TDF veröffentlicht einige Zahlen zu LibreOffice

7 Oktober 2010 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

LibreOffice Logo 150x150Eine Woche ist es nun her, dass sich ein so genannter Fork von OpenOffice.org gebildet hat – LibreOffice. Nun haben die Gründer der “The Document Foundation” eine E-Mail an die Mailing-Liste ausgesandt und veröffentlichen darin ein paar Zahlen der ersten Woche ohne Oracle. Hier ist die Übersetzung und/oder die Zusammenfassung:

Die Beta-Ausgabe von LibreOffice wurde über 80.000 Mal heruntergeladen. Die Infrastruktur der Spiegel-Server stieg von 25 auf 45. Diese sind in 25 Ländern auf allen Kontinenten vertreten. Sogar Inseln im Pazifischen Ozean seien darunter zu finden. Man habe nun ungefähr die Hälfte der Spiegel-Anzahl, die OpenOffice.org in zehn Jahren erreicht hat.

Menschen haben angefangen Code, Vorschläge, Patches und Bugfixes einzureichen. In nur einer Woche habe man ungefähr 80 Code-Schnippsel erhalten, die von 27 Freiwilligen in LibreOffice akzeptiert wurden. Ungefähr 100 Entwickler treiben sich im IRC-Kanal #libreoffice herum. Darin wurden bereits 14.000 Nachrichten verschickt.

Die erweiterte Community beläuft sich auf ungefähr 2000 Leute, die den Newsletter announce@ abonniert haben. 300 Menschen haben sich für den discuss@ eingetragen, über den zirka 100 Nachrichten pro Tag verschickt werden.

Ungefähr 600 Leute würden den Tweets der TDF folgen und 150 sind auf Identi.ca verknüpft. Auf Facebook habe man bereits 1000 Fans gesammelt. Der Traffic auf den Servern belaufe sich derzeit auf ungefähr 500 GByte.

In der einzigen offiziellen Antwort auf die Gründung der TDF habe Oracle folgendes von sich gegeben: “Oracle investiert viele Ressourcen in OpenOffice.org, Mit mehr als hundert Millionen Nutzern glauben wir, dass OpenOffice.org die fortschrittlichste Open-Source-Implementierung ist und wir ermutigen die OpenOffice.org-Community weiterhin via www.openoffice.org an dem Projekt teilzunehmen.”

Die TDF folgert daraus, dass Oracle derzeit keine Pläne hat, die Foundation zu unterstützen oder die Marke OpenOffice.org der Community zu übergeben. Dennoch hofft man, dass sich Oracles Standpunkt ändern wird. In der Zwischenzeit werde man die Bürosoftware-Sammlung weiter unter dem namen LibreOffice entwickeln und vertreiben.



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