Beste VPNs für Apple Mac M1: native Apps oder Rosetta

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Die neuen Versionen von Apples MacBook Pro, macBook Air oder iMac sind mit dem eigens entwickelten M1-Chip ausgestattet. Dafür gibt es native Apps und solche, die mithlfe des Übersetzungs-Programms Rosetta ausgeführt werden. Natürlich laufen die Apps mit Rosetta ebenfalls, aber es ist eine weitere Schicht zwischen Programm und der Hardware. Das bedeutet, dass native Apps für Apples M1 effizienter laufen. Sie sind nicht nur schneller, sondern schonen unter anderem auch den Akku besser.

Was ist das beste VPN für Apples neuen M1-Chip?

Was ist das beste VPN für Apples neuen M1-Chip?

Hast Du ein MacBook oder einen iMac mit Apples neuem M1-Chip, dann ist es auf jeden Fall besser, eine native App dafür zu benutzen. Das gilt auch für VPNs und derzeit gibt es nur wenige Anbieter, die solche Apps anbieten. Installierst Du eine App, die nicht direkt mit dem M1-Chip kompatibel sind, wirst Du wahrscheinlich direkt aufgefordert, Rosetta zu installieren.

Die besten VPNs für Apple Mac M1

  • Surfshark – erster VPN-Anbieter mit einer nativen App für Apple Mac M1
  • NordVPN – universell und guter Adblocker für zusätzlichen Schutz
  • ExpressVPN – nicht günstig, aber hervorragender Service
  • ProtonVPN – Datenschutz aus der Schweiz

Surfshark mit nativer App

Das derzeit beste VPN für Apple Mac M1 ist meiner Meinung nach Surfshark. Das liegt ganz einfach daran, dass es der erste Anbieter mit einer nativen App für Apples M1 Chip ist. Wie bereits erwähnt, läuft die App nicht nur effizienter, sondern das wirkt sich auch positiv auf die Performance und die Verbindungsgeschwindigkeiten aus. Es ist immer besser, wenn keine weitere Schicht zwischen Hardware und Programm übersetzen muss, auch wenn Rosetta gut funktioniert. Hier einige weitere Highlights von Surfshark

  • Keine Limits bei gleichzeitigen Verbindungen
  • Apps für macOS, iOS, Windows, Android und Linux – Router-Einsatz gestattet
  • Adblocker: Ja
  • Zero-Logs: Ja
  • Funktioniert in restriktiven Ländern: Ja
  • Geoblocking entsperren: Ja, unter anderem Netflix, Zattoo Schweiz, Das Erste Mediathek, ZDF, BBC iPlayer und noch mehr
  • P2P / Torrents gestattet: Ja
  • Besonderheiten: Alle Server laufen im RAM
  • Geld-Zurück-Garantie: 30 Tage

Seit Version 3.4.0 ist Surfshark direkt kompatibel mit Apples M1-Chip. In diesem Update wurden außerdem Verbesserungen bei den Verbindungen mit OpenVPN und WireGuard eingepflegt. Die Verbindungen laufen damit noch reibungsloser.

Surfshark bietet zudem einen Adblocker an, der sich CleanWeb nennt. Damit werden nicht nur nervige Werbung und Tracker blockiert, sondern die Funktion schützt Deinen Mac M1 auch vor Phishing und anderer Malware. Du musst die Funktion aber selbst aktivieren. Sie ist per Standard ausgeschaltet, weil nicht alle Websites oder Services damit funktionieren. Das sind in erster Linie aber solche, die Dich tracken wollen.

CleanWeb und Whitelister

Surfshark CleanWeb und Whitelister

Eine weitere Besonderheit ist, dass alle Server von Surfshark im RAM laufen und damit keine Daten auf einem Datenträger landen. Dank der Zero-Logs-Richtlinie speichert Surfshark sowieso keine Daten von Dir, aber sollten Behörden einen Server konfiszieren, sind darauf überhaupt keine Daten zu finden.

30 Tage kostenlos testen

Du kannst Surfshark 30 Tage kostenlos testen, weil es eine Geld-Zurück-Garantie gibt. Gefällt Dir der Service nicht, dann bittest Du nach 30 Tage einfach um eine Rückerstattung.

Surfshark für Mac M1*

Bist Du digitaler Nomade und reist mit Deinem neuen MacBook Air in Länder mit starker Zensur oder VPN-Sperren, dann steht Dir Surfshark an dieser Stelle ebenfalls zur Seite. Das VPN bietet einen Tarnmechanismus, mit dem Du VPN-Sperren umgehen kannst. Das heißt, dass Dein VPN auch in Ländern wie Russland, China, der Türkei oder Ägypten funktioniert. Wichtig ist das, wenn Du ohne Einschränkungen auf das Internet zugreifen möchtest. Außerdem schützt Du Dich vor den Augen einer neugierigen Regierung.

Bist Du im Ausland, willst Du vielleicht auch alle Sendungen der ARD und des ZDF entsperren. Das funktioniert ebenfalls. Surfshark entsperrt außerdem populäre Streaming-Services wie zum Beispiel Netflix und BBC iPlayer.

NordVPN – günstiger Alleskönner

Es ist als eines der besten universellen VPNs auf dem Markt bekannt, aber derzeit gibt es keinen nativen Client für MacBooks mit M1. Natürlich funktioniert NordVPNs macOS-App via Rosetta und es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis auch die neuesten Apple-Modell nativ unterstützt werden.

  • 6 gleichzeitige Verbindungen
  • Apps für macOS, iOS, Windows, Android und Linux – Einsatz auf Router erlaubt
  • Adblocker: Ja
  • Zero-Logs: Ja
  • Funktioniert in restriktiven Ländern: Ja
  • Geoblocking entsperren: Ja, Netflix, Hulu, BBC iPlayer, Zattoo Schweiz, ZDF, ARD, HBO und viele mehr
  • P2P / Torrents gestattet: Ja, auch speziellen Servern
  • Besonderheiten: Server laufen bereits teilweise im RAM
  • Geld-Zurück-Garantie: 30 Tage

NordVPN ist bekannt dafür, Geoblocking hervorragend umgehen zu können. Es ist eines der besten Streaming-VPNs, wenn Du Netflix USA, BBC iPlayer oder Zattoo Schweiz schauen möchtest. Lebst Du im Ausland, kannst Du damit auch Sendungen von ZDF und ARD schauen, die mit sogenannten Ländersperren behaftet sind.

NordVPN mit Deutschland verbunden – macOS

NordVPN mit Deutschland verbunden – macOS

Der Adblocker des Unternehmens – CyberSec – funktioniert hervorragend. Auch hier ist es so, dass Du die Funktion selbst aktivieren musst. CyberSec blockiert nicht nur Werbung und Tracker, sondern schützt auch vor Malware und Phishing-Websites.

Der VPN-Provider bietet außerdem Spezialserver an, die Tor über VPN ermöglichen. Das ist im Prinzip das Gleiche, als würdest Du Dich mit einem VPN verbinden und dann den Tor-Browser benutzen.

Umgeht VPN-Sperren mit Leichtigkeit

NordVPN hat einen Tarnmodus, mit dem Du den Service auch in Ländern wie China, Russland, dem Iran, der Türkei und so weiter benutzen kannst. Internet-Zensur wie in Indonesien oder Ägypten umgehst Du damit auch. Der Provider protokolliert die Online-Aktivitäten der Anwenderinnen und Anwender nicht. Dafür sorgt die Keine-Logs-Richtlinie.

Torrent-Downloads und P2P ist grundsätzlich erlaubt. Dafür gibt es relativ viele spezielle Server, die für solche Aktivitäten konfiguriert sind.

NordVPN für Apples M1*

Der Provider bietet nicht nur Apps für macOS, iOS, Windows und Android, sondern auch einen der besten Linux-Clients. Dieser funktioniert sogar auf einem Raspberry Pi. Das findest Du nicht so oft.

Die Geld-Zurück-Garantie funktioniert bei NordVPN wirklich problemlos. Gefällt Dir der Service nicht, kontaktierst Du den Support via 24/7 Live-Chat und bittest um eine Rückerstattung. Binnen weniger Tage hast Du Dein Geld wieder.

ExpressVPN – schnell, aber nicht günstig

ExpressVPN ist ein herausragender Service. Verglichen mit der Konkurrenz ist das VPN nicht günstig, aber mit unter 10 € pro Monat trotzdem erschwinglich. Es ist ein Service für die anspruchsvollen Anwenderinnen und Anwender.

  • 5 gleichzeitige Verbindungen
  • Apps für macOS, iOS, Windows, Android und Linux – darf man auf einem Router einsetzen
  • Adblocker: Nein
  • Zero-Logs: Ja
  • Funktioniert in restriktiven Ländern: Ja
  • Geoblocking entsperren: DAZN, Netflix, BBC iPlayer, Zattoo Schweiz, ZDF, ARD und viele weitere
  • P2P / Torrents gestattet: Ja
  • Besonderheiten: Server laufen alle im RAM (TrustedServer-Technologie), Lightway-Protokoll
  • Geld-Zurück-Garantie: 30 Tage

Einer der größten Nachteile von ExpressVPN ist, dass es keinen Adblocker gibt. Viele andere Top-VPNs haben so eine Funktion und ich benutze das gerne. ExpressVPN ist ein herausragender Service, aber an dieser Stelle wäre eine Nachbesserung wünschenswert. Ganz so dramatisch ist es aber nicht, weil Browser wie Firefox, Brave und Vivaldi selbst angefangen haben, Tracker und Werbung zu blockieren. Außerdem kannst Du immer eine Erweiterung wie uBlock Origin installieren.

ExpressVPN ist ein herausragender Service, auch für macOS auf dem M1

ExpressVPN ist ein herausragender Service, auch für macOS auf dem M1

Der Service gestattet im gesamten Netzwerk Torrent-Downloads und P2P-Datenverkehr. Auch ExpressVPN setzt auf eine Zero-Logs-Richtlinie und garantiert, die Online-Aktivitäten der Nutzerinnen und Nutzer nicht zu verfolgen. Die TrustedServer-Technologie besagt lediglich, dass alle Server im RAM laufen. Bei jedem Neustart sind alle Daten auf dem entsprechenden Server gelöscht.

Lightway-Protokoll ist schnell

Das eigens entwickelte Lightway-Protokoll ist ziemlich schnell, das muss man zugeben. Allerdings ist der VPN-Service an sich flott. Auf jeden Fall reicht es, um in HD streamen zu können. Dafür sind nur 5 MBit/s notwendig und das bieten alle Top-VPNs auf dem Markt an.

ExpressVPN hat auch Split-Tunneling, das derzeit allerdings noch nicht mit macOS 11 funktioniert. Bei dieser Technologie kannst Du selbst bestimmen, welche Apps das VPN nutzen und welche nicht. Das ist angenehm, wenn Du zum Beispiel BBC iPlayer (Großbritannien) schauen willst, aber Du gleichzeitig für einen Service eine deutsche IP-Adresse brauchst.

ExpressVPN für MacBooks mit M1*

Überzeuge Dich am besten selbst und teste ExpressVPN 30 Tage risikofrei. Während dieser Testphase kannst Du jederzeit den Support kontaktieren und um eine Rückerstattung bitten. Das funktioniert via E-Mail oder auch via 24/7 Live-Chat.

ProtonVPN – Schweizer Datenschutz

Das VPN wird von den gleichen Leuten gemacht, die auch hinter ProtonMail stehen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in der Schweiz und dort herrschen mitunter die strengsten Datenschutzgesetze überhaupt.

  • Gleichzeitigen Verbindungen: bis zu 10, kommt auf das Paket an
  • Apps für macOS, iOS, Windows, Android und Linux – Router-Einsatz möglich
  • Adblocker: Ja, beim Plus-Paket
  • Zero-Logs: Ja
  • Funktioniert in restriktiven Ländern: Ja
  • Geoblocking entsperren: Ja, aber nur beim Plus-Paket
  • P2P / Torrents gestattet: Ja
  • Besonderheiten: Secure-Core-Server 1000 Meter unter der Erde, kostenlose Version
  • Geld-Zurück-Garantie: 30 Tage

Bei ProtonVPN bekommst Du Funktionen je nach Paket. Eine Besonderheit des Anbieters ist, dass es eine komplett kostenlose Version gibt. Es ist eines der wenigen kostenlosen VPNs, das vertrauenswürdig ist. Das Datenvolumen ist dabei nicht eingeschränkt, aber die Geschwindigkeit gedrosselt. Außerdem gibt es nur Zugriff auf Server in drei Ländern: USA, die Niederlande und Japan. Die kostenlosen Server sind außerdem meist ziemlich stark ausgelastet.

Der Anbieter unterstützt alle populären Betriebssysteme. Wie bei vielen anderen hast Du auch hier die Möglichkeit, die Verbindungen manuell über die entsprechenden Konfigurationsdateien einzurichten. Ein Client ist natürlich wesentlich bequemer.

ProtonVPN-Clients – auch für macOS und iOS

ProtonVPN-Clients – auch für macOS und iOS

Mit dem Plus-Paket kannst Du gesperrte Inhalte entsperren und es ist P2P-Datenverkehr erlaubt, also auch Torrents. De Adblocker NetShield und Zugriff auf die Secure-Core-Server sowie Tor über VPN bekommst Du aber erst ab dem Plus-Paket. Ab diesem Paket hast Du auch die Möglichkeit, diverse Streaming-Anbieter zu entsperren.

Erst testen, dann kaufen

Wie gut ProtonVPN auf Deinem Gerät funktioniert, kannst Du mit der kostenlosen Version testen. Außerdem gibt es eine 30-tägige Geld-Zurück-Garantie, wenn Du ausprobieren möchtest, wie gut der Anbieter Streaming-Services entsperren kann oder wie gut der Adblocker ist. Bei diesem VPN-Provider ist es aber so, dass Du Dein Geld anteilig zurückbekommst, und zwar für die Tage, die noch nicht verbraucht sind.

ProtonVPN für Apples M1*

Legst Du hohen Wert auf Anonymität, dann interessierst Du Dich sicherlich für die Secure-Core-Server des Anbieters. Sie befinden sich in einem ehemaligen Bunker der Schweizer Armee – 1000 Meter unter der Erde. Benutzt Du die Technologie, werden Deine Daten durch mehrere Server geleitet, was wiederum den Datenschutz erhöht.

Warum brauche ich ein VPN auf einem MacBook oder iMac?

Macs gelten als ziemlich sicheres Betriebssystem, egal, ob Du einen M1 oder ein älteres Gerät hast. Dennoch willst Du Deinen Traffic in öffentlichen Hotspots, WLANs oder fremden Netzwerken schützen. Außerdem kannst Du mit einem VPN Geoblocking oder Zensur umgehen.

Schützt ein VPN meinen Apple M1?

Ja. Die besten VPNs für Apple M1 bieten auch Adblocker an, wie zum Beispiel Surfsharks CleanWeb. Das blockiert aber nicht nur nervige Werbung, sondern auch Tracker und es blockiert Malware und Phshing-Websites.

Ist eine native App besser als Rosetta?

Das auf jeden Fall. Rosetta übersetzt eine nicht native App für den M1 und das braucht Ressourcen und Rechenleistung. Native Apps wirken sich mitunter positiv auf die Akkuleistung aus. Außerdem sind solche Programme schneller.

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