OpenShot 2.4.1 ist veröffentlicht – neue Video Tutorials

14 November 2017 Kein Kommentar Autor: Jürgen (jdo)

AB sofort gibt es eine neue Version des nicht-linearen Open Source Video-Editors OpenShot. Bei der aktuellen Version, OpenShot 2.4.1, wurde unter anderen die Bildqualität verbessert.

OpenShot 2.4.1 ist verfügbar

OpenShot 2.4.1 ist verfügbar

Neu in OpenShot 2.4.1

Laut Aussage der Entwickler wurde verbessert, wie Bilder verarbeitet werden. Das Resultat sind schärfere Bilder. Für diesen Zweck haben die Entwickler den Algorithmus geändert, der für das Skalieren der Bilder zuständig ist. Außerdem wird ein Frame nur einmal skaliert und nicht mehrere Male. Die neue Methode hat gleich 2 Vorteile. Es gibt nicht nur deutlich schärfere Bilder, sondern auf die Performance profitiert davon.

Die Vorschau wurde in OpenShot 2.4.1 verbessert und kann nun mit Videos umgehen, die einer höhere Framerate ausweisen (50 fps, 60 fps und 120 fps). Es gibt bei bestimmten Vorschau-Profilen weniger Jitter und das Playback ist geschmeidiger.

Außerdem sprechen die Macher der Software von höherer Stabilität. Das gilt besonders unter Microsoft Windows. In Sachen Stabilität berichten die Entwickler, dass man in den letzten 12 Monaten die Abstürze um den Faktor 10 verringern konnte. Das war auch nötig. So schön wie OpenShot ist, so launisch kann es sein. Wankelmütig wie eine Squaw würde man es in Lucky Luke bezeichnen.

Neue Video Tutorials

Gleichzeitig wurden neue Video Tutorials zur Verfügung gestellt. Die ersten sind bereits online, aber weitere sollen folgen. Die Videos sind in Englisch gehalten, aber recht klar zu verstehen. Die Videos sollen immer zwischen 5 und 10 Minuten lang sein, damit sie einfach verdaubar sind.

Download OpenShot 2.4.1

OpenShot 2.4.1 gibt es wie üblich für Linux, Windows und macOS. Du findest die aktuelle Version im Download-Bereich der Projektseite. Für Linux steht ein AppImage (64-Bit) zur Verfügung. In diesem Fall lädst Du die Datei herunter (138 MByte), machst sie ausführbar und startest sie. Das sollte mit den meisten modernen Linux-Distributionen funktionieren. Auf jeden Fall klappt das mit solchen, die mit AppImages umgehen können.

Für Ubuntu 14.04 oder höher und entsprechende Abkömmliche wie Linux Mint gibt es zwei PPAs. Eines ist für die stabile Version und das andere installiert ein Daily Build, das aber natürlich sehr experimentell ist.

Stabiles PPA:

sudo add-apt-repository ppa:openshot.developers/ppa
sudo apt-get update
sudo apt-get install openshot-qt

Daily PPA:

sudo add-apt-repository ppa:openshot.developers/libopenshot-daily
sudo apt-get update
sudo apt-get install openshot-qt

Wie gesagt ist das letztere eine Entwickler-Version und die kann sehr instabil sein.

Wer lieber gleich mit dem Quellcode hantiert – den gibt es bei GitHub.

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