Umstieg auf systemd und KDE 4.9.2 an Bord: Chakra GNU/Linux 2012.10

30 Oktober 2012 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Chakra GNU Linux Logo 150x150Chakra GNU/Linux basierte früher auf Arch Linux, hat sich aber im Jahre 2010 davon abgespalten. In der Zwischenzeit haben sich die Entwickler auch dazu entschieden, keine Abbilder mehr für i686 zur Verfügung zu stellen. Die einzig unterstützte Architektur ist x86_64. Ab dieser Ausgabe, Chakra GNU/Linux 2012.10, haben die Entwickler per Standard auf systemd (aktualisiert auf 194) umgestellt.

Des Weiteren befinden sich unter anderem KDE 4.9.2, Linux-Kernel 3.5.6, Kmod 0.10, CUPS 1.6.1, Qt 4.8.3, SpiderOak und Calligra 2.5.3 an Bord. Als Standard-Browser setzen die Entwickler auf rekonq 1.2.

Chakra GNU/Linux 2012.10 verzichtet wie die Vorgänger-Version auf einen grafischen Paketmanager. Appset-qt war das GUI für Pacman, konnte aber mit komplexeren Updates nicht umgehen. Anwender sollten sich also damit anfreunden, das Paket-Management via Konsolen-Fronent Pacman durchzuführen. Das ist zwar nicht besonders kompliziert, dürfte allerdings Anfänger etwas abschrecken – nur Mut! 🙂 Aus den Repositories lassen sich auch viele weitere prominente Applikationen nachinstallieren. Zum Beispiel verrät der Befehl pacman -Ss LibreOffice, dass sich LibreOffice als Version 3.6.2 im Software-Lager befindet.

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Sehr angenehm bei Chakra GNU/Linux ist, dass bei der Live-DVD die erste Frage ist: Welche Sprache? Deutsch befindet sich auch darunter. Im nächsten Bildschirm fragt das Betriebssystem nach, ob es Standard-Grafiktreiber oder unfreie verwenden soll.

Chakra 2012.10: Installation könnte Hamster vernaschen!

Chakra 2012.10: Installation könnte Hamster vernaschen!

Das komplette System ist in deutscher Sprache verfügbar. Das gilt auch für den Leitfaden für Beginner ist die KDE-Oberfläche ist recht hübsch gemacht. Es gibt einen Installations-Assistenten, der sich allerdings noch in einem Alpha-Stadium befindet. Die Entwickler warnen deshalb, dass die Software Deinen Hamster fressen könnte.

Wer eine schnelle für x86_64-optimierte KDE-Distribution sucht – ansehen kostet nichts. Was mir an Chakra GNU/Linux gefällt ist, dass man die Distribution nicht überlädt und der Anwender eher auf seine eigenen Bedürfnisse nachinstalliert, anstatt erst ausmisten zu müssen.

Du findest weitere Hinweise in den Veröffentlichungs-Notizen. Ein ISO-Abbild gibt es im Download-Bereich der Projektseite: chakra-2012.10-Claire-x86_64.iso (1,6 GByte).

Die Entwickler bezeichnen Chakra GNU/Linux als Schaukasten, was mit freier Software möglich ist. Ich würde sagen, das ist untertrieben. Daraus lässt sich sehr leicht eine ausgezeichnete Arbeitsumgebung schaffen.Spider

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