PINE A64 ist bereits finanziert – günstiger SBC mit 64-Bit – nun auch mit zwei GByte RAM

10 Dezember 2015 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Auf der Website nennen sie das Gerät PINE64 und bei Kickstarter PINE A64. Ich hatte den SBC bereits vor wenigen Tagen erwähnt. Damals lief die Kickstarter-Kampagne noch nicht und es gab auch noch kein Gerät mit zwei GByte RAM. Das hat sich geändert. Das PINE A64 ist nun mit 512 MByte, einem GByte oder zwei GByte RAM zu erhalten. Die Preise sind 15, 19 und 29 US-Dollar.

Pine A64 mit zwei GByte RAM

Pine A64 mit zwei GByte RAM

Außer beim Arbeitsspeicher unterscheiden sich die 19- und 29-US-Dollar-Variante nicht.

PINE A64 bereits zu 500 Prozent finanziert

Ein bisschen über 31.000 US-Dollar wollten die Entwickler sammeln und das Ziel ist 44 Tage vor Beendigung der Kampagne zu 500 Prozent finanziert. Derzeit steht der Betrag bei über 163.000 US-Dollar. Die Menge ist laut Angaben der Entwickler kein Problem, da man bis zu 10.000 Gerät im Monat stemmen kann.

Auch bei der Kickstarter-Kampagne weisen die Entwickler noch mal darauf hin, dass das PINE A64 Android 5.1 Lollipop, Ubuntu, OpenWRT und openHAB laufen lassen kann. Warum man Linux nicht generell erwähnt, ist mir nicht ganz klar.

Genau wie beim Raspberry Pi oder Raspberry Pi 2 wird das Betriebssystem auf einer austauschbaren Speicherkarte installiert. Beim PINE A64 ist es eine microSD-Karte mit Unterstützung von bis zu 256 GByte.

In Sachen Stromverbrauch gibt man zwischen 2,5 und 3,5 Watt an. Angenommen man könnte aus dem 64-Bit SBC genug Geschwindigkeit bekommen, um damit die meisten Desktop-Aufgaben zu verrichten, wäre das in der Tat nicht viel. Mit etwas Geduld kann ich bis auf Bildbearbeitung sehr viele tägliche Aufgaben schon auf einem Raspberry Pi 2 und Ubuntu MATE 15.10 oder Raspbian erledigen.

Ausgestattet ist das PINE A64 mit einer 64-Bit-CPU ARM Cortex A53 mit 1,2 GHz und die GPU ist eine Mali400 MP-2. Die 512-MByte-Variante bringt eine Ethernet-Schnittstelle 10/100 mit sich und bei den beiden anderen Varianten geht es hoch bis zu Gigabit (1000). Der HDMI-Ausgang unterstützt 4K (3840×2160) und der SBC kann H.265 bis zu 4Kp30 dekodieren. Bei H.264 liegt das bei bei zu 1080p60.

Die Early Birds bekommen ihre Geräte im Februar 2016 und andere müssen sich bis April gedulden. Wer also schnell zuschlagen möchte, kann das noch tun, aber für Februar sind nur noch 512-MByte-Versionen zu haben. die Variante mit zwei GByte ist für den März noch zu haben.

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2 Kommentare zu “PINE A64 ist bereits finanziert – günstiger SBC mit 64-Bit – nun auch mit zwei GByte RAM”

  1. MichaMEG sagt:

    Wobei in meinem Raspi auch eine 64GB-Karte hervorragend arbeitet!
    Da geht bestimmt auch eine 128GB micro SD-Karte und auch eine 256GB, wobei es ja erst 200GB Karten zu kaufen gibt.
    Die Angabe (32GB) beim Vergleich mit dem Raspi stimmt also nicht ganz ....

    • jdo sagt:

      Jein - auf Seite des Raspberry Pi geben die Entwickler an, Karten bis zu 32 GByte getestet zu haben und die meisten davon funktionieren. Somit hat man sich da schon korrekt verhalten und die Angaben des anderen Herstellers genommen.

      Das mit dem Storage in diesen Tagen ist eh der Wahnsinn. Ich habe in meinem Ultra 5 ein SSD mit 128 GByte und das ist nur zu einem Drittel ausgelastet - weil dort immer ein Backup meiner letzten Fotos ist ...

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