LibreBox Mini-PC kommt mit Ubuntu MATE als Betriebssystem

3 Juli 2015 2 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

Der porugiesische Hersteller LibreTrend ist eine Partnerschaft mit dem Ubuntu-Derivat Ubuntu MATE eingegangen. Die Hardware nennt sich LibreBox.

LibreBox (Quelle: ubuntu-mate.org)

LibreBox (Quelle: ubuntu-mate.org)

Was ist die LibreBox?

LibreTrend hat es sich zur Aufgabe gemacht, Computer auszuliefern, die ohne jegliche proprietäre Treiber laufen. LibreBox ist ein Mini-Rechner, der designend ist, komplett mit freier und offener Software zu laufen.

Aus diesem Grund kann man die LibreBox mit Trisquel Linux, keinen Betriebssystem und ab sofort auch mit Ubuntu MATE bestellen. Die Preise fangen bei 349 Euro an.

Die meisten wissen, dass MATE eine Weiterentwicklung von GNOME 2 ist. Als die GNOME-Entwickler GNOME 2 einstellten, gab es zu viele Fans der alten Desktop-Umgebung. Zugegeben geht GNOME 2 oder MATE sehr schonend mit den Ressourcen um und ist außerdem auch auf älteren Rechnern ziemlich schnell.

Linux Mint war eine der ersten Distributionen, die MATE als Standard ausliefern. Bei Linux Mint gibt es grundsätzlich eine Version mit Cinnamon und eine mit MATE. Vor gar nicht allzu langer Zeit ist MATE 1.10 erschienen und das Projekt erfreut sich bester Gesundheit. Die Desktop-Umgebung ist in der Zwischenzeit für alle großen Distributionen in den Repositories verfügbar oder sie bieten ein entsprechendes Derivat an.

Ubuntu MATE ist noch nicht so lange ein offizielles Derivat von Ubuntu. Diese Partnerschaft dürfte dem Abkömmling allerdings etwas Momentum verschaffen. Die offizielle Ankündigung seitens Ubuntu MATE gibt es hier.

LibreBox: Spezifikationen

Auf der Website der LibreBox werden nachfolgende Spezifikationen angegeben:

  • Länge / Breite / Höhe: 20 x 20 x 4 Zentimeter
  • Prozessor: Intel 1037U (Celeron) Dual Core @ 1.8 Ghz
  • Grafikkarte: Intel
  • Arbeitsspeicher: Bis zu 8 GByte SODIMM DDR3 – man kann zwischen 4 und 8 GByte wählen.
  • Massenspeicher / Storage: Bis zu drei SATA e M-SATA (mechanisch oder SSD, 2.5″ oder 3.5″). Komischerweise muss die Haupt-Festplatte eine mechanische sein und die fängt bei 500 GByte an. Warum man hier keine Option für nur eine SSD hat, weiß ich nicht.
  • Netzwerk: Bis zu 1000 Mbps (Ethernet) und 150 Mbps (WLAN)
  • Stromverbrauch: 19 Watt
  • 4x USB
  • 1x VGA
  • 1x HDMI
  • Eingang für Mikrofon und Ausgang für Audio

Die LibreBox ist sicherlich ein attraktiver Rechner. Allerdings steigt die Zahl der Mini-Rechner und die Alternativen werden mehr und mehr. Erfreulich ist, dass es immer mehr dieser Rechen-Winzlinge mit Linux gibt. Zum Beispiel ist die MintBox Mini gemeint. Auch Intel lässt sich den Markt nicht entgehen und hat einen Cmpute Stick entwickelt, den es ab nächster Woche dann auch mit Ubuntu als Betriebssystem gibt.

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2 Kommentare zu “LibreBox Mini-PC kommt mit Ubuntu MATE als Betriebssystem”

  1. Patrick sagt:

    > Dicke: 4 Millimeter

    Da war wohl eher 4 Zentimeter gemeint.

    • jdo sagt:

      Was mich da geritten hat - wenn ich Länge / Breite / Höhe angebe, ist die Dicke ja sowieso obsolet ... danke für den Hinweis!

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