Linux Mint 18.3 Beta wird noch diese Woche veröffentlicht

13 November 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Im Monatsbericht von Linux Mint bedanken sich die Entwickler zunächst einmal artig für die Spenden, die das Projekt aufrecht erhalten. Direkt darunter ist zu lesen, dass Linux Mint 18.3 Beta noch diese Woche erscheinen soll.

Eigentlich sind die ISO-Abbilder schon genehmigt, aber die offizielle Ankündigung fehlt noch. Es sind Images sowohl für 32- als auch 64-Bit vorhanden.

Das dürfen wir von Linux Mint 18.3 Sylvia Beta erwarten

Genauer gesagt gibt es noch diese Woche Beta-Varianten von Linux Mint 18.3 Cinnamon und MATE. Es sind noch ein paar Änderungen in letzter Minute eingeflossen:

  • Es gibt verbesserte Unterstützung für Rechtschreibprüfung und Synonyme, ohne dass Du zusätzliche Software installieren musst. Das gilt für die Sprachen Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Portugiesisch und Russisch.
  • Weiterhin ist eine einfache Installation von Skype, Google Earth und WhatsApp über den Software Manager möglich
  • Im Mintmenu der MATE-Version sind kürzlich verwendete Apps vorhanden

Für die Xfce- und die KDE-Version gibt es auch ein paar Änderungen, aber es sei noch zu früh, über sie zu schreiben.

Wie wir schon wissen, wird Linux Mint 18.3 die letzte KDE-Version des Projekts sein. Anwender der Cinnamon-Version dürfen sich über Cinnamon 3.6 freuen. Weiterhin werden Flatpak-Pakete über den Software Manager angeboten und der PIA Manager braucht keine Admin-Rechte mehr. Die Backup Software wurde ebenfalls überarbeitet. Hier gibt es einen Überblick zu den Funktionen in Linux Mint 18.3.

PIA Manager braucht in LInux Mint 18.3 Beta keine Admin-Rechte mehr (Quelle: linuxmint.com)

PIA Manager braucht in LInux Mint 18.3 Beta keine Admin-Rechte mehr (Quelle: linuxmint.com)

Linux Mint 18.3 auf einem Fitlet2 ist bestimmt eine feine Sache.

Red the Docs

Die Dokumentation wird auf einen Service portiert, der sich nicht RTFM, sondern Read the Docs nennt. Der Linux Mint User Guide hat zwar lange Jahre gute Dienste geleistet, wurde aber immer schwieriger zu warten. Im Speziellen gilt das für die Übersetzungen, wenn Teile im Original neu geschrieben wurden.

Während der Entwicklung des auf Ubuntu 18.04 basierenden Linux Mint 19 wird man kleinere Anleitungen schreiben, die alle einen bestimmten Bereich abdecken. Im Detail sind das:

  • Eine Installations-Anleitung
  • Ein Leitfaden für Entwickler
  • Ein Leitfaden für das Melden von Problemen oder Bugs
  • Ein Überblick zur Linux Mint Community und wie Du daran teilnehmen kannst

Die Entwickler erklären, warum sie Read the Docs gewählt haben. Inhalte und Layout sind voneinander getrennt. Somit können sich die Entwickler auf den Inhalt konzentrieren, der dann auch einfacher übersetzt werden kann. Die Dokumentation wird online via HTML verfügbar sein, oder offline als PDF und ePUB.

Die Dokumentation wird in reStructuredText (RST) geschrieben und die Versions-Kontrolle erfolgt über GitHub.

Wer sich dafür interessiert, wie die Dokumentation aussehen wird, kann sich als Beispiel die Doku von Flatpak ansehen. Das Projekt verwendet ebenfalls Read the Docs.

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