Corel® AfterShot™ Pro: Professionelle Bildbearbeitungs-Software – auch nativ für Linux

13 Januar 2012 58 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)
Corel AfterShot Pro Übersicht

Bilderübersicht

Also recht viel mehr Extra-Zeichen hätte man in einem Namen kaum mehr unterbringen können: Corel® AfterShot™ Pro … nun weiß man auch, worüber sich die Entwickler von Money Island™ lustig gemacht haben. Aus der Pressemitteilung ist zu entnehmen, dass die Software wahnsinnig schnell, unglaublich robust, einfach nur toll ist und einzigartige Funktionen mit sich bringt – aber dafür ist so eine Ankündigung schließlich da.

Ich möchte aus der Mitteilung hervorheben, dass die Software mit RAW-Dateien umgehen kann und die Bilder nicht zerstörend bearbeitet werden. Also das Original wird dabei nicht angefasst und Anwender können jederzeit auf den Urzustand der Datei zugreifen.

Die Software gibt es auch in Deutsch und kostet als Download- und Box-Version 89,99 Euro. Bei der Box-Ausgabe kommen allerdings noch 18,00 Euro Versandkosten hinzu: www.corel.com/aftershotpro. Da aber keine die Katze im Sack kauft, stellt Corel auch eine Ausprobier-Version zur Verfügung. Diese gibt es für Windows, Mac OS X und Linux. Für letzteres stehen i386-RPM-, x86-Debian- und x86_64-Debian-Pakete zur Verfügung. Bei einer Download-Größe von zirka 34 MByte (deb, 64-Bit) ist das einen Versuch wert.

Update: Wie in einem Kommentar zu lesen ist, kannst Du hinter diesem Link ganz unten die Option Take Advantage of Preferred Pricing for Corel AfterShot Pro anklicken und hast derzeit die Möglichkeit, Corel® AfterShot™ Pro für 15 Euro zu erwerben! Vielen Dank für diesen Tipp!

Ist Corel® AfterShot™ Pro ein Lightroom-Ersatz?

Corel AfterShot Pro alternativer Überblick

alternativer Überblick mit Thumbnails

Nach dem Download bestätigte sich bereits, was ich aus dem Namen AfterShot vermutet habe. Diese Bildbearbeitungs-Software kann Gimp nicht ersetzen. Sie ist vielmehr eine Antwort auf Adobe Lightroom. Also mehr eine digitale Dunkelkammer. Das soll nun aber nicht negativ klingen, weil ich schon lange nach einem ebenbürtigen Lightroom-Ersatz für Linux suche (kein RawTherapee in Kombination mit Shotwell). LightZone ist mir zu behäbig und hat außerdem keine vernünftige Bildverwaltung an Bord.

Corel AfterShot Pro Metadaten-Browser

Filtern nach Metadaten

Corel® AfterShot™ basiert auf der Technologie von Bibble Labs, die von Corel akquiriert wurde. Ich habe die Software natürlich aus meiner Brille getestet und mich auf die Bereiche konzentriert, die ich unter Lightroom nutze. In erster Linie sind das Verwalten und Taggen der Bilder, RAW-Entwicklung und kleinere Korrekturen vornehmen. Unter Wasser hat man zum Beispiel oft viele Schwebeteilchen im Bild. Hat man es mit richtig „verschneiten“ Bildern zu tun, ist man mit Photoshop schneller unterwegs.

Für einen Testbeginn braucht man natürlich einige Bilder. Also habe ich einen ganzen Ordner in den Katalog eingeladen. Alle Schlüsselwörter wurden sauber importiert und mir ich gleich der Meta-Daten-Browser auf der linken Seite aufgefallen. Hier kannst Du komfortabel mit einem Klick nach ISO, Blende, Objektiv, Datum, Verschlusszeit, Brennweite, Schlüsselwörter und so weiter filtern.

Schnell und effizient

Corel AfterShot Raw-Bearbeitung

RAW? Kein Problem …

Was mir sofort aufgefallen ist, dass die Corel-Software Bilder wesentlisch schneller lädt, als Lightroom. Der Mac und mein Linux-Rechner sind ähnlich ausgestattet, wobei der Mac sogar leichte Vorteile haben dürfte. Vor allen Dingen bei großen Bildern, in meinem Fall 18 Megapixel, und RAW ist das Adobe-Programm schon teilweise ein Geduldspiel. Unter Corel® AfterShot™ Pro laden sich die Bilder fast komplett ohne Verzögerung. Dickes Plus hier für Corel® AfterShot™ Pro.

Auch das Entwickeln von RAW-Dateien geht recht zackig. Es fehlt mir persönlich gegenüber Adobe Lightroom an nichts. Wunderschön ist auch, dass Noise Ninja gleich mit an Bord ist. Das enthaltene Plugin ist zwar nur eine Lite-Version, funktioniert aber ganz gut. Wer die Vollversion hat, kann diese nach Kauf einfach freischalten.

Hinweis: Noise Ninja ist eine Software, mit der sich das Rauschen in Bildern verringern lässt. Vor allen Dingen bei Fotos mit höheren ISO-Zahlen kann Rauschreduzierungs-Software wirklich wahre Wunder bewirken. Ich hatte schon einmal die Standalone-Version von Neat Image für Linux vorgestellt, die auch einfach sagenhaft ist.

AfterShot Pro mit und ohne Noise Ninja

unten mit den Standard-Einstellungen von Noise Ninja

Sehr angenehm ist auch, dass sich die Software im Vollbildmodus betreiben lässt. Bei Bildbearbeitung kann man nie genug Platz haben. Eine weitere angenehme Funktion ist die Lupe. Diese aktiviert, kannst Du Dir das Bild in einem Ausschnitt auf 100 Prozent Vergrößerung ansehen und gleich komplett reinzoomen zu müssen.

Corel AfterShot Pro Lupe

Lupe

Weiterhin ist es möglich, Bilder in Stapeln zu sortieren, farblich in Gruppen zu organisieren und die Fotos zu bewerten. Du kannst auch Kopien von Bildern anlegen und diese dann bearbeiten. Gerade habe ich eine Funktion entdeckt, mit der sich ausgewählte Bilder in eine HTML-/JavaScript-Galerie exportieren lassen. Ich bin bei Weitem noch nicht fertig, alle Funktionen entdeckt zu haben. Mir gefällt die Software minütlich besser.

Wie schon erwähnt, kann die Corel-Software ähnlich zu Lightroom Bild-Fehler oder bei Unterwasser-Bildern Schwebeteilchen mit einer eingebauten Korrektur ausbessern. Ihc möchte hierzu aber in Kürze einen separaten Beitrag schreiben und das näher erklären.

Plugins

Wie in einem Kommentar angemerkt wurde, sollte auch unbedingt auf die verfügbaren Plugins verwiesen werden. Diese findest Du unter http://aftershotpro.com/plugins/. Noch nicht alle wurden von Bibble portiert. Viele davon sind gratis oder sogar FOSS. Vielen Dank für diesen Hinweis!

Fazit nach dem ersten Eindruck und der ersten Stunde spielen mit Corel® AfterShot™

Ich muss sagen, dass ich beeindruckt bin. Das ist eine tolle Software und kommt ist wohl endlich der Lightroom-Ersatz, auf den Linuxer so lange gewartet haben. Das gleiche nochmal als Photoshop-Ersatz und ich kauf gleich beide Pakete und schick installier Linux auf dem Mac. Nichts gegen Gimp, aber die intelligenten Heil-Funktionen in Photoshop CS5 – da kommt Gimp einfach nicht hin, sorry.

Beziehungsweise bräcute ich nicht einmal das Schwergewicht Photoshop. Eine Software, die lediglich die Heil-Mechanismen der Adobe-Software mit sich bringt würde mir persönlich genügen. Da würde ich auch gerne bezahlen dafür.

Corel® AfterShot™ Pro macht wirklich Laune. Ich werde die Testperiode von 30 Tagen ausgiebig nutzen und mich damit beschäftigen. Der erste Eindruck macht Hoffnung, dass ich zumindest die Verwaltung meiner Fotos komplett auf Linux umstellen kann. Der Preis ist attraktiv und die Software kostet wesentlich weniger als Lightroom.

Ich kann nur jedem Foto-Liebhaber empfehlen, sich die Testversion herunterzuladen. Es ist keine Registrierung notwendig und Corel stellt keine unangenehmen Fragen: Download -> Installieren -> Testen … so gehört sich das!

Tipp zur Datensicherung: Die Konfiguration für das Programm liegt in der Regel unter /home/<Anwendername>/.AfterShotPro. Für ein Backup kann man eigentlich das ganze Verzeichnis mitnehmen. Ebenso wichtig sind natürlich die Kataloge, die Du selbst angelegt hast.  Hier befindet sich die entsprechende Datenbank des jeweiligen Katalogs. Per Standard hat mir die Software die Kataloge unter /home/<Anwendername>/Bilder/AfterShot Pro Catalogs/ angelegt. Corel® AfterShot™ Pro kopiert die Original-Bilder nicht in diese Verzeichnisse. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Du auch die Ordner der Original-Bilder sicherst! Wie nun jeder seine Fotos organisiert ist Geschmacksache. Ich wollte nur darauf hinweisen, welche Ordner relevant für eine Datensicherung sind.

Corel AfterShot Pro weißer Adler

Nur bei mir oder bei anderen auch?

Einziger Kritikpunkt: Wenn ich zum Beispiel die Einstellungen aufrufe oder Bilder importieren und aktiviere eine Funktion, gibt es unter Linux Mint Katya 11 weißer Adler auf weißem Grund. Es funktioniert zwar alles, aber ich kann nicht mehr lesen, was ich aktiviert habe. Ob das nun daran liegt, dass ich eine Testversion von X.Org (x-swat, xorg edgers) verwende, weiß ich nicht. Vielleicht installiert die Software jemand auf einem anderem System und kann mich wissen lassen, ob dort das selbe Phänomen auftritt.

Teilweise sind auch die klickbaren Felder nicht klar ersichtlich. Im Zweifelsfall einfach mal auf einen Text klicken – zum Beispiel beim JPG-Export auf die Größen …

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58 Kommentare zu “Corel® AfterShot™ Pro: Professionelle Bildbearbeitungs-Software – auch nativ für Linux”

  1. Henrikx sagt:

    Super Artikel über Corel® AfterShot™ Pro. Die Software läuft ebenfalls unter Debian Wheezy tadellos. Apropos Debian, So ein toller Blog und (noch) nicht im Debian Planeten?
    http://planet.debianforum.de/
    Hier mal ganz schnell eintragen... (sag einfach ich habe dich gezwungen, oder mit Geld und Frauen bestochen 🙂 )
    http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?f=5&t=42989

    Hoffe Corel führt die Linux-Version weiter..

    • jdo sagt:

      Hallo und danke!

      Ich würde mich da ja gern anmelden. Aber entweder stell ich mich zu doof an oder ich finde keinen "Anmelde"-Knopf .... hmmmm ...

      • Henrikx sagt:

        Du musst dich einfach nur im Debianforum.de anmelden und in dem Thread (2ter Link im vorigen Kommentar) deinen Blog eintragen, dann ein wenig Geduld und.. Fertig. 🙂

  2. newrave sagt:

    Vielen Dank für den schönen Überblick. Habe mir auch gestern die Testversion herunter geladen und bin ebenfalls von dem Funktionsumfang beeindruckt.

    Allerdings bin ich nicht grad der große Fotograf und RAW-Bearbeitung ist bei mir jetzt auch nicht so gegeben, daher ist der Nutzen der Software für mich nicht ganz so hoch.

    Bilder verwalten und "leicht" bearbeiten, tue ich mit Digikam.
    Das reicht mir.

    Aber AfterShot ist schon ziemlich genial.
    Dein Problem mit den "weißen Adlern" (den Ausdruck kannte ich noch nicht) ist mir unter Kubuntu 11.10 nicht untergekommen. Nutze das Standard Kubuntu mit KDE SC 4.8 RC2. Hier wird alles sauber dargestellt.

    Lieben Gruß,
    Alex

  3. ODH sagt:

    Danke, das werd ich mir wohl aus Prinzip kaufen, damit die da sehen, dass es auch einen Markt bei Linux gibt.

    Derzeit nutze ich Darktable, womit ich mehr als zufrieden bin
    Könntest du dir auch mal anschauen, weil dürfte so ziemlich das selbe können.

  4. Uwe sagt:

    Zitat: Das ist eine tolle Software und kommt ist wohl endlich der Lightroom-Ersatz, auf den Linuxer so lange gewartet haben.

    *Hüstel* Bibble Pro (die aktuelle AfterShot-Version basiert im Wesentlichen auf Bibble pro 5.2) gibt es schon seit etlichen Jahren, auch bzw. gerade für Linux. Und im Gegenteil: Bibble 5 konnte im Bereich der Katalog-Funktionen deutlich mehr als ASP aktuell kann. Hat man nur aus Stabilitätsgründen wegen diverser Bugs alles wieder raus gehauen.

    Deine Grafikprobleme kann ich unter KUbuntu 11.04 nicht bestätigen, da läuft alles wie es soll.

    Was die Reparaturfunktionen angeht: ASP hat Ebenen und kann auch Reparaturebenen anlegen. Man kann schon auf dem RAW einzelne Bereiche clonen/ersetzen. Wenns nur um einzelne Korrekturen geht muss man da nicht später mit Gimp oder was Anderem ran, sondern macht das grad so mit. Und muss sich später beim Exportieren keine Gedanken mehr machen...

    Datensicherung: Ich rate dringend dazu in den Optionen die Funktion zum Schreiben von ASP-XMPs zu aktivieren. Da wird der ganze Parametersatz als ASP-spezifische XMP-File direkt neben der RAW-Datei geschrieben. Im Bedarfsfall muss man keine Kataloge wieder einspielen/wiederherstellen sondern kann einfach alle Bilder nochmal in den neuen Katalog einlesen.

    BTW: LightZone ist Geschichte...

    • jdo sagt:

      Was nutzt mir eine Software, der aus Stabilitäts-Gründen wieder alles genommen wird? Ich hatte in Lightroom bisher keinen einzigen Absturz und so etwas wünsche ich mir schon lange für Linux und den gleichen Funktionsumfang. AfterShot Pro scheint mir da ein geeigneter Kandidat zu sein. Ich muss erst noch ausprobieren wie die Software reagiert, wenn ich einige Tausend Bilder importiere.

      Die Reparatur-Funktionen sind mit denen zu Photoshop nicht zu vergleichen - das gilt für Lightroom auch. Gerade bei der Unterwasser-Fotografie muss man doch häufiger mal Schwebeteilchen ausbügeln und das ist mit den Funktionen von AfterShot Pro oder Lightroom grausam.

      Das mit LightZone hab ich gar nicht mitbekommen ...

  5. blackseven sagt:

    Über diesen Link : http://bibblelabs.com/press/pr20120109.html kann man die Vollversion auch für 15 Euro erwerben. Man bekommt einen Lizenzschlüssel, eine Prüfung auf die installierten Versionen erfolgt nicht. Ist im DSLR-Forum mehrfach beschrieben...

  6. tux sagt:

    Verglichen mit RawTherapee lohnt sich der Aufpreis also vermutlich nicht?

  7. Lorag sagt:

    Bei mir laufen Canon DPP und Photoshop CS2 unter WINE, was sehr performant ist und beides auch für meine Ansprüche völlig ausreichend. Die neueste CS brauch ich eh nicht. ASP werde ich mir trotzdem mal anschauen. Danke für den Tipp.

  8. Michi sagt:

    Ja, das find ich auch gut, das die "Großen" endlich auch auf dieses OS aufmerksam werden und Software dafür anbieten. Aber wie @Uwe oben schon bemerkte, gibt es schon lange ein sehr gutes RAW-entwicklungstool für Linux. Bibble 5, für das auch ich mich nach langen suchen entschieden habe.

    • Michi sagt:

      HAHAHA ... jetzt lach ich mich aber flach. Ich hab grad eine Werbe-Mail von Corel bekommen wo das SUPER-NEUE Corel-Aftershot Pro angepriesen wird, für nur 89,- Euro (Windowslizens)..

      Und in der Mail heist es:"Corel® AfterShot™ Pro basiert auf Technologie, die Corel von Bibble Labs erworben hat."
      Zuviel zu der Aussage:"Das ist eine tolle Software und ist wohl endlich der Lightroom-Ersatz, auf den Linuxer so lange gewartet haben."
      Linux hat also schon ein super Ligthroomersatz. Hat nur keine Gemerkt. ups. Also wird's gekauft, neu verpackt und -viola- hier kommt etwas GANZ NEUES.

      wie leicht man sich doch von etwas Werbung beeinflussen lassen kann.

      🙂

  9. spoilerhead sagt:

    Tolles Review,

    Ich würde aber noch unbedingt auf die Plugins hinweisen
    http://aftershotpro.com/plugins/

    Es sind zwar noch lange nicht alle von Bibble portiert, aber Sie rüsten oft tolle Funktionen nach, und traditionell ist ein Großteil der Plugins gratis, wenn nicht sogar FOSS

    Grafikfehler kann ich keine feststellen bei mir (Xubuntu 11.10)

    • jdo sagt:

      Danke für den Hinweis! Ich hab es im Beitrag mit aufgenommen.

    • blackseven sagt:

      Die Plugins habe ich ja jetzt auch gefunden - dummerweise den Button zum Download noch nicht - oder liegt das an chrome? Wahrscheinlich bin ich zu doof...

      • jdo sagt:

        Bei manchen ist ein Download-Button vorhanden, bei anderen nicht ... also bei mir (Firefox)

        • blackseven sagt:

          ...hat sich erledigt, nach chrome-Neustart waren die Links dann da... Hat es jemand geschafft, dieses Vignettierungs-Plugin nach Registrierung zu bekommen? Ich melde mich immer mit der vorhandenen ID an, bekomme dann immer wieder ein "Willkommens-Mail", aber das Plugin bekomme ich nicht...

          • jdo sagt:

            Das ist noch nicht fertig, soll aber bald kommen 🙂 ... "We're putting the finishing touches on Vigne right now; this will be available soon. We will email all those that have registered with the latest version of Vigne once it is available."

  10. Gerald sagt:

    Schon mal Darktable angesehen?

    Wird von einem professionellen Fotografen, der als Hobby Programmieren auf Linux hat ;-), entwickelt, ist gratis und in den Ubuntu-Repositories (11.10) bereits vorhanden. Mittlerweile ist der Umfang so weit fortgeschritten, dass es von vielen als Lightroom-Ersatz auf Linux schlechthin bezeichnet wird.

    • jdo sagt:

      Nein hab ich nicht ... klingt aber interessant und werd ich tun ...

      "Hobby Prgrammieren auf Linux" ... wenn ihm sonst nichts fehlt *gg*

      Ich hab mit AfterShot Pro nun für 15 Euro, dank des Hinweis in einem der Kommentare hier, gekauft. Für den Preis kann man nichts verkehrt machen und zeigt den "Großen" hoffentlicht, dass es einen Markt für Linux gibt und nicht jeder Linux-Anwender alles frei haben will. Ich bezahl auch mal gern für gute Software, wenn es ein vernünftiger Preis ist und mir die Software einen Vorteil bringt.

  11. knutbert sagt:

    Naja, bei den 15€ vergessen vermutlich alle, dass es sich hierbei um ein Preferred Prixing für Bibble 5 Lizenzinhaber handelt. Technisch bekommt man zwar eine vollwertige Lizenz, rechtlich hat man für 15€ aber keineswegs eine gültige Lizenz. Ich habs aber auch so gemacht 😉

    • jdo sagt:

      Stimmt. Kann aber auch ein Marketing Stunt sein,weil es keinerlei Prüfung gibt. Wenn für den Preis 4x mehr Leute zuschlagen als sonst, dann lohnt es sich auch wieder. Und bei 15 Euro überlegt man deutlich kürzer als bei 90.

  12. Enternix sagt:

    Vielen Dank für deinen Beitrag! Für 15 Euro habe ich dann auch zugeschlagen. Ich habe leider ein kleines Problem mit dem Aussehen der Oberfläche und ich weiß jetzt nicht, ob das ein Problem von AfterShotPro oder von Xubuntu, unter welchem Linux bei mir läuft, ist:
    Das Problem ist, dass das Programm nicht das native "Öffnen"-Dialog-Fenster nutzt, d.h. es wird ein etwas unschöner "Öffnen"-Ersatz angezeigt. Auf ubuntuusers.de ( http://forum.ubuntuusers.de/topic/qt-programme-z-b-mediaplayer-vlc-ohne-natives-/#post-3867042 ) gibt es zwei Fotos, die zeigen, was ich meine.

    • Enternix sagt:

      Nach einer Neuinstallation von Ubuntu 11.10 32-Bit (statt vorher Xubuntu 11.10 64-Bit) habe ich keinerlei Probleme mit dem Aussehen von nativen Dialog-Fenstern in Aftershot. War wohl ein Xubuntu-Problem.

  13. blackseven sagt:

    Das Problem mit den hellen Schriften auf hellem Grund habe ich nicht - allerdings hatte ich das mal ähnlich, als ich diverse Themen des Erscheinungsbildes ausprobiert habe. Die, die man sich das so runterladen kann, insbesondere die dunkleren Themen, sind wohl nicht so ausgereift. Probiere doch mal ein ubuntu-Standard-Erscheinungsbild, dann weisst Du mehr...

  14. Mo sagt:

    Hey, vielen Dank für den netten Test, hab mir daraufhin auch sofort die Demo runtergeladen und ausprobiert. Der Funktionsumfang erschlägt einen zu Beginn natürlich etwas aber das legt sich schnell wenn man sich damit etwas auseinander setzt. Nur etwas ist mir aufgefallen: In Aftershot Pro werden die Bilder richtig verpixelt dargestellt. Wenn ich sie im Bildbetrachter öffne und bei beiden 1:1 Vergrößerung nehme dann sehe ich in Aftershot deutlich die Pixel so dass es nicht mehr schön ist und im Bildbetrachter siehts wesentlich besser aus, kann das an den Thunbnails liegen? Hat einer eine Idee was ich noch machen könnte?

    lg mo:)

    • jdo sagt:

      Welcher Bildbetrachter? Sicher, dass der das Bild nicht automatisch verschönert und ASP das Original ungeschönt zeigt?

    • blackseven sagt:

      Also leicht verpixelt ist es für kurze Zeit bei mir auch - aber nur, wenn ich mehrere Raws offen habe und dann hin und her schalte. Welche Kamera hast Du denn und wie groß sind Deine Raws?

  15. ReneS sagt:

    Du bist Schuld. Ich habe das Ding einfach mal blind für 15 Euro gekauft. Bisher lief immer noch ein Fixfoto unter einem eingesperrtem XP. Wird wohl auch so bleiben, aber für 15 Euro noch ein zweites Tool für Spezialfälle zu haben, dass ist mehr als fair.

    • jdo sagt:

      Da bin ich gerne Schuld 🙂 ... das Ding gefällt mir wirklich besser als Lightroom - nicht nur, weil es nativ unter Linux läuft.

  16. cp sagt:

    Für 15€ kann man einfach nicht 'Nein' sagen. Und meine Güte, ist das Programm flink! Das kannte ich so ja noch nicht mal mit komprimierten Formaten.. aber mit RAW-Datein? Whow.

  17. klaus sagt:

    Es ist schade, das erst jetzt, nachdem Corel BibbleLabs aufgekauft hat, sich so manch einer eine Software besorgt, die schon vorher hervorragend war.
    Ich hoffe nur, das die Linuxunterstützung von Corel (dank irgendwelcher BWL-Fuzzis) nicht eingestellt wird. Ich hatte gerade deswegen Bibble5 bzw. jetzt "Corel Aftershot Pro" (für 15,-€) gekauft.
    Leider sprechen in der Hinsicht die Fakten gerade nicht für Corel, da sie in der Vergangenheit doch schon so etlich gute (aufgekaufte) Software gegen die Wand gefahren haben.

  18. pk sagt:

    Ich bin neugierig geworden und würde gerne die Testversion ausprobieren. Leider funktioniert der Link auf deren Seite nicht. Oder bin ich einfach nur zu blöd?

    Grüße,
    pk.

  19. Hmmm... Von Corel wird keine Linux-Version mehr offiziell angeboten. Wenn ich die Testversion herunterladen will, wird nur von Windows und Mac gesprochen. Habe mal auf Amazon nach dem Programm gesucht, da wird auch darüber geschrieben, dass das Programm scheinbar nicht bzw. extrem schleppend weiter entwickeld würde.

    Wie es ausschaut, hat Corel ein Linux-Programm gekauft, um es dann in gegen die Wand fahren zu lassen (siehe Corel-Linux, etc...). Auf dem Windows / Mac-Markt verdient man doch besser.

    Schade.

    • jdo sagt:

      Das stimmt aber nicht, wenn ich auf dem Link für die Trial-Version gehen, werden mit immer noch deb- oder rpm-Dateien angeboten: klick. Für Windows und Mac sind Download-Buttons vorhanden und für Linux die Links zu den jeweiligen Dateien.

  20. joern sagt:

    Und hier http://www.pro-linux.de/artikel/2/1583/11,einfuehrung.html gibts den Vergleich Fotoentwicklungs-Software für Linux.
    Ich hatte aftershot auch mal kurz probiert und auf dem ersten Blick sieht es wie darktable aus. Das was Ersteres mehr kann sind für mich keinen Hunderter Aufpreis wert.
    Noch feinere Einstellungen als darktable gehen mit photivo, aber da weiss auch der leicht fortgeschrittenen Anwender mit den vielen Einstellmöglichkeiten nicht immer etwas anzufangen...

    • jdo sagt:

      Stimmt, beide haben ein dunkles Theme. Ich benutze sogar beide, weil AfterShot Pro die Tethering-Eigenschaften von Darktable nicht hat. Allerdings bringt Aftershot Pro schon einiges mehr an Funktionalität mit sich und die Organisation der Bilder finde ich wesentlich angenehmer. Darktable ist eine hervorragende digitale Dunkelkammer, aber bei AfterShot Pro ist die Verwaltung der Fotos meiner Ansicht nach wesentlich angenehmer.

  21. joern sagt:

    Was sind denn die praktischen Erfahrungen mit RawTherapee?
    Im o.g. Link zu Vergleich sind eben nur die Funktionen angegeben und nicht das, was man in der Praxis notwendig benötigt oder einen sonst das Arbeiten erleichert.

    Ich habe jetzt mal einen "Film durchgezogen" und bin da bei RawThrapee wegen dem Aufwand-/Erfolg-Verhältnis hängengeblieben:

    Die Fotos in der Voreinstellung von RT sahen meist schon besser aus als die der parallel entwickelten JPEGs.
    In den Einstellungsmöglichkeiten wird man nicht gleich mit einem Funktionsüberangebot erschlagen: Etwas Korrektur Belichtung, Schatten/Lichter, Tonmapping, Chromation, Dynamik mit geschützen Hauton... und ab ins Gimps zum Schneiden und unscharf maskieren.
    Das Ganze dauert nur weng an Zeit und gibt meineserachtens für viele Bilder prima Ergebnisse. Oder liege ich da sehr falsch?

    LG
    joern

  22. joern sagt:

    Ich habe mich nun auch durchgerungen AfterShot Pro zu erwerben. Es hat doch durchdachtere Einstellmöglichkeiten Der Preis liegt aktuell bei 65 EUR.
    Was ich aber gegenüber Rawtherapee vermisse, ist die geniale Funktion "Tonmapping".
    Damit lassen sich wunderbar Strukturen freistellen. Oder habe ich diese nur noch nicht bei AfterShot Pro gefunden )
    LG
    Jörn

  23. Jörn sagt:

    Es wäre zu schön. Leider bekomme ich diese Wirkung damit nicht hin.

  24. Jörn sagt:

    Es war wohl eine Fehlinvestition, wenn AfterShot nicht mal grundlegende Funktionen besitzt, welche bei Rawtherapee und Darktable vorhanden und zumal noch Opensource sind.
    Ich habe nun ein paar Stunden im Netz gewühlt, und außer ein paar PlugIns
    http://aftershot.sadman.net/
    nur die selbe Frage und negative Meinungen gehört.

    Klaus Esser meint AfterShot Pro wäre ein Todeskandidat und favorisiert DarkTable:
    http://de.alt.rec.digitalfotografie.narkive.com/7P4Gy7P2/lightzone-fur-mac-linux-und-windows-jetzt-opensource.2

    Eine Amazon-Bewertung:
    http://www.amazon.com/Corel-ASP1ENMB-AfterShot-Pro/product-reviews/B006WVR9GY?pageNumber=8
    4. No HDR or tone-mapping capability
    -> This is no substitute for Lightroom, Adobe Elements 10 or Photoshop,...

    have o lot of fun

    • jdo sagt:

      Ich mag es schon und mir reicht es auch. Allerdings nehme ich nicht nur AfterShot Pro, sondern auch andere Software her. Ich mag es wegen der Fotoverwaltung und hatte es damals für nur 15 Dollar bekommen. Bei so einem Preis kann ich echt nicht meckern.

  25. Jörn sagt:

    Ich bin aber der Meinung, es wäre ein Leichtes - für Jemand der es kann - ein solches Plugin zu schreiben. Es kommt mir vor. das bei Unscharf maskieren (USM) eine Dynamikerhöhung genutzt wird.

  26. Jörn sagt:

    Was ist Moribond?

    Ich habe bei einem Autor einiger Plugins nach den Tonmapping-Plugin angefragt.

    ----------
    Hi,

    as you may know, AfterShot Pro is moribond or perhaps even already dead, so actually there is not much work on new plugins, by me or other authors...
    Have a nice day,
    RB
    ----------
    Das finde ich jetzt aber doof 🙁

  27. Jörn sagt:

    Ok. moribond ist französisch für sterbend.
    Warum, hat Corel so etwas verlauten lassen?

    • jdo sagt:

      Ich habe nichts derartiges von Corel gehört und frage mich auch gerade, warum sie dann Bibble überhaupt gekauft haben ...

  28. Jörn sagt:

    Update auf Version 1.2.0.7 ist da....

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