Kein per Standard aktiviertes RC6 in Linux-Kernel 3.2

29 Dezember 2011 3 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

TuxMichael Larabel von Phoronix berichtet, dass die RC6-Energiespar-Unterstützung für die Open-Source-Grafiktreiber der Sandy Bridge Hardware deaktiviert werden musste. Eigentlich war es Intels Ziel, RC6 für Sandy Bridge und Ivy Bridge im Linux-Kernel 3.2 aktiviert zu haben. RC6 kann Strom sparen und die OpenGL-Performance erhöhen. Gerade ersteres ist natürlich auf mobilen Systemen interessant, wenn sich die integrierte Grafikkarte energiesparend verwenden lässt.

Zunächst wurde RC6 für Linux-Kernel 3.2 von Linus Torvalds akzeptiert. Nun gibt es aber einen Patch von Keith Packard, um die Änderungen rückgängig zu machen. Das System friere mit dem RC6-Patch einfach ein. Wer die Funktion ausnutzen möchte und dann nicht von eingefrorenen Systemen geplagt ist, kann i915.i915_enable_rc6=1 als Kernel-Kommandozeilenbefehl übergeben und somit die Energiespar-Funktion aktivieren.



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3 Kommentare zu “Kein per Standard aktiviertes RC6 in Linux-Kernel 3.2”

  1. Atalanttore sagt:

    Manchmal frage ich mich, ob die Entwickler von Windows oder Mac OS X auch so große Schwierigkeiten haben eine Funktion in den Griff zu bekommen.

  2. Flo sagt:

    Hallo,

    bitte, könnt ihr mir helfen, wie genau ich diesen Parameter benutzen kann? GRUB scheint ihn nicht anzunehmen?

    Vielen Dank

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