Lubuntu 15.10 wird für Raspberry Pi 2 portiert

25 Oktober 2015 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

In einem Tweet haben die Entwickler von Ubuntu MATE verlauten lassen, dass man derzeit mit den Entwicklern von Lubuntu zusammenarbeitet. Ziel ist es, Lubuntu 15.10 für Raspberry Pi zu portieren.

Lubuntu 15.10 wurde wie alle anderen Kunterbuntu-Versionen auch am 22. Oktober 2015 zur Verfügung gestellt. Die Linux-Distribution bringt weiterhin LXDE als Desktop-Umgebung mit sich.

Lubuntu 15.10 für Raspberry Pi

Ubuntu MATE 15.10 gibt es für das Raspberry Pi 2 und es lässt sich recht einfach installieren. Die Performance ist gar nicht mal so schlecht und man kann mit Software wie LibreOffice Writer, Firefox und so weiter durchaus arbeiten. Natürlich muss man sich beim Start der Programme ein klein wenig gedulden, aber es funktioniert durchaus.

Es ergibt eigentlich Sinn, dass man auch andere leichtgewichtige Ubuntu-Varianten auf Raspberry Pi 2 portiert und die Brüder im Geiste helfen sich dabei gegenseitig. Die Entwickler von Ubuntu MATE helfen denen von Lubuntu derzeit offensichtlich, Lubuntu 15.10 auf Raspberry Pi 2 zu portieren. Einen ersten Screenshot von einer sehr frühen Version gibt es auch schon.

Lubuntu 15.10 auf einem Raspberry Pi 2 (Quelle: twitter.com)

Lubuntu 15.10 auf einem Raspberry Pi 2 (Quelle: twitter.com)

Wie man im Screenshot sehen kann, verwendet man derzeit Linux-Kernel 4.1. Ebenso kann man sehen, dass das System zirka ein Viertel des Arbeitsspeichers für den mehr oder weniger Leerlauf benötigt. Schonend genug geht Lubuntu 15.10 mit den Ressourcen des Raspberry Pi 2 um.

Genau wie Ubuntu MATE würde auch Lubuntu 15.10 für das Raspberry Pi 2 von einem riesigen Repository profitieren, auf das man zugreifen kann. Viele Pakete sind ja bereits vorhanden. Sobald die Desktop-Oberfläche läuft, ist der Großteil der Arbeit geschafft.

Wenn omxplayer, Firefox, LibreOffice und so weiter unter Ubuntu MATE für Raspberry Pi 2 laufen, dann wird das unter Lubuntu 15.10 auch so sein.

Man kann es eigentlich nur begrüßen, wenn die Auswahl größer wird. Wobei die Qual der Wahl auch nicht immer optimal ist. Mit Raspbian und Ubuntu MATE 15.10 stehen allerdings erst zwei Distributionen zur Verfügung, die sich auch in irgendeiner Form als Desktop eignen. Somit ist an dieser Stelle noch etwas Spielraum für weitere leichtgewichtige Distributionen, wie Lubuntu 15.10 eine ist.

Nette Pi-Konstellation

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