Einige Dinge, die mit bei Kubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ (Beta) aufgefallen sind

9 Oktober 2013 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Kubuntu Logo 150x150Das Upgrade auf Kubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ lief eigentlich sehr sehr geschmeidig. Es wäre aber natürlich viel zu einfach, wenn alles sofort funktionieren würde. Auf der anderen Seite gibt es auch Sachen, die plötzlich einfach so klappen. Um es gleich vorweg zu nehmen, es sind eher individuelle Problemzonen. Allerdings nicht so ungewöhnlich, dass nicht auch andere betroffen sein könnten.

Ich verwende Kubuntu 13.10 nun erst seit einem Tag. Dennoch hier einige Sachen, die mir aufgefallen sind.

Scratch stürzt beim Abspielen von Klängen nicht mehr ab

Scratch dürften die meisten kennen. Es handelt sich um eine Entwicklungs-Umgebung, bei der man eigentlich alles mit der Maus zusammenstöpseln kann. Scratch richtet sich in erster Linie an Kinder oder Menschen, denen man auf einfache und spielerische Weise das Programmieren beibringen möchte.

Scratch hat seine Bekanntheit wohl auch dem Raspberry Pi mit zu verdanken. Die Software ist auf Raspbian vorinstalliert.

Da ich derzeit an etwas mitarbeite, das den Einsatz von Scratch verlangt und mir das auf dem Raspberry Pi etwas zu pomadig ist – sagen wir so: auf einem i7 macht es einfach mehr Spaß, Dinge zu basteln und diese dann auszuprobieren. Es spart mir einfach Zeit, obwohl es auf dem Raspberry Pi natürlich genauso funktionieren würde. Außerdem muss ich dann nicht immer den Bildschirm hin- und herschalten.

Unter Kubuntu 13.04 (und wohl auch anderen Ubuntu-Derivaten) war das Problem, dass Scratch (1.4) jedesmal beim Abspielen eines Klangs abrauchte – und zwar komplett. Programm hat sich einfach geschlossen. Zur meiner großen Freude funktioniert das nun und Scratch verhält sich brav – spielt also Klänge ab. Schön, macht mein Leben einfacher.

Scratch: Kein Absturz mehr bei Klängen

Scratch: Kein Absturz mehr bei Klängen

Synology Samba-Share wollte sich nicht mehr einbinden

Da LibreOffice nicht mit KIO umgehen kann (ich habe das Übel hier mal beschrieben), binde ich die Samba-Freigaben des NAS (Synology) über die Datei /etc/fstab ein. Das hatte unter Kubuntu 13.04 auch wunderbar funktioniert. Nach einem Upgrade auf Kubuntu 13.10 wollte das aber nicht mehr funktionieren und Dolphin meckerte, dass nur root diese Aktion durchführen könnte. Eigenartig … ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob da am Kernel oder an Samba was geändert wurde.

Nach ein bisschen experimentieren stellte sich heraus, dass die Datei /etc/fstab bei cifs nun ein user bei den Optionen verlangt. Schreibe ich das user mit dazu, kann ich mit Dolphin einfach wieder auf meine eingebundenen Netzwerkfreigaben klicken und bekomme diese wie vorher angezeigt.

/etc/fstab: der user macht den Unterschied

/etc/fstab: der user macht den Unterschied

Paketquellen durchforsten

Beim Upgrade auf Kubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ deaktiviert das System einige Paketquellen – das ist nun kein Phänomen von Saucy, aber man vergisst es gerne. Deswegen ist es sicher nicht verkehrt, wenn Du Deine Paketquellen durchforstest und evaluierst, was Du davon gerne wieder hättest. Wenn Du zum Beispiel stable-daily von Videolan (wieder) aktivierst, kannst Du sofort auf VLC 2.1 aktualisieren.

Bei Upgrade auf Saucy deaktiviert

Bei Upgrade auf Saucy deaktiviert

VLC 2.1!

VLC 2.1!

VLC 2.1.1 "Rincewind"

VLC 2.1.1 „Rincewind“

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2 Kommentare zu “Einige Dinge, die mit bei Kubuntu 13.10 „Saucy Salamander“ (Beta) aufgefallen sind”

  1. unbekannt sagt:

    bei mir war es nicht so...

    bei mir musste

    username=/
    password=

    durch:

    username=
    password=
    domain=

    im .smbcredential file ersetzt werden!

    • jdo sagt:

      komisch ... viele Wege führen ganz offensichtlich durch Rom. Bei mir sind immer noch die oben beschriebenen Änderungen im Einsatz und das funktioniert.

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