Linux Mint experimentiert mit Warpinator und Pink – der Monatsbericht

Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Wenn Dir wegen der Überschrift nun 3 Fragezeichen über dem Kopf schwirren, mir ginge es genauso. Was ist Warpinator? Der Monatsbericht von Linux Mint ist erschienen und die Entwickler blicken in die Zukunft. Überignes ist auch erwähnt, dass LMDE 4 Beta „Debbie“ (Linux Mint Debian Edition) testbereit ist. Wie immer bedankt sich das Entwickler-Team bei den Spenden.

Warpinator kommt

Zunächst einmal die Auflösung, dass es sich bei Warpinator derzeit nur um einen temporären Namen handelt. Die Entwickler suchen noch nach einem besseren. Im Grunde genommen ist es die Wiederaufnahme von Giver. Das Tool war in Linux Mint 6 implementiert und damit konnten Anwender im lokalen Netzwerk sehr einfach Daten teilen. Das Projekt ist aber gestorben und deswegen wurde es auch aus Linux Mint entfernt. Laut eigenen Angaben hat man das Tool seitdem vermisst.

Nun haben die Entwickler die Arbeiten an einem ähnlichen Tool wieder aufgenommen und vorerst Warpinator getauft. Der Plan besteht darin, die Kernfunktionalität von Giver wiederherzustellen. Für einfache Dateiübertragungen sind Server-Konfigurationen wie FTP, NFS und Samba ein Overkill und nicht notwendig, schreiben die Entwickler. Ich gebe ihnen da grundsätzlich Recht, aber mit den Geschwindigkeiten von neuen Raspberry Pis und Projekten wie NextcloudPi gibt es doch recht einfache Lösungen, die auch zu Hause gut funktionieren und schnell aufgesetzt sind. Damit müsste man auch keine USB-Sticks umstecken und so weiter.

Ich sehe aber auch, was die Entwickler meinen. Wenn zwei Rechner in einem Netzwerk Daten schnell austauschen wollen, dann ist ein Tool wie Giver bequem – vor allen Dingen, wenn sich die beiden Computer nicht grundsätzlich im gleichen Netzwerk befinden.

Das Hauptfenster von Warpinator zeigt die Leute im Netzwerk an, die das Tool ebenfalls einsetzen (Quelle: linuxmint.com)

Das Hauptfenster von Warpinator zeigt die Leute im Netzwerk an, die das Tool ebenfalls einsetzen (Quelle: linuxmint.com)

Der Quellcode des Tools ist auf GitHub zu finden.

Experimente mit den Farb-Schemen

Der Entwickler Sebastien Bouchard hat sich die Farbvarianten von Mint-Y angesehen. Er hat mit Farbtönen, Helligkeit und Sättigung gespielt und einen Vorschlag für eine neue Farbpalette gemacht. Die Lesbarkeit sollte darunter aber nicht leiden.

Neue Farbpalette für Mint-Y (Quelle: linuxmint.com)

Neue Farbpalette für Mint-Y (Quelle: linuxmint.com)

Danach haben die zuständigen mit der neuen Farbpalette und mit dem Thema in Pink experimentiert. Es hat sich herausgestellt, dass das Thema lebendiger wirkte. Einen Vergleich der alten mit der neuen Version findest Du auch im Monatsbericht von Linux Mint. Ich habe einen Ausschnitt auf einem Bild zusammengefasst. Links ist neu und rechts ist alt.

Altes und neues Pink (Quelle: linuxmint.com)

Altes und neues Pink (Quelle: linuxmint.com)

Welches der beiden ich benutzen würde? Gar keines – ich kann Pink nicht leiden. Allerdings muss ich zugeben, dass die rechte Seite irgendwie altbacken wirkt. Ich mag Mint-Y-Aqua gerne (das ich auch einsetze) – ob es daran liegt, dass ich Taucher bin? Vergleiche ich Aqua aber mit der neuen Farbpalette, wird mir das zu türkis sein. Dafür gefällt mir das Blau besser. Ich werde sehen.

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Ein Kommentar zu “Linux Mint experimentiert mit Warpinator und Pink – der Monatsbericht”

  1. Matthias sagt:

    Es würde ja schon reichen, wenn mal jemand eine ordentliche GUI für magic wormhole bauen würde. Das funktioniert plattformübergreifend perfekt und einfach.

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