OS4 OpenDesktop 1.0 richtet sich an ältere 32-Bit-Rechner

20 August 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

OS4 Logo 150x150Erst im letzten Monat haben die Entwickler der Linux-Distribution das auf Xbuntu 12.04 basierende OS4 12.5 zur Verfügung gestellt. Nun gibt es eine weitere Variante, die sich OS4 OpenDesktop 1.0 nennt. Dessen Einsatzziel sind laut eigener Aussage ältere Rechner, Netbooks und Ultrabooks. Der Fokus liegt auf Mobilität und Cloud-Computing.

Dem Anwender soll das Leben so einfach wie möglich gemacht werden. Das System bringt unter anderem die Software-Pakete Audacious, Totem und Google Chrome mit sich. Auch diverse Web-Apps sind bereits vorinstalliert. Diese sind im Detail: Angry Birds, Pandora, Netflix, Flixter, Google Mail, Google Drive, eBuddy, Weather Channel, Google Books, Google Music, Google Calendar, Offline Google Mail, NY Times, Hotmail und WebCam Toy.

Darüber hinaus sind alle Multimedia-Codecs installiert und es gibt Unterstützung für DVD-Playback. Wem das Ganze nun zu sehr nach Chrome OS riecht, der liegt gar nicht so falsch und die Entwickler von OS4 stellen sogar einen Vergleich zur Verfügung. Laut eigener Aussage laufe Chrome OS nur auf Hardware, die von Google ausgeschrieben ist. OS4 hingegen würde auf einem Pentium III oder nagelneuen i7-Prozessoren laufen.

Chrome OS versuche außerdem, Windows 7 zu kopieren. Die Oberfläche von OS4 sei hingegen frisch und lässt sich binnen 10 Minuten erlernen. Wer die herunterladbare Version haben möchte, wird um eine Spende von 20 US-Dollar gebeten. Das System funktioniert aber auch so. Du kannst das Abbild bei Ibiblio.org beziehen:  os4-od-1-0.iso (847 MByte)

Wirklich Lust zum Testen hatte ich ehrlich gesagt nicht. Grund dafür ist, dass ich bei Version 12.5 nicht wirklich etwas so Besonderes gesehen habe, das ich mir mit Xubuntu nicht selbst innerhalb einer Stunde selbst zusammenbasteln könnte. Wenn ich die Ankündigung richtig deute, enthält diese 32-Bit-Version allerdings weder Einschränkungen, noch fordert es bei jedem Neustart zu einer Spende auf. Sollte es jemand ausprobieren und ich liege falsch, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

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