Plaid ist eine Schnittstelle zwischen Banken und Entwicklern, die eben Finanz-Apps erstellen möchten. Dust funktioniert übrigens auch mit der Britischen Startup-Bank Monzo.

Dust macht aus Kleingeld oder Wechselgeld Bitcoin, Litecoin oder Ethereum

Dust macht aus Kleingeld oder Wechselgeld Bitcoin, Litecoin oder Ethereum

Dust befindet sich derzeit in einem Alpha-Stadium. Wer mitmachen möchte, muss sich für die Alpha-Version registrieren. Ob sich die App durchsetzt und wie legal das Ganze ist, muss sich noch zeigen. Dust ist also mit einer guten Portion Vorsicht zu genießen.

Ich mache erstmal nicht mit, da ich keine Bank verwende, die von Dust unterstützt wird. Ein Auge werde ich aber schon darauf haben. Meine Cent-Beträge von Einkäufen landen oftmals auch in einem Glas und wenn das voll ist, dann wird lecker Essen gegangen, eine gute Flasche Hurramacher gekauft und so weiter. Da bin ich sicher nicht der einzige. Dust macht im Endeffekt das Gleiche.

App verbindet sich zu Bank … hmmmm

Allerdings habe ich auch immer etwas Bauchschmerzen, wenn sich eine App mit meiner Bank verbinden möchte. Ich halte das eigentlich so gut getrennt wie möglich. Auf meinen Mobilgeräten befinden sich keine Bankinformationen außer eine 2FA (Zweifaktor-Authentifizierung) App, die aber zur Sicherheit beiträgt. Wie Dust das mit der Security handelt, würde mich dann schon noch interessieren.

Sicher ist aber, dass Apps wie diese Menschen den Zugang zu Kryptowährungen einfacher machen. Das ist eine positive Entwicklung. Die großen Bankmanager können sagen, was sie wollen. je mehr sie über Kryptowährungen schimpfen, desto eher glaube ich an die Technologie. Ich habe weiterhin vor, monatlich einen kleinen Betrag in Kryptowährungen zu investieren. Einer meiner Favoriten ist weiterhin Verge (XVG), das man in der Zwischenzeit schnörkellos über NextChange.io (das ist ein Referrral-Link, der Dir keine Nachteile, mir aber eine kleine Provision bringt) kaufen kann.

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