WebApp Manager und Warpinator als Flatpak – Neues von Linux Mint

Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Im Monatsbereicht von Linux Mint bedanken sich die Entwickler bei den vielen großzügigen Spenden und die sonstigen Mitarbeiten am Projekt. Viele Bugfixes wurden auf Linux Mint 19.3 zurückportiert. Zum Beispiel stürzt muffin nicht mehr ab, wenn gewisse Steam-Spiele als Vollbild laufen. Ich habe meine Rechner bereits auf Linux Mint 20 Ulyana aktualisiert (meine ersten Schritte nach der Installation). Die Bugfixes sind auch LMDE 4 zugutegekommen. Der WebApp Manager ist eine interessante Neuerung.

Verbesserungen bei Warpinator

Für den Warpinator wurde eigentlich ein Name gesucht, aber die Software hat dann ihren Projektnamen behalten. Diverse Updates verbessern das Programm. Unter anderem werden die Dateiberechtigungen erhalten und die Netzwerk-Verbindung wurde verbessert.

Weiterhin stellen die Entwickler den Warpinator als Flatpak zur Verfügung. Ursprünglich wurde die Software mit Linux Mint 20 ausgeliefert und auf LMDE 4 portiert. Nun können alle Linux-Anwender*innen, die Flatpak nutzen können, auch den Warpinator einsetzen.

Warpinator ist bei Linux Mint 20 vorinstalliert

Warpinator ist bei Linux Mint 20 vorinstalliert

Wer Linux Mint 18 oder 19 einsetzt, findet das Programm in der Anwendungsverwaltung. Einfach danach suchen. Setzt Du auf eine andere Linux-Distribution, findest Du die Software bei Flathub.

Die Entwickler weisen noch darauf hin, dass Du Flatpak-Versionen und Nicht-Flatpak-Versionen im gleichen Netzwerk einsetzen kannst. Sie werden sich sehen und Du kannst einfach Dateien tauschen.

WebApp Manager

Der WebApp Manager soll Dir dabei helfen, eine bestimmte Website zu finden, die sich im Fenster-Chaos von mehreren Browsern versteckt hat. Deswegen gibt es nun die Möglichkeit, Lieblings-Websites in einem separaten Fenster auszuführen und sie wie Desktop-Anwendungen laufen zu lassen.

Peppermint bietet schon länger so eine Lösung an, die sich ICE nennt. Damit wird die favorisierte Website sozusagen zu einer Einzelanwendung. Bereits seit 2010 gibt es diese Funktion.

Die Entwickler von Linux Mint wollen das Problem nun ähnlich lösen. Derzeit befinde man sich in Gesprächen mit den Entwicklern von Peppermint, wie man an dieser Stelle am besten zusammenarbeiten kann.

Es gibt bereits einen WebApp Manager, der folgende Funktionen mit sich bringt:

  • Ein neues Symbol und einen allgemeinen Namen
  • Eine neue Benutzeroberfläche
  • 100 % kompatibilität zu ICE
  • ICE und WebApp Manager können die gleiche Code-Basis nutzen und trotzdem separate Oberflächen haben
  • Web-Anwendungen editieren
  • Symbole werden für die Websites automatisch vorgeschlagen
  • Verbesserter Download der Favicons (inklusive Unterstützung für favicongrabber.com)
  • Option, die Firefox-Navigationsleiste zu verbergen oder anzuzeigen
  • Bei Veröffentlichung soll das Programm in alle großen Sprachen übersetzt sein
Sobald Du eine neue Web-Anwendung erstellt hast, kannst Du die Website direkt aus dem Anwendungsmenü starten. Das Fenster ist auch in Alt + Tab einbezogen – Du kannst also wie bei Desktop-Anwendungen wechseln. Auch an die Leiste darfst Du das Einzelprogramm pinnen.
Eine neue Website mit dem WebApp Manager hinzufügen (Quelle: linuxmint.com)

Eine neue Website mit dem WebApp Manager hinzufügen (Quelle: linuxmint.com)

Möchtest Du den neuen WebApp Manager ausprobieren, kannst Du eine Beta-Version herunterladen. Sie enthält schon fast alle Funktionen, ist aber noch nicht vollständig übersetzt.

Den Monatsbericht von Linux Mint kannst Du auf Englisch hier nachlesen.

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