Ubuntu will Raspberry Pi künftig noch besser unterstützen

2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Canonical hat angekündigt, den Raspberry Pi künfitg noch besser unterstützen zu wollen. Ubuntu soll unter anderem neue Pi-Modelle gleich bei Herausgabe unterstützen. Derzeit lässt sich Ubuntu auf den meisten der Millionen ausgelieferten Raspberry Pis betreiben. Die Modelle 2, 3 und 4 sowie die Compute Module werden von Ubuntu 19.10 unterstützt. Die 64-Bit-Version läuft mit dem Raspberry Pi 3 oder 4. Mit Ubuntu Core und der aktuellen LTS-Version, Ubuntu 18.04, verhält es sich ähnlich.

Update: Der Link zur Ankündigung führt leider zu einer 404, aber selbst in der internen Suche bei Canonical ist er noch zu finden.

Link wird in der internen Suche von Canonical noch gefunden, führt aber zu einem 404

Link wird in der internen Suche von Canonical noch gefunden, führt aber zu einem 404

Künftig verbesserte Ubuntu-Unterstützung

Der Raspberry Pi ist ein wunderbares und günstiges Mittel, um digitale Technologien vorzustellen. Der Fokus soll in Zukunft auch auf Studenten und Technologie-Profis gerichtet sein. Deswegen möchte Canonical die nachfolgenden Technologien dem Bildungswesen via Raspberry Pi zugänglicher machen:

  • Cloud-Technologien wie Kubernetes, Container und Micro-Services
  • Edge Computing Framworks, die sowohl eine Schnittstelle in der Public als auch Private Cloud haben
  • IoT-Plattformen

Die Technologien sollen via Snaps zur Verfügung gestellt werden, damit sie sich einfach installieren und in Betrieb nehmen lassen. Weiterhin will das Unternehmen Bildungsmaterial rund um diese Themen zur Verfügung stellen.

Ubuntu soll den Raspberry Pi künftig noch besser unterstützen

Ubuntu soll den Raspberry Pi künftig noch besser unterstützen

Für Bastler und DIY-Freunde

Canonical plant im zweiten Halbjahr 2020, zwei neue Services ins Leben zu rufen. Bastler und DIY-Fans sollen die Möglichkeit haben, ihre Lösungen zu präsentieren und mit der Community zu teilen. Das passiert sowieso schon, aber Canonical will seinen Beitrag hierzu leisten.

Viel mehr ist in der Ankündigung leider nicht zu lesen. Wie das aussehen soll, müssen wir uns überraschen lassen.

Ein Katalog mit Open Source Appliances

Canonical arbeitet mit Entwicklern beliebter Open Source Appliances daran, einen Online-Katalog mit Appliance-Abbildern für den Raspberry Pi zu erstellen. Das Ziel ist es, dass die Appliances so optimiert sind, dass sie die Möglichkeiten des Raspberry Pi voll ausnutzen.

Der Katalog wird in populäre Kategorien eingeteilt, damit sich der Nutzer schnell zurechtfindet. Das sind zum Beispiel: Smart Home, Smart Speakers, Netzwerk-Security, Storage, Desktop, Gaming, Multimedia-Center, Robotik, 3D-Druck und so weiter.

Als Basis für die Appliances soll Ubuntu Core zum Einsatz kommen. Security Updates lassen sich dann einfach und bequem einspielen.

Online-Service für eigenes Ubuntu Core Image

Weiterhin will das Unternehmen einen Online-Service zur Verfügung stellen, womit Du ein individuelles Abbild von Ubuntu Core für den Raspberry Pi erstellen kannst. Du darfst dann sämtliche Anwendungen nutzen, die im Snap Store verfügbar sind. Der Service ist für den persönlichen Gebrauch kostenlos, soweit ich das sehe.

Auch wer keine Programmiererfahrung hat, kann auf diese Weise einfach ein angepasstes Betriebssystem für den Raspberry Pi erstellen.

Produktivität von Entwicklern in Ubuntu verbessern

Canonical will außerdem Entwickler besser unterstützen, die mit Ubuntu und Raspberry Pi arbeiten. Deswegen liefert das Unternehmen in der nächsten Version von Ubuntu ein paar zusätzliche Tools aus.

Es wird ein neues Konfigurations-Tool geben, mit dem sich der Raspberry Pi für Ubuntu besser konfigurieren lässt. Damit kannst Du alle Parameter anpassen, die es beim Raspberry Pi eben so gibt.

Weiterhin wird es Software-Dienstprogramme geben, mit denen sich am Raspberry Pi angeschlossene Peripherie-Geräte besser kontrollieren lassen. Damit sind Bildschirme, Kameras, Bluetooth und so weiter gemeint. Dienstprogramme für Hardware Debugging soll es ebenfalls geben.

Das finde ich interessant, da auch die Raspberry Pi Foundation eine Initiative angekündigt hat, weitere Tools zur Verfügung zu stellen. Es gibt zum Beispiel nun ein Tool, mit dem Du testen kannst, ob Deine microSD-Karte schnell genug ist.

Unterstützung für industrietauglichen Geräte

Die Compute Module werden von Ubuntu bereits unterstützt und das soll auch so bleiben. Weiterhin arbeitet das Unternehmen mit Herstellern von industrietauglichen Pis. Damit soll Ubuntu Core und Ubuntu Server LTS auch auf solchen speziell angepassten Geräten laufen.

In den kommenden Monaten will Canonical ein kommerzielles Paket zur Verfügung stellen. Damit sollen Unternehmen die Möglichkeit haben, IoT-Projekte (Internet of Things) mit industrietauglichen Raspberry Pis flexibel umsetzen und skalieren zu können. Zu den Services gehören OTA-Software-Managemen, dediziertes Hosting, technischer Support, Schulungen und so weiter.

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2 Kommentare zu “Ubuntu will Raspberry Pi künftig noch besser unterstützen”

  1. leser sagt:

    Der Link hinter "angekündigt" endet in einem 404-Error. Sind das nur Fakenews hier?

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