LPS 1.3.3: Wartungs-Version von Lightweight Portable Security

14 April 2012 4 Kommentare Autor: Jürgen (jdo)

LPS Logo 150x150Lightweight Portable Security ist ein Live-Betriebssystem mit starkem Fokus auf Verschlüsselung und Schutz der Privatsphäre. Ironisch ist nur, dass die Distribution vom Amerikanischen Verteidigungs-Ministerium (United States Department of Defence) entwickelt wird. Im Datenblatt (PDF) sind die Hauptziele zu lesen:

  • Sicher von öffentlichen Computern surfen
  • Auf Webseiten zugreifen können, die Smart Cards benötigen, ohne Zusatz-Software installieren zu müssen.
  • Im Internet surfen, ohne sensible Daten zu hinterlassen.
  • Keylogger und Malware vermeiden
  • Auch in Notfällen einsatzfähig bleiben (Continuity of Operations – COOP) – das finde ich ein bisschen dramatisch formuliert …
  • Den PC auch weiterhin nutzen können, wenn etwas schief geht oder Du Dein Passwort vergessen hast. – das finde ich mutig formuliert. Sie verwenden “breaks”, was sowohl Hardware- als auch Software-Fehler sein kann. Hoffentlich werden sie nicht verklagt, wenn einer mit einem Hardware-Defekt auch mit LPS seinen Rechner nicht mehr nutzen kann ;)
  • Reisen, ohne mehrere Computer mit sich zu nehmen. – öhm, ok …

Aktualisiert wurden Firefox auf 10.0.3 ESR, Flash auf 11.2.202.228, OpenSSL auf 0.9.8u, Adobe Reader auf 9.5.1 und Encryption Wizard auf 3.3.2. Hinzugekommen sind Thunderbird 3.1.20 und DAVmail für die Unterstützung von S/MIME-E-Mail mit MS Exchange OWA. Ebenso mit an Bord sind Pidgin 2.10.2 mit Sametime-Unterstützung und VMware View 1.4. Eine Option für OpenDNS DNSCrypt ist ebenfalls dabei. Die beiden Firefox-Erweiterungen HTTPS Everywhere 2.0.1 und NoScript 2.3.7 sind auch Neuzugänge. Letzteres ist per Standard deaktiviert.

  • Linux Mint 11 Katya
Lightweight Portable Security 1.2.2

Vom Verteidigungs-Ministerium der USA



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4 Kommentare zu “LPS 1.3.3: Wartungs-Version von Lightweight Portable Security”

  1. Tomboy sagt:

    Dieses Ding macht mir Angst!
    Wozu ist es da? Um zu testen wie gut ihre Backdoors funktionieren?

    Mir stehen alle Nackenhaare zu berge, ehrlich.

  2. Caleb_IX sagt:

    Vor allem Flash ist natürlich der ultimative Bringer! Mit ein bisschen Glück kriegt mam dann über den Flash Player eine schnelle Video-Konferenz zu den Hackern dieser Erde. =p. Das mit dem immer einsatzbereiten Cardreader finder ich dagegen toll. Ob das Ubuntu auch kann?

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