Apple Time Machine kommt nach Linux, also so ähnlich

8 Juli 2011 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

FUSE Logo 150x150Apple Time Machine ist eine Funktion, die vor knapp vier Jahren in Mac OS X 10.5 „Leopard“ vorgestellt wurde. Es handelt sich hier um ein automatisches Backup-System, das für den Anwender so einfach wie möglich zu bedienen ist. Im Grunde genommen muss der Anwender gar nichts machen. Nun gibt es eine einfache Lösung für Linux, mit der sich auf Datensicherungen von Apple Time Machine inklusive dessen Management zugreifen lässt – allerdings nur lesbar. Möglich ist dies durch ein neues virtuelles Dateisystem mit Namen Time Machine File-System (TMFS).

Da die Backups einfach durch Kopieren der Daten erfolgt, lassen sich diese lesen, solange man ein HFS+-Dateisystem einbinden kann. TMFS macht es im Prinzip nur einfacher, diesen Dateiordner-Wust zu lesen.

Time Machine File-System ist ein neues Projekt, das auf dem virtuellen FUSE-Dateisystem C++0x basiert. Die Quelldateien liegen auf GitHub. Nette Idee, auch wenn Herr Torvalds der Meinung ist, dass FUSE-basierte Dateisysteme Spielzeuge für Narren sind.

Wer sich nun Hoffnung macht, dass Apple Time Machine für Linux kommt – gibt es ja schon so ähnlich. Btrfs kann Schnappschüsse machen. Fedora hat ein Rollback-System, wenn eine yum-Transaktion vollzogen wird und Ubuntu arbeitet ebenfalls an einer Wiederherstellungs-Unterstützung. ZFS hat ebenfalls Schnappschuss-Unterstützung und für ext4 wird es vielleicht auch kommen. GNOME 3.2 bringt ebenfalls eine Art Time Machine – Deja Dup. Allerdings fehlt der Software noch einiges an Funktionalität.

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