Linux-Dino Slackware: Version 14 verfügbar

29 September 2012 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Slackware Logo 150x150Ich weiß, dass ich mich wiederhole, aber in diesem Fall gerne: Slackware ist die älteste noch aktive Linux-Distribution und somit schon mal Kult! Slackware dient auch als Basis für nicht allzuwenige Distributionen.

Nach einigen Release-Kandidaten (insgesamt 5) ist Slackware 14.0 nun erschienen. Natürlich bietet die neue große Version Updates und Verbesserungen. Als Desktop-Umgebungen preist Mr. Slackware, Patrick Volkderding, Xfce 4.110.0 und KDE 4.8.5 an. Ebenso sind udev, udisks und udisks2 im Einsatz.

Als Kernel setzt das freie Betriebssystem auf 3.2.29. Das bringt gegenüber den Vorgänger-Versionen mehr Geschwindigkeit, Unterstützung für SCSI- und ATA-RAIDs, SATA-Unterstützung, Software RAID, LVM (Logical Volume Manager) und verschlüsselte Dateisysteme. Unterstützung für X DRI ist ebenfalls an Bord.

Slackware 14.0 Menü Netzwerk

Slackware 14.0: Menü Netzwerk

Es gibt in Version 14 zwei Kernel-Arten. Die „großen Kernel“ enthalten praktisch jeden Treiber, den der Kernel unterstützt. Diese werden in erster Linie zur Installation eingesetzt. Laut eigener Aussage gibt es nicht wirklich einen Grund, diesen Kernel auch danach nicht einzusetzen. In der anderen Variante (generic Kernel) sind alle Treiber als Module vorhanden. Wenn Du diesen Typ nutzen möchtest, solltest Du einen Blick in die Dokumentation unter /boot werfen. Hier ist etwas Handarbeit notwendig, weil man ein initrd basteln, LILO konfigurieren und LILO neu installieren muss. Die Kernel kommen in SMP- und Nicht-SMP-Versionen. Der SMP-Kernel unterstützt mehrere CPUs, Mutli-Core-CPUs und HyperThreading. Sollte der SMP-Kernel lauffähig sein, wird dessen Einsatz per Standard von den Entwicklern empfohlen. Kernel 3.2.x ist auch mit Langzeitunterstützung ausgestattet. Wer einen anderen kernel ausprobieren oder nutzen möchte, kann auf die Beispiel-Konfigurationen für 3.4.11, 3.5.4 und 3.6-rc4 zugreifen. Diese befinden sich um Verzeichnis /testing.

Des Weiteren setzt Slackware 14 auf X11R7.7. Auch hier gibt es Unterstützung für moderne Hardware und höhere Geschwindigkeit. Auch wenn man nun auch NetworkManager mit all seinen Annehmlichkeiten setzt, unterstützt man dennoch weiterhin die traditionellen Netzwerk-Scripte und wicd.

In Sachen Desktop-Software findest Du Konqueror 4.8.5, SeaMonkey 2.12.1, Mozilla Firefox 15.0.1 und Thunderbird 15.0.1.

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Wer sich für Slackware 14 interessiert kann das Betriebssystem vom FTP-Server des Projekts herunterladen. Sollte die Seite überlastet sein, kann man auf einen der Spiegel-Server ausweichen. Via BitTorrent-Dateien kann man Slackware ebenfalls beziehen. Wer das Projekt unterstützen möchte, kann sich auch DVDs im Online-Shop bestellenslackware-14.0-install-dvd.iso (2,345MB, MD5torrent), slackware64-14.0-install-dvd.iso (2,299MB, MD5torrent).

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Ein Kommentar zu “Linux-Dino Slackware: Version 14 verfügbar”

  1. tux. sagt:

    eMule-Mirror sind auch da - einfach suchen. 😉

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