OpenShot-Kickstarter wird finanziert: die 20.000 an Ostern überschritten

31 März 2013 Ein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

OpenShot Logo 150x150Für die Entwickler von OpenShot wird Ostern 2013 ein ganz besonderes Fest sein. Man hat vor kurzer Zeit das anvisierte Ziel von 20.000 US-Dollar überschritten. Somit wird das Projekt finanziert und die Entwickler können weiter am neuen Backend schrauben und die Ports für Windows und Mac OS X bald in Angriff nehmen.

Sobald man das eigentliche Ziel erreicht hat, geht es an die so genannten Stretch-Goals. Diese wurden kürzlich bekannt gegeben.

OpenShot: Stretch Goals

OpenShot: Stretch Goals

  • Additional Render Formats and Codecs: Bei Exportieren des endgültigen Videos kannst Du bei OpenShot aus einer Liste wählen, für welches Gerät oder welchen Webseiten-Diest das Video sein soll – zum Beispiel YouTube, Vimeo, PS3 und so weiter. Beim Erreichen des erstens Stretch-Ziels wird man diese Liste umfangreich erweitern.
  • Improved Cropping Tool: Die derzeitige Version von OpenShot kann Videos zuschneiden, auch wenn das etwas umständlich ist (für so etwas nehme ich persönlich lieber Avidemux!). In der neuen Engine wurden die Cropping-Funktionen verbessert. Allerdings braucht OpenShot ein entsprechendes Interface dafür – Im Idealfall zieht man ein Quadrat um die Fläche, die man gerne hätte und das war es dann.
  • Animation Curve Presets: OpenShot wird mit zahlreichen Animations-Effekten kommen. Es lassen sich viele Eigenschaften manipulieren, die aber vom Anwender erst erschaffen werden müssen. Sollte das Stretch Goal erreicht werden, stellen die Entwickler gleich eine bunte Anzahl an Voreinstellungen mit aus. Damit kannst Du dann zum Beispiel Deine Videos ins Bild hüpfen lassen.
  • Video Render Queue: Derzeit kann OpenShot nur ein Video gleichzeitig rendern. Wenn das eine fertig ist, kannst Du das nächste in Auftrag geben. Man will ab 40.000 US-Dollar das Rendern mehrerer Videos ermöglichen. Diese werden dann in eine Schlage gestellt und rendern sich im Hintergrund.
  • Video Editing Server: Sollte man die 50.000 US-Dollar knacken, würde man den Client vom Server trennen. Damit könnten Anwender ihre Video-Aufgaben an einen zentralen Server schicken und auf dem Desktop einen sehr leichtgewichtigen Client laufen lassen. Man solle sich vorstellen, dass ein Web-Frontend für OpenShot die Videobearbeitung von einem Server holt und man damit arbeiten kann.

Interessante Ziele und man wird sehen, was in den kommenden 16 Tagen noch drin ist für das Projekt. Wer noch unterstützen möchte: OpenShot auf Kickstarter.

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Ein Kommentar zu “OpenShot-Kickstarter wird finanziert: die 20.000 an Ostern überschritten”

  1. Cliffeon sagt:

    Das mit den Animationen klingt besonders interessant find ich. Ich hoffe das Ziel wird noch erreicht.
    Bei "Video Render Queue" ist ein Schreibfehler. "Schlage" statt "Schlange". Ist etwas verwirrend. 😀
    Ansonsten Danke für einen weiteren informativen Artikel. 😉

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