Kernel in Debian 6.0 wird keine geschlossenen Code-Schnippsel enthalten

17 Dezember 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Debian Logo 150x150Das Debian-Projekt ließ verlauten, dass der kernel in Debian 6.0 „Squeeze“ komplett frei sein wird. Die Entwickler wollen überhaupt keinen unfreien Microcode oder unfreie Firmware einpflegen. Somit wird der kernel komplett frei sein. Sogar Linux-Vater Linus Torvalds hat einige proprietäre Codeschnippsel für zum Beispiel drahtlose Netzwerkkarten erlaubt.

Was bedeutet das für den Anwender? Mögliche Unannehmlichkeiten. Die Netzwerkkarte könnte zum Beispiel nicht „Out of the Box“ funktionieren. Aber auch ATI-Radeon-Karten funktionieren nicht mehr per Standard und dem Open-Source-Treiber unter Debian. ATI/AMD-Karten bruachen ein bisschen Microcode im Treiber, um sauber funktionieren zu können. Dieser Code ist zwar im normalen Linux-Kernel, aber technisch gesehen nicht frei.

Somit könnten auf Anwender einige manuelle Eingriffe zukommen, um Debians freien Ansprüchen zu genügen. Zumindest die Nouveau-Entwickler haben ihre komplett eigene Firmware geschrieben, um eventuelle legale Reibereien mit NVIDIA zu vermeiden.

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