Vivaldi 1.7.0 erlaubt Screenshots / Hitman für Linux kommt am 16. Februar / WordPress-Lücke richtet Schaden an

8 Februar 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)
  • Vivaldi 1.7.0 ist da!
  • Security-Lücke in WordPress 4.7.0 und 4.7.1 richtet bereits Schaden an. Upgrades sind unbedingt notwendig!
  • Hitman für Linux kommt
  • Klasse RPGs für Android in einem Humble Bundle

Vivaldi 1.7.0 ist veröffentlicht

Vivaldi 1.7.0 ist die erste stabile Version des flexiblen Browsers im Jahre 2017. Die wichtigsten Neuerungen sind natürlich die Screenshots und die bessere Audio-Kontrolle. Screenshots lassen sich auch direkt in den Notizen speichern, wenn Du daraus einen anstößt.

Vivaldi 1.7.0 mit Snapshot-Funktion

Vivaldi 1.7.0 mit Snapshot-Funktion

Schnappschuss-Bereich zu den Notizen hinzufügen

Schnappschuss-Bereich zu den Notizen hinzufügen

Die verbesserte Audio-Kontrolle sieht so aus:

Vivaldi 1.7.0 mit verbesserter Sound-Kontrolle (Quelle: vivaldi.com)

Vivaldi 1.7.0 mit verbesserter Sound-Kontrolle (Quelle: vivaldi.com)

Solltest Du viele Fenster offen haben und der Störenfried lässt sich nicht gleich identifizieren, könntest Du zum Beispiel alles Tabs verstummen lassen. Die neueste Version gibt es wie üblich für Linux, macOS und Windows. Du findest sie im Download-Bereich der Projektseite.

Humble Mobile Bundle RPGs

Für Fans eines gepflegten Rollenspiels und Besitzern von Android-Geräten dürfte das Humble Mobile Bundle RPGs interessant sein. Für einen Betrag Deiner Wahl bekommst Du die Spiele Symphony of Eternity, Doom & Destiny und Evoland.

Wer den Durchschnitt von derzeit 5,80 US-Dollar schlägt, der darf sich zusätzlich über Wayward SoulsShadowrun Returns und Adventure Bar Story freuen.

Zahlst Du mindestens sechs US-Dollar, dann gibt es Star Wars™ Knights of the Old Republic™ (Kotor) und Shadowrun: Dragonfall – Director’s Cut.

Das ist aber noch nicht alles. In ein paar Tagen, bei Halbzeit, gibt es noch ein paar Extras oder zusätzliche Spiele. Das Bundle läuft noch über eine Woche. Du hast genug Zeit zum Überlegen.

Du kannst Di das Bundle hier schnappen. Die jeweiligen Systemanforderungen gibt es hier. Ein Blick lohnt sich. Von 20 MByte bis zu fünf GByte ist alles vertreten.

Kommt in den besten Häusern vor

WordPress 4.7 und 4.7.1 waren ja von einer üblen Lücke betroffen. Es konnten einfach Seiten modifiziert, gelöscht und so weiter werden. Das musste nun auch openSUSE.org erfahren.

Die Entwickler haben jeden Betreiber aufgefordert, sofort zu aktualisieren – sofern kein automatisches Update eingestellt war. Die Admins der openSUSE-Seite haben das anscheinend übersehen.

openSUSE gehackt ...

openSUSE gehackt …

Ein Blick in den Quellcode der Seite verrät sehr schnell, dass der Hack wohl recht einfach war.

... und das ist der Grund

… und das ist der Grund

Überprüfe Deine WordPress-Installation besser noch einmal und reagiere bei Bedarf. Der Bug ist so massiv, dass sogar Google warnung rausschickt, wenn Du deren Webmaster Services im Einsatz hast. Mir wurde eine Nachricht geschickt, aber WordPress hatte sich in der Zwischenzeit schon automatisch aktualisiert.

Auch andere waren betroffen, da sie die Updates nicht rechtzeitig bekommen haben. Die WordPress-Seite von Martin Pitt wurde zum Beispiel gleich mehrmals gehackt. Das hat er zum Anlass genommen, auf Hugo zu migrieren. Das ist natürlich nicht immer so einfach und möglich. Kommt sehr darauf, wie große der Auftritt ist und so weiter.

Hitman für Linux

Hitman für Linux kommt – am 16. Februar! Der Port ist von Feral Interactive.

Kurz notiert

Die Debian-Entwickler haben angekündigt, dass Debian GNU/Linux 9.0 Stretch eingefroren ist. Pakete werden ab sofort nicht mehr automatisch migriert. Wer noch Änderungen einbringen möchte, muss das vom Release Team genehmigen lassen.

CrossOver 16.1.0 für Linux und macOS ist da, hat CodeWeavers angekündigt. Das Highlight ist die Unterstützung von Quicken 2017. Des Weiteren wurden diverse Bugs ausgebessert, insbesondere im Zusammenhang mit Microsoft Office 2013. Wer ein aktives Abo hat, bekommt das Upgrade natürlich kostenlos.

Wer sich auf DiRT Rally unter Linux freut, der kann nun auch die Voraussetzungen einsehen. Du brauchst mindestens einen Prozessor Intel Core i3-4130T oder AMD FX6300 und Ubuntu 16.10 (64-Bit) oder SteamOS (2.0 : 2.110). Weiterhin sind acht GByte RAM notwendig und eine Grafikkarte mit ein GByte RAM (mindestens NVIDIA 650ti oder AMD R9 270). Empfohlen sind aber Intel Core i7-4770, acht GByte RAM und 4 GByte NVIDIA 970 oder besser. NVIDIA-Grafikkarten benötigen mindestens Treiber 370.28 und AMD-Geräte MESA 13.0.2 oder höher. Ab dem 2. März 2017 ist DiRT Rally für Linux verfügbar.

KDE Plasma 5.9.1 ist da. Für Anwender, die lieber immer auf die erste Punkt-Version warten …

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