Matt Cutts: Google will aktiv gegen „SEO-Spezialisten: Wir hätten da einen tollen Deal für Dich“ vorgehen

29 Januar 2014 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

Googles Matt Cutts hat angekündigt, dass Google die Schnauze voll hat – und zwar von den „Gast-Blog-Geschenken der SEO-Spezialisten“.

Ich stelle diesen Beitrag auch deswegen bei OSBN mit ein, weil ich denke, dass die meisten Blogger solche Nachrichten bekommen:

  • Wir hätten da einen Deal …
  • Wir würden gerne Links tauschen
  • Wir bezahlen für einen Beitrag
  • und so weiter.

Ich selbst bekomme laufend solche Angebote und antworte mittlerweile mit einem vorgefertigten Schreiben und einem Link auf mein Impressum. Dort steh drin:

  • nur nofollow
  • Artikel wird als gesponsert, Advertorial oder was auch immer gekennzeichnet

99 Prozent antworten darauf nicht mehr. Wenn einer Antwortet und sich mit den Regeln einverstanden erklärt, darf er gerne meine Seite damit unterstützen und einige wenige Anbieter tun das sogar. Das ist legitim und wird nach Aussage von Matt Cutts auch weiterhin nicht bestraft. Ein nofollow-Link wird nicht mit ins Ranking der Website einfließen.

Bei den Angeboten handelt es sich auch schlicht und einfach um Werbung – nicht mehr und nicht weniger. Dem Blogger wird der Mund durch monetäre Kompensation wässrig gemacht und außerdem handle es sich um einen „hochwertigen Inhalt“. Allerdings sollten diese SEO-Spezialisten wissen, dass sie damit ganz klar gegen Googles Richtlinien verstoßen. Spricht man diese Firmen darauf an, bekommt man ziemlich sicher die Antwort: „Mach Dir keine Sorgen, Google kann das nicht mitbekommen“. Erstens bezweifle ich das und zweitens ist es unseriös. Im Endeffekt verbrennst Du Dir die Finger damit und Deine Seite dazu. Der SEO-Heini ist über alle Berge und verbrennt die nächste Erde irgendwo.

Matt Cutts sagt gleich am Anfang klipp und klar:

Okay, I’m calling it: if you’re using guest blogging as a way to gain links in 2014, you should probably stop. Why? Because over time it’s become a more and more spammy practice, and if you’re doing a lot of guest blogging then you’re hanging out with really bad company.

Laut Cutts hat der Spam-Faktor also überhand genommen und Google reagiert. Dabei sei dieser Trend am Anfang wirklich gut gewesen. Allerdings haben unseriöse Angebote dieses Feld komplett zerstört.

Cutts sagt: Gast-Bloggen ist Geschichte, weil es zu viel Spam gibt. Er persönlich würde keine Gast-Blog-Aufträge mehr annehmen oder darauf vertrauen, um eine Link-Building-Strategie daraus zu machen. Es gehe hier nicht um Multi-Blogger-Seiten oder einfach Austausch von Artikeln, um sich einen Namen zu machen. Aber die SEO-Scheiße muss aufhören (das ist von mir so formuliert 🙂 ).

Es gibt auf seiner Seite noch eine Serie mit Videos, die die Geschichte zu dieser Entscheidung sehr deutlich erklären.

Ich persönlich danke Google für diesen Schritt. Wer ehrlich bloggt und schreibt wird davon langfristig profitieren, weil seine Inhalte nicht einfach von Seite 1 weggeSEOt werden. Wer sich zu viel auf schmierige Deals eingelassen hat oder einfach einen schnellen Euro machen wollte, könnte nun die Rechnung dafür bezahlen.

Mir persönlich ist die neue Regel nur Recht, weil ich kein schlechtes Gewissen habe. Mir wäre es am liebsten, wenn Microsoft Bing, Yahoo! und andere Suchmaschinen wie DuckDuckGo gleich mitziehen würden.

Ich glaube, heute ist mein „Hass gegen Spam“-Tag … 😉

P.S: Wie uneinsichtig die SEO-Firmen sind und wie notwendig dieser Schritt seitens Google ist, zeigt dieser Beitrag.

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